Liza Marklund

 3.7 Sterne bei 841 Bewertungen
Autorin von Olympisches Feuer, Kalter Süden und weiteren Büchern.
Autorenbild von Liza Marklund (©Bild: (c) Liza Marklund, www.lizamarklund.se)

Lebenslauf von Liza Marklund

Eva Elisabeth „Liza“ Marklund, geboren am 9. September 1962 in dem Dorf Pålmark, ist eine schwedische Journalistin und Schriftstellerin. Sie ist die Gründerin des Verlages Piratförlaget und bekannt für Kriminalromane. Liza Marklund wächst in Nordschweden auf. Nach der Schule entschließt sie sich, Schweden für eine Weile zu verlassen, um in der Welt umherzureisen. Sie lebt einige Zeit in den USA, Russland, Großbritannien und Israel. Nach ihrer Rückkehr besucht sie eine Journalistenschule und arbeitet danach als Reporterin, Nachrichtenchefin und Chefredakteurin bei verschiedenen Zeitungen und Fernsehsendern. Liza Marklund entschließt sich neben ihrer journalistischen Tätigkeit einen Roman zu schreiben. Sie möchte ihre Figur Annika in einem Krimi verwirklichen. "Olympisches Feuer“ wird das erste Abenteuer der Annika Bengtzon. Die schwedischen Buchhändler und Verleger lehnen den Roman zunächst ab, so dass Liza Marklund gemeinsam mit einem Freund 4.000 Exemplare des Buches drucken lässt, um es über Tankstellen selbst zu vertreiben. Das Buch wird ein unerwarteter Erfolg, sie erhält dafür 1998 den „schwedischen Krimipreis“ für das beste Erstlingswerk und „Poloni-Preis“. Mittlerweile sind über eine halbe Millionen Exemplare gedruckt worden. 1999 gründet sie mit dem Autor Jan Guillou und der Verlegerin Ann-Marie Skarp den Piratförlaget, weil sie mit den Vertragsbedingungen in den schwedischen Großverlagen nicht einverstanden ist. Heute lebt Liza Marklund mit ihrem Mann und ihren drei Kindern abwechselnd in einem Loft über der Altstadt Stockholms und dem spanischen Marbella. Sie ist nach wie vor auch als Journalistin tätig und engagiert sich als Unicef-Botschafterin.

Neue Bücher

Die Perlenfarm

Erscheint am 15.06.2020 als Hardcover bei List Verlag.

Alle Bücher von Liza Marklund

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Cover des Buches Olympisches Feuer9783548284231

Olympisches Feuer

 (107)
Erschienen am 09.03.2012
Cover des Buches Studio 69783499228759

Studio 6

 (92)
Erschienen am 01.11.2004
Cover des Buches Kalter Süden9783548282756

Kalter Süden

 (93)
Erschienen am 13.10.2010
Cover des Buches Nobels Testament9783499232992

Nobels Testament

 (71)
Erschienen am 01.09.2008
Cover des Buches Der Rote Wolf9783499232978

Der Rote Wolf

 (67)
Erschienen am 01.04.2006
Cover des Buches Paradies9783548288307

Paradies

 (64)
Erschienen am 15.07.2016
Cover des Buches Lebenslänglich9783499239014

Lebenslänglich

 (62)
Erschienen am 01.04.2010
Cover des Buches Prime Time9783548288291

Prime Time

 (66)
Erschienen am 15.07.2016

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Liza Marklund

Neu
T

Rezension zu "Lebenslänglich" von Liza Marklund

Schuldig oder nicht?
TWDFanSTvor einem Monat

Ein schwedischer Polizist wird umgebracht. Die Täterin steht von Anfang an fest: seine Frau, ebenfalls Polizistin. Stellt sich nur die Frage, wo der Sohn der beiden abgeblieben ist. Die Jornalistin Annika beginnt zu recherchieren...

Bei "Lebenslänglich" handelt es sich um einen typischen schwedischen Krimi. Der Fall ist durchaus spannend, kann aber meiner nach nicht mit der Millennium-Reihe mithalten. Annika ist einfach kein Mikael Blomkvist. Trotzdem lässt sich das Buch gut lesen und wartet am Schluss mit einer handfesten Überraschung auf.

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Rezension zu "Nobels Testament" von Liza Marklund

Einmaliger Ausflug
Wortmagievor 2 Monaten

„Nobels Testament“ ist der sechste Band der Krimiserie „Annika Bengtzon“ der schwedischen Autorin Liza Marklund. Ich kannte Marklund bereits; vor Jahren habe ich ihre „Mia“-Romane gelesen, die auf einer wahren Begebenheit basieren. Ich wusste, dass die „Annika Bengtzon“-Bücher existieren, hatte jedoch nie Interesse an der Reihe, weil Krimis nicht zu meinen bevorzugten Genres zählen. Dennoch beschloss ich im November 2019 impulsiv, „Nobels Testament“ zu lesen. Ich sah darin die ideale Möglichkeit, mein Blog-Projekt zum Literaturnobelpreis, das mich einige Zeit beschäftigt hatte, mental abzuschließen. Es kümmerte mich nicht, dass ich die Protagonistin nicht kannte und mir der Kontext der Vorgängerbände fehlte. Mich interessierte nur der Fall, der eng mit der Nobelpreisverleihung zusammenhängt.

1895 verfügte Alfred Nobel in seinem Testament die Einrichtung einer Stiftung, die außergewöhnliche Leistungen in den Disziplinen Physik, Chemie, Frieden, Literatur und Medizin honoriert. Über 100 Jahre später gilt das elegante Bankett im Stockholmer Stadshuset, das die Nobelpreisverleihungen offiziell abschließt, als kulturelles Großereignis. Die Journalistin Annika Bengtzon nimmt im Auftrag des Abendblattes teil. Sie gönnt sich einen letzten Tanz, bevor sie zurück in die Redaktion muss, um von rauschenden Roben, dekadenten Speisen und endlosen Dankesreden zu berichten. Plötzlich hallen Schüsse durch den Goldenen Saal des Stadshuset. Der Preisträger für Medizin bricht getroffen zusammen. Auf der Brust seiner Tanzpartnerin, der Vorsitzenden des Nobelkomitees des Karolinska Instituts, breitet sich ein blutroter Fleck aus. Im anschließenden Chaos verbietet die Polizei Annika, über den Angriff zu schreiben. Sie ist empört und hat nun ein persönliches Interesse an der Lösung des Falls. Wer war Ziel des Attentats? Der Preisträger, dessen Stammzellforschung umstritten ist? Oder die Vorsitzende des Komitees, das ihn auszeichnete? Annika beginnt zu recherchieren und erfährt bald am eigenen Leib, dass die Welt der medizinischen Forschung wesentlich rauer ist, als sie sich vorstellen konnte.

Die „Annika Bengtzon“-Reihe von Liza Marklund betrachtet Kriminalfälle aus der Perspektive des Journalismus. Die namensgebende Protagonistin arbeitet bei der fiktiven Stockholmer Zeitung Abendblatt und organisiert ihre investigativen Recherchen demzufolge nach einer anderen Herangehensweise als die Ermittlungsbehörden. Sie verfügt über wenig offizielle Befugnisse, hat dafür jedoch einen Draht zu den Menschen, sodass sie ihr häufig bereitwillig Informationen geben. Außerdem zieht sie Querverbindungen, die die Polizei übersieht, weil ihr mehr Spielraum für unkonventionelle Gedankengänge offensteht. Da ich mit stereotypen Krimis, die sich um Ermittler_innen drehen, meist Schwierigkeiten habe, fand ich Annikas ziviles Vorgehen sehr erfrischend. Ich denke nicht, dass sich für mich während der Lektüre von „Nobels Testament“ durch meine Unkenntnis der Vorgängerbände schwerwiegende Nachteile ergaben. Es war nicht problematisch, Annikas Rolle zu entschlüsseln oder zu verstehen, wie sie arbeitet. Trotzdem kann ich natürlich nur den Ist-Zustand beurteilen, den ich in diesem sechsten Band vorfand. Ihre Beziehungen und ihr gesamtes Privatleben erschienen mir katastrophal chaotisch und ungesund. Ich hatte das Gefühl, ihrer Ehe beim Scheitern zuzusehen, zu bezeugen, wie sie sich von ihrer grässlichen besten Freundin ausnutzen und emotional erpressen lässt und es insgesamt nur gerade so hinbekommt, alles irgendwie zusammenzuhalten. Dadurch erntete sie bei mir keine Sympathie, ich mochte sie nicht. Glücklicherweise war das kein Hindernis, denn Annika interessierte mich ohnehin kaum. Ich las „Nobels Testament“ schließlich wegen des Falls, nicht, um die Hauptfigur kennenzulernen. Dieser konzentriert sich auf den Nobelpreis für Medizin, der jährlich vom Nobelkomitee des Karolinska Instituts verliehen wird. Mein Vorwissen zur Vergabeprozedur des Literaturnobelpreises erwies sich als hilfreich, um mich in diesem Kontext zurechtzufinden, weil das Karolinska Institut ganz ähnlich vorgeht. Ohne dass mich Liza Marklund darauf hinweisen musste, wusste ich, was das Attentat auf Preisträger und Vorsitzende des Komitees bedeutet. Prinzipiell fand ich die Idee, einen Krimi im Umfeld der medizinischen Forschung anzusiedeln, glaubhaft und plausibel. Dort wird um gewaltige Summen gewetteifert und der Konkurrenzdruck ist legendär, sodass ich mir gut vorstellen kann, dass in dieser Atmosphäre auch mal zu drastischen Mitteln gegriffen wird, um ungeliebte Rival_innen auszuschalten. Die Verbindung zu Nobel als Person erschien mir hingegen fadenscheinig und allzu forciert. Obwohl ich die Informationen, die der Roman zum Privatleben des schwedischen Chemikers und Erfinders bereitstellt, zu schätzen wusste, weil sie ihn für mich lebendiger werden ließen, hätte der Krimi auch ohne diesen inhaltlichen Schlenker wunderbar funktioniert. Die Parallelen ergeben sowieso nur in der Fantasie des Täters (oder der Täterin?) einen Sinn.

Für mich erfüllte die Lektüre von „Nobels Testament“ von Liza Marklund ihren Zweck: ich war danach fähig, das Kapitel des Nobelpreises in meinem Kopf abzuschließen. Es störte mich nicht, dass ich durch meinen kurzentschlossenen Quereinstieg in die Reihe viele Anspielungen auf die Vergangenheit der Protagonistin nicht deuten konnte. Sie war mir von Anfang an ziemlich egal und die Eigenschaften, die sie im Verlauf des Romans zeigt, weckten lediglich meine Antipathie. Der Fall hingegen, der mich motivierte, das Buch zu lesen, war spannend, ich fand allerdings, dass ausgerechnet die Integration von Alfred Nobel nicht überzeugend gelang. Ich verspüre demnach überhaupt kein Bedürfnis, die weiteren Bände der „Annika Bengtzon“-Reihe kennenzulernen. „Nobels Testament“ war ein einmaliger Ausflug.

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N

Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

Annika Bentzon an der Costa del Sol
nati51vor 9 Monaten

Im Roman von Liza Marklund verschlägt es die couragierte Journalistin Annika Bengtzon vom schwedischen Abendblatt in den Süden Europas an die Costa del Sol.

Bei einem Giftgasanschlag und Raubüberfall in seinem Haus in Marbella kommt der frühere Eishockey-Spieler Söderstrom und seine ganze Familie ums Leben. Die sechzehnjährige Suzette, Tochter von Söderstrom aus erster Ehe, entgeht dem Anschlag, aber bleibt verschwunden.
Annika wird von ihrem ehemaligen Kollegen und jetzigen Chef Patrick nach Andalusien geschickt, um einen Artikel über den Mord zu verfassen. Bei ihren Recherchen wird sie unterstützt von dem schwedischen Verbindungspolizisten Niklas Linde und der Dolmetscherin Carita Halling Gonzales.

Die vielen losen Fäden, die Liza Marklund beschreibt, erhöhen das Tempo und steigern die Spannung. Man fragt sich, wie hängt dieses alles zusammen. Am Ende versteht sie es wieder geschickt mehrere Handlungsstränge zu verbinden und zusammen zu führen. Mir gefällt bei dieser Kriminalromanreihe die journalistische Sichtweise, bei der man viel über die Arbeit der Boulevard-Presse erfährt.
Da ich bisher alle Kriminalromane um die Journalistin Annika Bengtzon gelesen habe, ist diese mir schon sehr ans Herz gewachsen mit ihrer teilweisen chaotischen, aber doch ansprechenden Art. Ihre Probleme als berufstätige Mutter machen sie sympathisch und menschlich.

Kalter Süden war für mich ein spannender und unterhaltsamer Roman. Für jemanden der vorher noch kein Buch aus der Serie um die Journalistin Annika Bengtzon gelesen hat, stelle ich mir den Einstieg etwas schwieriger vor, da Vorinformationen über handelnde Personen und vergangene Fälle fehlen.

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Liza Marklund wurde am 08. September 1962 in Schweden geboren.

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