Liza Marklund Kalter Süden

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Inhaltsangabe zu „Kalter Süden“ von Liza Marklund

Marbella, Stadt der Superreichen. Die Millionärsvillen sind gerüstet wie Hochsicherheitstrakte. Ein tödlicher Giftgasanschlag auf das schwedische Eishockey-Idol Sebastian Söderström erschüttert die Idylle der VIPs. Ganz Schweden ist entsetzt von der Brutalität der Morde. Die Journalistin Annika Bengtzon berichtet über den Fall. Hinter den prächtigen Fassaden stößt sie auf eine Parallelwelt aus Verbrechen, Gier und Hass. Der Tod des Eishockey-Stars Sebastian Söderström schlägt hohe Wellen. Er und seine Familie sind einem Giftgasanschlag zum Opfer gefallen. Annika Bengtzon fliegt nach Marbella und recherchiert in der Welt der Superreichen, die zurückgezogen hinter hohen Mauern und umgeben von den teuersten Alarmeinrichtungen ein Leben in scheinbarer Sicherheit führen. In diesem Kosmos der glatten Oberflächen und gekühlten Räume ist Schweigen Gold, und Geheimnisse werden über Generationen bewahrt. Die spanische Polizei gibt den Fall schon bald resigniert auf. Doch Annika Bengtzon lässt sich nicht so leicht abweisen.

gut

— mistellor

Liza Marklund hat mit Bravour alle Höhen und Tiefen gemeistert... absolut lesenswert!

— Elfenblume

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    Kalter Süden

    walli007

    28. February 2014 um 16:11

    In Marbella kommt eine Familie während eines Einbruchs um, bei dem die Bewohner von den Dieben mit Gas betäubt werden. Zwar kommt es öfter vor, dass diese Art des Einbruchs gewählt wird, doch normalerweise überleben die Hausbesitzer die Attacke. Was also ist schief gelaufen. Bei den Opfern handelt es sich um einen bekannten schwedischen Eishockey-Spieler und seine Familie, deshalb schickt die Redaktion Annika Bengtzon nach Spanien, um eine Artikelserie über den Fall vorzubereiten.  Annika, die gerade eine leitende Position abgelehnt hat und die nun mit dem Chef, der ihr vor die Nase gesetzt wurde, nicht klarkommt, hat sich gerade etwas von ihrer Scheidung erholt. Schon bei ihrem ersten Besuch in Marbella findet Annika heraus, dass die Tochter des Eishockey-Spielers aus erster Ehe den Anschlag aller Wahrscheinlichkeit nach überlebt hat. Außerdem deutet viel darauf hin, dass es sich bei dem Verbrechen um einen geplanten Mord handelt. Und nach und nach tauchen Verbindungen zu Fällen auf, über die Annika vorher schon berichtet hat.  Die Romane um die Journalistin Annika Bengtzon mag ich sehr gerne. Wenn ich mitbekomme, dass es wieder etwas Neues gibt, fiebere ich dem Erscheinen des Buches entgegen und bin gespannt, wie es mit Annika und ihrer Familie weitergeht und in was für Fälle sie reingerät. So hat mir der Vorgänger dieses Buches "Lebenslänglich" sehr gut gefallen.  Doch um ehrlich zu sein, hatte ich diesen Fall für abgeschlossen gehalten. Nun musste ich beim Lesen dieses aktuellen Bandes feststellen, dass es fast nicht möglich ist, das Buch zu lesen, ohne den Vorgänger zu kennen, weil die Bezüge so eng sind, dass ich manchmal überlegen musste, wie war das noch? Ich habe nichts gegen Krimi-Reihen, zwar wird es mir manchmal etwas viel, doch so lange die Fälle abgeschlossen sind und ich nicht direkt gezwungen bin, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, finde ich es sogar eher gut, wenn sich die Ermittler weiter entwickeln, sie auch ein Privatleben haben und nicht nur dröge irgendwelche Fälle runter ermitteln. Aber bei diesem Buch ist die Autorin meiner Meinung nach über das Ziel hinaus geschossen, die Bezüge zu "Lebenslänglich" sind zu eng. Ich mag mich nicht gerne zwingen lassen, Bücher in einer bestimmten Reihenfolge zu lesen oder Reihen nur verstehen zu können, wenn ich sie vollständig habe. Bis zu einer Trilogie lasse ich mir das gerne gefallen, doch dann ist es irgendwann gut.  So gerne ich die Bücher der Autorin bisher gelesen habe und obwohl der Fall gut konstruiert ist und nicht allzu viele Fäden lose bleiben, bin ich doch sehr am Überlegen, ob ich mir die Reihe weiterhin kaufen werde. Nahezu unbesehen wie bisher werde ich mir den nächsten Band allerdings nicht zulegen.

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  • Kalter Süden versus Ein Platz an der Sonne

    Kalter Süden

    zachine

    28. July 2013 um 13:43

    Die Story baut auf dem vorherigen Krimi "Lebenslänglich" auf. Die handelnden Personen und ihre Beziehungen untereinander sind ziemlich unübersichtlich, so dass ich einen Plan machen musste. Ansonsten gefällt mir auch im siebten Band sehr gut, wie Marklund ihre doch recht außergewöhnliche Heldin und ihr Vorgehen schildert im journalistischen Hin und Her zwischen Schweden, Spanien und Marokko, in ihren dienstlichen Clinches mit den Vorgesetzten und in ihrem familiären Chaos. Der deutsche Titel "Kalter Süden" jedoch ist ziemlich daneben gegriffen, besser wäre die direkte Übersetzung "Ein Platz an der Sonne" gewesen.

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  • Schwedenkrimi in Spanien

    Kalter Süden

    cachingguys

    23. May 2013 um 20:17

    Als Einstieg in die Serie um die Kriminaljournalistin Annika Bengtzon, ist der Roman nicht zu empfehlen, da immer wieder auf vorangegangene Fälle verwiesen wird. Die Handlung dieses Krimis ist zwar in sich abgeschlossen, aber die Verweise und Verwicklungen früherer Fälle und Personen sind verwirrend für einen "Neuling" und machen es schwierig, einige Zusammenhänge nachzuvollziehen. Ansonsten handelt es sich um einen solide geschriebenen Krimi, der durch den flüssigen und klaren Stil der Autorin gut zu lesen war. Ein tödlicher Giftanschlag schlägt hohe Wellen in Marbella, der Stadt der Schönen und Reichen. Der schwedische Eishockey Star Sebastian Söderström stirbt bei einem vermeintlichen Gaseinbruch mit samt seiner Familie. Es gibt nur eine Überlebende: seine Tochter, doch die ist verschwunden. Annika nimmt sich des Falles an und berichtet aus ihrer Sicht. Bei ihren Recherchen stößt sie auf Geldwäsche und Drogenhandel. Erst am Ende des Buches klären sich die Zusammenhänge auf. Zwar ohne allzu große Spannung ein kurzweiliger Krimi.

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    monja1995

    30. April 2012 um 23:48

    Leider nicht das, was ich mir vorstellte Klappentext: Marbella, Stadt der Superreichen. Die Millionärsvillen sind gerüstet wie Hochsicherheitstrakte. Ein tödlicher Giftgasanschlag auf die Familie des schwedischen Eishockey-Idols Sebastian Söderström erschüttert die Idylle der VIPs. Ganz Schweden ist entsetzt von der Brutalität der Morde und trauert um den Star. Die Journalistin Annika Bengtzon fliegt nach Marbella und recherchiert in der Welt der Superreichen, die zurückgezogen hinter hohen Mauern und umgeben von den teuersten Alarmeinrichtungen ein Leben in scheinbarer Sicherheit führen. In diesem Kosmos der glatten Oberflächen und gekühlten Räume ist Schweigen Gold, und Geheimnisse werden über Generationen bewahrt. Die spanische Polizei gibt den Fall schon bald resigniert auf. Doch Annika Bengtzon lässt sich nicht so leicht abweisen. Mein Fazit: Auf dieses Buch war ich mehr wie gespannt, aber leider wurde ich in meinem Gefühl getäuscht... Liza Marklund, schrieb so verwirrend, dass der Leser zeitweise den roten Faden verliert. Die Verweise auf Geschehnisse des Dritten Reiches, bzw. Ende des zweiten Weltkrieges sind nicht so gut bei mir persönlich angekommen, da sie an keiner Stelle zum momentanen Geschehen passen. Besser wäre die Autorin dabei gewesen, wenn sie aus diesem Buch zwei gemacht hätte, so dass sie erstmal die Vorgeschichte in einen Band gepackt hätte und erst dann die Geschehnisse der aktuellen Zeit beschreibt. Es ist zwar so, dass sich die Verwirrung zum Ende hin auflöst, allerdings zieht sich das Buch so in die Länge, dass es einem wirklich schwer fällt, am Ball zu bleiben. Ich glaube nicht, dass ich nochmal ein Buch von Liza Marklund lesen werde.

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    angelinagoescultural

    12. February 2012 um 17:18

    ist schon eine weile her, seit ich diesen krimi gelesen habe, daher sind meine erinnerungen nicht mehr taufrisch. woran ich mich allerdings in erster linie und ziemlich gut erinnere, ist meine verärgerung darüber, dass dieses buch teil einer serie um die journalistin annika bengtzon ist und inhaltlich nicht nur hin und wieder auf die vorgänger referiert wird, sondern die handlung mit diesen ursächlich verwoben ist. kennt man die vorgänger nicht, so hat man einen schlechten stand. und darauf sollte in meinen augen im rückentext hingewiesen werden. da dies allerdings nicht verkaufsfördernd ist, wurde es unterlassen. also schon eine erschwernis, um die abläufe zu erschließen. eine weitere und noch gravierendere erschwernis besteht darin, dass die handlung verworren und völlig an den haaren herbeigezogen ist und man vor allem gegen ende immer mehr das gefühl hat, mit frau marklund sind die gäule durchgegangen und sie wollte phantasietechnisch mal so richtig aus den vollen schöpfen. oder ihr sind die ideen ausgegangen und sie hat als inspiration ein paar amerikanische actionthriller geguckt. ich persönlich fand dann zu allem überfluß auch die protagonistin nicht wirklich interessant und sympathisch, aber das ist geschmackssache. summa summarum ein kompletter reinfall.

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    Ilary

    24. October 2011 um 19:56

    In Marbella wird ein Giftgasanschlag verübt, bei dem ein schwedischer Eishockeyspieler, seine Frau, seine zwei Kinder und seine Schwiegermutter getötet werden. Die Journalistin Annika Bengtzon soll für ihre schwedische Zeitung die Berichterstattung übernehmen. Zuerst hat sie sich allerdings im Verlag mit einer Umstrukturierung auseinanderzusetzen und damit zusammenhängend erhält sie einen neuen Chef, Patrik, mit dem sie und ihre Arbeitsweise nicht unbedingt harmonieren. Sie reist also nach Spanien und befragt die schwedischen Kontaktpolizisten und mit Hilfe einer Dolmetscherin auch die umittelbaren Nachbarn und Freunde der Getöteten. Sie kommt auch einem Drogenkartell auf die Spur und erfährt, daß hinter der heilen Fassade sehr viele, alte Geheimnisse stecken. Nichtsdestotrotz verfolgt sie hartnäckig diesen Fall und gibt in ihrer Recherche nicht auf. Es laufen sehr viele Fäden zusammen, um am Ende zu einer Auflösung zu kommen. Wer die Vorgängerbände um Annika nicht gelesen hat, wird sich schwer tun, alles richtig einzuordnen. Dies betrifft vor allem auch ihr Privatleben sowie den Brand ihres Hauses und den Vorgang um Filip Andersson. Mir macht es immer wieder Spaß Liza Marklund zu lesen. Sie schreibt spannend und man merkt, daß sie selbst Journalistin war und ihr dieses Metier bestens vertraut ist.

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    Toschi3

    13. September 2011 um 16:20

    A place in the sun Mit dem Buch “Kalter Süden” legt die Autorin bereits ihren 8. Roman mit der Journalistin Annika als Hauptperson vor. Bei der Recherche zum Mord an einer schwedischen Familie reist Annika nach Spanien und ermittelt. Dabei stößt sie auf alte und neue Spuren... Liza Marklunds Schreibstil ist fantastisch. Vorwärtstreibend und spannend hat man wieder einen Pageturner in der Hand, den man bis zum Ende am liebsten gar nicht wieder weg legen will. Die Charaktere sind überzeugend, mal zwielichtig obwohl am ende aufrichtig, mal sympathisch obwohl in Wirklichkeit hinterhältig. Ein Manko hat dieser Roman: für meinen Geschmack greift die Autorin zu sehr die vorhergehende Geschichte „Lebenslänglich“ auf. Durch das Gewirr von Personen, die erwähnt werden, findet man sich mit Sicherheit besser durch, wenn man dieses Buch ebenfalls gelesen hat. Außerdem, eine Serienschwäche, verweist Marklund zu oft mit deutlichen Aussagen zum Ausgang auf alte Fälle. Und ein Minuspunkt für meinen persönlichen Geschmack: die ewigen Konflikte in der Redaktion der Zeitung, für die Annika arbeitet. Das hat mich schon in den ersten Romanen von ihr gestört und ist leider noch immer aktuell. Das verleidet die sonst tolle Geschichte etwas. Aus diesem Grund bekommt der Krimi auch einen Stern Abzug. Ansonsten: Krimifans, nehmt euch frei und lest dieses Buch!

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    R-E-R

    03. June 2011 um 23:24

    Immer wenn ich einen Annika Bengtzon Krimi gelesen habe, widme ich hinterher der Lektüre meiner Tageszeitung besondere Aufmerksamkeit. Wer steht hinter den Artikeln, Reportagen, Kommentaren und Notizen? Und wie sind sie zustande gekommen? Auf ebenso absonderliche und gefährliche Art wie bei der widerspenstigen schwedischen Serienheldin? Fakt ist jedenfalls, dass Liza Marklund es immer wieder schafft einen spannenden Plot rings um die tägliche Arbeit einer Zeitungsreporterin zu spinnen, deren chaotisches Privatleben allein schon Stoff genug für einen Roman bieten würde. Die fiktive Heldin Annika Bengtzon arbeitet beim Stockholmer Abendblatt. Einer täglich erscheinenden Zeitung, die nicht den besten journalistischen Ruf genießt. Seit dem zuerst erschienenen Band der Reihe “Studio 6” im Jahr 1999 folgt die Handlung einem immer gleichen Strickmuster. Annika arbeitet an einem Artikel oder einer Serie der zunächst ganz harmlos erscheint. Im Verlauf ihrer Recherchen kommt Sie in der Regel hinter brisante Geheimnisse, die sie am Ende des Buches zielsicher in Lebensgefahr bringen, bevor sie beim finalen Showdown jedes Mal spektakulär gerettet wird. Parallel dazu werden die Entwicklungen in ihrem Privatleben beschrieben. Im ersten Band tötet sie ihren Freund in Notwehr, was eine bleibende Psychose zur Folge hat. Im Verlauf der Reihe heiratet sie, bekommt zwei Kinder, erwischt ihren Mann beim Seitensprung und verliert ihr Zuhause bei einem Brandanschlag. Zu Beginn von “Kalter Süden” ist sie von ihrem Mann Thomas geschieden. Die Kinder Kalle und Ellen verbringen je eine Woche bei ihr und eine Woche bei ihrem Ex-Mann und seiner Freundin Sophia (von Annika liebevoll “die Schlampe Grenborg“ genannt). Die Beförderung zur Nachrichtenchefin beim Abendblatt hat sie ausgeschlagen und so wird der karrierehungrige Patrick ihr neuer Vorgesetzter, der sie nach Belieben herumscheucht. Sein erster Auftrag führt Annika nach Marbella, wo ein bekannter schwedischer Eishockeystar mit seiner Familie bei einem Einbruch ums Leben kam. Annika macht sich widerwillig auf die Reise. Zu unspektakulär erscheinen ihr die Ereignisse. Vor Ort ändert sich ihr Eindruck jedoch grundlegend. Die Familie ist bei einem heimtückischen Giftgasangriff regelrecht ausgerottet worden. Die Hintergründe sind mehr als undurchsichtig. “Kalter Süden” knüpft inhaltlich und zeitlich direkt an den Vorgängerband an. Man kann den Krimi auch ohne Vorkenntnisse lesen, empfehlen würde ich das allerdings nicht. Im letzten Band “Lebenslänglich” ging es um dem Mord an dem Polizisten David Lindholm. Dessen private Verknüpfungen spielen in diesem Band eine entscheidende Rolle. Mir waren viele Figuren nicht mehr geläufig, sodass ich personelle Bezüge oft nur schwer rekonstruieren konnte. Das lässt einen hin und wieder ein bisschen ratlos werden, wer jetzt familiär zu wem gehört. Thematischer Schwerpunkt des Romans ist die Drogenkriminalität schwedischer Staatsbürger an der Costa del Sol. Annika soll vor Ort nicht nur über die ermordete Familie berichten, sondern auch über illegale Geldwäsche, Kokainhandel und Rauschgiftschmuggel. Ihre Gespräche mit den den vor Ort ermittelnden schwedischen Polizisten waren mir zu ausführlich. Ausgezeichnet recherchiert, aber zu sachlich und detailliert wiedergegeben. Ansonsten lesen sich die Krimis dieser Reihe aber ausgezeichnet. Liza Marklund, die selber Reporterin war ehe sie zur Bestsellerautorin wurde, schreibt flüssig und mitreißend. Das immer gleiche Muster stört mich beispielsweise nicht. Im Gegenteil, es hat etwas anheimelndes. Man weiß was einen erwartet. Wichtiger als ihre Fälle ist mir ohnehin die Entwicklung Annikas als Person. Liza Marklund hat mit dieser Reporterin eine Figur geschaffen, die in ihrer Eigentümlichkeit durchaus mit Lisbeth Salander von Stig Larsson vergleichbar ist. Wenn auch nicht ganz so genial und clever. Wer anspruchsvolle Schwedenkrimis mag, liegt mit der Annika Bengtzon Reihe sicher richtig. Man sollte die Bücher allerdings in der Reihenfolge ihres Erscheinens lesen. Andernfalls wird man aus der Entwicklung in Annikas Privatleben irgendwann nicht mehr schlau.

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    dieSUSI

    29. May 2011 um 20:44

    Total begesistert mit einem kleinem Aber Kurzbeschreibung Marbella, Stadt der Superreichen. Die Millionärsvillen sind gerüstet wie Hochsicherheitstrakte. Ein tödlicher Giftgasanschlag auf das schwedische Eishockey-Idol Sebastian Söderström erschüttert die Idylle der VIPs. Ganz Schweden ist entsetzt von der Brutalität der Morde. Die Journalistin Annika Bengtzon berichtet über den Fall. Hinter den prächtigen Fassaden stößt sie auf eine Parallelwelt aus Verbrechen, Gier und Hass.Der Tod des Eishockey-Stars Sebastian Söderström schlägt hohe Wellen. Er und seine Familie sind einem Giftgasanschlag zum Opfer gefallen. Annika Bengtzon fliegt nach Marbella und recherchiert in der Welt der Superreichen, die zurückgezogen hinter hohen Mauern und umgeben von den teuersten Alarmeinrichtungen ein Leben in scheinbarer Sicherheit führen. In diesem Kosmos der glatten Oberflächen und gekühlten Räume ist Schweigen Gold, und Geheimnisse werden über Generationen bewahrt. Die spanische Polizei gibt den Fall schon bald resigniert auf. Doch Annika Bengtzon lässt sich nicht so leicht abweisen. (amazon.de) Meine Meinung Dies war mein erster Krimi von Liza Marklund und ich bin begeistert. Sie schreibt sehr klar und flüssig, so dass man der Geschichte ohne Probleme folgen kann. Schön ist dabei, dass die Sätze nicht zu lang sind, so dass man schnell und der Spannung entsprechend lesen kann. Ich finde, man merkt an ihrem Schreibstil, dass sie selber Journalistin ist. Des Weiteren beschreibt sie Orte und Handlungen sehr bildlich, so dass man ein gutes Bild gewinnen kann und auch ihre Figuren wirken sehr realistisch und sind gut dargestellt. Anfangs verlaufen in dem Buch zwei seperate Handlungen, die scheinbar nicht zusammen hängen. Eine Handlung spielt in der Vergangenheit, genauer gesagt während des zweiten Weltkrieges, auf einem Hof. Die Personen bleiben hier vorerst anonym und man fragt sich, wie diese Handlung mit dem Hauptgeschehen zusammen hängen soll. Anfangs war ich durch die Unterbrechungen durch diese Handlung etwas verwirrt und musste mich erst hineinfinden, jedoch tat dies der Spannung keinen Abbruch. Die zweite Handlung ist die Hauptgeschichte und spielt in der Gegenwart. Neben Annikas aktuellem "Fall" geht es hier auch sowohl um die Brandstiftung ihres Hauses, wie auch ihren letzten "Fall". Dies hat mich anfangs ebenfalls verwirrt und ich fragte mich, ob man den soviele verschiedene Handlungen in einen Krimi packen muss. Sobald ich mich aber daran gewöhnt hatte, war ich vom dem Buch gefesselt und konnte die Auflösung kaum erwarten. Leider hängt Marklunds 8.Fall sehr eng mit dem Vorgänger zusammen und ist offensichtlich eine inhaltliche Fortsetzung, sodass ich einige Dinge nich nachvollziehen konnte. Da ich ja nun leider schon weiß, wie der Vorgänger ausgeht, brauche ich ihn ja nicht mehr zu lesen. Ärgerlich, ärgerlich! Als Marklund Neuling würde ich gerne ihre anderen Bücher auch lesen, daher ärgert es mich besonders. Ein Stern abzug dafür Fazit: Marklund-Neulingen würde ich das Buch zum Einstieg nicht empfehlen, dass es dem Vorgänger das Ende vorwegnehmen würde und somit kaum noch Anlass besteht ihn zu lesen. Allen anderen kann ich dieses Buch nur wärmestens empfehlen. Es ist spannend bis zum Schluß und macht Lust auf mehr Marklund und Bengtzon

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    Gruenente

    23. April 2011 um 19:19

    Diesmal soll Annika in Spanien einem Gasmord nachgehen und etwas über den Drogenhandel an der spanischen Küste schreiben. Dazu fährt sie auch mehrmals dorthin, forscht, interviewt, macht Photos, hat Sex, fährt nach Afrika, besucht Golf- Tennis- und Reitclubs sieht Leichen, Morde und Hanfplantagen. Dazwischen versucht sie ihren Kindern gerecht zu werden und ihre Karriere in den Griff zu bekommen. Ich fand alles weit hergeholt (die Rückblenden an den "Platz an der Sonne" hätte man sich auch sparen können) aber recht spannend.

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    coffee2go

    16. March 2011 um 11:41

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Annika arbeitet als Journalistin und bekommt von ihrem Vorgesetzten die Redaktionsleitung angeboten, die sie allerdings ablehnt. Sie arbeitet weiterhin als normale Journalistin und darf für einen Fall an die Costa del Sol reisen um dort über den Mord an einem bekannten Eishockey-Stars zu berichten. Sehr bald ist sie aufgrund ihrer Recherche in eine Verwicklung mit organisierten Banden und Drogenhandel hineingeraten. Meine Meinung zum Buch: Ich habe keines der Vorgänger-Romane von Liza Marklund gelesen und wusste auch nicht, dass es sich um eine Reihe handelt, deshalb waren die häufigen Verweisen und Andeutungen auf andere Werke für mich teilweise unverständlich und störend im Lesefluss. „Kalter Süden“ war teilweise sehr spannend zu lesen, hatte aber auch viele Längen, sodass sich die Geschichte gezogen hat. Man merkt deutlich, dass Liza Marklund selbst als Journalistin tätig war, denn sie hat sehr viel Insiderwissen aus der Nachrichtenbranche einfließen lassen und das Berufsbild von Annika realistisch dargestellt. Dafür wurde sehr wenig über den Charakter von Annika und über ihr Privatleben, ihre Familie und Freunde preisgegeben, obwohl sie als alleinerziehende Mutter, die versucht ihre Familie und ihr Berufsleben zu vereinbaren, von mir Sympathiepunkte erhalten hätte. Es standen sehr stark der Fall und Annikas Beruf im Vordergrund. Cover und Titel: Die Aufmachung des Covers gefällt mir gut, allerdings habe ich am Cover einen Hinweis vermisst, dass es sich um eine Krimi-Reihe handelt. Fazit: Ich empfehle, die Krimi-Reihe unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen und nicht mit „Kalter Süden“ zu beginnen um mehr Lesevergnügen zu haben. Ich bin sozusagen direkt ins kalte Wasser gesprungen und habe mit „Kalter Süden“ begonnen.

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. July 2010 um 13:36

    Kalter Süden liest sich relativ gut; es ist leicht verständlich geschrieben und man kann sich durch Marklunds Beschreibungen gut an die Orte des Geschehens denken. Das Buch selbst ist in 3 große Teile gegliedert. Die einzelnen Teile des Buches sind nicht in gewöhnliche Kapitel unterteilt, sondern in Tage. Mir persönlich waren die einzelnen Tage/Kapitel manchmal etwas zu lang - man musste viel am Stück lesen, ohne mal eine Pause dazwischen machen zu können. Nach einer Leseprobe zu Kalter Süden war ich gespannt auf dieses Buch, versprach sie doch eine fesselnde und interessante Geschichte. Nun, nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich etwas enttäuscht. Die Erzählweise von Marklund ist zwar nicht schlecht - sie schafft es teilweise, Spannung zu erzeugen und dem Leser die Figuren näher zu bringen - doch auf lange Sicht ist dieses Buch sehr zäh und langweilig. Kalter Süden hat mich leider nicht so sehr gefesselt, dass ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergeht und dadurch weiterlesen wollte. Die wenigen spannenden Stellen des Buches wurden meist schnell durch uninteressante Nebengeschichten zunichte gemacht, sodass mir die Lust am Lesen verging. Irgendwann habe ich einfach aufgehört und das Buch nach 2/3 abgebrochen. Wer bereits die anderen Bücher um Annika Bengtzon gelesen und daran Gefallen gefunden hat, den wird Kalter Süden bestimmt auch erfreuen. Allen anderen empfehle ich dieses Buch nur bedingt, wenn sie sich auf lange Abende mit zähem Lesestoff vorbereiten.

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    lollebolle

    15. April 2010 um 21:43

    Wie oft noch?? Annika Bengtzon, diese Nervensäge kriegt immer noch nicht Familienleben und Arbeit unter einen Hut. Liebe Liza Marklund, es reicht! Dieses Rumgeeier zwischen Gewissensbissen einer Mutter und karrieresüchtiger Powerfrau nervt nur noch.

  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    anyways

    14. March 2010 um 12:35

    Annika Bengtzon, Journalsitin und Mutter zweier Kinder ist eigensinnig, sturköpfig und wenig teamfähig- vielleicht zieht sie deshalb immer die besten Storys an Land. Diesmal wird sie von ihrem frischgebackenden Abteilungsleiter ( sie selber hatte den Posten abgelehnt) nach Marbella geschickt, um über den Giftgasmord einer schwedischen Vorzeigefamilie zu berichten. Warum wurden die Söderströms vergast? Wem standen sie im Weg? Auf der Suche nach Antworten findet Annika noch ein weiteres Kind. Sebastian Söderströms Tochter aus seiner ersten Ehe. Wo ist sie, und warum war sie nicht im Haus ihres Vaters? Auch als der Abteilungsleiter Annika von der nun schon erkalteten Story abzieht, beginnt sie (wieder) einmal auf eigene Faust zu ermitteln und taucht ab in einen Sumpf aus Schickeria, Drogen und Wirtschaftskriminalität. Die Krimiserie von Liza Marklund erfreut sich einer wachsenden Fangemeinde...zu Recht. Obwohl dieses Buch eng mit seinem Vorgänger ( den ich leider nicht gelesen habe) verknüpft ist, schafft Liza Marklund durch die gut recherierten Storys die Spannung aufzubauen und zu halten und auch Verbindungen an vorangegangene Geschichten verständlich einzufügen.

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  • Rezension zu "Kalter Süden" von Liza Marklund

    Kalter Süden

    smutcop

    14. December 2009 um 13:27

    Annika, inzwischen in die zweite Reihe der Hierarchie in der Zeitung zurückgetreten, muß sich jetzt mit ihrem ehemaligen Mitarbeiter - nun ihr Chef herumärgern. Wie auch in den Vorgängerwerken, hat die Reporterin der schwedischen Abendzeitung immer eine etwas andere Vorstellung vom Stellenwert einer story. Diesmal wird sie an die Costa del Sol geschickt, um den Giftgasmord an einem schwedischen Ex Eishockeystar und seiner Familie zu beleuchten. Doch halt! Annika Bengtzon, die vorlaute, resolute etwas chaotische Journalistin findet heraus, dass dem Mörder nicht alle Mitglieder der Familie zum Opfer gefallen sind. Inzwischen zurückgepfiffen, beginnt hier der Alleingang der Schwedin, der Sie in gro0e Gefahr auf den Hanfplantagen Nordafrikas bringt. Wie gewohnt kommt auch das Gefühls- und Sexleben von Annika nicht zu kurz, selbst ihr Ex-Mann Thomas und der geheimnisvolle Polizist, der Ihr in Spanien hilft dürfen für kurze Zeit das Lager mit Ihr teilen. Hinzu kommt die Rolle Ihrer Dolmetscherin,- einer Kolumbianerin, die mehr zu sein scheint als Sie vorgibt und ein an die Costa del Sol ausgewanderten Landsmann, der scheinbar alles und jeden kennt. Wie ihr merkt, wiederholt ein sehr vielschichtiger Roman, mit vielen Akteuren, Schauplätzen und Nebenhandlungen, die bis in die Nachkriegszeit reichen und drei Frauen auf geheimnisvolle Weide zusammengeschmidet haben. Alle Klar?! Lesen!

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