Liza Marklund

 3.7 Sterne bei 802 Bewertungen
Autorin von Olympisches Feuer, Studio 6 und weiteren Büchern.
Liza Marklund

Lebenslauf von Liza Marklund

Eva Elisabeth „Liza“ Marklund, geboren am 9. September 1962 in dem Dorf Pålmark, ist eine schwedische Journalistin und Schriftstellerin. Sie ist die Gründerin des Verlages Piratförlaget und bekannt für Kriminalromane. Liza Marklund wächst in Nordschweden auf. Nach der Schule entschließt sie sich, Schweden für eine Weile zu verlassen, um in der Welt umherzureisen. Sie lebt einige Zeit in den USA, Russland, Großbritannien und Israel. Nach ihrer Rückkehr besucht sie eine Journalistenschule und arbeitet danach als Reporterin, Nachrichtenchefin und Chefredakteurin bei verschiedenen Zeitungen und Fernsehsendern. Liza Marklund entschließt sich neben ihrer journalistischen Tätigkeit einen Roman zu schreiben. Sie möchte ihre Figur Annika in einem Krimi verwirklichen. "Olympisches Feuer“ wird das erste Abenteuer der Annika Bengtzon. Die schwedischen Buchhändler und Verleger lehnen den Roman zunächst ab, so dass Liza Marklund gemeinsam mit einem Freund 4.000 Exemplare des Buches drucken lässt, um es über Tankstellen selbst zu vertreiben. Das Buch wird ein unerwarteter Erfolg, sie erhält dafür 1998 den „schwedischen Krimipreis“ für das beste Erstlingswerk und „Poloni-Preis“. Mittlerweile sind über eine halbe Millionen Exemplare gedruckt worden. 1999 gründet sie mit dem Autor Jan Guillou und der Verlegerin Ann-Marie Skarp den Piratförlaget, weil sie mit den Vertragsbedingungen in den schwedischen Großverlagen nicht einverstanden ist. Heute lebt Liza Marklund mit ihrem Mann und ihren drei Kindern abwechselnd in einem Loft über der Altstadt Stockholms und dem spanischen Marbella. Sie ist nach wie vor auch als Journalistin tätig und engagiert sich als Unicef-Botschafterin.

Neue Bücher

Weißer Tod

 (56)
Neu erschienen am 07.09.2018 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag. Es ist der 9. Band der Reihe "Annika Bengtzon".

Alle Bücher von Liza Marklund

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Olympisches Feuer

Olympisches Feuer

 (103)
Erschienen am 09.03.2012
Studio 6

Studio 6

 (90)
Erschienen am 01.11.2004
Kalter Süden

Kalter Süden

 (89)
Erschienen am 13.10.2010
Nobels Testament

Nobels Testament

 (68)
Erschienen am 01.09.2008
Der Rote Wolf

Der Rote Wolf

 (65)
Erschienen am 01.04.2006
Paradies

Paradies

 (62)
Erschienen am 15.07.2016
Prime Time

Prime Time

 (64)
Erschienen am 15.07.2016
Lebenslänglich

Lebenslänglich

 (56)
Erschienen am 01.04.2010

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Neue Rezensionen zu Liza Marklund

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MilaWs avatar

Rezension zu "Weißer Tod" von Liza Marklund

Noch mehr Trauma für Annika
MilaWvor 4 Monaten

Die Journalistin Annika Bengtzon beschäftigt sich gerade mit einer Reihe von Morden an Frauen, als sie eine erschreckende Nachricht erreicht: ihr Mann Thomas wurde an der somalischen Grenze entführt. Die Geiselnehmer prangern die Flüchtlingspolitik der EU an und fordern 40 Millionen Dollar Lösegeld. Eine Summe, die Annika unmöglich aufbringen kann. Verzweifelt versucht sie, ihren Mann zu retten. Unterstützt wird sie von Staatssekretär Halensius, einem alten Bekannten, der eine verstörende Anziehungskraft auf Annika ausübt.


Auch in diesem Thrilleruniversum gilt wohl, dass ein skandinavischer Protagonist nur dann etwas taugt, wenn er ordentlich durchtraumatisiert ist. Annika ist in nach acht anderen Bänden schon ordentlich durch die Mangel gedreht worden. Entführung, Missbrauch, untreuer Ehemann, Brandstiftung... Und es soll noch schlimmer kommen. Diesmal geht es ihrem Mann Thomas an den Kragen. Einen Teil des Romans erlebt der Leser aus seiner Sicht. Und das ist nichts für schwache Nerven, die Entführer gehen brutal mit ihren Geiseln um. Diese Technik, die Marklund oft anwendet, geht mir diesmal nicht so ganz bei. Irgendwie konnte ich den hier beschriebenen Thomas nicht so recht mit der Person verbinden, als die er sonst immer dargestellt wurde. Seine Verherrlichung von Annika (er denkt auffällig selten an die Kinder), mit der er sonst meistens nur streitet, kam mir komisch vor. Überhaupt wirken die Nebenhandlungen um Annikas natürlich zerrüttete Familie, ihre falsche Freundin Anne und den Ärger in der Redaktion eher störend (das Abendblatt ist zu einem Boulevardblatt verkommen und setzt auf Sensationsgier statt sorgfälige Recherche). Der Mordfall geht völlig unter und wird am Ende eher lieblos gelöst. Man wünscht sich, die Autorin hätte sich auf eine Handlung konzentriert. Und langsam bekomme ich wirklich Mitleid mit Annika. So viel Unglück für eine Person ist wirklich schwer vorstellbar. Leider macht es Annika auch als Person ziemlich bitter und unleidig. Teilweise ist es schon sehr bedrückend zu lesen.

Mir war das Buch etwas zu sehr zwischen Somalia und Schweden. Es gibt viele interessante Informationen über Frontex, gescheiterte Entwicklungshilfe, Vorurteile gegenüber Afrikanern/Muslimen, Gewalt gegen Frauen, Macht der Medien, Vorgehen bei einem Entführungsfall etc., die sich aber nicht recht zu einem Gesamtbild fügen. Die Autorin hat sichtlich aufwändig recherchiert, konnte sich aber nicht so recht entscheiden, Annika kein typisches Gewalt-gegen-Frauen-Szenario zu bieten. Insgesamt nicht schlecht, aber die Vorkommnisse hätten Stoff für zwei ordentliche Bücher geliefert. So bleibt es leider unausgegoren. 

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WildRoses avatar

Rezension zu "Verletzlich" von Liza Marklund

Ganz spannend, aber nicht herausragend
WildRosevor 9 Monaten

"Verletzlich" von Liza Marklund gehört zur Reihe der Kriminalromane rund um die Journalistin Annika Bengtzon. "Verletzlich" ist einer der neuesten (der neueste?) der Bände.

Es war mein drittes Buch der Autorin; zuvor las ich ihren ersten Annika-Bengtzon-Roman, "Studio 6", kurz darauf dann "Der rote Wolf", welcher etliche Jahre später spielt. Es ist sicherlich nicht verkehrt, alle Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen; man kann ihnen aber auch folgen, wenn man nicht alle Bücher kennt. Zum Glück, denn auch, wenn ich finde, dass Liza Marklund recht spannend und kurzweilig schreibt, so bin ich doch kein so großer Fan der Reihe, dass ich Lust darauf hätte, alle der Romane zu lesen.

"Verletzlich" liest sich recht spannend und flüssig; es handelt sich um einen soliden Kriminalroman, der sich schnell weglesen lässt. Allerdings wird mir "Verletzlich" nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben.

Zudem fällt auf, dass die Autorin zumindest bei den drei von mir bislang gelesenen Bänden immer nach einem ähnlichen Schema zu verfahren scheint; am Ende entkommt Bengtzon jedes Mal quasi in letzter Sekunde, nachdem sie sich in einer scheinbar ausweglosen Situation wiederfindet. Dies empfand ich beim Lesen schon als recht hollywoodmäßig weit hergeholt und unrealistisch; so viel "übertriebenes Drama" auf den letzten Seiten hätten die Bücher wirklich nicht nötig.

Fazit: Für Krimifans sicherlich eine ganz gute Lektüre, aber nichts wirklich Besonderes.

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Simi159s avatar

Rezension zu "Nobels Testament" von Liza Marklund

spannend und informativ
Simi159vor einem Jahr

Annika Bengtzon darf von der Nobelpreisfeier berichten. Für sie, als Journalistin, ist das eine große Ehre. Und sie wird zu einer wichtigsten Zeugin eines Attentats. Für das Abendblatt sollte sie von der Feier berichten, auf den  Medizin-Nobelpreisträger gibt es ein Attentat. Er überlebt die eine Professorin, Mitglied des Nobel Komitees, kommt ums Leben.

Annika ist eine wichtige Zeugin, und darf nicht über den Fall schreiben. Doch sie glaubt gleich, dass hinter dem Attentat etwas größeres steckt. Vielleicht mußte die Professorin sterben, weil mit der Vergabe der Nobelpreise etwa nicht stimmt. Denn die Vergabe der Auszeichnung an den Stammzellenforscher findet sie komisch. Dann geschieht ein weiterer Mord im Kreis des Komitees.


Fazit:

Das tolle an diesem Fall für Annika Bengtzon ist dass man mal an einem Thema nah dran ist, zudem man sonst kaum einen Zugang hat. Denn klar man bekommt in der Presse mit, wer die Nobelpreise erhält, doch wie es mit der Vergabe läuft, wer entscheidet, welcher Wissenschaftler für seine Forschung ausgezeichnet wird.

Dabei ist es gleichzeitig ein spannender Thriller, mit einer Handvoll Verdächtiger, falschen Fährten und einer sehr sympathischen Ermittlern, die ja eigentlich Journalistin ist. Annika ist authentisch, nicht zu forsch bei ihren Ermittlungen und eine ganz normale Frau mit Mann und Kind, die versucht eine normale Balance zwischen Familie und Beruf zu leben. Auch wenn ihr das immer weniger gelingt und ihre Ehe immer mehr kriselt. 

Klar ermittelt hier oft Kommissar Zufall, doch das wird für mich durch die vielen Informationen rund um den Nobelpreis wieder wett gemacht. Mich hat dieses Hörbuch gesprochen von Judy Winter gut unterhalten.


Von mit gibt es 4 STERNE.

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Zusätzliche Informationen

Liza Marklund wurde am 08. September 1962 in Schweden geboren.

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