Liza Cody Eva langt zu

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Inhaltsangabe zu „Eva langt zu“ von Liza Cody

Band 3 der Eva-Wylie-Trilogie: Kämpferin Eva Wylie ist am Ende. Für den Catchring gesperrt, noch aus dem miesesten Job gefeuert, notorisch betrunken und ohne Zahnbürste: Sie scheint endgültig alle Chancen verspielt zu haben, da fällt ihr unverhofft fette Beute in die Hände. Jackpot? (Quelle:'Flexibler Einband/20.04.2015')

Haarsträubend, witzig und spannend!

— DunklesSchaf
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  • Schwesterliebe: Eva langt zu - Liza Cody

    Eva langt zu
    DunklesSchaf

    DunklesSchaf

    03. August 2015 um 22:53

    Es geht alles schief! Nachdem Eva Wylie im zweiten Band „Eva sieht rot“ am Ende ihren Job als Profi-Catcherin verloren hat, verlottert sie immer mehr. Zwar arbeitet sie weiterhin auf dem Schrottplatz und hat auch verschiedene Jobs, die ihr „die Feindin“ zuschanzt, aber Eva ist deprimiert und lässt sich gehen. Betrunken, pleite und am Ende ihrer Kräfte widerfährt ihr unerwartet etwas Glück. Bei einer Auto“leih“aktion entdeckt sie eine Sporttasche voll Geld, die sie frohen Mutes an sich nimmt und damit ihr neues Glück beginnt. Und es scheint, dass ihre Glückssträhne noch nicht zu Ende ist, denn Simone taucht auf, Evas Schwester, die sie schon seit der ersten Minute, die der Leser sie kennt, sehnlichst sucht. Doch natürlich ist bei Eva nichts so wie es scheint und schon bald steckt sie nicht nur in einer Menge Ärger, sondern hat auch noch eine Leiche am Hals. Ah, Simone taucht auf. Endlich! Nachdem es im zweiten Band etwas still um sie geworden ist, taucht sie endlich in Band 3 auf. Und doch kriegt man gleich mal einen Dämpfer verpasst, denn so wie Simone in Evas Erinnerung ist, ist die echte, erwachsene Simone mal gar nicht. Gut, wir dürfen nicht vergessen, dass Eva ja auch kein Sonnenschein ist und notorisch betrunken und mit schlechten Manieren ausgestattet, gelingt es ihr aber eben auch nicht, ihre Schwester erfreut und doch ein wenig skeptisch willkommen zu heißen. Vielmehr besteht ihre Beziehung aus Simone, die sagt, wo es lang geht und Eva mit der Drohung wieder aus ihrem Leben zu verschwinden, erpresst und Eva, die zwischen naiv-verklärt vor Simone kuschen und mütterlich-liebend Simone anschreien, pendelt. Ja, eine komische Beziehung, die die beiden Schwestern hier haben. Und natürlich hängt Simones Auftauchen mit Evas plötzlichen Reichtum zusammen. Das ist klar wie Kloßbrühe – na ja, für alle, außer für Eva natürlich. Und dann ist da ja noch die Mutter der beiden. Herzallerliebst wie sie ist, kümmert es sie einen Scheißdreck, was Eva von ihr will und dankt es ihr auch nicht, als Eva ihre Miete übernimmt. Stattdessen ist sie immer auf der Suche nach dem nächsten Freier und sich auch nicht zu scheu, Eva zu sagen, was für ein hässliches Geschöpf sie ist und sich fragt, warum sie sie überhaupt auf die Welt gebracht hat. Hier gilt wohl nicht der Spruch mit den Kollegen, sondern wenn man Familie hat, braucht man keine Feinde. Aber ein paar gute Dinge passieren Eva nun doch noch. Klar, das mit dem Geld, aber das hat eben eine Schattenseite. Doch dann ist da zum einen Milo. Eva hat Milo im letzten Band am Ende aufgegabelt und sie bildet ihn zum Wachhund aus. So wie Ramses (ro-ro-ro) und Lineker (yak-yak-yak). Doch leider ist Milo einfach zu lieb und so wirkt er mal gar nicht bedrohlich, wenn er sein „hip-hörf“ bellt. Und auch wenn Eva das nie zugeben würde, sie hängt an dem Kleinen und würde ihn niemals hergeben. Na ja, gut, mal in einer schwachen Stunde. Aber nur kurz. Dann will sie ihn wieder. Und dann ist da ja noch Keif. Ein neuer Stern im Catcherhimmel. Nun, zumindest hätte Mr. Deeds, der Promoter, das gerne. Keif und seine Eltern würden ihn lieber als Boxer sehen. Eva lernt Keif kennen, als sie einen Rat von Harsh einholt und von ihm total enttäuscht ist, als sie den Rat nicht versteht. Keif hat sofort ein Auge auf Eva geworfen und die beiden liefern sich im Laufe des Buches herrliche Wortduelle. Keif lässt sich nicht vertreiben und geht Eva damit gehörig auf den Zeiger, doch immerhin verschafft ihr Keif die Möglichkeit, wieder in den Catcherring zu steigen. Wie auch in den anderen zwei Bänden (und natürlich auch in Lady Bag) gelingt es Liza Cody zum einen eine einmalige Protagonistin zu zeichnen und zum anderen ein umwerfend realistisches Milieu zu entwerfen. Diesmal sogar mit Leiche. Es ist spannend, witzig und einfach unglaublich gut. Die Eva Wylie Trilogie gehört zu meinen Highlights 2015. Fazit: Wer Eva Wylie nicht kennt, hat etwas verpasst. Die herrlich skurrile Protagonistin prescht durch einen spannenden Fall, nicht sehr galant, dafür immer schlängelnd durch familiäre Abgründe und milieugetreue Machenschaften. Haarsträubend, witzig und spannend!

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