Liza Marklund Weißer Tod

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Inhaltsangabe zu „Weißer Tod“ von Liza Marklund

Vom Schrecken der Globalisierung - ein hochaktueller Schweden-Krimi

In einer Schneewehe liegt eine blasse schöne Frau. Sie ist die vierte junge Mutter, die innerhalb weniger Wochen in einem Stockholmer Vorort erstochen wurde. Journalistin Annika Bengtzon kämpft gegen die Spekulationen rund um einen Serienkiller, an dessen Existenz sie als einzige nicht glaubt. Mitten in den Recherchen wird ihr Mann, Teilnehmer einer internationalen Delegation, während einer Konferenz in Nairobi als Geisel genommen. Die Entführer stellen inakzeptable Forderungen und exekutieren nach und nach die Menschen in ihrer Gewalt. Als Annika mit allen Mitteln versucht, ihren Mann zu retten, entdeckt sie plötzlich eine Verbindung zu den Morden in Stockholm.

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    Weißer Tod

    mistellor

    23. April 2017 um 17:39

    Das Buch "Weißer Tod" von Liza Marklund ist sicher eines der besten Bücher, die sie geschrieben hat. Es geht wieder um ihre Serienheldin Annika Bengtzon, die immer noch als Journalistin arbeitet. Ihr Mann Thomas, mit dem sie wieder zusammenlebt, arbeitet bei der schwedischen Regierung. In ihrem Auftrag reist er zu einem Kongress nach Nairobi. Er und 6 weitere Kongressmitglieder werden von vermutlich somalischen Gangstern entführt, um von den Regierungen oder Angehörigen Geld für die Freilassung zu erpressen. Mehr darf ich hier nicht verraten, das muss man schon selbst lesen. Das Buch ist unheimlich spannend , wie Annika Bengtzon versucht ihren Mann wieder zu bekommen, ist so heftig, dass dem Leser manchmal der Atem stockt. Aber wirklich schlimm wird es für den Leser, wenn er die Grausamkeiten lesen muss, die den Geiseln passieren. Aber vor allem dann, wenn er historische Begebenheiten lesen muss, die in Somalie bei den Kämpfen zwischen den Stämmen der Tutsi und den Hutus geschehen sind. Und damals hat die ganze westliche Welt zugeschaut und es geschehen lassen. Beängstigend ist allerdings  auch der unsoziale Umgang mit Flüchtlingen hier in Europa. Ich habe das Buch verschlungen. Oft hatte ich das Gefühl mir bleibt das Herz stehen, weil ich oft so entsetzt über das Verhalten der Entführer war. Die Bücher von Liza Marklund waren am Anfang wirklich gut, aber dann entwickelte sich die Autorin zur Massenware. Ihre Sprache wurde schlampig, die Plots wiederholten sich, ich hörte irgendwann auf sie zu lesen. In diesem Buch von 2012 fand Marklund zu ihrer alten Qualität zurück.  Der Schreibstil mit  dem Wechsel der Perspektiven gefiel mir gut. Besonders die Schilderungen von Annikas Mann in der Ich-Perspektive war sehr  emotional. Die Gliederung in drei Handlungsstränge störte den Lesefluss nicht, im Gegenteil, es trug zur Spannung bei. Ich gebe diesem Roman 5 von 5 Sternen

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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  • Weißer Tod

    Weißer Tod

    Langeweile

    02. January 2016 um 13:42

    Das Buch beginnt mit dem Fund einer Frauenleiche,nicht die erste in letzter Zeit.Bevor die Journalistin Annika Bengtzon sich mit dieser Geschichte befassen kann,erhält sie eine schlimme Nachricht.Ihr Mann Thomas ist in Afrika entführt und verschleppt worden. Annika steht nun vor großen Problemen.Einerseits muß sie ihren Alltag und den der zwei Kinder aufrecht erhalten,andererseits versucht sie, gemeinsam mit Thomas Chef Jimmy Halenius, den Entführern auf die Spur zu kommen.Die Beantwortung der Fragen ihrer Kinder ,wann und ob der Vater zurückkommt,erfordern viel Fingerspitzengefühl.Als eine Lösegeldforderung der Entführer eingeht,transferiert sie ihre Ersparnisse nach Afrika und macht sich gemeinsam mit Jimmy Halenius auf den Weg dorthin. Der Schreibstil hat mir gut gefallen,es wird in einer Art Tagebuchstil mal aus Annikas und mal aus Thomas Sicht berichtet.Beide Protagonisten verändern sich im Lauf der Geschichte sehr stark.Annika entwickelt sich durch die Bewältigung ihrer Aufgaben zu einer sehr starken Frau.Thomas ,der anfänglich als Weiberheld agierte,macht durch die schlimmen Umstände eine große Wandlung durch,er besinnt sich auf die wahren Werte des Lebens. Was ich als negativ empfunden habe, waren die langatmigen Schilderungen des Pressealltags.Alles in allem aber ein gelungenes Buch. Buchtitel: Weisser Tod

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  • Die Vergangenheit ruht nicht...

    Weißer Tod

    badwoman

    15. September 2015 um 23:25

    Annika Bengtzon, schwedische Journalistin, recherchiert in einem Mordfall. Eine Frau wurde in der Nähe einer Kita tot aufgefunden. Zeitgleich wird ihr nicht immer ganz treuer Mann Thomas in Afrika mit einer EU-Delegation entführt. Die Entführer gehen äußerst brutal mit ihren Geiseln um und fordern Lösegeld. So gerät der Frauenmord in den Hintergrund und Annika versucht, das Lösegeld zusammen zu bekommen und reist zur Übergabe nach Afrika. Auch dieses Buch von Liza Marklund hat wie ihre anderen Bücher einen realen ernsten Hintergrund. Auf die Massaker in Ruanda vor einigen Jahren wird hier ein spannender Roman aufgebaut. Manche Stellen sind äußerst grausam, was aber den vergangenen Ereignissen angepasst ist. Gleichzeitig geht die Autorin kritisch mit der Boulevardpresse um und reißt auch Frauenthemen an, die aber nicht weiter vertieft werden. Das Buch ist in einem flüssigen Stil geschrieben und überzeugt durch die Wechsel der Erzählerperspektiven. Außerdem hat man den Eindruck, dass die Beschreibung der Überfälle in Ruanda gut recherchiert sind. Absolut lesenswert!

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  • Weisser Tod

    Weißer Tod

    harakiri

    04. November 2014 um 07:16

    Die Journalistin Annika Bengtzon ist Frau Marklunds Protagonistin in ihren Krimis. Das hier vorliegende Buch ist bereits Teil 9, doch dieser Fall bringt Annika an den Rand ihrer Kräfte. Ihr Mann wird in Afrika entführt und verschleppt. Annika ist in Schweden quasi auf der anderen Seite der WElt und muss versuchen ihn zu retten. Dabei unterstützt sie Thomas' Chef, dem sie bald näher kommt. Besonders die Verhältnisse in Gefangenschaft sind von Frau Marklund sehr eindringlich beschrieben. Eine enge Hütte, zu 7 in Hitze und völliger Isolation gefangen gehalten. Hunger und Durst bestimmen die Tage. Man leidet förmlich mit und hofft, dass alles gut ausgeht. Doch die Autorin hat einige Überraschungen für uns Leser parat, was das Buch sehr spannend hält und bis zum Schluss bangt man um Thomas mit. Immer wieder gibt es kleine Rückblicke auf vergangene Bücher und aktuelles Zeitgeschehen was die Handlung lebendig erhält und das Buch sehr lesenswert macht. Über kleinere Längen sehe ich hier großzügig hinweg.

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  • brisantes Thema

    Weißer Tod

    buecherwurm1310

    10. November 2013 um 15:08

    In Stockholm wird eine tote Frau in der Nähe eines Kindergartens aufgefunden. Es bleibt nicht bei diesem einen Fall, weitere Frauen werden ermordet. Annika Bengtzon wird in ihrer Redaktion missverstanden, als sie spaßeshalber 'ein Serienmörder' sagt. In Wirklichkeit glaubt sie nicht an diese These. Das alles aber wird in den Hintergrund gedrängt, als ihr Exmann in Afrika entführt wird. Sie ist mit der Situation überfordert und erhält Unterstützung von Jimmy Halenius auf dem Ministerium. Er übernimmt die nervenaufreibenden Verhandlungen mit dem Entführer. Zugleich fällt die gesamte Presse über Annika und ihre Kinder her. Als Annika die Kinder aus der Schusslinie bringen will, kann sie weder auf die Hilfe ihrer Mutter und Schwester, noch auf die Hilfe ihrer Schwiegermutter zählen. Die Nachrichten aus Afrika werden immer4 bedrohlicher; erst wird ein Franzose umgebracht, dann folgen weitere Opfer. In dieser Situation kommt Annika Jimmy näher. Als die Lösegeldverhandlungen abgeschlossen sind, reist sie mit Halenius nach Afrika um das Lösegeld zu übergeben und ihren Mann zurückzuholen. Ein lesenswertes Buch, dass die Probleme in Afrika gut beschreibt.

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  • Afrika

    Weißer Tod

    zachine

    16. August 2013 um 20:14

    Der vorläufig letzte Krimi um Annika Bengtzon - er zieht sich etwas. Manche Teile haben mich doch gelangweilt, auch wenn das womöglich genau das ist, was die Liza Marklund da erreichen wollte: Darstellen, wie zermürbend das Warten ist.
    Dagegen waren die Ereignisse aus Thomas' Sicht gut und packend beschrieben.

    Grundsätzlich: Schade, dass es nun momentan nicht weitergeht mit Annikas Leben.

  • enttäuscht

    Weißer Tod

    carlinda

    02. July 2013 um 21:22

    Die Reihe um Annika  war bisher immer spannend. Annika hat sich als Journalistin  immer  für die Geschichte inter der Geschichte interessiert.  Zu Ostern kamen die Filme, von denen die Autorin sehr begeistert ist , ich leider nicht so, ich verlange ja nicht das das Buch einszueins kopiert wird, aber  man könnte ja  sich schon dran halten und nicht  zwei Bücher zusammen zuschmeißen.  Jetzt ist aber Annika zu  jemanden  mutiert, der macht was andere sagen um ihren Mann zu helfen,  völlig widerspruchslos.  Da das der Autorin noch nicht reicht wird noch ein Story von einen Serienmörder  dazugeschustert.  Ich werde  den nächsten Teil  auch wieder lesen, aber nicht mehr so schnell.

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  • Entführt und verstümmelt

    Weißer Tod

    smutcop

    14. April 2013 um 18:00

    Dieser Fall der engagierten Kriminaljournalistin Annika Bengtzon liegt etwas außerhalb der üblichen Liza Marklund Serie um die Reporterin. Es geht wie üblich los, dass im verschneitem Stockholm eine erstochene Frauenleiche gefunden wird. Annika ist zunächst die Einzige der auffällt, dass die Frau die bisher Letzte in einer Reihe von Messermorden ist ,die in Stockholm immer wieder Alleinstehende trifft, die sich unfriedlich von ihrem Partner getrennt haben. Das war es aber auch schon fast mit dem Krimi, denn ab jetzt beginnt der eigentliche Haupthandlungsstrang, hinter dem die Morde… die auch gar nicht sooo spektakulär sind klar verblassen und hier von mir auch nicht weiter erwähnt werden. Thomas, Annikas etwas blasierter, snobistischer Mann arbeitet seit ihrer Rückkehr aus Washington als nachgeordneter Beamter im schwedischen Finanzministerium und nutzt immer wieder Auslandsaufenthalte, seine chronische Untreue zu pflegen. Lou und Kris wären entsetzt..Diesmal hat es ihn mit einer Frontexdelegation nach Kenia und Somalia verschlagen, wo er bereits fleissig daran arbeitet, mit der englischen Gesandten nicht nur die Bleisteifte zu teilen.. Es kommt, wie es kommen muß. An einer fingierten Kontrollstelle werden Thomas und sechs seiner Mitstreiter/innen von somalischen Gaunern gekidnappt und verschleppt. Jetzt beginnt der eigentliche Thrill dieses Entführungsdramas.Der Staatssekretär Jimmy Halenius, Thomas Vorgesetzter übernimmt persönlich die Verhandlungen mit den Geiselnehmern und das passenderweise aus Annikas Schlafzimmer heraus, weil die Gangster sich entschlossen haben, über ihren Festnetzanschluß mit Annika zu kommunizieren.. Halt! Es wird auch jetzt noch nicht pornografisch..das kommt später… Atmosphärisch dicht wird beschrieben, wie eine solche Phase anläuft, sich entwickelt und welche Auswirkungen das Verbrechen auf die Zuhausegebliebenen hat. Immer wieder schwenkt der Focus in die Blechhütte, in der Thomas und die anderen Gefangenen unter unmenschlichen Bedingungen gehalten werden. Düster, unverblümt zeigt uns die Autorin hier auf, wie es ist, gefesselt am Boden, in seinen eigenen Exkrementen liegend auf Befreiung hoffend ist. Nach und nach stellt sich heraus, dass der gestörte Anführer selber ein Opfer unerträglicher Gewalt war. Er ist Tutsi und musste in Ruanda den Genozid an sich und seiner Familie miterleben und so fängt auch er bald an, die Machete zu schwingen.. Verstümmelungen, Vergewaltigung, unaussprechliche Gräueltaten sickern Stück für Stück nach Schweden, wo Annika versucht krampfhaft die Riesensumme Lösegeld aufzutreiben. Es gelingt ihr schließlich und sie und Halenius machen sich zu einer abenteuerlichen Reise in einer der gefährlichsten Gegenden der Welt auf, um von Thomas zu retten, was von ihm übrig ist….

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  • Rezension zu "Weißer Tod" von Liza Marklund

    Weißer Tod

    cachingguys

    02. January 2013 um 13:11

    „Weißer Tod“ Kriminalroman von Liza Marklund. Das Buch beginnt am Tag 0 und beschreibt die Geschehnisse der nächsten Tage an zwei Schauplätzen. Da ist Thomas, der als Referent im schwedischen Justizministerium arbeitet und mit einer internationalen Delegation an der Grenze zu Somalia unterwegs ist. Zu ihnen gehört auch seine Geliebte. In Schweden wartet seine Frau Annika mit den zwei Kindern auf ihn. Sie ist Journalistin und wittert in der gerade entdeckten Frauenleiche die Tat eines Serientäters. Die Autorin bearbeitet in ihrem Buch mehrere Themen, da ist nicht nur die politisch motivierte Entführung, sondern auch Ethikfragen beim Journalismus. Das Ganze ist gewürzt mit den Problemen anderer Nebendarsteller mit unterschiedlichen Themenstellungen, nicht zu vergessen ein wenig Liebe. An manchen Stellen ist das Buch etwas langatmig geschrieben. Mehr ein Roman als ein Krimi, aber nicht schlecht und lässt es sich gut lesen.

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  • Rezension zu "Weißer Tod" von Liza Marklund

    Weißer Tod

    WinfriedStanzick

    28. August 2012 um 12:29

    Die Serie der schwedischen Schriftstellerin Liza Marklund, die selbst viele Jahre als Journalistin gearbeitet hat, über ihr Alter Ego Annika Bengston gehört zu den besten und spannendsten Krimis mit ermittelnden Journalisten, die ich kenne. Gespannt habe ich die vergangenen Jahre nicht nur ihr neuen Fälle verfolgt, sondern auch interessiert ihr turbulentes Privatleben zur Kenntnis genommen. Nachdem sie im letzten Buch wieder mit ihrem Mann Thomas zusammenkam, drohen sie in diesem neuen Band auf immer getrennt zu werden. Denn nachdem Annika Bengtson am Anfang des Buches einer Spur nachgeht, hinter der sie einen Serienmörder vermutet, anders als die Polizei und ihr Chef, schneit schon bald die schreckliche Nachricht in ihr Leben, dass ihr Mann Thomas, der mit einer europäischen Delegation von Politikern auf einer Reise in Afrika weilt, von Terroristen überfallen und entführt worden ist, zusammen mit den anderen Mitgliedern der Delegation. Ihr Arbeitgeber wittert eine große Geschichte, und Annika lässt sich auf eine Mitarbeit ein. Mit dem Geld für diese Exklusivgeschichte will sie das Lösegeld zusammenbringen, das sie später persönlich zu den Entführern nach Afrika bringen wird. In der Zwischenzeit nimmt der Leser nicht nur an den weiteren Ermittlungen Annikas zu den Frauenmorden teil und an ihrem nach wie vor sehr schwierigen Privatleben mit zwei kleinen Kindern, sondern immer wieder schiebt Liza Marklund die in der Ich-Form gefassten Berichte von Thomas ein, der von unglaublich brutalem Verhalten der Entführer schreibt. So wie in anderen Roman auch schon will Liza Marklund verstehen, was dort passiert und so versucht sie, immer wieder auch die politische Situation der Entführer deutlich zu machen, die in ihrem Verhaltern eine legitime Form des Widerstands gegen die westliche Bedrohung ihrer Kultur sehen. Obwohl der Klappentext nahelegt, dass Annika schon sehr schnell zusammen mit dem Staatssekretär Jimmy Halenius nach Afrika reist, dauert es bis weit in die zweite Hälfe des Buches hinein, bis es soweit ist. Doch der Spannung tut das trotz einiger Längen keinen Abbruch. Wie das ganze Unternehmen ausgeht, wie es mit der Beziehung von Annika und Thomas weitergeht, dass soll hier offen bleiben. Es ist ein packender und fesselnder Roman, auf dessen Fortsetzung man als Freund der Bücher von Liza Marklund sicher gespannt sein darf.

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  • Rezension zu "Weißer Tod" von Liza Marklund

    Weißer Tod

    cybergirll

    05. July 2012 um 20:41

    Weißer Tod Annika Bengtzon ist Journalistin beim Abendblatt. Auf dem Weg nach Hause wird sie vom Pförtner zurückgehalten und in den Besprechungsraum gebeten. Dort wartet ihr Chef mit 3 Personen auf sie. Einer davon ist der Chef ihres Mannes Thomas. Sie erfährt, dass ihr Mann in Ostafrika mit mehreren Personen entführt wurde. Völlig verzweifelt fährt Annika nach Hause. Wie soll es weitergehen? Was sagt sie den Kindern? Kommt Thomas zurück? 1000 Fragen gehen in Annikas Kopf um. Dann kommt die Lösegeldforderung 40 Millionen Dollar, eine Utopische Summe. Der Staat wird Annika nicht helfen, nur Jimmie Halenius der Chef von Thomas steht Annika zur Seite und führt die Lösegeldverhandlungen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Liza Marklund versteht es den Leser zu fesseln. Das Buch beschreibt zum einen die Verzweiflung von Liza, die ihren Mann in den Händen grausamer Entführer weiß und zum anderen die Grausamkeit der Entführer und die Verzweiflung der Opfer.

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  • Rezension zu "Weißer Tod" von Liza Marklund

    Weißer Tod

    LiebesLeseohr

    26. June 2012 um 09:57

    Die Leseprobe fängt mit Annikas untreuem Mann Thomas an,der gerade in Afrika ist. Auf dem Weg zu einer Konferenz kommen er und die Mitglieder seiner Deligation in eine sehr bedrängliche Lage. Obwohl sich gerade Cathrine an ihn kuschelt,und er versucht sie zu beruhigen,denkt er gerade jetzt an seine Frau Annika.Szenenwechsel. Vor einer Kita wird eine tote Frau in Stöckelschuhen gefunden. Die Reporterin Annika ist noch vor dem ersten Streifenwagen am Unfallort und kann mit ihrem Handy zwei Fotos schiessen. Da es in der letzten Zeit viel geschneit hat,sieht es auf dem Bild so aus,als würde ein Stein im Schnee liegen. So zumindest sieht es ihr Chef,der sie eigentlich zu einer IKEA Filiale geschickt hat,damit sie über die Einsturzgefahr des Gebäudedachs berichtet. Da dort keine Gefahr besteht,wie ihr der Hausmeister berichtet,wendet sie sich wieder dem Mordfall zu. Da es schon einige Morde an Frauen gab,denkt sie das es sich evtl.um einen Serienmörder handelt. Nebenbei versucht sie immer wieder ihn Mann zu erreichen,doch ständig schaltet sich die englische Mailboxansage von Thomas an. Sie fragt sich schon,mit welcher Frau er gerade vögelt,das es anders kommt muss sie bald erfahren. Sie will das Büro verlassen und macht sich auf den Weg zum Auto,als sie von der Hausmeisterei wieder zurückgerufen wird. Sie soll in den Konferenzraum Grodan kommen,wo drei dunkel gekleidete Männer auf sie warten. Einer von ihnen, Jimmy Halenius erklärt ihr,das die Delegation entführt wurde und selbst die Autos in denen sie unterwegs waren spurlos verschäumen sind. Es gibt zwar kein Lebenszeichen,aber sie seien sich sicher das Thomas noch lebt. Für Annika ist das ein Schock. Wie soll sie das ihren zwei Kindern erklären? Ihr Mann wollte Montag nach Hause kommen. Mit einer Ohrfeige verabschiedet sie sich von Jimmy und gibt ihm auf Grund der Versetzung ihres Mannes,die Jimmy Halenius veranlasst hatte,die Schuld an der Sache.Thomas sitzt mit Cathrine und dem Spanier Alvaro sowie der Regierungssekretärin gefesselt in auf der Ladefläche eines Transporters. Sie versuchen sich zu befreien,wissen nicht wo sie sind. Meine Meinung: Zwei spannende Storys,die paralel von einander spielen,doch beide sind für Annika B. von Wichtigkeit. Den Leseeindruck noch mit drei Sternen beurteilt,vergene ich dem Buch nun ganze Punktzahl,da es mitreissend,spannend und abwechslungsreich ist. Der Erzählstil ist gut und sehr anschaulich,so das es für mich keine Probleme gab,zwischen den Geschehnissen Verbindungen zu finden. Weder wurde man mit zu viel Namen und Orten beladen,noch mit unwichtigen Erklärungen beschrieben.

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  • Rezension zu "Weißer Tod" von Liza Marklund

    Weißer Tod

    Nilpferd27

    07. June 2012 um 12:29

    Gutes Buch, falscher Titel Der neunte Band um die Journalistin Annika Bengtzon verknüpft Liza Marklund in bekannter Weise politische Themen mit den privaten Situationen der Figuren. Zum Inhalt: Annika ist vor kurzem aus Washington zurückgekehrt und ist wieder mit ihrem Mann Thomas zusammen. Eine Frauenleiche wird im Schnee gefunden. Bereits vor ihr wurden mehrere Frauen erstochen, sodass die Polizei von einem Serientäter ausgeht. Annika Bengtzon ist anderer Meinung und recherchiert im privaten Umfeld der Frau. Sie möchte aufdecken, dass die Morde nichts miteinander zu tun haben. Ihr Mann Thomas ist mit einer europäischen Delegation in Afrika. Auf ihrer Erkundungsreise wird die Gruppe überfallen und entführt. Zusammen mit Jimmy Halenius, dem Vorgesetzten ihres Mannes, bespricht Annika das weitere Vorgehen bei den anstehenden Lösegeldverhandlungen. Gemeinsam warten sie auf ein Lebenszeichen von Thomas, Anrufe der Entführer oder neue Videobotschaften. Durch die Entführung ihres Mannes gerät Annika selbst in die Hände der Journalisten. Ihr wird aufgelauert, sie klingeln bei ihr Sturm und möchten unbedingt eine Stellungnahme. Etwas, das Annika sonst vermutlich eher von der anderen Seite kennt. Meine Meinung: „Weißer Tod“ enthält wieder einmal ein politisches Thema. Liza Marklund ist es gelungen ihre Figuren weiterzuentwickeln-. Für mich macht Annika mit ihrer Familie in jedem neuen Band einen weiteren Schritt und ich erfahre trotz der vielen Bände immer wieder neue Einzelheiten. Das politische Themen in den Krimis eine Rolle spielen, gefällt mir persönlich sehr gut. In vielen Einschüben berichtet Thomas aus der Ich-Perspektive von seiner Entführung. Hier schildert Marklund teilweise sehr grausam die Umstände, unter denen Thomas gefangen gehalten wird. Durch die gewühlte Perspektive gingen mir diese Szenen sehr nah. Durch den Perspektivwechsel erfährt der Leser Einzelheiten, die er beim Verbleib in einer Perspektive nicht mitbekommen hätte. Dadurch ist es Marklund gelungen eine große Spannung aufzubauen. Ich habe an vielen Stellen mit Annika, Thomas und Jimmy Halenius gezittert: Wann melden sich die Entführer? Wieviel Lösegeld werden sie fordern? Wie soll die Übergabe stattfinden? Was passiert mit den Geiseln in Afrika?..... Für mich ein Krimi, der sich gut in die Reihe einfügt und dem entspricht, was ich von einem Liza Marklund Krimi erwarte. Ich kann mir vorstellen, dass neue Leser Schwierigkeiten mit den Personen haben, da sie die Protagonisten und ihre vorherige Entwicklung nicht kennen. Aber es spricht ja nichts dagegen die anderen Bücher der Reihe vorher zu lesen :-) Unklar ist mir allerdings die Wahl des Titels, da die Ermittlungen der Schneeleiche nicht im Vordergrund stehen.

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  • Rezension zu "Weißer Tod" von Liza Marklund

    Weißer Tod

    Gospelsinger

    07. May 2012 um 13:48

    „Die Erde hier ist so trocken, dass sie sich anfühlt wie Gestein, aber sie ist nicht aus Stein, sie lebt, denn sie schluckt alles, was man ihr gibt, Blut und Urin und Erbrochenes. Sie schluckt alles und versteckt es in ihrem Inneren. Nichts bleibt zurück. Die Erde sammelt alles in ihren Eingeweiden und macht es zu Gift und Galle.“ Auf dieser Erde liegt Thomas, der Ehemann der Reporterin Annika Bengtzon, der als Mitglied einer EU-Kommission in Ostafrika entführt wurde. Nicht nur, dass es keine Toilette und Waschmöglichkeit gibt und das Essen unzureichend ist, nach und nach werden die anderen entführten Delegationsmitglieder getötet. Im Angesicht des drohenden Todes tut es Thomas leid, dass er Annika bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit anderen Frauen betrügt. Annika, die eigentlich gerade die spannende Frage untersucht, ob mehrere ermordet aufgefundene Frauen auf das Konto eines Serienkillers gehen oder doch eher von ihren jeweiligen Ehemännern umgebracht wurden, wird von der Entführung völlig aus ihren Alltag gerissen und ist sich ihrer Gefühle für Thomas nicht mehr sicher. Annikas Schlafzimmer wird als Zentrale benutzt; von hier aus führt Jimmy Halenius die Verhandlungen mit den Entführern, die neben unmöglich zu erfüllenden politischen Forderungen auch Lösegeld wollen. Viel Lösegeld. Und Annika soll es persönlich überbringen, was bedeutet, dass ihr nichts anderes übrig bleibt, als die Kinder bei der Geliebten ihres Mannes unterzubringen. Vielleicht liegt es daran, dass ich gerade einen Freund verloren habe und mich nicht besonders gut konzentrieren kann, aber irgendwie hat dieses Buch mich, im Gegensatz zu den anderen Bänden dieser Serie, nicht so richtig fesseln können. Der Kriminalfall spielt eine völlig untergeordnete Rolle, dafür Annikas Privatleben und ihre Befindlichkeit eine umso größere. Ich lese zwar gern über den Alltag und die Gefühle dieser sympathischen Protagonistin, aber eine echte Spannung kommt so nicht auf, zumal die Geschichte auch von Unwahrscheinlichkeiten nur so strotzt. Spannend war für mich nur der letzte Teil, der in Ostafrika spielt, und bei dem deutlich wird, dass die Autorin sich gründlich über die politische und soziale Situation in Somalia informiert hat. Dieser Teil hat für mich alles wieder herausgerissen, und hier wurde das Buch auch endlich richtig spannend. Dass die Autorin am Schluss wieder zu ihrer gewohnten Form aufläuft, lässt für das nächste Buch hoffen.

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