Loel Zwecker Was bisher geschah

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Inhaltsangabe zu „Was bisher geschah“ von Loel Zwecker

Wir sind alle Teil der Weltgeschichte

Wann haben Sie sich das erste Mal als Teil der Geschichte gefühlt? Beim Anblick der Pyramiden? Oder am 11. September 2001? Weltgeschichte ist lebendig, und der Mensch steht im Zentrum. Loel Zwecker zoomt deshalb bei seiner Reise durch die Jahrtausende immer wieder auf die jeweiligen Zeitgenossen. Er verrät uns, warum der jüdische Monotheismus bei den Menschen damals so gut angekam (nur ein Gott, tolle Story) oder wie Maria Theresia ihre Doppelrolle als 16-fache Mutter und Herrscherin eines Vielvölkerstaats meisterte (straffe Verwaltung). Zur täglichen Verpflegungsration der Pyramidenbau-Arbeiter gehörte übrigens literweise Bier. Mit diesem lehrreichen wie unterhaltsamen Fernglas ausgestattet, beginnen wir die Geschichte der Menschheit neu zu sehen – und besser zu verstehen.

Manfred Mai hat eine bessere Weltgeschichte geschrieben!

— melvil

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  • Die globale Entwicklung vor Augen

    Was bisher geschah

    Pageturner

    21. March 2013 um 19:44

    Loel Zwecker ist Autor und Übersetzer. Er wurde 1968 geboren, studierte Kunst und Politik und war Dozent für Kunstgeschichte an der Universität in München. Er schreibt für verschiedene Zeitungen, u.a. die Süddeutsche Zeitung, Le Monde und die Neue Zürcher Zeitung. Inhalt: In diesem Buch bringt Loel Zwecker eine kleine Weltgeschichte zu Papier, die in überschaubarem Rahmen wiedergibt, was in den letzten 5.000 Jahren Menschheitsgeschichte passiert ist. Angefangen bei den Hochkulturen in Mesopotamien, Ägypten etc. wird der Bogen gespannt über die Geburt der Schrift bis in die Gegenwart. Verschiedene Entwicklungen werden dabei aufgegriffen und völkerübergreifend nach Überschriften zusammengefasst. So hat man eine globale Entwicklung vor Augen. Mit aktueller Beschreibung endend, enthält das Buch auch so etwas, wie einen kleinen abschließenden Zukunftsblick. Die Kapitel beinhalten sowohl kulturelle, soziale, als auch politische Entwicklungen der einzelnen Länder und eine langfristige Entwicklung der verschiedenen Religionen. Meinung: Diese mehr wissenschaftlich-historische Lektüre (denn Roman), informiert in lockerem und humorvollen Ton. In die Erzählung werden moderne Begriffe und Bezüge eingebaut, die zurückliegenden Verhältnisse besser erläutern sollen. Historischen Verläufen werden mit modernen Entwicklungen verglichen. Ich habe neue Dinge entdeckt, die ich vorher nicht kannte. Wer generell seine Allgemeinbildung in Sachen Weltgeschichte ausbauen will, dem sei dieses Buch empfohlen. Da Buch kann sicherlich auch gut als Nachschlagewerk genutzt werden. Es wäre schön, wenn der eigene Geschichtsunterricht damals auch nur halb so anschaulich dargeboten worden wäre. Die humoristischen Passagen mögen aber dem ernsthaft Interessierten aufstoßen. Mir jedoch haben diese Passagen gefallen. Der Text ist mit vielen Fotos und Darstellungen reich bebildert, so erhalten die einzelnen Kapitel einen visuellen Anstrich. Der Text hätte aufgelockerter sein können, teilweise sind die Passagen recht lang. Cover und Titel: Ein sehr interessantes und ansprechendes Cover. Typografisch und Layout technisch gibt es nichts auszusetzen. Man bekommt anhand der Abbildungen bereits einen Vorgeschmack auf den Inhalt. Der Titel wirkt ein wenig selbstironisch. Fazit: Es ist sicherlich schwierig, die Geschichte der Menschheit in ein Buch mit knapp 400 Seiten zu zwängen, die richtige Auswahl bei markanten Ereignissen zu treffen, wichtige Informationen nicht auszulassen und schließlich auch noch auf interessante Art und Weise zu unterhalten. Dies ist in diesem Buch eindeutig gelungen. Es ist ein Buch, das geballtes Wissen vermittelt, dessen Aufbau sich an wichtigen Entwicklungen orientiert, statt an geographischen oder ethnischen Einteilungen und das hierdurch sehr viel mehr Zusammenhänge erkennen lässt, als andere Geschichtsbücher. Kompakt, spannend und informativ - ein Lesegenuss! Am Ende hat man das Gefühl, etwas gelernt zu haben und das auf recht unterhaltsame Art und Weise. Es ist keine leichte Kost aber lesenswert.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    Leseratte87

    01. July 2011 um 13:08

    Einmal durch die Weltgeschichte und zurück Loel Zwecker hat es gewagt: Eine (kleine) Weltgeschichte in einem einzigen Buch zu verfassen. Beim Lesen anderer Rezensionen ist mir schon aufgefallen, dass das Buch sehr viele gute Bewertungen von den Lesern bekam. Auch mir hat Zweckers Weltgeschichte gefallen. Sie beginnt mit den Hochkulturen Ägyptens und Mesopotamiens geht dann zur griechische und römische Geschichte, über das 17. und 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und ein Stück darüber hinaus. Es ist gut geschrieben, man kann es leicht und lesen und verstehen. Schon bei der Leseprobe gefiel es mir, dass Zwecker auch mal ein bisschen locker geschrieben hat und nicht immer total ernst. Dadurch, dass alle Themen auf eine bestimmte Seitenzahl komprimiert wurden und man es hintereinander liest, werden auch einige Verbindungen zwischen verschiedenen Ereignissen klar, die, zumindest mir, vorher nicht so bewusst waren. Einziger Kritikpunkt für mich ist, dass ich der Meinung bin, es ist zuviel Stoff für ein Buch mit knapp 400 Seiten. Vieles bleibt dabei unerwähnt oder der Autor kann nur kurz darauf eingehen. Man bekommt von allem nur einen kleinen Eindruck und bevor man sich versieht, ist das Kapitel zu ende und man taucht schon wieder ins nächste Jahrhundert ein.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    Leela

    15. June 2011 um 02:00

    "Was bisher geschah" entlockte mir auf den ersten Blick etwa diese Reaktion: "Schick! Ein Buch über Geschichte; wie für dich gemacht." Loel Zwecker versucht in diesem Buch, einen kurzen Überblick über wichtige, die spätere Zeit prägende Ereignisse in der Weltgeschichte zu geben - von der Urgeschichte bis heute. Gut, aber irgendwie ist es auch klar, dass man, will man einen kurzen, chronologischen Überblick über die wichtigsten Ereignisse der Geschichte schreiben, ganz vorne anfangen muss. Das Vorwort des Buches ist aber eher eine Erzählung, wie der Autor dazu gekommen ist, dieses Buch zu schreiben, in die hier und da einige, interessanten Fakten über die frühste Menschheitsgeschichte eingestreut werden. Hier geht es oftmals um Zweckers persönliche Eindrücke und er lässt den Leser z.B. an seinen Theorien bzgl. der Bibel teilhaben. Sehr interessant finde ich hier den Teil zu seiner persönlichen Umfrage, was wohl der wichtigste, geschichtliche Moment anderer Leute ist und die interessante Ergebnisse zeigte, nämlich, dass es nicht immer der obligatorische Mauerfall oder das Ende des 2. Weltkrieges sein müssen. Ich frage mich, was wohl für mich als Mediziner und Wissenschaftler der wichtigste, historische Moment wäre...irgendwas mit Römern, fürchte ich, was dann wiederum nicht zur Umfrage passen würde...egal. Zwecker schafft es, dem Leser einen guten Überblick über wichtige, geschichtliche Ereignisse und Veränderungen zu vermitteln, illustriert dies öfter mit interessanten Graphiken und würzt seine Berichte zudem mit einer ordentlichen, jedoch nicht zu aufdringlichen, Portion Humor. Ob man sich nun für die Sesshaftwerdung des Menschen, die Entwicklung der Schrift oder die alten Römer interessiert - wer auch nur ansatzweise etwas mit Geschichte am Hut hat, kann hier ruhig einen Blick riskieren. Einen Kritikpunkt habe ich jedoch auch, was die Auswahl des Materials betrifft: Dass der Glaube an Gott sich hier auch öfter ein Stelldichein gibt, verwundert auch nicht wirklich, denn immerhin hat dieser in den letzten Jahren Menschheitsgeschichte keine ganz unwichtige Rolle gespielt. Das ist legitim und nicht zu bemeckern. Dass der Autor so über Jesus schreibt, als wäre er eine historisch gesicherte Person, stieß mir etwas sauer auf, denn ich finde es schlicht unwissenschaftlich, urchristliche Quellen hin oder her. Man kann nicht kirchliche Propaganda lesen und das dann als glaubwürdige Quelle auslegen. Nächstes mal also bitte ohne Jesus - danke. Davon abgesehen ist dies jedoch ein amüsantes und vor allem informatives Buch und ich hatte meinen Spaß daran.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    dyke

    29. January 2011 um 18:25

    Dies ist ein Buch, dass in unsere Zeit passt - Eine intelligente Reise, ein Road-movie, durch die Geschichte der Menschheit. Locker, unangestrengt erzählt der Autor von der vorgeschichtlichen Zeit bis heute, mit einem Wunsch-Ausblick in die Nahe Zukunft, ohne jemals in den üblichen dozierenden, schulmeisterlichen Ton zu verfallen. Die Geschichte außerhalb der abendländischen Hemisphäre erhält mehr Platz als üblich und lässt den Leser dadurch nicht immer angenehme Vergleiche ziehen. Geschichtliche Eckdaten werden in einen umfassenden Kontext gestellt, sind nicht die Hauptereignisse. Immer wieder wird die Lage und Stimmung der „Normalos“, der Menschen, der Bevölkerung, die nur (über-)leben ohne geschichtlich in Erscheinung zu treten, geschildert. Neben den üblichen Herrschern, Verträgen und Schlachten wird anhand kulturelle Entwicklungen und einzelner Kunstwerke der jeweilige Zeitgeist abgebildet. Ein empfehlenswertes Buch um sich die Menschheitsgeschichte im Gesamten mal wieder in Erinnerung zu rufen, um neugierig zu werden auf Epochen, über man nur rudimentäres Wissen hat, um es als Ausgangspunkt für eigene Entdeckungsreisen zu nehmen, um zu sehen, warum Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft wichtig ist. Ein Buch, dass ich bestimmt noch mehrmals zur Hand nehmen werde. Anwärter auf mein Monatshighlight Januar 2011

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    buecherelfe

    15. January 2011 um 23:03

    Meine Meinung Loel Zwecker nimmt uns mit auf eine rasante Reise durch die Menschheitsgeschichte – von den ersten Schriftkulturen in Ägypten, Mesopotamien und Palästina über die europäische Antike, die Hochkulturen Asiens, das Mittelalter bis in die Welt unserer Tage. Originell, klug und überaus unterhaltsam beleuchtet er dabei die vergangenen Epochen rund um den Erdball. Es gibt viel zu entdecken! In seiner kleinen Weltgeschichte blickt Loel Zwecker zurück auf die letzten fünf Jahrtausende, in denen die Menschen umwälzende Erfindungen machten, riesige Reiche aufbauten und wieder zerstörten, verschiedensten Religionen und Göttern anhingen, brutale Kriege führten und beeindruckende Kunstwerke schufen. Amazon.de Loel Zwecker beschäftigt sich auf etwas andere Weise mit der Menschheitsgeschichte, denn sein Werk ist nicht durchgehend trocken, wie man es von Geschichtsbüchern gewohnt ist, sondern durchaus humorvoll geschrieben. Der ganze Roman wird nicht nur von Text begleitet sondern auch durch Bilder von Skulpturen oder Gemälden. Diese kleinen Details lockern alles auch etwas auf, denn man wird nicht von rund 400 Seiten Buchstaben erschlagen, sondern kann sich auch durch die visuelle Unterstützung etwas besser in die Zeit hineinfühlen über die man gerade liest. Eigentlich war Geschichte nie wirklich mein Bereich, für den ich mich interessiere, aber durch den gewissen Humor und die Leichtigkeit, mit der das Buch geschrieben ist, habe ich es letztlich doch mit Begeisterung gelesen, auch wenn ich anfangs etwas Probleme hatte und voreingenommen war durch schulische Geschichtsbücher, an die ich gewohnt war. Aber wie schon gesagt, schafft es Zwecker auf eine lockere Weise den Leser zu fesseln. So erfahren wir auch durch vergleiche mit unserer Zeit wie z.B. das “Neue Testament” zum Bestseller werden konnte und die monotheistische Religion Einzug fand. Fazit Alle, die Geschichte liebe, werden dieses Buch lieben und alle, die mit Geschichte nichts anfangen können, werden es trotzdem mögen.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    charlotte

    09. December 2010 um 17:19

    Die Geschichte der gesamten Menschheit in einem kleinen Taschenbuch. Ob das was werden kann? Als Historikerin, die neben der Fachliteratur auch gerne mal populärwissenschaftliche Lektüre liest, war ich sehr gespannt, was der Autor - selber keine Historiker - hier versucht hat. Zunächst wurde ich nicht enttäuscht, sondern eher positiv überrascht, denn Loel Zwecker schafft es, auf leicht amüsante und gut zu lesende Art, dem Leser die Urgeschichte der Menschheit nahe zu bringen. Leider ist seine Art schon ab dem Mittelalter etwas anstrengend und wirkt auf mich zu sehr aufgesetzt. Zum Glück liest sich so ein Buch nicht in einem durch, sondern mit großen Lesepausen dazwischen. Auf diese Weise konnte man sich von der Schreibart immer wieder erholen und das Lesen wurde etwas leichter. Uninteressant war es auch an keiner Stelle, sondern im Großen und Ganzen sehr informativ und nicht so trocken, wie man anderes Geschichtswerk. Zwecker hat die die wichtigesten Ereignisse der Menschheitsgeschichte herausgesucht und vermittelt sie so an den Leser weiter. Insgesamt betrachtet ist dies aber nicht das Buch, auf das die Menschheit jetzt verzweifelt gewartet hat. Ganz nett, aber mehr auch nicht.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    catangeleyez

    01. December 2010 um 20:34

    Auf knappen 300 Seiten lesen wir uns durch die Geschichte der Menschheit. Diese Buch ist nicht nur informativ, nein es vermittelt auch jede Menge Wissen und zeigt Verbindungen auf zwischen der Entwicklung der Menschheit in Verbindung mit Religionen und zieht Verbindungen, auf die ein Einzelner nicht unbedingt gekommen wäre. Neben der Entwicklung der Schrift erfahren wir auch, welche Wege welche Könige, Kaiser, Papste und Stämme gegangen sind und wieso sich einige Erdteile bis zum heutigen Tag nicht so geöffnet haben, wie es in Europa und Amerika zum Beispiel der Fall ist. Ein interessant gestaltetes Buch, informativ und dazwischen immer wieder aufgelockert durch Bilder und Zeichnungen. Ich kann dieses Buch empfehlen, man sollte sich jedoch die Zeit nehmen, es in Ruhe zu lesen, damit man auch die einzelnen Rückschlüsse, die sich beim Lesen ergeben, verarbeiten kann.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    marreh

    18. November 2010 um 15:50

    eine Reise durch die Menschheitsgeschichte Loe Zwecker presst die Geschichte unserer Menschheit in knappe 383 Seiten und was dabei herauskommt, ist nicht nur informativ und lehrreich, nein, es hat mich sogar begeistert, mich mit der Geschichte noch mehr auseinandersetzen zu wollen! Er hat eine sehr lockere Art, die Geschehnisse zu umschreiben, legt dabei oftmals Wert auf Dinge, die in anderen Geschichtsbüchern sicher nicht so zu finden sind. So beschreibt er nicht nur die historischen Geschehnisse an sich, sondern erklärt auch etwas die Hintergründe, vergisst auch nicht die Entwicklungen andererer Bereiche wie der Kunst, Musik, Literatur. Er stellt einen größeren Gesamtzusammenhang her. Sehr gelungen finde ich die Bezüge und der Vergleich von vergangen Epochen zur jetzigen Zeit. Auch die immer mal wieder eingefügten Bilder finde ich sehr ansprechend. Sicherlich ist es kein Buch, das man mal so nebenbei liest oder an einem Wochenende am Stück verschlingt. Es ist vielmehr ein erster Anstoss, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Dabei sind einige Abschnitte interessanter und leichter zu lesen als andere. Mit den mir ganz neuen Themen und Ausführungen hatte ich schon länger zu tun, habe da auch mal woanders nachgeschlagen, um zusätzliche Informationen noch zu haben. Insgesamt ist es aus meiner Sicht ein sehr gelungenes Buch, das natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann, aber zumindest bei mir das Interesse geweckt hat, mich mehr mit den einzelnen Abschnitten unserer Geschichte auseinanderzusetzen. Daher kann ich es auch weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    Klusi

    13. October 2010 um 20:02

    Loel Zwecker nimmt seine Leser mit auf eine Zeitreise, vom Anbeginn der Menschheitsgeschichte bis in die Gegenwart. Es ist spannend und informativ zugleich, ihm auf den Spuren unserer Ahnen zu folgen. So viel Stoff in einem Buch mit knapp 400 Seiten unterzubringen, war sicher keine Kleinigkeit. Aber es ist Herrn Zwecker gelungen, in kurzen Kapiteln mit aussagekräftigen Überschriften das Wesentliche zu erfassen und so auch "Geschichtsmuffeln" einen guten Überblick zu verschaffen. Der Autor spannt den Bogen von alten Kulturen zur Gegenwart und stellt dabei interessante Vergleiche an. Die Sprache seiner Ausführungen ist modern, und er verwendet aktuelle Begriffe für seine teils amüsanten und doch nachvollziehbaren Gegenüberstellungen. So bezeichnet er beispielsweise den Nil, die Hauptverkehrsader des alten Ägypten, als "Information Highway" oder vergleicht alte Höhlenmalereien mit moderner Graffity. Auf eine sehr vergnügliche Art gewinnt der Leser intensive und gut verständliche Einblicke in das Leben und die Ereignisse der verschiedenen Epochen. So manche Redewendung, die man heute gedankenlos anwendet, gewinnt mit dem Hintergrundwissen erst richtig Sinn. "Was bisher geschah" ist kein Buch, das man in einem Stück durchliest. Zumindest mir ging es so, dass ich es Kapitelweise genossen habe, immer mit etwas Zeit dazwischen, um das neue Wissen setzen zu lassen, denn so viel geballte Geschichte im Zeitraffer kann man gar nicht mit einem Mal aufnehmen. Das ausführliche Register im Anhang finde ich in diesem Zusammenhang sehr hilfreich, denn so kann man dieses handliche Büchlein immer wieder zur Hand nehmen, um das eine oder andere Ereignis noch einmal nachzuschlagen. Loel Zwecker's kleine Weltgeschichte erhebt ganz sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit, dafür gibt es ausführlichere und spezielle Werke. Es ist auch bestimmt keine Wissensquelle für Historiker, denn denen wäre es wahrscheinlich zu oberflächlich. Aber es ist eine tolle Möglichkeit, vergessenes Wissen auf vergnügliche Weise wieder zu entdecken und neues dazu zu gewinnen.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    shao

    09. October 2010 um 20:09

    Hier legt Loel Zwecker eine kleine Weltgeschichte vor, ein Buch, das in überschaubarem Rahmen wiedergibt, was in den letzten 5.000 Jahren Menschheitsgeschichte passiert ist. Von der Geburt der Schrift bis zur Gegenwart greift er verschiedene Entwicklungen auf, fasst diese allerdings anders zusammen, als man es sonst gewohnt ist. Nämlich thematisch und völkerübergreifend entsprechend den jeweiligen Überschriften anstatt, wie es sonst häufig der Fall ist, der Geschichte eines Volkes oder Landes durch die Jahrhunderte zu folgen und dabei zeitgleiche Entwicklungen in anderen Gegenden oder ähnliche Erkenntnisse anderer Menschen außer Acht zu lassen. Diese Herangehensweise eröffnet einem die Geschichte sehr viel verwobener und damit gleichzeitig komplexer, aber auch logischer und leichter zu begreifen, als man es gewohnt ist. Man beschäftigt sich mit einem Themengebiet, nicht mit einem Land, das erleichtert das Verstehen für Geschichtslaien wie mich erheblich. Insgesamt finde ich die Idee des Buches großartig, denn die Weltgeschichte ist interessant, ohne Frage. Nur wird einem in der Schule nur ein erschreckend kleiner und eingeschränkter Teil beigebracht und das meistens auch noch auf eine Art und Weise, die jegliches weitergehendes Interesse im Keim erstickt. Das ist hier anders, man befindet sich auf einmal mitten in der Geschichte, so wie Zwecker es in der Einleitung anspricht: Wir alle sind Teil der Geschichte, nur begreifen müssen wir es. Und genau das erleichtert dieses Buch. Am Ende hat man das Gefühl, etwas gelernt zu haben und das auf recht unterhaltsame Art und Weise. Geschichtsexperte bin ich jetzt sicherlich nicht. Und inwiefern Unwichtiges aufgebauscht und Wichtiges weggelassen wurde, kann ich allenfalls in den die Gegenwart und jüngere Vergangenheit betreffenden Kapiteln beurteilen. Aber letztendlich geht es auch nicht darum, mit einem lückenlosen, allumfassenden Wissen die Lektüre zu beenden, sondern etwas mehr zu begreifen, ein paar mehr Zusammenhänge zu sehen und insgesamt ein tieferes Verständnis für die Geschichte zu entwickeln. Und das gelingt dem Autor. Positiv ist weiterhin hervorzuheben, dass der Text immer wieder von Fotos und Darstellungen unterbrochen wird, man also Teile der Erzählung visualisieren kann. Allerdings braucht der Text eine solche Auflockerung auch, da die Kapitel teilweise recht lang sind und dem Text ein paar mehr Pausen durch Absätze oder weitere Überschriften gut getan hätten. Die langen Fließtexte machen es manchmal schwer, konzentriert zu lesen, zumal der Autor so viel Wissen in seinem Buch unterbringt. Häufig habe ich mich dabei erwischt, einfach fünf Minuten Lesepause zu machen und über das Geschriebene nachzudenken, um es begreifen und behalten zu können. Eine luftigere Struktur hätte hier helfen können. Fazit: Ein Buch, das geballtes Wissen vermittelt, dessen Aufbau sich an wichtigen Entwicklungen orientiert statt an geographischen oder ethnischen Einteilungen und das hierdurch sehr viel mehr Zusammenhänge erkennen lässt, als andere Geschichtsbücher. Locker und lebensnah geschrieben, immer wieder mit Beispielen oder Redewendungen aus der Gegenwart bestückt, lässt Zwecker den Leser hier 5.000 Jahre weit zurückblicken und gleichzeitig den Bezug zum Jetzt nicht verlieren. Keine leichte Kost, aber definitiv lesenswert.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    Julz

    07. October 2010 um 15:50

    Loel Zwecker schreibt mit ,Was bisher geschah-eine kleine Weltgeschichte' ein geschichtliches Werk, welches jedoch nicht eindeutig wissenschaftlich ist. Zu oft kommen seine eigene Meinung oder eigene Erinnerungen und Empfindungen zutage, was nicht unbedingt negativ sein muss. Denn dadurch wird das Buch persönlicher und schreckt den Leser nicht von der Wissenschaft und Geschichte ab, was oft bei Lesern geschieht, die die wissenschaftliche Sprache nicht mögen oder nicht verstehen. Dieses Problem gibt es hier nicht, weil Zwecker alles, was undeutig ist, erklärt und dem Leser näherbringt. Für einen Überlick über die menschliche Geschichte von der Urgeschichte bis heute reicht das Werk, aber für einen Tiefgang ist es zu oberflächlich. Meiner Meinung nach ist es nicht so schlimm, wenn sich das Buch wirklich auf einen bestimmten Leserkreis konzentriert: Für Wissenschaftlicher ist es zu simpel, aber für jemandem mit einem großen Interesse für Geschichte ist es ein tolles Leseerlebnis!

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    Gospelsinger

    21. September 2010 um 13:36

    „Was bisher geschah“ ist normalerweise die Überschrift der Zusammenfassung einer Serie oder Soap. Hier wird die längste Serie überhaupt zusammengefasst: Die Geschichte der Menschheit. Und so, wie der Titel an den heutigen Alltag anknüpft, wird auch im Buch immer wieder sprachlicher Bezug auf die heutige Zeit genommen. Zwecker stellt die Frage nach erlebten historischen Momenten, nach den unterschiedlichen Punkten, an denen für die Menschen Geschichte anfängt, wo die Geschichte auf den Alltag trifft. Neben den Eckpunkten der Menschheitsgeschichte wie Sesshaftwerdung, Schriftentwicklung und dem Entstehen von Weltreligionen und Gesellschaftsmodellen wird auch die kulturelle Entwicklung beschrieben. Immer wieder wird dabei Bezug auf unsere heutige Zeit genommen. Durch die Sprache und durch Vergleiche, durch den Bezug auf Filme, durch die Bezeichnung damaliger Ereignisse und Eigenschaften mit heutigen Begriffen wird sichtbar, wie eng Geschichte und Gegenwart miteinander verbunden sind. Die Menschen von damals sind von den heutigen gar nicht so verschieden. Wenn zum Beispiel das Römische Reich als „Vereinigte Staaten der Antike“ bezeichnet wird, ist die Bedeutung dieses Machtgebildes auf Anhieb verständlich. Die geschichtlichen Ereignisse werden herangezoomt und sind uns plötzlich ganz nah. Wer nach der Lektüre dieses Buches nicht anfängt, sich näher mit Geschichte zu befassen, ist selbst schuld.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. September 2010 um 22:55

    Die Weltgeschichte in 384 Seiten zu verpacken ist eine schwierige Aufgabe - Loel Zwecker hat sich daran gewagt und berichtet in seinem Buch "Was bisher geschah" von den Anfängen der Menschheit bis in die Gegenwart. Ich bin gerade in meinem 13.Schuljahr und quäle mich durch einen sterbenslangweiligen Leistungskurs Geschichte - ich interessiere mich zwar für die Historie der Menschheit, doch das Wissen darüber muss nicht nur fundiert sein, sondern auch anregend vermittelt werden. Dies gelingt Loel Zwecker. Mit Rückgriffen auf aktuelle Statistiken, Entwicklungen und Daten, sowie eigene Erfahrungen, Überlegungen oder auch selbstentwickelte Umfragen wird die menschliche Vergangenheit anschaulich, chronologisch geordnet, verständlich und in angenehmer Sprach- und Wortwahl wiedergegeben, ohne je langweilig zu werden. So ist "Was bisher geschah" trotz vieler Informationen keinesfalls so anspruchsvoll, dass es kaum zu bewältigen wäre, sondern vermittelt Wissen auf locker, lustige Art. Neben bekannten Fakten habe ich so auch viel Unbekanntes erfahren und konnte einige neue Kenntnisse erwerben. Durch die Übereinstimmung von dem Wissen, das ich in der Schule vermittelt bekommen habe, und den Ausführungen Loel Zweckers, wurde so für mich auch die Glaubhaftigkeit und gute Recherche des Buches bewiesen. Beim Lesen hatte ich so wirklich das Gefühl mich zu bilden, und denke, dass ich das Gelernte nicht so schnell vergessen werde. Generell ist das Buch für niemanden, der beim Lesen ausschließlich unterhalten werden will, geeignet, sondern für Personen, die geschichtsinteressiert, dabei aber nicht so sehr auf Faktenwissen fikziert sind, dass ein aufgelockerter Schreibstil sie stören würde.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    Bini1005

    14. September 2010 um 17:54

    Eine kleine Weltgeschichte Loel Zwecker gelingt es mit diesem knappen Geschichtsüberblick gleichzeitig für Unterhaltung zu sorgen. Vieles, was mich damals im Geschichtsunterricht in der Schule gestört hat wird hier um einiges interessanter dargestellt. So stehen zum Beispiel nicht langweilige Daten und Jahreszahlen im Vordergrund sondern eher der chronologische Ablauf aller wichtigen Ereignisse. Trotzdem werden natürlich alle wichtigen Daten erwähnt, so dass der Lerneffekt nicht zu kurz kommt. Besonders gelungen finde ich die anschauliche Darstellung, die unter anderem auch die Wahrheit mit modernen Filmen oder Überlieferungen vergleicht. Das dürfte vor allem die jüngere Generation ansprechen. Zusammenhänge und einzelne Ereignisse werden so auch leicht verständlich. Auch die Tatsache, dass Zwecker sich aufs Wesentliche beschränkt bewerte ich eher positiv. So fühlt man sich nicht gleich von einer Informationsflut erschlagen. Ich würde dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der sich für die Geschichte der Welt und ihre Zusammenhänge interessiert. Auch ist es eine schöne Möglichkeit, Jugendlichen auf eine leicht verständliche Art das wesentliche zu vermitteln. Nur eingefleischte "Geschichtsmuffel" dürften auch mit diesem Buch nicht zu begeistern sein.

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  • Rezension zu "Was bisher geschah" von Loel Zwecker

    Was bisher geschah

    Sophia!

    12. September 2010 um 13:58

    Was bisher geschah. Eine kleine Weltgeschichte _ Dem Autor ist es gelungen, die komplette Menschheitsgeschichte, angefangen vom alten Ägypten bis hin zur totalen Ökonomisierung mit der Suche nach neuen Werten, in einem Buch zusammenzufassen, die wichtigsten Aspekte und Geschehnisse zu erläutern und bei dem Leser ein enormes Interesse zu wecken, auch für historische Daten, die vorher als uninteressant abgestempelt wurden. _ Ich erinnere mich noch gut an den Geschichtsunterricht in der Schule. Natürlich geht es um die Menschheit, die Kultur, die Gesellschaft, um wichtige Ereignisse und neue Gedanken, Ideen, Erfindungen. Vollkommen spannend, sollte man meinen. Eine Tatsache, die ich erst im Nachhinein erkennen konnte. Denn in der Schule sah das alles, bis auf kleinere Ausnahmen, folgendermaßen aus: Zahl - Zahl: Krieg, Zahl - Zahl: Krieg, Zahl: Erfindung von Irgendwas, Zahl: Tod von Irgendwem..... meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. _ Wie gerne hätte ich dieses Buch damals schon gelesen. Langeweile ist beim Lesen nicht aufgekommen, denn schließlich verwendet der Autor einen unverwechselbaren Schreibstil, verbunden mit humorvollen, ironischen Passagen. Geschichte wird zu einem Traum, der greifbar wird. _ Hier ein kurzer Textauszug: "Wie bei fast allen Figuren auf Michelangelos "Jüngstem Gericht" (1541) wurde auch Jesu Blöße auf Befehl des Vatikans übermalt. Den Auftrag übernahm Daniele da Volterra und ging so als "Höschenmaler" in die Kunstgeschichte ein." Ein ebenfalls spannendes Kapitel ist "Die globale Pubertät - Das 19. Jahrhundert: Industrialisierung, Imperialismus und Romantik - Wachstum und Verwandlung" _ Fazit: Ein herrlicher Text. An alle Lehrer: Nehmt euch ein Beispiel und vergesst das Lachen nicht! :)

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