Loïc Dauvillier Das versteckte Kind

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Inhaltsangabe zu „Das versteckte Kind“ von Loïc Dauvillier

Loïc Dauvillier, Marc Lizano und Greg Salsedo erzählen in bewegenden Bildern die Geschichte der kleine Dounia und derer, die Zivilcourage gezeigt und sie beschützt haben. Eine aufrüttelnde Graphic Novel aus der Sicht eines Kindes.
Dounia muss oft an die Zeit zurückdenken, als sie so alt war wie ihre kleine Enkelin Elsa. Damals, als sie zur Schule ging, fing es an. Von einem Tag auf den anderen wurde sie plötzlich von Freunden und Mitschülern gemieden, weil sie nun einen aufgenähten gelben Stern tragen musste. Dann kam der Tag, an dem ihre Eltern abgeholt wurden und ihre Nachbarn mit ihr fliehen mussten, um sie zu schützen. Es war das Ende einer unbeschwerten Kindheit und Dounia musste sich an ein ganz neues Leben gewöhnen, voller Angst und banger Ungewissheit – an das Leben eines versteckten Kindes.
So kann „Das versteckte Kind“ eine Brücke zwischen dem Schicksal der Heldin dieser Graphic Novel und der heutigen Jugend schlagen. Es kann auch zeigen, dass es Menschen gibt, die selbst in dunkelster Zeit sich ihre Menschlichkeit bewahren. Diese Inhalte zu ermitteln, ist eine wichtige didaktische Aufgabe, und ich hoffe, dass „Das versteckte Kind“ dieses Ziel erreichen kann.

Harte Bilder zu einer harten Realität, nicht nur für Kinder!

— NiliBine70

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    Das versteckte Kind

    NiliBine70

    04. September 2016 um 19:18

    Das versteckte Kind“ fand seinen Weg als ein weiteres Wanderbuch durch die Nachbarschaft im Campus Libris – Literatur en Blog zu mir und ich war auch hier heilfroh, dass meine Nachbarn mich damit nicht allein ließen und die, die es schong gelesen hatten, konnten mich gut verstehen und haben mir die Schulter geliehen, die ich brauchte, wenn das Mit-Leiden zu groß war und etwas vorab raus musste. Man könnte die Geschichte der kleinen Dounia, die im Jetzt in der Geschichte selbst eine Großmutter ist, natürlich auch komplett in eine durchweg geschriebene Geschichte, ein Buch packen. Mit Sicherheit würde man auch Menschen damit erreichen, die Herzen der Leser, davon bin ich felsenfest überzeugt. Aber die Macht, die Kraft der Bildsprache, die wirkt doch viel viel mehr. Diese Erfahrung habe ich mit dieser Graphic Novel gemacht. Ansonsten ist das überhaupt nicht meine „Baustelle“, aber ich bin immer offen dafür, mich auch mal fernab meiner gewohnten Pfade mitnehmen zu lassen. Da berühre ich dann auch gerne Themen, die nichts mit Leichtigkeit und Spaß zu tun haben. Nein, hier ist etwas real gewesen, für manche Menschen immer noch real und auf eine gewisse Weise passieren solche Dinge immer noch. Menschen müssen sich verstecken, aus den unterschiedlichsten Gründen. Müssen einen Teil ihres Selbst verleugnen. Ihren Namen ablegen, ihre Religion, ihre Heimat. Wie gesagt, das geschriebene Wort gibt es in dem Bereich bestimmt auch schon öfter, wahrscheinlich auch ganz großartig geschrieben. Aber das visuelle dieses Buches trifft noch mal für meine Begriffe mehr mitten ins Herz! Man sieht dieses Mädchen wie in einem Film, man sieht Tränen, man sieht Angst und Unverständnis in ihren Augen. Und man erlebt ihre ganzen Gefühle hautnah mit. Ganz schnell war ich mittendrin in den Grauen dieser Zeit, habe tatsächlich feuchte Augen gehabt und gedacht, mein Herz wird mir so schwer, ich ertrage es streckenweise nicht! Das ist jetzt nur ein kleiner Einblick in meine Gefühlswelt, während ich das vermeintliche Kinderbuch, dieses Bilderbuch auf mich habe wirken lassen. Daran könnt Ihr sehen, es ist kein Spaß, keine leichte Kost, es will mit Bedacht erwählt werden. Ist es dennoch etwas für jüngere Leser? Auf alle Fälle! Die Machart ist nicht kompliziert, braucht keine hochtrabenden Wortschöpfungen, Schachtelsätze. Da ist es wiederum der sehr aussagekräftige Zeichenstil, der Kindern ebenso wie uns Erwachsenen die Geschichte des kleinen Mädchens, das seine Eltern verliert, dass sich dem Titel entsprechend verstecken muss, dessen Welt komplett auf den Kopf gestellt wird, näher bringen kann und sollte. Wenn man bedenkt, wie schwer sich manch Erwachsener tut, den Kindern vermeintliche Tabuthemen nahezubringen, dann empfinde ich diese Art als ausgesprochen gut! Und ich wünschte, so etwas hätte es früher auch schon gegeben. Mir selbst wurde die Geschichte rund um das Dritte Reich, rund um den 2. Weltkrieg, die Greueltaten gegen Juden etc. von meinem Opa, meiner Tante, meinem Vater erzählt, die z.B. das Verschwinden von Nachbarn hautnah erlebt haben, genau wie so vieles andere. In meiner Fotokiste befinden sich Bilder aus der Zeit von Menschen, die deportiert wurden, die von anderen denunziert wurden und die Geschichten dazu hat mir mein Opa auch erzählt... Sonst kommt von mir schon mal gern, dass das Lesen des Buches ein echter Genuss war etc. pp. Aber das kann ich hier natürlich nicht sagen. Es war ein Erlebnis, ein Erlesen einer Lebensgeschichte, die schmerzt, die man nicht weglügen kann, auch nicht mit kindgerechten Zeichnungen. Nein, es ist hart, wie nun mal das Leben für manchen Menschen, für viele Kinder schon war und immer sein wird. Es hilft vielleicht dem ein oder anderen Leser, ob nun jung oder alt, seine Menschlichkeit wieder zu erwecken, hervorzulocken, über so manchen Gedankengang über Menschen die fliehen MÜSSEN, die ihre Eltern nie wieder sehen, deren ganze Welt zusammengebrochen ist, deren Selbstwert zerstört wurde, neu zu überdenken. Wenn dies der Fall ist, dann gebt Eure Erfahrung bitte an Kinder weiter, helft ihnen, dieses traurige Kapitel anders zu sehen, mit heutigem in Verbindung zu bringen und auch da anders zu denken. Es wäre interessant zu hören, ob einer von Euch, die Ihr das hier lest oder auch die anderen Meinungen, zu dieser Graphic Novel greift und was Ihr so darüber denkt. Falls Ihr selbst eine Rezension darüber geschrieben habt, verlinkt sie gern in den Kommentaren! Fazit: „Das versteckte Kind“ ist in erster Linie tatsächlich eine Graphic Novel, die für Kinder gemacht ist, um ein schweres Thema, das in Deutschland immer noch für Kinder tabuisiert wird in seiner Härte. Jedoch bin ich nicht allein mit der Meinung, dass es auf die Art und Weise auf eine kindgerechte Art und Weise geschieht, die nichts verherrlicht, die den Punkt genau trifft und die auch von Erwachsenen gut hergenommen werden kann, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen! Bewertung: 5 von 5 Nilpferden ©Sabine Kettschau/Niliversum

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