Lloyd Alexander Taran, Das Buch der Drei

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Inhaltsangabe zu „Taran, Das Buch der Drei“ von Lloyd Alexander

Taran träumt von Abenteuern, doch das Leben eines Hilfsschweinehirten ist eher selten aufregend bis eines Tages Hen Wen, das Schwein des Zauberers Dalben, davonläuft und Taran es einfangen will. Die Jagd durch die Wälder führt ihn weit von zu Hause fort und hinein in große Gefahr. Denn im Lande Prydain erwacht das lang vergessene Böse aus seinem Schlaf. Plötzlich findet Taran sich an der Seite einer ganz ungewöhnlichen Schar von Gefährten wieder, mitten im Kampf gegen einen diabolischen Gegner ...

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  • Eine Reise in die Kindheit

    Taran, Das Buch der Drei

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    Lloyd Alexanders Prydain-Chronik gehört zu den Geschichten meiner Kindheit. Ich hatte sie immer in bester Erinnerung, fragte mich aber irgendwann, wie viel Nostalgie wohl in diesen Erinnerungen steckt. Da meine Bücher längst im Wirbel der Vergangenheit verschollen sind, kaufte ich mir also den ersten Teil "Taran - Das Buch der Drei" für meinen Kindle. Der erste Schock ließ nicht lange auf sich warten. Es sollten nur in etwa 223 Seiten sein (Amazon-Schätzung). Das hatte ich aber länger in Erinnerung! Das war wohl der Nostalgie erster Streich. Zur Handlung: Der Hilfsschweinehirt Taran lebt bei seinem Mentor Dallben und dem Schmied Coll auf Caer-Dallben, träumt davon ein Held zu sein und große Taten zu vollbringen. Als das Zauberschwein Hen Wen ausbüchst und Taran ihm folgt, geschehen Dinge, die er sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Taran geht auf eine Reise, die voller Gefahren steckt. Er trifft neue Freunde und Feinde und findet sich schon bald auf einem Abenteuer, das das Schicksal Prydains bestimmen wird. Meine Meinung: Zunächst fällt auf, dass die Geschichten um Taran anders als heutige fantastische Jugendliteratur ist. Zwar haben wir auch hier einen jungen Protagonisten, der ganz der typischen Heldenreise folgt, aber alles bleibt relativ oberflächlich. Wir erfahren nur wenig über die eingeführten Charaktere und deren Motive. Es wird zwar schnell klar, dass Taran ein naiver Junge ist, dessen Herz am rechten Fleck sitzt, aber seine Vergangenheit bleibt weitestgehend ungenannt. Auch spielt sie keine weitere Rolle für die Geschichte. Doch wer sind die Menschen, bei denen Taran aufgewachsen ist? Dallben ist ein Gelehrter, der Magie zu benutzen versteht. Coll ein Schmied, der durchaus weiß, wie man ein Schwert führt. Das ist alles. Nachdem wir das nun wissen, wirft Lloyd Alexander uns, den Leser, direkt ins Abenteuer und lässt uns an der Seite von Taran eine Gefahr nach der Anderen bestehen. Ähnlich wie bei Der Hobbit wirkt dies zuweilen sehr episodenhaft. Der Zusammenhang ist zwar durchaus gegeben und immer offensichtlich, doch nur wenig Fantasie ist von Nöten, um alles vielleicht auch als einzelne kleine Geschichten zu sehen. Das soll aber keinesfalls etwas Schlechtes sein. Im Gegenteil: Man möchte immer wissen, in welche gefährliche, witzige, absurde und/oder spannende Situation Taran und seine Gefährten als nächstes stolpern. Dass jede Story so episodenhaft ist, prädestiniert natürlich auch dazu, es seinen Kindern vorzulesen. Allerdings sollten Eltern hier zunächst einmal hineinlesen, ob Tarans Abenteuer nicht vielleicht zu gruselig für die Sprösslinge sind, denn diese sind zuweilen äußerst düster. Problematisch könnte für den geneigten Fantasy-Fan eventuell der Höhepunkt der Geschichte sein. So ist dieser leider etwas "kurz" geraten und wird in nur wenigen Seiten abgehandelt. Auch ist der Held der Geschichte mehr passiv als aktiv daran beteiligt, einiges wird dem Protagonisten am Ende sogar nur erzählt. Das fand ich einerseits schade, andererseits auch mal erfrischend anders, nachdem ich nun einige Jugendbücher gelesen habe, in denen der jugendliche Held am Ende alles fast im Alleingang zum Guten wendet. Taran legt genug Hebel um, damit alles so kommen kann, wie es am Ende kommt, macht aber genug Fehler, um nicht völlig übermächtig zu wirken. Am Ende lernt er sogar, dass eigentlich alles, was er tat, wichtig war. Fazit: Insgesamt ist Das Buch der Drei einfach ein spannendes Jugendbuch, dass sowohl Jung als auch Alt begeistern kann. Ob das episodenhafte Erzählen negativ oder positiv zu bewerten ist, muss jeder Leser selbst entscheiden. Ich fand es angenehm, da man sehr leicht zwischen den Kapiteln eine Pause einlegen konnte, ohne den Faden zu verlieren. Ist das Buch noch genauso, wie es in meiner Kindheitserinnerung war? Diese Frage kann ich nun endgültig mit nein beantworten. Es ist anders. Es ist sehr spannend aber teilweise auch zu oberflächlich. Begeistert hat es mich jedoch auch nach so vielen Jahren immer noch. Im Fokus liegt hier wohl vor allem die Story und weniger die Charaktere. Wenn man ein Freund von leichter Fantasy ist und kein Problem mit einem Text hat, dem man sein Alter durchaus ansieht, der sollte durchaus mal einen Blick riskieren. Wer aber eher auf der Suche nach Büchern mit tiefgehender Charakterisierung ist, sollte eher einen Bogen um dieses Buch machen. Eines möchte ich noch extra hervorheben. Die Namen der Charaktere, Gegenstände und Orte sind einfach fantastisch. Allein das Lesen eben dieser, entführt den Leser in eine fantastische fremde Welt. Eine Eigenschaft, die (in meinen Augen) leider kaum noch ein Buch hat.

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  • Rezension zu "Taran, Das Buch der Drei" von Lloyd Alexander

    Taran, Das Buch der Drei

    Ferrante

    22. August 2009 um 19:41

    Lloyd Alexander war ein Name aus meiner Kindheit, deshalb nahm ich dieses Buch aus einer Wühlkiste mit. Es ist der erste Teil einer Serie rund um die Abenteuer des Jungen Taran. Hier im ersten Band wird er aus seinem langweiligen Leben als Schweinehirt gerissen, um den König des Reiches vor einem Angriff durch einen bösen König zu warnen. Natürlich ergeben sich auf dem Weg Verwicklungen und Abenteuer, und bald zieht Taran mit einer bunt gemischten Truppe durchs Land. Die Sprache ist recht sparsam auf die Handlungen reduziert, dennoch kommt dieses gewisse Fantasy-Feeling aus der Jugendzeit auf, als ich mich in irgendwelche weltfremden Schmöker versenkte. Alexander fehlt leider der Witz und Hintergrund der Scheibenwelt-Romane wie auch die düstere Meisterschaft der Conan-Geschichten; stattdessen springt Alexander beschwingt von Spannungsmoment zu Spannungsmoment zu farbenprächtigen Schauplätzen, unterlegt mit ein bisschen pseudo-Philosophie, ohne jedoch - und dass muss man Alexander besonders heute wirklich zugute halten - trashig zu werden. Allerdings benimmt sich Taran oft rüpelhaft und altklug. Für Kinder und Jugendliche sicherlich allemal ein gutes Buch. Ob ich mir die anderen Teile zulege? Vielleicht, vielleicht auch nicht ;o) .

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