Liza Szabo

 4,3 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf

Liza Szabo ist geforderte Mutter von drei Kindern und lebt heute in Hamburg. Vor langer Zeit absolvierte sie eine Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin in Frankfurt am Main und studierte Romanistik in Leipzig. Marie Bot ist ihr erstes Buch.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Liza Szabo

Neue Rezensionen zu Liza Szabo

Cover des Buches Marie Bot – Ein Kindermädchen zum Aufladen (ISBN: 9783423765190)
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Rezension zu "Marie Bot – Ein Kindermädchen zum Aufladen" von Liza Szabo

mabuerele
Humorvolles Kinderbuch

„...Können Roboter zum Beispiel ungeduldig werden oder wütend? Haben sie Nerven, die sie, wie die meisten Erwachsenen, ständig verlieren?...“


Genau die Fragen beschäftigen Karla und Finn, als sich die Eltern entschließen, zur Probe einen Roboter als Kindermädchen einzustellen. Während Finn hell begeistert ist, findet seine ältere Schwester das erst einmal abartig.

Die Autorin hat eine humorvolles Kinderbuch geschrieben. Der Schriftstil ist kindgerecht und lässt sich gut lesen.

Die Eltern sind beruflich sehr eingespannt. Oma Herta muss ins Krankenhaus und die bisherigen Kindermädchen waren nicht das Gelbe vom Ei. Deshalb kommt auf der Robotermesse den Eltern das Angebot gerade recht.

Besonders deutlich wird, dass der Roboter an sein Programm gebunden ist. Und das kann durchaus mit den wirklichen Leben kollidieren. Es ist Finn, der es nach einem Problem auf den Punkt bringt.


„...Tja, Leute: Immer schön das Kleingedruckte lesen...“


Naja, wer liest schon mehrere hundert Seiten Betriebsanleitung. Da bleiben dann eben Überraschungen nicht aus.

Die Handlung ist abwechslungsreich, spiegelt aber meist den normalen Alltag der Kinder wider.

Schöne Schwarz-Weiß-Illustrationen veranschaulichen die Handlung.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn der Roboter einige ausgefallene Ideen hatte, ist das Ganze nicht mehr weit von der Realität weg.

Cover des Buches Marie Bot – Ein Kindermädchen zum Aufladen (ISBN: 9783423765190)
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Rezension zu "Marie Bot – Ein Kindermädchen zum Aufladen" von Liza Szabo

zauberblume
Ein unterhaltsames und interessantes Kinderbuch

Auf dieses Buch war ich besonders neugierig. „Marie Bot – ein Kindermädchen zum Aufladen“ ist das Debüt von Liza Szabo. Begleitet werden wir in der unterhaltsamen Lektüre von herrlichen Illustrationen von Wilm Lindenblatt (Illustrator und Comiczeichner). Empfohlen wird dieses Kinderbuch ab 9 Jahren.

Darum geht’s in der Lektüre: Wenn das Kindermädchen unter Strom steht. Was passiert, wenn plötzlich ein Roboter die Familienorganisation übernimmt? Familie Kalliske probiert es aus: Nachdem ihnen schon wieder ein Babysitter weggelaufen ist, hat Papa Jens die Nase voll und bestellt kurzentschlossen auf einer Messe für künstliche Intelligenz Marie Bot. Und die krempelt das Familienleben ganz schön um. Ob das gut geht? Oder braucht es doch noch etwas mehr, um eine Familie zusammenzuhalten?

Ein sehr unterhaltsames Kinderbuch, das uns von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Im ersten Kapitel lernen wir die Familie Kalliske kennen – eine ganz normale Familie. Auch für die Kallinskes ist der Alltag oft eine Herausforderung und oft fehlt ein weiteres Paar helfende Hände oder ein Kopf der mitdenkt. Geht es nicht vielen von uns so? Doch dann haben die Kalliskes die rettende Idee  und Marie zieht ein. Doch Marie ist ein Roboter und wirbelt das Leben der Familie ganz schön durcheinander, denn Marie ist einfach perfekt oder etwa nicht?  Durch die wunderbaren Illustrationen, die uns durch die ganze Lektüre begleiten, erwacht die Geschichte zum Leben und wir begleiten den fast jährigen Finn, der Roboter über alles liebt, und seine 11jährige Schwester Karla – sie findet Roboter übrigens langweilig – durch ihren Alltag. Langweilig wird es jetzt nicht mehr und ab und an hatten wir beim Lesen ein Grinsen im Gesicht. Voller Neugierde haben wir dem Ende der Geschichte entgegengefiebert und waren vom Ende der Lektüre nicht überrascht.  

Sehr gerne vergeben wir für diese unterhaltsame und auch interessant Lektüre 5 Sterne.

Lösung für den Fachkräftemangel?

Dieses Kinderbuch kommt von der Ausgangslage ganz witzig daher. Die Eheleute Kalliske sind beruflich sehr eingespannt. Als die Oma wegen eines Krankenhausaufenthaltes nicht länger die Kinder hüten kann, greifen die Kalliskes zu einem Strohhalm. Der Roboter Marie Bot soll die Kinder beaufsichtigen, zunächst einmal zur Probe. Und Marie macht ihre Sache gut, zu gut. Sie ist nie genervt und hat so penetrant gute Laune, dass der Vater sich fragt, ob man sie auch drosseln kann. Zunächst läuft alles prima, denn im Haus Kalliske gibt es nun plötzlich viel weniger Hektik. Dann rettet Marie die kleine Klara vor dem Schullandheim und es kommen so einige Fragen auf.

Das Buch ist witzig geschrieben und man kann nicht anders, als Marie sympathisch zu finden. Aber bald wird man nachdenklich. Ist in Zeiten von allgemeinem Fachkräftemangel die Idee eines Roboter-Kindermädchens wirklich absurd oder nicht vielleicht sogar bald dringende Notwendigkeit? Pflegeroboter gibt es schließlich auch schon. Wer übernimmt die Verantwortung und Haftung für Maries Handlungen? Ist es gut oder schlecht, dass die Familie eine emotionale Bindung zu Marie aufbaut?

Für Kinder ist das Buch eine amüsante Geschichte, aber Erwachsene kommen schnell ins Grübeln.

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