Lloyd Alexander

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Taran, Das Buch der Drei

Taran, Das Buch der Drei

 (16)
Erschienen am 29.04.2003
Taran - Die dunkle Seite der Macht

Taran - Die dunkle Seite der Macht

 (14)
Erschienen am 21.08.2006
Taran - Die Reise zum Drachenberg

Taran - Die Reise zum Drachenberg

 (12)
Erschienen am 21.08.2006
Taran - Der Spiegel von Llunet

Taran - Der Spiegel von Llunet

 (13)
Erschienen am 29.07.2003
Taran, Der schwarze Kessel

Taran, Der schwarze Kessel

 (13)
Erschienen am 27.05.2003
Taran

Taran

 (9)
Erschienen am 07.05.2009
Drei Leben für Lukas Kasha

Drei Leben für Lukas Kasha

 (7)
Erschienen am 03.04.2006
Taran - Die Prinzessin von Llyr

Taran - Die Prinzessin von Llyr

 (6)
Erschienen am 24.06.2003

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Rezension zu "Taran - Der Spiegel von Llunet" von Lloyd Alexander

Tiefgründiges Fantasyabenteuer
Manuel_Deinertvor einem Jahr

Inhalt:
Im vierten Band des Taran-Zyklus' begibt sich der Hilfsschweinehirt Taran auf die Suche nach seinen Eltern. Er will wissen, woher er stammt. Nicht zuletzt deswegen, weil er sich die Gunst von Prinzessin Eilonwy erhofft ... 


Meine Meinung:
Die Taranbücher sind für Kinder und Jugendliche geschrieben worden. Daher gibt es in ihnen keine seitenlangen Beschreibungen der Wälder und Berge und Dörfer. Auch werden die Figuren nicht ellenlang beschrieben. Dennoch schafft es der Autor, mit kurzen Strichen, tolle Charaktere und Orte zu malen. Im hiesigen vierten Band sogar besser denn je. Die Menschen und Wesen, denen Taran begegnet, erwachen farbenfroh zum Leben und man fiebert in jeder Sekunde mit. Wahrscheinlich auch deshalb, da dies Tarans persönlichstes Abenteuer ist. Er will wissen, woher er kommt, wer seine Ahnen sind. Wie wir aus den ersten drei Bänden wissen, wuchs Taran bei einem Zauberer auf, wurde von einem alten Kampfhelden unterrichtet, kämpfte an der Seite von Königen und Fürsten - da verwundert es nicht, dass Taran wissen möchte, ob auch er etwas Besonderes ist. Um die Antwort darauf zu finden, begibt sich Taran auf eine Reise quer durch Prydain - und erlebt und lernt mehr, als er je für möglich gehalten hat.


Fazit: 
Mich hat das Buch total gefesselt. Auch wenn es ein Jugendbuch ist, sind seine Lebensweisheiten zeitlos und seine Abenteuer für jedes junggebliebene Herz ein Spaß!

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Rezension zu "Taran, Das Buch der Drei" von Lloyd Alexander

Eine Reise in die Kindheit
DerNoirvor 5 Jahren

Lloyd Alexanders Prydain-Chronik gehört zu den Geschichten meiner Kindheit. Ich hatte sie immer in bester Erinnerung, fragte mich aber irgendwann, wie viel Nostalgie wohl in diesen Erinnerungen steckt. Da meine Bücher längst im Wirbel der Vergangenheit verschollen sind, kaufte ich mir also den ersten Teil "Taran - Das Buch der Drei" für meinen Kindle.

Der erste Schock ließ nicht lange auf sich warten. Es sollten nur in etwa 223 Seiten sein (Amazon-Schätzung). Das hatte ich aber länger in Erinnerung! Das war wohl der Nostalgie erster Streich.

Zur Handlung:

Der Hilfsschweinehirt Taran lebt bei seinem Mentor Dallben und dem Schmied Coll auf Caer-Dallben, träumt davon ein Held zu sein und große Taten zu vollbringen. Als das Zauberschwein Hen Wen ausbüchst und Taran ihm folgt, geschehen Dinge, die er sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Taran geht auf eine Reise, die voller Gefahren steckt. Er trifft neue Freunde und Feinde und findet sich schon bald auf einem Abenteuer, das das Schicksal Prydains bestimmen wird.

Meine Meinung:

Zunächst fällt auf, dass die Geschichten um Taran anders als heutige fantastische Jugendliteratur ist. Zwar haben wir auch hier einen jungen Protagonisten, der ganz der typischen Heldenreise folgt, aber alles bleibt relativ oberflächlich. Wir erfahren nur wenig über die eingeführten Charaktere und deren Motive. Es wird zwar schnell klar, dass Taran ein naiver Junge ist, dessen Herz am rechten Fleck sitzt, aber seine Vergangenheit bleibt weitestgehend ungenannt. Auch spielt sie keine weitere Rolle für die Geschichte. Doch wer sind die Menschen, bei denen Taran aufgewachsen ist? Dallben ist ein Gelehrter, der Magie zu benutzen versteht. Coll ein Schmied, der durchaus weiß, wie man ein Schwert führt. Das ist alles. Nachdem wir das nun wissen, wirft Lloyd Alexander uns, den Leser, direkt ins Abenteuer und lässt uns an der Seite von Taran eine Gefahr nach der Anderen bestehen. Ähnlich wie bei Der Hobbit wirkt dies zuweilen sehr episodenhaft. Der Zusammenhang ist zwar durchaus gegeben und immer offensichtlich, doch nur wenig Fantasie ist von Nöten, um alles vielleicht auch als einzelne kleine Geschichten zu sehen. Das soll aber keinesfalls etwas Schlechtes sein. Im Gegenteil: Man möchte immer wissen, in welche gefährliche, witzige, absurde und/oder spannende Situation Taran und seine Gefährten als nächstes stolpern. Dass jede Story so episodenhaft ist, prädestiniert natürlich auch dazu, es seinen Kindern vorzulesen. Allerdings sollten Eltern hier zunächst einmal hineinlesen, ob Tarans Abenteuer nicht vielleicht zu gruselig für die Sprösslinge sind, denn diese sind zuweilen äußerst düster.
Problematisch könnte für den geneigten Fantasy-Fan eventuell der Höhepunkt der Geschichte sein. So ist dieser leider etwas "kurz" geraten und wird in nur wenigen Seiten abgehandelt. Auch ist der Held der Geschichte mehr passiv als aktiv daran beteiligt, einiges wird dem Protagonisten am Ende sogar nur erzählt. Das fand ich einerseits schade, andererseits auch mal erfrischend anders, nachdem ich nun einige Jugendbücher gelesen habe, in denen der jugendliche Held am Ende alles fast im Alleingang zum Guten wendet.
Taran legt genug Hebel um, damit alles so kommen kann, wie es am Ende kommt, macht aber genug Fehler, um nicht völlig übermächtig zu wirken. Am Ende lernt er sogar, dass eigentlich alles, was er tat, wichtig war.


Fazit:

Insgesamt ist Das Buch der Drei einfach ein spannendes Jugendbuch, dass sowohl Jung als auch Alt begeistern kann. Ob das episodenhafte Erzählen negativ oder positiv zu bewerten ist, muss jeder Leser selbst entscheiden. Ich fand es angenehm, da man sehr leicht zwischen den Kapiteln eine Pause einlegen konnte, ohne den Faden zu verlieren.
Ist das Buch noch genauso, wie es in meiner Kindheitserinnerung war? Diese Frage kann ich nun endgültig mit nein beantworten. Es ist anders. Es ist sehr spannend aber teilweise auch zu oberflächlich. Begeistert hat es mich jedoch auch nach so vielen Jahren immer noch. Im Fokus liegt hier wohl vor allem die Story und weniger die Charaktere. Wenn man ein Freund von leichter Fantasy ist und kein Problem mit einem Text hat, dem man sein Alter durchaus ansieht, der sollte durchaus mal einen Blick riskieren. Wer aber eher auf der Suche nach Büchern mit tiefgehender Charakterisierung ist, sollte eher einen Bogen um dieses Buch machen.

Eines möchte ich noch extra hervorheben. Die Namen der Charaktere, Gegenstände und Orte sind einfach fantastisch. Allein das Lesen eben dieser, entführt den Leser in eine fantastische fremde Welt. Eine Eigenschaft, die (in meinen Augen) leider kaum noch ein Buch hat.

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Rezension zu "Taran - Der Fürst des Todes" von Lloyd Alexander

Rezension zu "Taran - Der Fürst des Todes" von Lloyd Alexander
franksonvor 8 Jahren

Der vierte Band des Fünf- Teile- Zyklus
Arawn, der Todesfürst , hat sich offenbart und versucht alles um sich das Land Untertan zu machen, zunächst gelingt es ihm, sich Dyrnwyn, das mächtigste Schwert Prydains, unter den Nagel zu reißen.
Für Taran, den Hilfsschweinehirten, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit:
Der Todesfürst sammelt alle Kräfte um den Sieg zu erringen, angefangen von übergelaufenen Menschen, seinen Kesselkriegern und den Häschern.
Taran weiß zunächst noch nicht einmal wer ihm alles zur Seite stehen wird, auch ist ihm seine eigene Rolle in diesem Abenteuer nicht gewiß, doch hat er gute und tapfere Freunde, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen, so dass die Hoffnung nicht ganz zu verschwinden droht.
Die Original- Erstauflage dieser Geschichte würde in den späten 60er Jahren veröffentlicht, in etwa zu der Zeit, als Herr der Ringe seinen Siegeszug begann, in gewisser Weise erinnert der Taran- Zyklus sogar in seiner Machart an Tolkiens Schöpfung, wenngleich die Sprache in dem vorgstellten Buch recht einfach und kindgerecht wirkt, was aber zu der ganz netten und recht spannenden Geschichte passt. Für junge Einsteiger in den Fantasy Bereich vielleicht ganz passend.

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