Liza Cody

 4 Sterne bei 49 Bewertungen
Autor von Lady Bag, Miss Terry und weiteren Büchern.

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Lady Bag

Lady Bag

 (12)
Erschienen am 16.06.2017
Miss Terry

Miss Terry

 (10)
Erschienen am 17.10.2016
Lady Bag. Kriminalroman

Lady Bag. Kriminalroman

 (3)
Erschienen am 06.09.2014
Krokodile und edle Ziele

Krokodile und edle Ziele

 (3)
Erschienen am 25.09.2017
Eva langt zu

Eva langt zu

 (2)
Erschienen am 01.04.2002
Eva sieht rot

Eva sieht rot

 (1)
Erschienen am 01.12.2007
Blüten für Mama.

Blüten für Mama.

 (0)
Erschienen am 01.01.1998

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DunklesSchafs avatar

Rezension zu "Krokodile und edle Ziele" von Liza Cody

Lady Bag ist zurück und begibt sich auf einen weiteren genialen Roadtrip durch London
DunklesSchafvor einem Jahr

Die Bag Lady ist wieder da!
Ja, ich gebe es zu, in bin mittlerweile ein Fan von Liza Cody geworden. Nicht nur „Lady Bag“ konnte mich überzeugen, sondern auch die Trilogie um Catcherin Eva Wylie sowie „Miss Terry“. Nun ist aber die Bag Lady zurück! Jeder der sie im ersten Teil kennen gelernt hat, wird auch diesen Teil nicht missen wollen – und wer sie noch nicht kennt, der muss sowieso diesen Teil lesen. Die Bag Lady begibt sich auf einen weiteren Kreuzzug gegen den Teufel, diesmal in Gestalt einer Frau, mit dem süßlichen Namen Cherry.

Die Lady Bag, mit eigentlichem Namen Angela May Sutherland, sitzt gerade ihre letzten Tage im Knast ab. Doch bevor sie in die Freiheit, zu Elektra, ihrem Windhund, und den Fläschchen Roten zurückkommt, zwingt ihr eine Mitgefangene mit dem hübschen Namen Kerrilla Cropper auf, mal nach ihrem Sohn Connor zu sehen, den diese in der Obhut ihrer Mutter zurückgelassen hat. Draußen landet die Bag Lady bei ihren alten Freunden Pierre und Schmister, die mittlerweile bei Cherry, Pierres Freundin wohnen und auf Elektra aufgepasst haben. Ohne ihr Wissen wollen diese sie vom Alkohol befreien, doch nur damit versteht sie ja Elektras Antworten. Und irgendwann kommt ihr der Gedanke an Kerrilla und Connor wieder in den Kopf. Sie bekommt es nur kurz zu Gesicht, doch das halb verhungerte Kind mit den Zigarettennarben auf dem Arm weckt ihr Mitleid. Kein Wunder also, dass sie sich mit Pierre und Schmister zu dessen Rettung auf macht. Ob nun die Kostümierung als Nonnen dabei eher hilft oder nicht, ist egal, denn schließlich zählt nur der gute Gedanke. Oder?

Schon bevor ich das Buch in Händen gehalten habe, habe ich mir danach die Finger geleckt. Die Lady Bag hat mich im ersten Buch völlig überzeugen können. Es war einfach grandios! Und auch dieses Buch enttäuscht nicht, wieder ist der Autorin ein abgefahrener Roadtrip durch die Straßen Londons gelungen. Denn obwohl die Bag Lady eigentlich nichts weiter will, als sich ihrem Roten zu widmen und mit Elektra zu klönen, kommen ihr zwei Dinge in die Quere: ihr Gewissen und leider auch immer wieder der Teufel. Mit dem sie allerdings lebhafte Unterhaltungen führt. Er wird es nicht müde, sie immer wieder in Versuchung zu führen, ihr ihre Fehler vorzuhalten und hämisch zu grinsen, wenn einer seiner Schergen ihre Bemühungen vernichtet. Deshalb muss sie ganz dringend mit Elektra sprechen. Denn sie ist eine gute Seele, eine weise Ratgeberin. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn einem die besten Freunde Medikamente unterschieben, die einem den Alkoholgenuss verleiden…

Und dann ist da ja noch Connor. Ein wirklich schreckliches Kind. Aber eben ein armes, vernachlässigtes, missbrauchtes Kind. Und ob die Bag Lady nun will oder nicht, der Kleine landet immer bei ihr. Und so tingeln sie durch London und treffen die skurrilsten Gestalten. Eine fürsorgliche Familie (allerdings nur mit Bezahlung), den dicksten Mann der Straße, die Nachbarn von Nebenan, Polizisten und Engel, aber auch des Teufels Tochter. Und auch wenn die Bag Lady ein gutes Herz hat, so möchte sie Connor doch loswerden. Im Krankenhaus, bei der Fürsorge, doch nichts klappt.

Eine irrwitzige Achterbahnfahrt durch London bietet Ms Cody diesmal. Mittendrin eine halbnüchterne, nörgelnde Pennerin, ein Transvestit und einer, der sich nicht entscheiden kann. Es macht so viel Spaß mit diesem ungleichen Trio durch London zu gondeln, den Teufel zu bekämpfen und Connor zu retten. Und doch geht es noch um so viel mehr, um elementare Dinge im Leben: Verantwortung und Gewissen, Freundschaft und Vertrauen, wahre Liebe und den Tod. Und wie es schon beim letzten Mal war, so zeigt die Lady Bag ein London, welches man nicht so oft in den Büchern sieht. Das Leben auf der Straße, im Winter, im Obdachlosenasyl. Als einzige Frau zwischen Unmengen von Männern, die alle ihr Essen wollen. Eingekapselt und warm, aber nur solange man sich an die Regeln hält. Und wenn nicht, sitzt man wieder auf der Straße, im Schnee, bei Minusgraden. Aber die Lady Bag darf diesmal auch die Arbeiterschicht auskundschaften, mit eigenen, kleinen Häuschen, aber ganz sicher nicht ohne Probleme, nur weil sie ein Dach über dem Kopf haben. Und die in den Sozialwohnungen, Junkies und Dealer. Das Spektrum der Lady Bag ist diesmal weit gefasst und gibt einen tiefen Einblick. Und doch haben wir bestimmt noch nicht alles von London gesehen. Zumindest nicht mit der Lady Bag. Ms. Cody – wie wäre es denn mit einer Trilogie?

Fazit:
Abgefahren und skurril – die Lady Bag ist wieder da und begibt sich auf einen weiteren genialen Roadtrip durch London. Durchgeknallt und störrisch versucht sie auf ihr Gewissen zu hören und nicht auf den Teufel, gerät aber natürlich trotzdem von einer Misere in die nächste. Der Wahnsinn – absolut zu empfehlen!

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Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Miss Terry" von Liza Cody

Nicht nur ein fantastisches Buch für Krimifans - sozialer Stoff, der berührt
Gwhynwhyfarvor 2 Jahren

Der erste Satz: »Könnten wir Nita Theri beim Schlafen zusehen, wir bekämen vermut-lich einen ganz falschen Eindruck.«

Nita Theri, in England geboren, Britin, Tochter pakistanischer Einwanderer, hat sich in London, unweit vom Fluss, eine Eigentumswohnung gekauft. Sie arbeitet als Lehrerin. Später erfährt man, sie hat ihrem Vater ein Geschäft verpatzt, denn der wollte sie meistbietend an einen älteren Mann nach Pakistan verheiraten. Nita wollte weder ihr Studium abbrechen noch einen älteren Mann heiraten. Sie ist abgehauen, muss sich verstecken, denn wehe, ihr Vater und die anderen Männer der Familie erwischen sie ... Heimlich telefoniert ihre jüngere Schwester mit ihr, die sich nämlich nicht gewehrt hat, die das Studium abbrach, im fremden Ausland bei einem ungeliebten Mann lebt. Nita muss sparsam sein, die Raten für die Wohnung und die Rückzahlung des Studiendarlehns drücken. Sie geht nicht viel aus, hat wenig soziale Kontakte. Liza Cody hat diesen Krimi aus der personalen Ebene geschrieben. Nicht in der Ich-Form, sondern als Leser blicken wir auf Nita, erleben, was sie erlebt und sehen nur das, was Nita von der Welt sieht.

Doch nun von Anfang an: Vor dem Haus gegenüber steht ein Container, es wird re-noviert. Nita ärgert sich, denn die Nachbarn entsorgen ihren Müll, ihre Tannenbäume und vieles mehr zwischen dem Bauschutt. Und plötzlich klingelt die Polizei bei Nita, stellt komische Fragen. Man fragt, mit wem sie schläft und mit wie vielen. Was passiert sei, fragt Nita, worum es gehe. Nur ein paar Fragen. Man hält sich bedeckt. Andere Nachbarn werden nicht ausgequetscht. Was geht vor? Man verlangt sogar eine DNA-Probe von Nita. Sie bittet die Polizisten, zu gehen.

»›Sie sprechen verdammt gut Englisch‹, sagte Reed in einem Ton, der versöhnlich klingen sollte. - ›Ich bin Engländerin.‹ Nita war so wütend, dass sie fast stotterte. ›Und sie beide gehen jetzt bitte.‹«

Immer wieder diese Frage! Nita versteht es nicht. Die Polizisten gehen nicht, bitten sie sogar, einen Tee zu kochen, amüsieren sich, wie sie die Kanne vorwärmt. Man kann die Polizei nicht rausschmeißen, nicht mit dieser Hautfarbe. Aber man muss sich auch nicht alles gefallen lassen. Nita informiert sich, ob sie ohne Begründung ihre DNA abgeben muss. Auf Seite 81 erfahren wir endlich gemeinsam mit Nita, was passiert ist. In dem Container wurde ein toter Säugling gefunden.

»›... Ein kleines Mädchen, höchstens ein paar Tage alt, wobei wir noch auf den gerichtsmedizinischen Befund warten, um ganz sicher zu sein. Und genau, wie sie bereits vermutet haben, war das Baby multi-ethnischer Abstammung.‹ - ›Welche Ethnien?‹ - Sergeant Cutler schaute unbehaglich drein. - ›Sie wissen es nicht, nicht wahr?‹ Nita empfand etwas wie Genugtuung. ›Und daraufhin haben sie sich auf die einzige farbige Frau in der Guscott Road gestürzt. ...«


Für Nita bricht nun eine Welt zusammen. Anwohner behaupten, sie wäre schwanger gewesen. Eine Nachbarin hält zu Nita und klärt sie auf, welche Gerüchte herumgehen.

»Die Nuttige behauptet, Sie hätten einen Braten in der Röhre gehabt, als Sie hierher zogen. Die Hochnäsige erklärt, Sie wären illegal eingewandert, und der bekloppte Idiot da überm Frauenhaus krakeelt, Sie wären eine arabische Bombenlegerin. Ich hab gesagt, Sie sind nicht der Typ für so was, aber die verflixten Cops meinten, das wäre generell keine Frage des Typs, und wir müssten heutzutage alle die Augen offen halten, immer und überall.«

Hass gegen die Dunkelhäutige springt Nita nun entgegen. Auch an der Schule wird sie vom Direktor zum Gespräch geladen. Umschläge mit merkwürdigen Dingen landen in ihrem Briefkasten. Da tritt Privatermittler Zach in ihr Leben. Der kennt sich mit polizeilichen Ermittlungen aus. Sein Honorar frisst Nitas Notgroschen auf. Eine Boshaftigkeit nach der anderen stellen ihr Leben auf den Kopf. Wird Zach sie vor der Polizei schützen können, herausfinden, wer Nita bedroht? Wird die Zeitung ihren Namen schreiben und die Familie ihr auf die Spur kommen?

»WAS NU BRAUNE KUH«, so ist das Päckchen beschriftet, das vor Nitas Haustür liegt.

Nita kocht gern scharfe Gerichte. Genauso scharf sieht Lisa Cody hin und wir erfassen gemeinsam mit Nita eine Welt voll Ausgrenzung und Vorurteil. Nita Theri erklärt mehrfach, wie man ihren Namen ausspricht. Ignorant wird sie von den Polizisten weiter Miss Terry genannt (schnell gesprochen landen wir bei mystery), man ignoriert ihre Fragen, ihre Aufforderungen, mach sich in ihrer Gegenwart lustig über sie. Sie ist Britin, auch das wird nicht wahrgenommen, sie ist die Dunkelhäutige. Dieser Roman, Krimi ist fast die falsche Bezeichnung für diese gute Geschichte, ist spannend, besitzt britischen Humor und natürlich ist diese Geschichte ein Drama. Nita wächst dem Leser ans Herz, man würde sie gern beschützen, die zarte Frau, einmal naiv und wehrlos, dann wieder durchsetzungsstark, überlegt. Immer wenn man meint, Nita hätte genug gelitten, setzt uns Liza Cody eins oben drauf. Die Geschichte ist hinterhältig. Aber trotz allem hat man nie das Gefühl, ins Dunkel gezogen zu werden, denn Nita gibt nie auf und immer wieder leuchtet ein Stern am Firmament. Eine Geschichte gegen Rassismus, denn nur weil man den »richtigen« Pass besitzt, gehört man noch lange nicht dazu. Nita hängt zwischen den Welten. Die englische Welt lässt sich nicht ganz herein und die Welt, von der sie sich getrennt hat, lässt sie nicht ganz gehen. Als sie ihre Familie verließ, wusste sie, es gibt keine Rückkehr. Heimlich hält sie Kontakt mit einer Schwester, hofft, ihr jüngerer Bruder sei in dieser Welt angekommen, würde ihr nicht nach dem Leben trachten wie der Vater und der Onkel. Ihre Gedanken schweifen immer zurück zur Familie, Gedanken der Liebe an die einen, die der Angst vor den anderen. Wo ist Nita zu Hause? Die Geschichte zeigt nicht nur die seelische Zerrissenheit von Nita, sondern gelernte Verhaltensmuster aus der Kindheit tauchen auf: Furcht vor der Obrigkeit, sich ducken, unsichtbar machen, um bloß nicht unangenehm aufzufallen, freundlich zu sein, sich Männern zu fügen. Nita setzt die Polizisten nicht vor die Tür, empört sich nicht, als der Direktor sie freistellt. Sie lässt sich alles gefallen ... nicht ganz. Es gibt Solidarität, auch wenn du gar nicht mehr damit rechnest. Ein wundervolles Buch. Zu Recht erhielt Liza Cody in diesem Jahr den »Deutschen Krimipreis« für dieses Buch und 2015 für den Obdachlosen-Krimi „Lady Bag“.

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Haverss avatar

Rezension zu "Miss Terry" von Liza Cody

Multikulti und der Alltagsrassismus
Haversvor 2 Jahren

London, lange Zeit Inbegriff einer multikulturellen Metropole, in der ein friedliches Neben- und Miteinander der verschiedenen Ethnien existiert. Dass dies allerdings eine Illusion war und ist, zeigt die Autorin Liza Cody in ihrem Roman „Miss Terry“ auf entlarvende Art und Weise.

Nita Tehri, von allen nur Miss Terry genannt, ist eine Engländerin wie aus dem Bilderbuch. Sie kommt aus Leicester, hat einen britischen Pass, führt ein unauffälliges Leben, arbeitet als Grundschullehrerin und hat sich den Traum von einer Eigentumswohnung in einem unproblematischen Viertel erfüllt. Aber, und jetzt kommt es, sie ist keine hellhäutige Weiße. Sie hat pakistanische Vorfahren und ist dunkelhäutig. Die üblichen rassistischen Bemerkungen, die sie im Alltag hören muss, sind bisher von ihr abgeprallt, aber das ändert sich, als Bauarbeiten in ihrer Nachbarschaft beginnen und ein riesiger Abfallcontainer vor dem Haus platziert wird. Dieser wird von den Anwohnern zwischen Nacht und Dunkel nicht nur als öffentlich zugängliche Müllentsorgungsanlage genutzt, sondern, von wem auch immer, als Ablageplatz für eine Säuglingsleiche. Und da das tote Kind ebenfalls dunkelhäutig ist, gehen alle, die ermittelnden Polizisten eingeschlossen, davon aus, dass es eine Verbindung zu Nita Tehri geben muss. Stück für Stück bröckelt die Fassade, bösartiger Klatsch wandelt sich zu offenem Rassismus. Anspucken, tätliche Angriffe, Jobverlust – das volle Programm. Obwohl schuldlos gehört sie nicht mehr dazu, steht trotz aller Anpassung plötzlich außerhalb. Die Gesellschaft zeigt ihr hässliches Gesicht.

Liza Codys Kriminalromane haben nichts mit den betulichen Beschreibungen gemein, wie wir sie so oft von britischen Autorinnen geliefert bekommen. Keine heimelige Atmosphäre mit Teatime, Scones und Sandwiches, sondern englischer Alltag mit allen negativen Begleiterscheinungen. Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile, misstrauisches Beobachten und Ausgrenzen, vor allem dann, wenn man nicht die richtige Hautfarbe hat. Und da hilft auch keine Anpassung bis zur Selbstverleugnung.

Obwohl bereits 2012 im Original erschienen, nimmt die Autorin viele hässliche Auswüchse vorweg, die sich nach dem Brexit in Großbritannien häufen, wobei die Sympathien der Leser immer bei der Protagonistin und ihren wenigen Unterstützern sind. Der Fall des toten Säuglings wirkt nur als Auslöser und scheint mir eher nebensächlich, viel beeindruckender und wichtiger ist die Gesellschaftskritik, die die Autorin in „Miss Terry“, wie auch bereits in ihrem Roman „Lady Bag“, ohne erhobenen Zeigefinger, aber dennoch oder gerade deshalb sehr eindringlich transportiert. Lesen!

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