Lodro Rinzler Triffst Du Buddha an der Bar...

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Inhaltsangabe zu „Triffst Du Buddha an der Bar...“ von Lodro Rinzler

Dies ist kein verstaubtes Lehrbuch über Meditation. Dies ist praktischer Buddhismus für junge Menschen, die die sichere Fahrrinne von Ausbildung und Studium verlassen und in ein unsicheres Arbeitsleben eintreten. Dies ist ein Buch für eine Generation, die spirituell ist, aber nicht religiös; die die Welt verändern will, aber um Chancen kämpfen muss; die gern mal ein Bier trinkt, Sex hat und deren soziale Kontakte über Facebook und Twitter hinausgehen. Rinzler, Lehrer der Shambala Tradition, will seine Leser dort treffen, wo sie gerade sind - ob in der Kneipe oder im Medita tionsraum, ob mit einem Bier in der Hand oder einem One-night-stand im Arm, in stressigen Jobs oder im Beziehungschaos. Und er packt sie mit einer eindeutigen Botschaft: Meditation kann ein grandioses Werkzeug sein auf dem Spielfeld des Lebens und Buddha der beste Coach, den man kriegen kann!

Ein Buch was viel mehr bietet, als man auf dem ersten Blick sieht

— EmilyTodd
EmilyTodd

Praktische Hilfe um ausgeglichen durchs Leben zu kommen. Für buddhistische Anfänger sehr geeignet.

— thursdaynext
thursdaynext

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    Triffst Du Buddha an der Bar...
    EmilyTodd

    EmilyTodd

    16. January 2017 um 10:45

    Mein erstes Fazit zu diesem Buch ist, ich muss nochmal lesen. Aber beim zweiten Mal muss ich mir viel mehr Zeit dafür nehmen bzw. sie mir auch lassen. Denn ich finde es braucht seine Zeit um zu verstehen was der Autor uns da mitteilen möchte. Und es braucht vor allem seine Zeit um alle Möglichkeiten auszuschöpfen die dieses Buch bietet.Dieses Buch bietet die Möglichkeit das eigene Leben komplett umzukrempeln oder aber nur ein bisschen. Es hängt davon ab ob man dem Buch und dem Autor auch die Chance dazu lässt. Klar kann man, wie ich es gemacht habe, das Buch einfach von vorn bis hinten durch lesen. Auch dabei nimmt man vieles mit was interessant ist. Oder aber man nimmt sich die Zeit, die Übungen die in diesem Buch beschrieben sind zu praktizieren und sie zu erlernen. Dieses Buch ist kein reines theoretisches Buch. Wie viel das Buch einem bringt, hängt ganz von einem selber ab.Ich wolle dieses Buch lesen weil ich schon immer dachte Buddha muss eine interessante Person gewesen sein. Wie denn auch sonst hätte der Buddhismus entstehen können? Ich hatte mich vorher nie damit auseinander gesetzt, ich war immer nur ein wenig neugierig. Und da kam mir dieses Buch gerade recht. Meine Neugierde ist nun etwas gestillt. Einen kleinen Überblick habe ich bekommen.Aber ich werde das Buch nochmal lesen. Aber dieses mal als eine Art Übungsbuch. Die kleinen Übungen zu dem Thema Meditation klingen interessant und hilfreich. Aber man braucht eben etwas mehr Zeit dafür.Ich empfehle dieses Buch gerne weiter. An alle! ;)5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Triffst Du Buddha an der Bar..." von Lodro Rinzler

    Triffst Du Buddha an der Bar...
    Bri

    Bri

    Moderne Menschen sind ständig und überall zu erreichen, vernetzt, auf der Höhe ihrer Zeit und häufig absolut unter Zeitdruck. Zeit ist Mangelware. Alles was zählt ist, nichts zu verpassen. Ego wird ganz groß geschrieben. Und doch gibt es eine starke Gegenbewegung – die Menschen haben immer mehr das Bedürfnis nach Authentizität, echtem Leben, Wahrhaftigkeit. Ausgelöst wird diese Bedürfnis durch die verschiedensten Ereignisse: Krankheiten, Schicksalsschläge oder einfach nur durch das Erkennen der wahren Sinnhaftigkeit des Lebens und der gleichzeitigen Sinnlosigkeit des täglichen Rennens nach einem neuen; Glück verheißenden; Ziel. Sei es das neue Auto, das neue angesagte Mobiltelefon oder auch die neue große Liebe. Und dann machen sich diese Menschen auf ihren spirituellen Weg, der häufig unterbrochen ist von Zaudern und Zweifel. Sie machen sich ebenso aus ihrem Alltagsleben auf den Weg wie Buddha als er noch Siddharta war. Dieser Weg wird nicht von heute auf morgen zu beschreiten sein, sondern in kleinen Schritten die allgegenwärtige Achtsamkeit und Großzügigkeit in unser Leben bringen, mit viel Mitgefühl für uns selbst und unsere Umwelt – das ist die immer wiederkehrende und Mut machende Botschaft von Lodro Rinzler. Und er begleitet uns Leser, die wir immer wieder an Stellen unserer Lebens stehen, an denen wir glauben, die Spiritualität und die Veränderung in der Welt die wir uns wünschen, nicht erreichen zu können, weil wir nicht genügen. Diese Zweifel und Ängste wischt die Lektüre dieses einfühlsamen Buches einfach weg. Rinzler nimmt alle mit, die mitgenommen werden wollen und holt sie genau dort ab, wo sie sind: in ihrem prallen Leben. Er zeigt ihnen ganz unmissverständlich: ja, dieses pralle Leben ist vereinbar mit dem, was Du Dir wünschst. Gleichzeitig nimmt er die Angst davor, sich festlegen zu müssen – ein großes Thema des modernen Menschen – zum Beispiel auf die Religion des Buddhismus. In diesem Buch wird man kein Dogma finden, aber auch keine allumfassende, absolute Wahrheit, was den individuellen Weg angeht. Denn schon Buddha lud mit den Worten „kommt und seht selbst“ ein, ihm zu folgen. Und um sehen zu können, muss man sich Zeit nehmen – jeden Tag ein bisschen ist mehr, als nur einmal in der Woche etwas mehr als ein bisschen. Und um wirklich eins mit sich selbst zu werden oder zu sein muss man sitzen, still sitzen, in der einzig wahren Zeitzone – der Gegenwart – sein. Der Weg der spirituellen Entwicklung hin zur Erleuchtung geht über vier Stufen, die durch die Gestalt von Tieren verdeutlicht werden. Beginnend mit dem Tiger, über den Schneelöwen und Garuda zum Drachen. Der Drache hat erreicht, was spirituellen Menschen wichtig ist, die Welt zu sehen wie sie ist, klar und deutlich und vor allem ohne eigene Wertung. In unseren heutigen Gesellschaften läuft vieles, wenn nicht alles auf Wertung hinaus. Was hat wer wann gesagt oder getan? Das ist wichtiger, als wie fühle ich mich heute oder kann ich meiner Umwelt, meinen Mitmenschen einfach nur durch Achtsamkeit oder Freundlichkeit Gutes tun. Jeder der nur ab und zu darüber nachdenkt, wie er oder sie die Welt ein bißchen „besser“ machen kann, sollte sich Lodro Rinzlers „Meditationsbuch“ zulegen und immer mal wieder zur Hand nehmen. Zweifel an der eigenen Fähigkeit, den spirituellen Weg, den man eingeschlagen hat, weiterzugehen verschwinden im Nichts durch die gütige Sicht Rinzlers auf seine Mitmenschen. Ohne Dogma und doch eindringlich zeigt dieses Buch den Weg der kleinen Schritte und lehrt Geduld zu haben mit sich selbst – und mit anderen. Dieses Buch bietet keine Anleitung, wie man ein besserer Mensch wird, einfacher meditiert oder die Welt rettet. Rinzler schafft es durch die von ihm gewählte Struktur, das Wiederholen der essentiellen Gedanken des Shambala – Buddhismus, dessen Anhänger er ist, und seinem sehr flüssig zu lesenden Stil, dass das Buch zwar schnell weggelesen ist, aber dennoch tiefen Eindruck hinterlässt. Was mich ganz persönlich mit diesem Buch stark verbindet ist, dass ich es nicht gesucht habe, sondern dass es mich sozusagen „gefunden“ hat. In einer Zeit, in der mich die Hektik um mich, der Stress in der Arbeit und die vielfältigen Aufgaben, die in einer Kleinfamilie täglich liebevoll zu bewältigen sind, ins Wanken gebracht haben. Dank Rinzler, stehe ich wieder in Gleichgewicht und gehe meinen Weg aufrecht weiter. „My heart is like an open highway" so nennt Bon Jovi das in Its my Life – Bodhichitta heißt das im Buddhismus. Offenen Herzens sein, Achtsam und voller Mitgefühl. Nicht nur den anderen sondern auch sich selbst gegenüber, denn wir sind alle Buddhas - wenn auch noch komatiös schlafende - aber eines Tages werden wir, wenn wir es wollen, die Erleuchtung finden und die Welt und damit die Wirklichkeit sehen, wie sie ist: ohne Erwartungen und ohne ihr anzuhaften. Achtsam, frei, mitfühlend, großzügig und glücklich. Und wenn wir uns dann alle am Tresen versammeln, geben wir uns gegenseitig einen aus. NAMASTE!

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    Bri

    Bri

    21. February 2013 um 11:47
  • Rezension zu "Triffst Du Buddha an der Bar..." von Lodro Rinzler

    Triffst Du Buddha an der Bar...
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    06. February 2013 um 19:50

    Der Buddhismus darf von sich behaupten, die einzige Religion zu sein, die mich je wirklich interessiert und auch fasziniert hat. Nichts gegen andere Religionen, aber der Buddhismus hat einfach etwas an sich, was ich für mich als gut empfinde und überhaupt ist er wohl die gelassenste und chilligste Religion, die diese Welt jemals hervorgebracht hat - wenn man ihn denn überhaupt als Religion bezeichnen kann. Denn eigentlich ist es mehr ein Lebensstil und das vermittelt Lodro Rinzler dem geneigten Leser auf knapp 300 Seiten. Vom Klappentext her habe ich ein lockeres, frisches und natürlich "gechilltes" Buch für junge Leute erwartet, die so langsam mal in den Buddhismus und vor allem die Meditation hinein schnuppern wollen. Im Hinblick auf Meditationstipps - und techniken bin ich leider ein wenig enttäuscht worden, da hätte ich mir ein wenig mehr erwartet. Aber gegenteilig dazu punktet das Buch einfach insgesamt mit seiner hochinteressanten Schilderung von buddhistischen Lebensweisheiten, die sich wirklich prima im Alltag anwenden lassen. Das Ganze wird anhand von vier Tieren erklärt, die ihm Buddhismus eine bestimmte Rolle spielen. Man lernt einiges über das, mit dem sie in Verbindung gebracht werden, die dazugehörigen Weisheiten und Lehren werden einem Stück für Stück näher gebracht und mit Tipps für die Praxis gewürzt. An manchen Stellen habe ich mich ein wenig "erschlagen" gefühlt, von dem ganzen Informationsgehalt, im Endeffekt kann man sich aber eben auch sehr viel aus diesem Buch mitnehmen. Es handelt sich allerdings wirklich um ein richtiges Sachbuch. Ich denke, wer einen coolen Buddhismus-Ratgeber erwartet, der wird ein wenig enttäuscht sein, denn es wird sich dem Ganzen schon sehr sachlich genähert, wobei aber die Zielgruppe - nämlich junge Leute, wie du und ich - trotzdem ständig angesprochen wird, einfach durch typische Probleme, Situationen, etc. die man täglich so erlebt und für die man dann ein paar nette Tipps bekommt. Mein Interesse für den Buddhismus hat dieses Buch mit Sicherheit nicht geschmälert und ich konnte mir einiges daraus mitnehmen. Der Punkt mit der Meditation ist mir dann aber doch ein wenig zu kurz gekommen und es handelt sich doch eher um ein "ernstes" Sachbuch. Bewertung Wenn ich mir aus einem Sachbuch bzw. Ratgeber etwas fürs Leben mitnehmen kann, dann ist es für mich gelungen und das hat dieses Buch definitiv geschafft. Wer sich für Buddhismus interessiert oder mal reinschnuppern will, der ist hiermit gut bedient.

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  • Rezension zu "Triffst Du Buddha an der Bar..." von Lodro Rinzler

    Triffst Du Buddha an der Bar...
    capkirki

    capkirki

    22. January 2013 um 19:57

    “Das hier ist nicht das Meditationsbuch deiner Großmutter. Es ist deines. Wobei ich davon ausgehe, dass du ab und zu gerne mal ein Bier trinkst, Spaß am Sex hast, dass dir klar geworden ist, dass deine Eltern verrückt sind, oder dich deine Arbeit manchmal frustriert.” Lodro Rinzler hat hier ein kleines, feines Buch für junge Leute geschrieben, die sich für den Buddhismus interessieren. Die sich nicht zwangsläufig mit viel Theorie rumschlagen oder zuerst ein Geschichtsstudium abschliessen wollen, sondern wissen wollen, auf was es wirklich ankommt. Das Buch ist in vier große Abschnitte eingeteilt: 1.Nimm dich erst mal zusammen 2. Wie man die Welt rettet 3. Lass dich in den Raum fallen 4. Entspanne dich in Magie Das klingt zunächst ein wenig abgehoben, doch beim Lesen wird schnell klar, dass ist es nicht. Im Gegenteil, das Buch ist sehr bodenständig und an der Realität orientiert. Mit vielen Beispielen aus dem eigenen Leben, verdeutlicht der Autor, wie man den Buddhismus auf einfache Art in das eigene Leben integrieren kann. Wie man ihn zu seinem und damit zum Vorteil aller nutzt. Das fängt bei der Meditation an, beim Leben im Augenblick und beim Ändern der Herangehensweise an Probleme oder alte Denkmuster. Hat man morgens eher das Gefühl, sich die Decke über den Kopf ziehen zu wollen, weil man keinen Lust auf den täglichen Kampf “da draußen” hat, kann man nach einigen Übungen entspannen. Man stellt fest, dass ” die Welt, die dir zuvor so einschüchternd vorkam, so bekämpfenswert, gar nicht so schwierig ist, solange du einfach mal nicht deine festgefahrenen Leidenschaften, Aggressionen und Verwirrungen in jedes Szenario hineinträgst.” Anhand der mythischen und gewöhnlichen Tieren aus der tibetischen Tradition (Tiger, Schneelöwe, Garuda, Drache) erklärt Rinzler, wie man seinen Geist trainieren kann und dabei doch man selbst bleibt, denn der Mensch ist von Natur aus gut und perfekt, Ziel ist es, zu diesem Punkt zurückzukehren. Dabei bekommt der Leser praktische Tipps, wie er seine Wut unter Kontrolle bringt, mit negativen Gefühlen umgeht, seinen Ängsten begegnet, wachsam ist, Mitgefühl entwickelt – kurz das Kämpfen mit sich, den Mitmenschen, dem Leben aufgibt. Neben diesen Tipps gibt es auch Anleitungen zu Meditationen und Kontemplationen – gerade diesen Teil fand ich sehr gelungen. Auch Neulinge in der Materie können sich hier gut einfinden. Es geht in dem ganzen Buch nicht darum, perfekt zu werden und keine Fehler zu machen, denn die macht jeder – selbst Buddha – es geht einfach darum, seinen inneren Frieden wiederzufinden, seine innere Güte und sein wirkliches Selbst und damit schliesslich die Welt auch ein Stück weit besser zu machen. Mir hat das Lesen des Buches viel Spaß gemacht, wichtige Inhalte werden locker und mit Humor vermittelt und anschaulich dargestellt. Es gibt allerdings auch einen kleinen Kritikpunkt. Ich könnte mir vorstellen, dass die vielen Fachbegriffe, die in diesem Buch verwendet werden, gerade junge Leute, die noch nicht viel mit Buddhismus zu tun gehabt haben, ein wenig überfordern oder auch langweilen. Ab und zu hätte ich vielleicht einfach auf die Sanskrit Übersetzungen verzichtet oder Kleinigkeiten einfacher erklärt. Dafür gibt es einen Stern Abzug, so bleibe vier Sterne für den Buddha an der Bar – ein guter Einstieg in eine wunderbare Philosophie.

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  • Rezension zu "Triffst Du Buddha an der Bar..." von Lodro Rinzler

    Triffst Du Buddha an der Bar...
    Sarlascht

    Sarlascht

    15. January 2013 um 17:59

    Inhalt: Der Satz des Klappentextes ist wohl richtungsweisend: „Das hier ist nicht das Meditationsbuch deiner Großmutter.“ Nein, das ist „Triffst du Buddha an der Bar“ tatsächlich nicht, es ist ein an den modernen Alltag angepasstes Buch, welches einen auf einfache Weise ganz viele Informationen über den Buddhismus beibringt. . Meine Meinung: Ganz wichtig für mich zum Erwähnen ist es, dass es sich hier nicht um ein Meditationsbuch handelt, wie ich es mir erwartet habe. Ein klassisches Buch hat für mich viele Informationen, allerdings immer wieder gespickt mit Übungsbeispielen, allerdings sind es die Übungsbeispiele, die ein wenig mau ausfallen. Es gibt sie schon, aber mehr appelliert das Buch darf, im Alltag sich zu verändern, mit einen offenen Herzen auf die Menschen zuzugehen – immer. Heißt jetzt, wer einfach ein bisschen meditieren möchte, um sich zu entspannen und nach einer Anleitung sucht, ist mit dem Buch falsch beraten, wer aber Güte und Gleichmut, eine Komplettveränderung seines Denkmusters sucht, der ist definitiv richtig damit beraten. . Wer das Buch liest, dem würde ich empfehlen einen Abschnitt zu lesen, das Gelesene zu verinnerlichen, in die Tat umzusetzen und erst wenn das Handwerk einigermaßen sitzt, weiter zum nächsten Abschnitt zu wandern. Mir kam es nämlich so vor, als wäre das Buch aufbauend beschrieben. Erst wenn man die ersten Handgriffe kann, lohnt es sich deswegen weiterzulesen, ansonsten wird man nämlich schnell merken, dass nicht alles gleich auf Anhieb klappt und eventuell gefrustet sein. Zudem sind die Informationen so geballt, dass einen auch irgendwann der Kopf schwirren würde, wenn man nur schnell durch das Buch jagt, es braucht einfach seine Zeit, die man sich auf jeden Fall nehmen sollte, weil dann das Gelesene eine wahre Bereicherung für das Leben sein kann. . Zentral im Buch sind vier Tiere der tibetischen Mythologie – Tiger, Schneelöwe, Garuda (halb Mensch, halb Vogel) und Drache. Durch ihre Eigenschaften, wie sie sich in der Welt zurechtfinden, werden dem Leser Techniken nähergebracht, wie er in der Arbeit, Schule, zu Hause, mit schwierigen Menschen, Geld und mit sich selbst besser zurechtkommt. Was ich damit meinte, dass sich das Buch nicht nur auf Meditation konzentriert, sondern sich auf das ganze Leben des Lesers ausweitet. . Der Titel hat mir ein wenig suggeriert, dass man es mit einem amüsanten und humorvollen Sachbuch zu tun hat, was es letztlich nicht ist. Für mich war kein Humor eingebaut, da war keine Stelle, an welcher ich schmunzeln musste, auch war der Schein falsch, dass es ein locker leichtes Buch wäre. Trotz äußerer Erscheinung ist es nämlich ein Sachbuch, was vielleicht in einem einfachen Ton geschrieben ist, trotzdem die gesamte Aufmerksamkeit braucht. Ist kein Kritikpunkt, nur war mein Gedanke eben, dass mir die Informationen ein wenig einfacher serviert werden würden, so war es doch eine Herausforderung und sicherlich nur für jemanden geeignet, der sich wirklich sehr für das Thema interessiert, nicht nur mal kurz in die Welt des Buddhismus hineinschnuppern möchte. . Fazit: Ein informatives Buch, was über das Thema Meditation hinausgeht und viel mehr die Denkstruktur des Menschen verändern möchte, um damit einen erfüllteren Alltag zu erreichen.

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