Ljudmila Ulitzkaja Die Lügen der Frauen

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Inhaltsangabe zu „Die Lügen der Frauen“ von Ljudmila Ulitzkaja

Shenja ist eine Frau, zu der man rasch Vertrauen fasst. Ireen, eine englische Ferienbekanntschaft, erzählt ihr gleich ihre ganze tragische Lebensgeschichte. Eine Kartenlegerin habe ihr prophezeit: »Du fängst mit dem fünften an«, und so sei es gekommen, keines ihrer ersten vier Kinder habe überlebt. Shenja ist voller Mitgefühl, bis sie erfährt, dass kein Wort davon wahr ist. Als sie für eine Dokumentation über das Leben russischer Prostituierter in der Schweiz recherchiert, ist sie verblüfft, dass jedes der Mädchen fast die gleiche Geschichte erzählt: vom frühen Tod des Vaters und dem Stiefvater, der sie vergewaltigte, von dem Freund, der sie in den Westen brachte und an einen Zuhälter verriet, und von dem reichen Bankier, der sie nun bald heiraten wird – ein Traum, so hollywoodschön, dass man beschließt, statt einer Dokumentation einen Spielfilm zu drehen. Zu Shenja kommen sie alle, die Frauen mit ihren Träumen und Phantasien, in denen das bescheidene Leben zu dramatischer Größe und Schönheit erblüht. Bis Shenja eines Tages selbst ein Schicksalsschlag ereilt und sie die »Kunst zu leben« neu erlernen muss.

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  • Rezension zu "Die Lügen der Frauen" von Ganna-Maria Braungardt

    Die Lügen der Frauen
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    07. November 2010 um 23:32

    " Ljudmila Ulitzkajas Buch ist eine erzählerische Erkundung der weiblichen Seele. Warum lügen Frauen, und warum tun sie es so anders als Männer?"
    Ironisch, humorvoll, warmherzig, gewitzt, weise, sehr viel russische Gegenwart, und immer überraschende Wendungen. Leider werden im Klappentext schon einige Pointen verraten. Schade.
    Erzählungen die eine Spanne von nahezu 30 Jahren abdecken.

  • Rezension zu "Die Lügen der Frauen" von Ljudmila Ulitzkaja

    Die Lügen der Frauen
    mathias_brose

    mathias_brose

    30. August 2010 um 13:07

    Shenja, als „Heldin“ des kleinen Romans „Die Lügen der Frauen“, schult in sechs kleinen Geschichten ihr Gespür für die Lüge und die Sehnsucht des weiblichen Geschlechts. Da mystifiziert sich eine überschwänglich rothaarige Engländerin zu einem leidgeprüften Wesen, lässt ihre vier fiktiven Kinder durch einen Fluch sterben und findet erst durch das fünfte die erträumte Erlösung. Eine Nichte erschwindelt sich eine wilde und ungezügelte Affäre mit ihrem Onkel. Eine alleinstehende Dame schmückt sich gegenüber ihrer wissensdurstigen Studentin als Verfasserin fremder Gedichte mit güldenen Lorbeeren. Als schließlich die noch nicht abgebrühte, aber schon lauwarme Heldin in die nebulöse Welt russischer Prostituierter in der Schweiz eintaucht, berichten ihr diese von einem zauberhaften Märchen, welches schon die Gebrüder Grimm gesammelt haben: der Aufstieg der schmutzigen und ärmlichen Magd zur Geliebten des Königs. So wird Shenja, eine erfolgreiche Geisteswissenschaftlerin und Mutter, in ihrem Leben von großen und kleinen Lügen begleitet, erzogen und wächst an ihnen. Sie fungiert als Beichtmutter für die gequälten Seelen der Frauen, hört ihnen zu, glaubt ihnen und macht ihre Lügen erst wirklich real. Bis ihre Lehre in einen tragischen Unfall mündet. Drei Tage liegt sie im Koma, acht Stunden wird sie operiert, zweimal bleibt ihr Herz stehen. Gelähmt und starr wie der Ast einer Eiche wird Shenja nach Haus gebracht, sitzt nach drei Monaten immerhin schon im Rollstuhl und verliert doch jeden Lebensmut. Auf gut zwanzig Seiten wird Shenja nun die Kunst zu leben neu erlernen müssen. Zwanzig Seiten für eine Technik, gar eine Wissenschaft, denen schon Aristoteles ganze Bücher widmete. Wäre diesem, schon im Klappentext angepriesenen Kapitel nicht ein wenig mehr Platz einzuräumen? Frau Ulitzkaja hätte es nicht übertreiben dürfen. Sie hätte uns die leichte und sanfte Geschichte mit tragischem Liebes(un)glück erzaubern und Krankheit und Tod außen vorlassen sollen. Das steht dem Roman nicht sonderlich und lässt nur die Aufgabe, die wir enthusiastisch versuchen sollten zu entschleiern, aus den Augen verlieren: die Lügen der Frauen. Die komplette Rezension dazu gibt es auf ARTiBERLIN (http://bit.ly/drV9Jn).

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  • Rezension zu "Die Lügen der Frauen" von Ljudmila Ulitzkaja

    Die Lügen der Frauen
    Rock-n-Roll

    Rock-n-Roll

    12. August 2010 um 16:56

    Mir ist nicht ganz klar, wieso dieses Buch so hochgelobt wurde. Es ist eine Reihe kleiner Geschichten nach dem gleichen Muster. Die Sprache dabei wenig literarisch und die Geschichten eher neurotisch, an sich nicht wirklich einfallsreich. Es fehlt der tiefere Sinn oder überhaupt eine Symbolik.

  • Rezension zu "Die Lügen der Frauen" von Ganna-Maria Braungardt

    Die Lügen der Frauen
    Revontulet

    Revontulet

    29. June 2010 um 15:29

    In der Geschichte geht es um eine Frau, die immer wieder draufkommt, wie andere Frauen sie anlügen. Sie kommt zu der Erkenntnis, dass Mänenr nur lügen, wenn sie einer Strafe entgehen wollen oder einen direkten Vorteil daraus ziehen. Frauen jedoch lügen aus vielen verschiedenen Gründen, zB weil sie etwas verbergen wollen, weil ihr reales Leben viel zu wenig interessant ist usw. Ein nettes Buch mit interessanten Ansichten über die Frauen. Und so wahr ;-)

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