Und es schmilzt

von Lize Spit 
4,0 Sterne bei204 Bewertungen
Und es schmilzt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (146):
B

Spannendes und ernstes Buch. Konnte es allerdings nur mit Unterbrüchen lesen, da die Geschichte für mich zum Teil sehr beklemmend war.

Kritisch (25):
Linker_Mopss avatar

Abgebrochen - schlechter Schreibstil, konfuser Wechsel der Zeiten und insgesamt nicht packend

Alle 204 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Und es schmilzt"

Ein Roman, der alles gibt und alles verlangt

Mit einem Eisblock im Kofferraum fährt Eva in ihr Heimatdorf. Jahrelang ist sie nicht dort gewesen. Und sie hat nie zurückgeblickt – bis eine Einladung ihrer beiden ältesten Freunde alles wieder hochspült. Die Schubkarre, in der sie den Hauptpreis, einen Farbfernseher, und ihre betrunkene Mutter vom Gemeindequiz nachhause karren musste; die Schlinge, die der Vater ihr im Schuppen zeigte; den Sommer, in dem Evas Freunde zu ihren dunkelsten Dämonen wurden; den Sommer, den Eva seit jeher zu vergessen versucht.

Damals war sie machtlos. Diesmal wird sie sich Gehör verschaffen. Und das wird so schnell keiner vergessen.

Lize Spit wurde mit 'Und es schmilzt' zum literarischen Shootingstar. Mit Präzision und erzählerischer Brillanz treibt sie ihre Geschichte einem Ende entgegen, das im Innersten erschüttert.

Preis des niederländischen Buchhandels für den besten Roman des Jahres

Das radikalste Update zu 'Der Fänger im Roggen'!

Pressestimmen:

'Dieser Roman ist eine Granate, die erst nur einen dunklen Schatten wirft und dann mit kaltblütiger Präzision einschlägt.' De Standaard

'Geschrieben mit der Treffsicherheit eines Messerwerfers. Ein Todesstoß.' Bregje Hofstede

'Diese Geschichte packt Sie an der Kehle.' De Standaard

'Übertrifft alle Erwartungen!' De Morgen

'Aufregend, manchmal lustig, am Ende beängstigend und ergreifend.' Het Nieuwsblad

'›Und es schmilzt‹ besetzt eine besondere Stelle in Ihrem Kopf – irgendwo zwischen Behaglichkeit, Unruhe, Vertrautheit und Entsetzen.' Saskia de Coster

'Dieses Buch knistert vor Spannung. Vertraut, überraschend, einfallsreich, erbarmungslos.' De Standaard

Stimmen aus dem Buchhandel

'Wow! Was für ein Buch. Ich habe es zugeschlagen und hätte es am liebsten gleich noch einmal von vorn begonnen. Das ist großartig erzählt, hat einen unglaublichen Sog. … Tesje werde ich sicher nie mehr vergessen. '

Juliane Barth, Dussmann, Berlin

'Lize Spits Erzählkraft ist beispiellos und treibt dem Leser mitunter Schweißperlen auf die Stirn. ›Und es schmilzt‹ ist ganz großes beklemmendes Kopfkino!

Thomas Bleitner, Buchhandlung Lüders, Hamburg.

'Das Buch hat mich überrascht, beeindruckt, abgeschreckt, fasziniert, begeistert!. Mutig und kompromisslos! Eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann … es haut einen einfach um!

Brigitte Drees, Buchhandlung Köhl, Erftstadt

'Ein Meisterwerk mit einer ganz eigenen Stimme und Stimmung, das man gelesen haben muss.'

Alex Schütz, Pieper Bücher, Saarlouis

'Man wird über dieses Buch reden, reden müssen, weil man sich nach der Lektüre austauschen will.'

Frank Menden, Stories! Die Buchhandlung, Hamburg

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596298372
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:24.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.08.2017 bei Lübbe Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    miahs avatar
    miahvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Ich wusste lange nicht, was ich von dem Buch halten soll und dann kam das beklemmende Ende…
    Und es schmilzt...

    Inhalt:

    Dreizehn Jahre nach einem unheilvollen Sommer kehrt Eva zurück in ihr Heimatdorf. Mit einem Eisblock im Kofferraum.

     

    Meine Meinung:

    Ich finde es sehr schwer, dieses Buch zu bewerten. Der Anfang macht neugierig. Eva macht sich mit einem großen Eisblock auf in ihr Heimatdorf. Sie ist zu einer Feier ihres früheren Freundes Pim eingeladen, der nicht nur dem Jahrestag des Todes seines Bruders gedenken will, sondern auch die neuen Maschinen auf seinem Hof präsentieren möchte. Natürlich fragt man sich, was Eva mit dem Eisblock vorhat. Aber bis diese Frage geklärt wird, liegen viele, viele Seiten vor dem Leser.

     

    Die Geschichte wechselt immer zwischen der Gegenwart und dem Jahr 2002 hin und her. In der Gegenwart macht sich Eva auf dem Weg nach Bovenmeer, mit ihrem Eisblock im Kofferraum. Im Jahr 2002 ist sie ein junges Mädchen, zu Beginn ihrer Pubertät. Ihre besten Freunde sind die gleichaltrigen Jungs Laurens und Pim. Die Jugendlichen verbringen sehr viel Zeit miteinander, aber die Jungen distanzieren sich mehr und mehr von Eva. Sie entdecken ihre Sexualität und beginnen sich für die Mädchen aus ihrer Schule zu interessieren. Sie stellen sogar eine Rangliste auf, um zu ermitteln, welches Mädchen die Schönste ist. Eva gehört aber nicht dazu.

     

    Während in der Gegenwart zunächst nicht wirklich etwas passiert, ist die Vergangenheit voller Erinnerungen an den Sommer 2002. Es geht um alles, was die drei damals erlebt haben, sowohl in der Schule als auch in ihrer Freizeit und in den Ferien. Über allem steht der Tod von Pims Bruder Jan. Am Anfang wird nicht näher darauf eingegangen, bis man sich als Leser immer häufiger fragt, wie der Junge gestorben ist. Auch diese Frage wird erst ganz am Schluss beantwortet.

     

    Erst nach und nach wirkt die Handlung bedrohlicher. Die Stimmung wird immer düsterer. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit werden plötzlich beklemmende Ereignisse geschildert, die ganz am Schluss auf einen Höhepunkt hinauslaufen. Dann endet das Buch. Der Schluss ist heftig. Er hat mich sprachlos zurückgelassen.

     

    Das Buch begann so unscheinbar, dass ich mich schon gefragt habe, ob überhaupt noch etwas passiert. Genau das ist das große Problem, das ich mit dieser Geschichte habe. Bis endlich Fahrt aufkommt, ist man schon fast am Ende angelangt. Ich hätte das Buch fast abgebrochen, aber ich war einfach zu neugierig, was es mit dem Eisblock auf sich hat.

     

    Der Schreibstil ist ebenfalls schwierig. Mir war er gleichzeitig zu detailliert und zu wage, zu distanziert und zu nah. Ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll. Ich hatte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden und so richtig hat es mich bis zum Schluss nicht gepackt.

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    Walli_Gabss avatar
    Walli_Gabsvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Schonungslos und brutal. Mein Fall war der Roman nicht.
    Toxisch

    Dieser erste und bisher einzige Roman der flämischen Autorin Lize Spit (Jahrgang 1988) war 2016 ein Bestseller in Belgien und den Niederlanden, es wurden 160.000 Exemplare verkauft. Kein Wunder, dass der S. Fischer Verlag ihn als Spitzentitel in sein Herbstprogramm 2017 aufgenommen hatte. Zur Ankündigung verwendete er folgenden vielversprechenden Slogan: „Ein Buch, das alles gibt und alles verlangt“. Der generelle Hype sowie diese Ankündigung machten mich neugierig – was würde das Buch mir geben, was von mir verlangen? Jetzt ist es endlich im Taschenbuch erschienen. Mit relativ hohen Erwartungen begann ich die Lektüre.

    Obwohl von Anfang an klar ist, dass „Und es schmilzt“ in Belgien spielt, musste ich mir das immer wieder in Erinnerung rufen – ich hatte nämlich fortlaufend das Gefühl, einen skandinavischen Roman zu lesen, der irgendwo spielt, wo das Land spärlich besiedelt ist, die Tage kurz und die Menschen schweigsam und in sich gekehrt sind. Die Atmosphäre ist von Anfang an von einer kaum wahrnehmbaren Düsternis geprägt, obwohl noch gar nichts Düsteres passiert ist. Die Autorin Lize Spit kann ohne Frage schreiben, sie weiß, wie man eine Dramaturgie aufbaut und legt die Psyche ihrer Hauptfigur nach und nach auf herzzerreißende Weise offen. Generell hat mich die Darstellung ihrer weiblichen Protagonisten dabei stärker überzeugt als die der männlichen, die mir insbesondere gegen Ende des Romans unglaubwürdig gefühlskalt und passiv vorkamen.

    Was hat das Buch nun von mir verlangt? Auf den ersten 100 Seiten: vor allem einen langen Atem. Als Leser erlebt man „Und es schmilzt“ aus Sicht von Protagonistin Eva. Es geht um den Sommer 2002, in dem sie 13 oder 14 ist – und um die Jetzt-Zeit, während der sie ungefähr doppelt so alt sein dürfte. Die erwachsene Eva reist das erste Mal seit vielen Jahren in ihr Heimatdorf Bovenmeer. Sie ist dort zu einer Feier eingeladen und fährt nach längerem inneren Ringen hin, einen großen Eisklotz in ihrem Gepäck.

    Der Romansommer 2002 beginnt träge, wie auch der Tag der großen Feier, wie auch die Kapitel zu beiden Handlungssträngen. Doch irgendwann scheinen die kleinen, zunächst bedeutungslos wirkenden Ereignisse eine gefährliche Abwärtsspirale zu entwickeln, aus der der Ausstieg zwar möglich erscheint – aber findet er auch wirklich statt? Die Handlung schreitet schneller voran, die Anzahl verstörender Details nimmt zu, alles in allem ist das Gelesene immer schwerer zu ertragen, ab irgendeinem Punkt musste ich mich regelrecht zwingen, um weiterzulesen. Eva erfährt in diesem Sommer mehrere Formen von unglaublichen Verletzungen und unglaublichem Verrat. Eigentlich ein empathisches Mädchen mit einem funktionierenden inneren moralischen Kompass, hat sie eine große Schwäche: ihre emotionale Bedürftigkeit. Eva will gesehen, geliebt und gebraucht werden und hat von ihrer Familie dahingehend wenig zu erwarten: Das Interesse ihrer Eltern gilt in erster Linie dem Alkohol, ihren Kindern stehen sie dagegen mit einer Mischung aus Überforderung, Gleichgültigkeit und gelegentlicher Grausamkeit gegenüber. Der große Bruder flüchtet sich in sein naturwissenschaftliches Interesse, die kleine Schwester in Zwangsneurosen. Evas Überlebensstrategie sind ihre Freundschaften. Aber kann sie so den toxischen Sommer 2002 überstehen?

    Ausführlicher kann ich auf den Inhalt dieses Romans kaum eingehen, ohne zu viel zu verraten. Abverlangt hat er mir beim Lesen tatsächlich außer einem langen Atem noch einiges mehr, „ein Buch, das alles verlangt“ kann man von mir aus so stehen lassen. Aber hat mir „Und es schmilzt“ auch etwas gegeben – außer einem Kopfkino, das ich hoffentlich eines Tages wieder vergessen werde? Ich weiß es nicht. Sicher bin ich mir dagegen, dass ich diesen Roman weder verschenken noch empfehlen werde. Trotzdem bleibt für mich die Frage nach dem Warum. Soll „Und es schmilzt“ mit seinen schonungslosen Schilderungen schocken? Die Abgründe der menschlichen Natur aufzeigen? Warnen, genauer hinzusehen? All das tut der Roman. Ist das ein Gewinn, eine Bereicherung für seine Leser? Ich bin mir da nicht so sicher.

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spezieller Roman, der atmospärisch dicht, erschreckend und sehr beklemmend ist.
    Eine erschreckende Geschichte mit beklemmender Atmosphäre

    Die Schrecken der Vergangenheit…

    Viele Jahre war Eva nicht mehr in Bovenmeer, dem Dorf, in dem sie einst ihre Kindheit verbracht hat. Hier wurde sie zwischen Wiesen und Wäldern erwachsen. Ihre beiden besten Freunde waren Laurens und Pim, den Weg zu Pims Bauernhof ist sie unzählige Male mit dem Rad gefahren. Doch irgendwann kam der Sommer, der alles veränderte und an den sie nie wieder denken wollte.
    Doch nun, dreizehn Jahre später, ist sie zurück auf dem Weg nach Bovenmeer – mit einem großen Eisblock im Kofferraum…

    „Ein Buch, das alles gibt und alles verlangt“ lautet eine der Überschriften – das hat mich neugierig gemacht und war gespannt, was mich in diesem Buch tatsächlich erwartet. Doch ich bin auch mit etwas Unbehagen gestartet, denn die Frage, die schnell aufkommt, ist: WAS hat Eva im Sommer 2002 wirklich erlebt? Das Buch beginnt leise – ist aber von Anfang an atmosphärisch dicht und sehr beklemmend. Es ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht der Hauptfigur Eva de Wolf geschrieben und wechselt zwischen der Gegenwart (Ende 2015) und der Vergangenheit hin und her. Manchmal ist dieser Wechsel etwas verwirrend, aber nach und nach gewöhnt man sich daran. Langsam bekommt der Leser einen Einblick in den Sommer im Jahr 2002, der für Eva alles veränderte und in dem sie schreckliches erlebte.
    Dieses Buch ist durch den detaillierten Schreibstil packend, aber auch völlig schonungslos. Die Nebencharaktere Laurens und Pim, Evas Freunde, entwickeln sich in jenem Sommer beängstigend – dieses steigert sich bis zum Unerträglichen.

    „Hinter der Lampe war die Nacht schwärzer als zuvor. In dieser Dunkelheit hatte Pims Gesicht etwas Gefährliches. Seine Augenhöhlen wurden zu zwei schwarzen Untertassen.“ – Seite 215

    Noch nie war ich bei einer Rezension und der Bewertung eines Buches so hin- und hergerissen, wie bei diesem. Mein Eindruck pendelte zwischen zwei und vier Sternen. Keine Frage, die Autorin hat in ihrem Debüt ein sprachgewaltiges Drama hingelegt, dessen Inhalt aber oft hart an der Grenze des Erträglichen liegt. Lize Spit schreibt fesselnd, detailliert und sehr schonungslos und bringt die tiefdunklen Seiten mancher Charaktere ans Licht. Für mich persönlich war es oft zu viel von allem - zu erschreckend und zu beklemmend.
    Was es mit dem Titel „Und es schmilzt“ wird ab einer bestimmten Stelle im Buch klar – dieser ist sehr passend gewählt.

    „Nicht unbedingt die Worte, die erst zu mir durchdringen mussten, taten weh, sondern all das andere, alles, was einfach weiterhin da war, all das Unbedeutende, das daneben wie immer würde weitergehen müssen.“
    – Seite 343

    Mein Fazit: Ein sehr spezieller Roman, der atmosphärisch dicht und sehr beklemmend ist. Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil – das ist ihr sehr gelungen. Der Inhalt selbst bleibt Geschmackssache und kommt oft an die Grenze des Erträglichen. Mir persönlich war die Handlung oft „too much“. Viele Szenen waren schockierend und unerträglich - ich habe mich sehr schwer damit getan. Ich vergebe aber trotzdem drei Sterne, da die Autorin ihr Handwerk versteht und den Leser mit ihrem Schreibstil packen kann. „Ein Buch, das alles gibt und alles verlangt“ beschreibt es sehr gut.

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    dominonas avatar
    dominonavor 6 Monaten
    Wenn alles auseinander bricht

    Das Buch hat mich so mitgenommen, weil ich nicht damit gerechnet hatte, was geschieht. Was als Spiel anfängt, geht zu weit und das Konstrukt Familie habe ich noch nie so fragil erlebt wie hier. Die fehlenden Emotionen erzeugen eine Beklemmung, die mich das ganze Buch über nicht mehr losgelassen hat. Man kann über die Dinge, die in diesem Buch passieren eigentlich gar nicht reden oder schreiben...das muss man für sich selbst gelesen und verinnerlicht haben, weil es so weh tut.

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    ninchenpinchens avatar
    ninchenpinchenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Minuslektüre mit verdienten fünf Sternen, auch wenn das jetzt widersprüchlich klingt. Denn fünf Sterne hat sie verdient, die Lize Spit.
    Ein Rätsel löst gefährliche Gruppendynamik aus

    Lize Spit: Und es schmilzt – Erstellungsdatum 11.05.2018

    Ein Rätsel löst gefährliche Gruppendynamik aus

    Ich möchte das Buch mal mit einem Luftballon vergleichen. Zuerst liegt er schlaff da, dann wird er aufgepustet, von Seite zu Seite mehr. Manchmal entweicht auch etwas vom Inhalt. Am Ende wird er platzen, wir hören den Knall und starren sprachlos auf die Fetzen.

    Wenn man versuchen wollte, einen bedeutenden Satz aus dem Buch aufzuschreiben, so müsste man das ganze Buch abschreiben, denn jeder Satz ist bedeutend.

    Zum Inhalt: Eva lebte mit ihren Eltern und zwei Geschwistern samt Familienhund in Bovenmeer. (Einem fiktiven Ort in Flandern?) Sie ist 1988 geboren, wie die Autorin und wohnt in Brüssel, wie die Autorin. Der Rest ist hoffentlich nur ausgedacht, oder von anderen überliefert, denn so ein Leben wünscht man seinem ärgsten Feind nicht. Die Eltern sind beide Alkoholiker. Die jüngere Schwester, Tesje, leidet an Essstörungen und sich täglich verschlimmerndem Zwangsverhalten. Einzig der ältere Bruder, Jolan, ist wohl der „Normalste“ in dieser Familie.

    Eva ist mit zwei Jungen gleichen Jahrgangs befreundet: mit Pim und Laurens. Pim ist der Bauernsohn. Laurens‘ Eltern haben eine Schlachterei. Pims älterer Bruder, Jan, scheint Eva zu verehren, wird eines Tages tot aufgefunden, da ist er gerade erst sechzehn Jahre alt.

    Das Haus, in dem Eva leben muss, scheint grauenvoll ekelhaft zu sein: „Wir tauschten. Ihr Bett (die Rede ist von Tesje) bestand aus vier niedrigen zusammengeschobenen Schränken mit einer Matratze obendrauf. Mangels Lüftung wucherte der Schimmel unter den Matratzenrändern heraus.“ (S. 242 / 243)

    Sehr ungewöhnlich ist die Struktur dieses Romans: Uhrzeiten als Kapitelüberschriften verweisen in die Gegenwart, Daten in die Vergangenheit, die verhängnisvolle. Es gibt aber auch Einschübe, tituliert z. B. mit „Schwalbe“, „Fettkopf“ etc.

    Fantastisch das Cover, violette Blumen im Eis mit Blattgrün, sehr schön und liebevoll gestaltet. Der Schnitt ist moosgrün und das Lesebändchen violett, wie das Vorsatzpapier.

    Jeder in diesem Roman will geliebt werden und anerkannt sein. Da aber jeder seine Macken hat und seine Einschränkungen und nicht über den Tellerrand hinaussieht, funktioniert das nicht. Aus diesem Unvermögen resultiert das Unglück aller Protagonisten, entwickelt sich diese gefährliche Gruppendynamik. Das Rätsel um den Eisblock spielt eine große Rolle und findet sich im Titel wieder. Sehr gefreut hat mich, dass im Deutschen der Titel fast wörtlich erhalten geblieben ist. Denn er ist unglaublich treffend gewählt.

    Fazit: Keine leichte Kost, dieser Roman der jungen Autorin. Auch schwierig einzuordnen, denn ein sog. Coming-of-Age-Roman ist er auch nicht unbedingt. Minuslektüre mit verdienten fünf Sternen, auch wenn das jetzt widersprüchlich klingt. Denn fünf Sterne hat sie mehr als verdient, die Lize Spit. Ein großes Lob gebührt auch der Übersetzerin Helga van Beuningen, ich denke sie hat den Ton getroffen, der uns so rat- und sprachlos zurücklässt. Und ein großes dickes Dankeschön an den Verlag, dass für mich noch so spät ein Leseexemplar aufzutreiben war.

     

    Kommentare: 2
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    ChloeJensens avatar
    ChloeJensenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Um Gottes Willen
    Anstrengend, aber gut!

    Puh. Krasses Buch. Ich muss zugeben, der Anfang und das Ende haben mich gepackt. Mitte war mir zu langatmig und zu handlungsarm, aber natürlich mit fantastischen Szenen, die mich dann doch abgeholt haben. Ich war fasziniert, angewidert und wütend über die Gefühlskälte der Jugendlichen. Oh mein Gott! Ich vergebe 4,5 -schmerzhafte, im positiven Sinne-, Sterne. 0,5 Abzug, weil die Geschichte für mich leider Längen hatte. Es lohnt sich aber auf jeden Fall sie zu lesen, zieht euch aber warm an.

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 8 Monaten
    Und es schmilzt


    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Lange Zeit war ich mir nicht sicher, ob ich dieses Buch wirklich lesen will, eine bestimmte Rezi hat mich dann aber schlussendlich doch dazu bewogen ;)


    Da ich das Buch grösstenteils als Hörbuch gehört habe möchte ich zuerst auf diese Variante eingehen.
    Gelesen wird es von Anna Thalbach eine bekannte Sprecherin, der ich zwar immer wieder sehr gerne lausche, die ich hier aber doch irgendwie als etwas unpassend empfunden habe.
    Für mich persönlich eignet sich ihre Stimme perfekt für Kinder- Märchen- oder bestimmte Jugendfantasy Geschichten, aber das ist natürlich ganz klar Geschmackssache.
    Es war jetzt aber auch nicht so dass sie mich genervt hätte, ansonsten hätte ich sicher komplett auf das Print umgestellt.


    Der Schreibstil ist sehr schnörkellos, sprachgewandt, schonungslos, detailliert und auf eine Art kühl und distanziert, worüber ich aber eigentlich gar nicht unglücklich war. Irgendwie erinnert mich diese Schreibweise fast ein bisschen an asiatische Autoren.
    Der Autorin gelingt es wahnsinnig gut während der ganzen Geschichte eine beklemmende, drückende irgendwie trostlose Stimmung aufrechtzuerhalten.
    Erzählt wird übrigens aus der Sicht von Eva in der ICH- Perspektive und findet auf zwei Zeitebenen statt. Das Jetzt wir mit einer Uhrzeit angegeben, da es sich hierbei nur um einen einzigen Tag handelt, die Vergangenheit wird mit der jeweiligen Jahreszahl deklariert.
    In der Hörbuchvariante hatte ich manchmal etwas Schwierigkeiten mich zu orientieren, da dies Wechsel nicht nach einem bestimmten Schema ablaufen. 


    Durch die gewählte Erzählform erfahren wir natürlich am Meisten über Eva. Dennoch würde ich nicht sagen, dass ich eine Bindung mit ihr eingegangen bin. Im Gegenteil sie hielt mich auf Distanz, aber darüber war ich ehrlich gesagt ganz froh, ansonsten hätte mich das Buch wohl noch viel mehr emotional mitgenommen.
    Viele Handlungen ihrerseits waren für mich schwer nachvollziehbar und doch irgendwie verständlich, wenn man bedenkt wie sie aufwächst. 
    Schön fand ich übrigens die Beziehung der Geschwister untereinander, da sie für mich so ein kleiner Lichtblick in all dieser Trostlosigkeit waren.
    Ihre "Freunde" Pim und Laurens waren komplett Hormon gesteuerte Jungs mit abstossenden Gedankengängen, die sich immer wie mehr zuspitzten. Oft konnte ich da nur den Kopf schütteln, war entsetzt und fand es teilweise einfach nur total übertrieben. Dennoch wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere oder über Ereignisse nachdenke, die sich in der heutigen Zeit unter Kinder/ Jugendlichen abspielen, dann ist es durchaus leider gar nicht so abwegig.


    Die Atmosphäre des Buches ist also sehr drückend irgendwie lieb- und hoffnungslos und die Geschichte schreitet nur sehr langsam und gemächlich voran. Dennoch empfand ich persönlich es nie als langweilig oder langatmig. Während dem Hören oder Lesen verspürte ich unterschwellig immer ein gewisses Unwohlsein und auf den letzten hundert Seiten schlägt die Autorin dann auch erbarmungs- und kompromisslos zu!! DIE Szene ist wirklich nur sehr schwer zu ertragen und gerade für Menschen, denen selber schon körperliche Gewalt angetan wurde müsste man eigentlich eine Trigger- Warnung aussprechen!
    Ich war entsetzt, erschüttert, fassungslos, wütend und einfach auch unglaublich traurig!


    Ein Buch das die Leserschaft spaltet, ich persönlich gehöre zu Denjenigen, die es nicht bereut hat es gelesen zu haben!


    Ich vergebe hiermit 4,5 Sterne   

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Großartiges, fieses, unbequemes aber atmosphärisch herausragendes Debut.
    Und es schmilzt – Ein leiser Aufschrei mit langem Nachhall

    Es gibt Bücher, die besser ungelesen blieben. Nicht weil sie es nicht wert sind gelesen zu werden, sondern weil ihr Inhalt so verstörend und brutal ist, dass man sich wünscht nie davon erfahren zu haben. Sie sind selten, „Und es schmilzt“ ist eines davon. Eine Geschichte die wahr sein könnte, harmlos und leise daherkommt, einen gefangen nimmt und in schreckliche Welten entführt. Reale Welten, realen Horror, und Leid. Wäre diese Real Horror Geschichte nicht so gut, besonders für ein Debüt, hätte ich sie hier getrost unterschlagen. Doch sie hat mich nicht losgelassen, auch nicht als sich abzeichnete wie übel es werden würde. Voyeurismus, Entsetzen wissen wollen wie es ausgeht, aus erster Hand? Die Kommentare auf Cover und Klappentext trafen jedenfalls zu.

    Die Chronistin dieses Elends, die kleine Eva, mittleres von drei, eigentlich vier Geschwistern erzählt, aus ihrer Perspektive in unterschiedlichen Zeitsträngen und Rückblenden. Sie berichtet aus ihrer Kindheit, vom Dorf, dessen Bewohnern ihren Freunden Pim und Laurens und vom Erwachsenwerden, dem Gefühl bei allem mithalten zu müssen, sich permanent vor den Jungs beweisen zu müssen, seit es einen Unterschied in ihrer Freundschaft macht wer welchem Geschlecht angehört. Wie das Erwachen der Hormone alles kaputt macht.

    Sie lässt viel Raum für die Dorfbewohner, erzählt ihre Geschichten, schildert das Leben ihrer Geschwister und ihrer Eltern, die sich schon längst aufgegeben haben. Einen Roman über: Missbrauch, Coming – of – age, Resilienz, Dorfgemeinschaft, Loyalität und Freundschaft der derart komplex aufgebaut und atmosphärisch so stimmig ist habe ich selten gelesen. Lize Spit ist hier ein grandioses Werk gelungen. Ein böses, unangenehm voyeuristisches, brutales, viel zu authentisches Stück Literatur. Hier gibt es keine Wohlfühlzonen, keine Sicherheit, immer wenn man glaubt es gäbe sie, erweisen sie sich als zutiefst deprimierende Fata Morgana.

    Das ist glänzend und schlicht erzählt. Packend und einfühlsam. Andeutungen werden fallengelasen die erst später, viel später von Bedeutung sind. Geschichten und Leben werden verwoben und ergänzen sich am Ende zu einem Gesamtbild das zeigt wie nahe Verzweiflung und Hoffnung beieinanderliegen.

    „Und es schmilzt“ ist es unbedingt wert gelesen zu werden, doch man begibt sich dabei sehr sehr weit aus der Komfortzone.

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    Mrs_Madges avatar
    Mrs_Madgevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Der Einstieg fiel mir schwer, ich wurde mit der Figur nicht richtig warm. Dann aber nahm alles Fahrt auf.
    Hin und hergerissen

    Der Einstieg fiel mir schwer, ich wurde mit der Figur nicht richtig warm. Dann aber nahm alles Fahrt auf. Die Ebene der Kindheit und Jugend ist stark und beklemmend erzählt. Vor allem hat mich das Schicksal der jüngeren Schwester der Hauptfigur sehr berührt. Auch das Leben in der einsamen Einöde ist sehr anschaulich beschrieben, man kann es spüren, wie hart es sein muss dort aufzuwachsen und seine Jugend zu verbringen. Dennoch aber hatte ich im laufe des Lesens - besonders zum Ende hin - ein schales Gefühl. Am Ende war mir dann klar, warum: Die Geschichte ist so stark Krimi-mäßig erzählt. Ich meine damit, es wird so viel Spannung aufgebaut mit der Frage: Was ist schreckliches passiert damals? Und mit der Frage: Was plant die junge Frau bei ihrer Rückkehr ins Dorf? Das war mir zu einfach konstruiert. Eben wie eine Art Thriller oder Krimi. Das Ende (ich verrate nichts) fand ich völlig unglaubwürdig. Die Figur kam mir viel stärker und selbstbewusster vor als dass sie so etwas tun würde. Von daher: starke Erzählkunst, das Spiel mit der Spannung fand ich aber zu durchschaubar und zu wenig literarisch. 

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    Paulina95s avatar
    Paulina95vor 9 Monaten
    Schwierig, schwierig ...

    Dieses Buch hat mich ziemlich zwiegespalten zurückgelassen. Da wäre zuerst einmal der Schreibstil der Autorin zu nennen, der mich vollkommen überzeugen und in seinen Bann ziehen konnte. Schnörkel- und schonungslos, oftmals schlicht, doch dadurch umso brutaler schildert Ich-Erzählerin Eva ihre Kindheit und Jugend in einem belgischen Dorf und erzeugt dadurch eine Atmosphäre, die sehr, sehr düster, bedrückend, aber auch extrem ehrlich ist. Allein wegen der niederschmetternden Grundstimmung der Erzählung kann ich zartbesaiteten Gemütern jedoch nur davon abraten, „Und es schmilzt“ zu lesen, weil man dafür wirklich hart im Nehmen sein muss. Selbst mir, die ich normalerweise kein Problem mit so etwas habe, fand das, was Lize Spit mit ihren Worten geschaffen und an den Leser herangetragen hat, schwer zu ertragen. Ich war zugegebenermaßen froh, als ich die Geschichte zu Ende gelesen hatte. Einerseits hat mich die Story gefesselt, andererseits musste ich auch aus inhaltlichen Gründen immer wieder Pausen einlegen und wollte gar nicht weiterlesen, weil man im Grunde genommen mit einem Schocker, einer Grausam- oder Abartigkeit nach der anderen konfrontiert wird. Dazu weisen die 500 Seiten einige Längen auf, die man sich hätte sparen können, zumal das ganze, doch ziemlich handlungsarme Buch letztendlich auf nichts Wirkliches hinausgelaufen ist. Für mich kam die „Auflösung“, von der ich mir einiges erwartet hatte, dann auch plump und uninspiriert daher. Schockiert war ich dann auch nicht mehr, weil die Lösung einfach zu naheliegend war und da das Buch schon zuvor ziemlich dick aufgetragen hat, was mich mit am meisten gestört hat. Es war einfach zu viel an Schauerlichkeiten. Nicht nur weil so etwas in solcher Eindringlichkeit zu lesen schwer auszuhalten ist (ich hatte mich schon vor dem Lesen auf einiges eingestellt), sondern vor allem weil es mir so … effekthascherisch und letztlich doch irgendwie unrealistisch erschien. Weniger wäre hier sicherlich mehr gewesen. Als würde das Buch es letzten Endes nur darauf anlegen zu schockieren. Was es schafft. 
    Aber was außer zu verstören hat dieses Buch denn nun geschafft? Ich denke, es hat definitiv eine ganze Palette menschlicher Abgründe aufgezeigt und größtenteils überzeugende Portraits einiger kranker Figuren geschaffen. Insgesamt hat mir „Und es schmilzt“ aber doch irgendwie … gefallen? Das trifft es nicht ganz, aber ich glaube, ich werde noch einige Zeit über dieses Buch nachdenken müssen, hat es mir doch neue Perspektiven und mir in mancher Hinsicht die Augen geöffnet und mich aufgewühlt. Ein besonderes Leseerlebnis erwartet einen hier auf jeden Fall. Ich denke jedoch, dass nicht jeder mit dieser Art der Besonderheit zurecht kommen wird.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    "Anfangs fand ich, dass meine enge Freundschaft mit Laurens und Pim mir nur Vorteile brachte."

    Lize Spit ist die zurzeit angesagteste Schriftstellerin im niederländischen Sprachraum. Ihr Debütroman "Und es schmilzt" stand ein Jahr lang auf Platz 1 der belgischen Bestsellerliste.
    Während sich Lize Spit selber den Erfolg ihres Debütromans nicht erklären kann, ist für die Literaturkritiker eines klar: "Und es schmilzt" ist ein literarisches Phänomen auf internationalem Niveau.
    Kompromisslos und radikal, die Geschichte der jungen Eva, die sich ihrer Vergangenheit stellt, hinterlässt einen tiefen Eindruck und klingt noch sehr lange nach dem Lesen nach.
    Möchtet ihr zusammen mit anderen Fans anspruchsvoller Literatur "Und es schmilzt" lesen? Dann müsst ihr euch für diese Leserunde bewerben!
    Auf unserer Aktionsseite findet ihr bereits Eindrücke zum Buch.

    Zum Inhalt
    Mit geschlossenen Augen hätte Eva damals den Weg zu Pims Bauernhof radeln können. Sie könnte es heute noch, obwohl sie viele Jahre nicht in Bovenmeer gewesen ist. Hier wurde sie zwischen Rapsfeldern und Pferdekoppeln erwachsen. Hier liegt auch die Wurzel all ihrer aufgestauten Traurigkeit.
    Dreizehn Jahre nach dem Sommer, an den sie nie wieder zu denken wagte, kehrt Eva zurück in ihr Dorf – mit einem großen Eisblock im Kofferraum.


    "'Und es schmilzt' besetzt eine besondere Stelle in Ihrem Kopf – irgendwo zwischen Behaglichkeit, Unruhe, Vertrautheit und Entsetzen."
    Saskia de Coster

    "Lize Spit beeindruckt in ihrem Debüt 'Und es schmilzt' […] mit gnadenloser Offenheit und grandiosen Situations-Beschreibungen."
    Barbara Meixner, BuchMarkt

    "Dieser Roman ist eine Granate, die erst nur einen dunklen Schatten wirft und dann mit kaltblütiger Präzision einschlägt."
    De Standaard


    Zur Autorin
    Lize Spit wurde 1988 geboren, wuchs in einem kleinen Dorf in Flandern auf und lebt heute in Brüssel. Sie schreibt Romane, Drehbücher und Kurzgeschichten. Ihr erster Roman "Und es schmilzt" stand nach Erscheinen ein Jahr lang auf Platz 1 der belgischen Bestsellerliste und gewann zahlreiche Literaturpreise, darunter den Bronzen Uil Preis für den besten Debütroman und den Preis des niederländischen Buchhandels für den besten Roman des Jahres 2016.

    Was ist in dem kleinen belgischen Dorf in der Vergangenheit passiert? Und warum hat Eva einen Eisblock im Kofferraum?
    Zusammen mit S. FISCHER verlosen wir 25 Exemplare von "Und es schmilzt" unter allen, die sich im Rahmen unserer Leserunde über diese literarische Sensation austauschen und eine Rezension schreiben möchten. Bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 06.09. und antwortet auf folgende Frage:

    Mit einem großen Eisblock im Kofferraum ihres Autos kehrt Eva zurück in ihr Heimatdorf und stellt sich ihrer Vergangenheit.
    Was hättet ihr im Gepäck, wenn ihr eine Reise in eure eigene Vergangenheit unternehmen würdet?


    Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche viel Glück!

    * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
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    Pressestimmen

    Die 28-Jährige seziert sprachlich bravourös das ganze Dorf und seine Bewohner und schafft Bilder, die einen nicht mehr verlassen.

    Lize Spit, ein Name den man sich leicht merken kann – und merken sollte.

    Wir dürfen nicht abstumpfen, sondern brauchen Texte wie die von Lize Spit, die uns hinabführen in das Reich des Bösen.

    Die Debütantin Lize Spit beherrscht das Spannungshandwerk mit beklemmender Perfektion. […] Das alles liest sich so schmerzhaft neu, wie nie da gewesen.

    Wenn der Leser versteht, was sie vorhat, ist es schon zu spät, um sich aus den Fängen dieses starken, nervenzehrenden Buches zu befreien.

    Lize Spit hat ein Präzisionswerk abgeliefert.

    Ein Debütroman, der einschlägt wie eine Granate.

    Selten liest man eine so gnadenlos präzise Analyse der Dynamik von sexueller Gewalt wie in diesem Roman.

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