Lizzie Wilcock

 2.9 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Brennender Durst.

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Lizzie WilcockBrennender Durst
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Brennender Durst
Brennender Durst
 (10)
Erschienen am 10.07.2017

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Rezension zu "Brennender Durst" von Lizzie Wilcock

Ein Kampf ums Überleben, mitten in der australischen Wüste. Nettes Buch
ManjaElsvor 9 Monaten

Karanda befindet sich auf dem Weg zu einer neuen Pflegefamilie. Familie Nummer 6 um ehrlich zu sein. Das das keinen Spaß macht, ist klar. Doch dann wird alles anders – sie hat einen Autounfall, der Fahrer kommt ums Leben. Nur sie und der kleine Junge, der ebenfalls zu einer neuen Familie kommen sollte, überleben. Aber es kommt noch schlimmer, denn der Unfall ereignete sich mitten im Nirgendwo, in einer Wüste. Was zunächst wie die Gelegenheit für Karanda wirkt, um unterzutauchen, wird schnell zu einem Kampf ums Überleben. Und eine Reise zu sich selbst.

Brennender Durst ist ein Jugendbuch, aber auch für Erwachsene ein nettes Leseerlebnis. Die Schrift ist zwar entsprechend groß und man hat das Buch schnell gelesen, aber es zeugt dennoch von großen Gefühlen und erzählt die Geschichte einer beginnenden Freundschaft. Nochmal lesen würde ich es zwar nicht, aber ich hatte dennoch ein paar nette Lesestunden. Besonders jungen Lesern würde ich das Buch trotzdem empfehlen. Vielleicht verschenke ich mein Exemplar ja weiter. 

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Faancys avatar

Rezension zu "Brennender Durst" von Lizzie Wilcock

Fehlende Glaubwürdig- & Tiefgründigkeit
Faancyvor einem Jahr

Ein Unfall, der das Leben von Karanda und Solomon auf einen Schlag verändern wird, ist die Ausgangssituation, in der wir uns zu Beginn der Geschichte befinden. Karanda will in keine neue Pflegefamilie, die sie doch irgendwann wieder abgeben wird, wenn es zu schwierig wird. Der Autounfall, der kurze Zeit später passiert, scheint daher für Karanda die Lösung des Problems zu sein. Sie beschließt, nicht auf zu Hilfe zu warten, sondern begibt sich in die Wüste. Sie hat die Rechnung jedoch ohne Solomon gemacht, welcher ihr heimlich folgt. Dabei will sie doch bloß alleine glücklich werden. Doch kann sie Solomon auf sich allein gestellt in der Wüste zurücklassen? Letztendlich bleibt ihr nichts anderes übrig. Und so beginnt die Reise von Karanda und Solomon im Nichts.Das Szenario hat mich im ersten Augenblick an "Nichts als Überleben" von S.A. Bodeen erinnert. Nur, dass wir uns diesmal nicht auf dem offenen Meer, sondern in der australischen Wüste befinden. Karanda und Solomon müssen mit den wenigen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen, gemeinsam Überleben. Das finde ich grundsätzlich sehr interessant und eigentlich auch lehrreich. Leider sind die Ereignisse künstlich herbeigeführt. Ich stelle mir das Überleben im Outback als ziemlich schwierig vor. Aber es scheint, als würde den beiden alles in den Schoß fallen. Sie haben Durst? Kein Problem, die Wüste bietet ihnen ständig Möglichkeiten zu trinken - von brennendem Durst, wie der Titel besagt, kann nicht die Rede sein. Generell wirkt ihre Reise total ungefährlich. Die Protagonisten kämpfen nicht wirklich. Zumindest wird das von der Autorin leider kaum glaubwürdig übermittelt. Die Darstellung der gesamten Handlung war leider nicht realistisch. Dazu kommen dann auch noch Protagonisten, die ziemlich oberflächlich sind, aber tiefgründig wirken wollen. Meine größten Schwierigkeiten hatte ich wohl mit Karanda. Sie ist ein so unsympathischer Mensch und sieht grundsätzlich nicht ein, dass sie auch ihren Teil dazu beitragen muss, dass es in ihrer Pflegefamilie funktioniert. So fand ich ihre Geschichte absolut nicht ergreifend. Sie hat eine schwierige und traurige Vergangenheit, das möchte ich nicht abstreiten. Ich finde jedoch, dass man ihr Leid nicht nachvollziehen kann, weil sie so unfassbar frech ist. Ihr Benehmen gegenüber Solomon ist abartig. Ich bezweifle auch, dass man sich wirklich so benimmt, wenn es ums Überleben geht. Beide Charaktere sollen sich im Laufe der Geschichte wohl auch entwickeln, was jedoch leider nicht wirklich geschieht. Am Ende habe ich keine Einsicht auf Karandas Seite gesehen. Solomon ist und bleibt ihr stiller Begleiter. Er gibt manchmal etwas von sich, trägt seine eigenen Lasten, ist im Endeffekt allerdings kein wirklich bedeutender Charakter. Ich hätte mir da vielleicht auch den Blickwinkel von ihm gewünscht, anstatt die Geschichte nur aus Karandas Sicht zu erfahren. 
Positiv anmerken möchte ich aber den Schreibstil, der sehr flüssig ist. Das Buch lässt sich daher sehr schnell lesen. Betrachtet man den Roman als reine Unterhaltungsliteratur, dann ist die Geschichte lesenswert. Mir persönlich fehlte jedoch am meisten die Glaubwürdigkeit. 
"Brennender Durst" konnte mit seinen Charakteren leider nicht überzeugen. Karanda war zu unfreundlich, sowie frech. Solomon dagegen viel zu unscheinbar und zu weit im Hintergrund. Beide wurden sehr oberflächlich ausgearbeitet, sodass auch die Vergangenheit von beiden kaum Emotionen ausgelöst haben. Tiefgründigkeit findet man daher trotz der Thematik in keinem Aspekt. Der Leser sollte die Geschehnisse und Charaktere also nicht weiter hinterfragen, sondern das Buch einfach als Unterhaltung für zwischendurch sehen. 

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MelEs avatar

Rezension zu "Brennender Durst" von Lizzie Wilcock

Die Wüste und ihre Tücken
MelEvor einem Jahr

In "Brennender Durst" begegnet uns ein unfreiwilliges Survivalabenteuer, welches mich mitunter sehr berührte. Nicht alles empfand ich als stimmig, da meine Sympathie für die beiden Protagonisten Karanda und Solomon mitunter weit auseinanderklaffte. Natürlich kann ich nachvollziehen, warum Menschen sich oftmals anders verhalten als erwartet, denn die Vorgeschichte der Hauptpersonen wird nach und nach hinzugefügt. Zuallererst heißt es zu überleben und dies wird natürlich dadurch erschwert, dass der Autounfall mitten in der Wüste geschah. Mich wundert natürlich auch, warum niemand nach dem Auto sucht, denn zumindest der Fahrer des Wagens sollte doch vermisst werden. Die beiden Pflegekinder, die immerzu hin und her gereicht wurden werden wohl kaum vermisst werden, zumindest macht dies den Eindruck und gibt dem Roman dadurch echtes Drama. Die Wüste hat ihre Tücken und gerade Karanda macht eine echte Verwandlung durch. Zuvor nervender, egoistischer Teenie und im Nachhinein ein Mensch, der langsam lernt Verantwortung zu übernehmen. Solomon ist ihr oftmals viele Schritte voraus. Meine Tochter ist neun Jahre alt und würde es nicht schaffen in der australischen Wüste zu überleben, da sie sich nie damit auseinander gesetzt hatte und dies ja auch nicht musste. Ich selbst würde wahrscheinlich aus lauter Hunger auch die falschen Beeren essen oder beim Jagen versagen. Bei dem Gedanken daran Fisch oder Kaninchen selbst zu erlegen, drehte sich mir tatsächlich der Magen um. Wer bereitet einen auf ein Leben in der Wüste vor? 
Der Titel "Brennender Durst erscheint äußerst passend, denn er beinhaltet nicht nur, den quälenden Durst der durch Hitze und kilometerlanges Laufen entsteht, sondern auch den Hunger nach Liebe und Wertschätzung, demnach beinhaltet der Roman auch einiges an Tiefe. Es entwickelt sich nach und nach eine Story, die mich bewegte und manchmal auch schockierte. Für das angegebene Lesealter ist der Roman optimal. Mir fehlte zwar hier und da die Logik, dennoch konnte ich mich gut auf die Story einlassen und dem Buch daher auch eine Leseempfehlung aussprechen. Es ist ein Abenteuer, ein Überlebenskampf und auch mit sehr viel Spannung unterlegter Roman, der verdeutlicht, wie wichtig Nestwärme und Liebe ist. Menschen, die dies niemals wirklich erhalten haben, klammern sich an Nebensächlichkeiten, entwickeln Stereotypien oder haben Angst sich zu binden, damit sie Verletzungen von Beginn an unterbinden können. Von daher waren auch manche Eigenarten der Protagonisten nachvollziehbar.

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