Lois Duncan Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

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Inhaltsangabe zu „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ von Lois Duncan

Faszinierend, schockierend und atemberaubend spannend – Psychothriller mit Tiefgang »Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast ... «, behauptet der Verfasser eines anonymen Briefs und versetzt damit Julie, Ray, Helen und Barry in Angst und Schrecken. Eigentlich war es »nur« ein Unfall – doch an jenem Juliabend vor einem Jahr beschlossen die vier Freunde, das tödliche Ereignis für immer als ihr Geheimnis zu bewahren. Aber irgendjemand kennt die Wahrheit – und will Rache! Und damit beginnt ein albtraumhafter Wettlauf auf Leben und Tod ...

Sehr fesselnder Thriller nach dem man nicht so leicht einschlafen kann

— BOBOBOBO
BOBOBOBO

Tolles Buch für zwischendurch!

— LiviaMurse
LiviaMurse

super spannend bis zur letzten Seite

— sweetcupcake14
sweetcupcake14

Richtig gutes Buch

— Honigtonia
Honigtonia

Das Ende war vorhersehbar, dadurch wurde es langweilig

— Cattie
Cattie

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  • Kein Vergleich zum Film!

    Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
    pelznase

    pelznase

    25. March 2013 um 19:23

    Ihr könnt euch vermutlich gar nicht vorstellen, wie überrascht ist war als ich dieses Buch im Thalia das erste Mal sah. In der Abteilung für Jugendbücher, wohlgemerkt! Denn ich kenne auch den Film, zu dem dieses Buch die Vorlage war / ist, und der steht mit einer Altersfreigabe von 18 Jahren in den Läden! Wie also passt das zusammen: ein Buch mit einer Altersempfehlung ab 14 Jahren und ein FSK-18-Film? Wie kann das sein? Nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe, behaupte ich mal kühn, dass das eben nicht sein kann! Die Geschichte mag die Vorlage sein, doch dann hatte die Filmfirma sicher einen ausgesprochen findigen und kreativen Drehbuchautoren im Team! Die Story selber ist im Kern die gleiche geblieben. Vier Jugendliche überfahren auf der Rückfahrt von einer Party einen Menschen und fliehen dann aus Angst, dass man sie entdecken und ihnen ihre Zukunft verpfuschen könnte. Ein Jahr später erhalten die Freunde einen Brief mit dem verhängnisvollenen Satz “Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast”. Fortan geht ein Mörder und die Angst um. Ich mag diese Geschichte nachwievor und bin mit den vier Freunden schnell warmgeworden. Sie sind alle sehr verschieden und so ist es interessant, wie sie jeweils an ihr “Problem” herangehen. Ich konnte mich in jeden zumindest ein Stück weit hineinversetzen und die Entscheidungen und Gedanken gut nachvollziehen. Zudem war es spannend, die bei ihren vorsichtigen Nachforschungen zu begleiten. Einfach, weil man-da man ja weiß, dass es tatsächlich jemand auf sie abgesehen hat- immer damit rechnet, dass einem der Kids etwa zustößt. Da bangt man ganz automatisch mit ihnen mit. Gleichzeitig bekommt man Gelegenheit, sich Gedanken darüber zu machen, wer hinter den Briefen und den Angriffen stecken könnte. Eine Reihe Verdächtiger bekommt man durchaus geboten und so kann man gut knobeln, wer schließlich der Täter sein würde. Überrascht hat mich die Auflösung dann allerdings doch nicht. Wer bereits ein paar Krimis oder Thriller gelesen hat, der wird dem Täter sicher flott auf die Spur kommen. Da ist dann allenfalls noch das Motiv von echter Spannung. Diese wird in einem ganz ordentlichen Finale schließlich beantwortet. Soweit, so gut und ein durchaus feiner Thriller für Jugendliche. Aber eben auch höchstens für diese Altersgruppe! Denn würde man das Buch 1 zu 1 verfilmen, dann bekäme es allerhöchstens eine Freigabe ab 16 Jahren. Wer wie ich den Film kennt und ihn so mag, wie er ist, der wird eventuell die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Es ist wirklich schier unglaublich, was aus der Geschichte für die Leinwand geworden ist. Bitte geht also keinesfalls mit der Erwartung an das Buch, die Story des Films niedgeschrieben vorzufinden! Es wurde nicht einmal der Name des Opfers beibehalten, diverse Namen wurden abgeändert, es tauchen Charaktere auf, die es im Film gar nicht gibt,  und auch Schauplätze werden komplett verändert bzw neu erdacht. Das Buch lässt sich gut lesen. Die Sprache ist jugendlich leicht, es gibt zahlreiche Dialoge, die sich umso schneller lesen lassen, und die Kapitel sind appetitliche Happen für vor dem Einschlafen. Das Covermotiv beschränkt sich auf den unheilvollen Satz aus dem Brief. Weil aber genau dieser Satz der Aufhänger der Geschichte ist, finde ich das so gut gewählt. Außerdem klingt da eindeutig eine Drohung mit durch, was auf das Buch neugierig machen dürfte. Fazit:   Es hätte mir eigentlich klar sein müssen, dass in einer Jugendbuchabteilung kein Buch mit dem Inhalt des Films herumliegt. Wer den Film kennt und dem Buch deshalb eine bestimmte Erwartungshaltung entgegebringt, der wird wohl enttäuscht werden. Ich war es auch. Für die Teenies für heute, die den Film kaum kennen dürften, ist es aber sicher ein feiner Thriller, der spannende Lesestunden beschert.

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  • Rezension zu "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" von Lois Duncan

    Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
    lexxi2k

    lexxi2k

    23. November 2012 um 21:05

    Der Inhalt: Julie, Ray, Helen und Barry waren einst beste Freunde, nun gehen sie getrennte Wege. Julie freut sich total, wenn sie die Highschool endlich abgeschlossen hat und diesen Ort endlich verlassen kann. Ihre Vorfreude wird aber gedrückt, als sie eines Tages einen Brief von einem anonymen Absender erhält, der anscheinend über letzten Sommer bescheid weiß. Ist das alles nur ein schlechter Scherz oder weiß wirklich jemand darüber bescheid, was letzten Sommer vorgefallen ist und will Rache? Meine Meinung: Ich muss gestehen das ich den Film dazu schon kenne und mir das Buch eigentlich dementsprechend vorgestellt habe. Aber wie ich schon öfter feststellen musste, gleichen sich Bücher und Filme nicht immer zu 100%. Auch hier gibt es einige Unterschiede zum Film, die mir persönlich aber viel besser gefallen haben. Julie, Ray, Helen und Barry sind nach einer Party, betrunken und unter Drogen, mit dem Auto unterwegs. Niemand ahnt etwas schlimmes, bis plötzlich ein kleiner Junge mit seinem Fahrrad die Landstraße überquert. Barry, der Fahrer des Autos kann nicht mehr reagieren und sie überfahren den Jungen. Auch nachdem Ray noch den Rettungswagen gerufen hat, kommt jede Hilfe zu spät und der Junge stirbt. Die vier begehen Fahrerflucht und schließen einen Pakt, womit keiner je wieder ein Wort über diese Sache verlieren darf. Anders als im Film, kommt hier ein kleines Kind zu Tode und hinterlässt Eltern und Halbgeschwister. Der zweite Punkt der mir aufgefallen ist, ist das es im Buch weniger brutal und blutig zu geht. Ansich ja nichts gewöhnliches da es sich hier um ein Jugendbuch handelt, aber mir gefällt diese Variante viel besser, da der Film doch schon teilweise recht grausam war. Die vier Hauptprotagonisten haben mir sehr gut gefallen und kamen mir sympatisch rüber. Jeder einzelne ist auf seine Art besonders und versucht mit dem seinem Leben klar zukommen. Julie hängt sich in der Schule richtig rein um einen guten Abschluss zu bekommen um den Ort endlich verlassen zu können. Ray hat den Ort schon verlassen und hat auf einem Fischerboot gearbeitet. Nun kommt er wieder zurück und versucht natürlich, wieder mit Julie zusammen zukommen. Helen ist das Aushängeschild eines Fernsehsenders und lebt nun in ihrem eigenen Apartment. Barry ist der richtige Draufgänger. Eigentlich will er mit Helen Schluss machen, traut sich aber nicht, da man ihn um seinen berühmte Freundin beneidet. Aber er lässt natürlich weiterhin nichts anbrennen und hat andere Mädchen neben Helen laufen. Das Buch geht gleich schon spannend los, da Julie immer wieder andeutet, dass im letzten Sommer etwas vorgefallen ist. Das macht sofort neugierig und hat mich zum weiterlesen angespornt. Dann bekommt Julie plötzlich einen Brief, indem ihr ein Fremder schreibt, dass er weiß was sie letzten Sommer getan hat. Völlig verwirrt trifft sie sich danach mit Helen und Berry und die drei sind sich sicher, dass dies alles heißen kann und sicherlich nur ein Scherz ist. Dann wird aber einer der vier angeschossen und es tauchen noch mehr Briefe auf, aber wer steckt hinter alldem. Und die wichtigste Frage, wie kam er dahinter? Der Schreibstil ist locker, jugendlich und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Spannung ist von Anfang an zum greifen nah und man fiebert regelrecht mit den vieren mit, ob sie es heil aus dieser Sache herausschaffen. Mein Fazit: Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast ist die Romanvorlage zu dem gleichnamigen Film und in meinen Augen um weiten besser. Er ist spannend, mitreisend und trotz dessen das ich den Film kenne, hat mich die Handlung zeitweise sehr überrascht.

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  • Rezension zu "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" von Lois Duncan

    Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
    Heffa89

    Heffa89

    19. October 2012 um 23:00

    Da ich in den 90er aufgewachsen bin, kenne ich bereits die Horrorfilm-Verfilmung des Buches. Und das war eigentlich so ziemlich mein erster Lieblingshorrorfilm, damals. Doch erst, seit ich das Buch gesehen habe, weiß ich, dass der Film auf dem Buch basiert. Daher hat es mich umso mehr gefreut, als ich es dann endlich auf dem Kindle lesen konnte. Es wird abwechselnd aus der Sicht der vier Jugendlichen erzählt, beginnent bei Julie (warum, wird am Ende klar, wenn man drüber nachdenkt). Man erfährt, dass sie einen Pakt geschlossen haben im letzten Sommer. Der Zettel mit der Nachricht darauf war ausschlaggebend dafür, dass alle vier Zweifel hatten, ob das, was sie damals getan haben, wirklich die beste Entscheidung war: Der Pakt. ganze Rezension: http://www.secretsofrock.net/2012/10/19/lois-duncan-ich-weis-was-du-letzten-sommer-getan-hast/

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  • Rezension zu "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" von Lois Duncan

    Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    28. August 2012 um 15:40

    Inhalt: - Julie erhält eines Tages einen Brief von einem anonymen Absender, in dem nur ein Satz steht: Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast! Was hat das zu bedeuten? Ein böser Streich? Oder sollte vielleicht doch jemand von dem schrecklichen Unfall wissen, den sie vor einem Jahr mit ihren Freunden Helen, Ray und Barry verursacht hat? Damals sind sie im Drogenrausch und betrunken Auto gefahren und haben einen kleinen Jungen überfahren. Voller Panik haben sie lediglich den Krankenwagen verständigt und sind geflüchtet. - Die vier haben einen Pakt geschlossen, dass niemand von ihnen jemals das Geheimnis verrät. Und jetzt, ein Jahr später, holt sie der Vorfall wieder ein. Der Unbekannte hält sich verdeckt, bis Barry plötzlich angeschossen wird ... - Einschätzung: - Der Bestseller "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" erschien 1987 erstmals und wurde jetzt von der Autorin überarbeitet und erscheint in einer neuen Übersetzung. Das Buch ist die Vorlage für den sehr erfolgreichen gleichnamigen Kinofilm. Die Geschichte unterhält mit starken Worten und bietet gut durchdachte Thrill-Momente. - ZITAT: "Das ist ein Traum, sagte sie sich, obwohl sie wusste, dass es keiner war. Ich schlafe noch, stehe gar nicht hier im Esszimmer. Ich liege oben in meinem Bett und schlafe, und das hier ist nichts weiter als ein Albtraum, so wie die, die ich anfangs ständig hatte. Ich schließe jetzt die Augen, und wenn ich sie wieder öffne, werde ich aufwachen. Er wird weg sein… dieser Brief wird verschwunden sein. Er wird nie existiert haben. - Sie presste die Lider zusammen, doch als sie die Augen wieder öffnete, hielt sie immer noch den Brief in ihrer Hand, in dem nur dieser eine Satz stand: ICH WEISS, WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST." ZITAT ENDE (Seite 19) - Julie hält sie endlich in der Hand: die Zusage für ihr angestrebtes Studium. Endlich! Doch dann ist da noch ein anderer Brief, ohne Absender. Wohl nur ein Scherz, denkt sie sich, als sie den einzigen Satz darin liest: Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast. Doch dann beschleicht sie die Angst: könnte wirklich jemand von dem Unfall wissen, bei der sie mit ihren Freunden vor einem Jahr im Sommer einen kleinen Jungen angefahren hat, der kurz darauf verstarb? Es hat sie doch niemand gesehen, oder? Julie ist sich unsicher und nimmt erstmals seit langer Zeit wieder Kontakt zu ihren alten Freunden auf, von denen sie Abstand bekommen wollte, um über das schreckliche Ereignis hinwegzukommen. - Helen glaubt, dass das alles nur ein Scherz ist, auch Ray und Barry denken nicht, dass jemand davon erfahren hat. Schließlich war es damals stockdunkel und sie waren allein. In ihrer Panik haben sie Fahrerflucht begangen und den Jungen allein zurückgelassen. Juli plagt sich immer noch mit einem schlechten Gewissen und sie hatte es ein wenig geschafft, darüber hinwegzukommen, bis nun alles wieder hochkommt. Und es stellt sich heraus, dass der anonyme Briefschreiber den vieren dicht auf der Schliche ist und gnadenlose Rache plant ... - "Ich weiß, was du letzten Sommer" bietet eine gut erzählte Geschichte voller interessanter Figuren und spannenden Wendungen. Es bleibt bis zuletzt spannend, was es mit dem Brief auf sich hat und man darf als Leser auch eifrig mitraten, wer dahinter steckt und warum anonyme Schreiber hinter den Vieren her ist. - Mit den vier Protagonisten hat die Autorin sehr unterschiedliche Charaktere geschaffen. Julie ist das kluge, liebevolle Mädchen, das scheinbar keiner Fliege etwas zu leide tun kann. Ray ist ein Rebell, temperamentvoll und um Julie bemüht. Denn die beiden waren einmal ein Paar, doch nach der Tat brauchten beide eine Auszeit voneinander. Barry ist der coole beliebte Typ und Freund von Helen, einer egoistischen jungen Frau, die nur ihre Karriere als Fernsehstar im Kopf hat. Gemeinsam stehen die vier nun vor der Frage: wer ist der Briefschreiber und was will er von ihnen? Die Lage spitzt sich dramatisch zu, denn nicht nur Barry wird angeschossen, auch Helen gerät in Gefahr… - Das Buch kann ohne Probleme als zeitloser Klassiker durchgehen, der auch noch heute viel Unterhaltung bietet und den Jugendbuchlesern eine gute Portion Thrill und obendrauf noch Geheimnisse und Missverständnisse serviert. - Fazit: - "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" ist eine packende Geschichte, die als guter Klassiker heute noch immer funktioniert und seit Jahren begeistert. Neben der Verfilmung bietet auch das geschriebene Werk rundum gelungene Unterhaltung für junge Leser, die den kleinen Nervenkitzel im Buch schätzen! Von mir gibt es gute 4 von 5 Punkten. (DL)

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  • Rezension zu "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" von Lois Duncan

    Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
    steffibeffi90

    steffibeffi90

    16. August 2012 um 11:18

    COVER: Das Cover ist mit den Farben weiß und schwarz gestaltet. Lediglich der Autorenname und der Buchrücken sind grün. Das Titelbild ist komplett mit dem Titel "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" ausgefüllt, welcher in einer krakeligen Handschrift geschrieben ist. Dies hat den Zusammenhang, dass einer der vier Hauptpersonen einen Brief mit diesen Worten bekommt. SCHREIBSTIL: Die Geschichte besteht aus 18 Kapiteln. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, so dass der Leser das Buch von Anfang bis Ende ziemlich locker durchlesen kann. INHALT: In der Geschichte handelt es sich um vier Jugendliche (Julie, Ray, Helen und Barry), die in einer Julinacht einen Menschen mit dem Auto anfahren. Wie zu erwarten überlebt das Opfer nicht und sie begehen Fahrerflucht. Die vier schließen einen Pakt, dass niemand davon erfahren soll und sie niemals wieder darüber ein Wort verlieren. Ein Jahr später holt sie der Albtraum wieder ein und die Teenager erhalten mysteriöse Nachrichten von einer unbekannten Person.... PERSONEN: Die vier Protagonisten sind Julie, Ray, Barry und Helen. Julie war mit Ray zusammen, trennt sich jedoch nach dem Unfall von ihm. Sie ist eine bodenständige Person, immer gut gelaunt und freundlich. Nach dem Unfall zieht sie sich jedoch immer mehr zurück und vertieft sich in ihre Schulsachen. Ray zieht nach dem Unfall und nach der Trennung von Julie weg um den Vorfall zu vergessen. Helen ist mit Barry zusammen. Sie ist ein wunderschönes Mädchen und wurde sogar zum "Channel Five Future Star" gewählt. Nach diesem Erfolg wird sie allerdings etwas egoistisch, behaupten zumindest andere. Barry ist ein Footballstar und mit Helen zusammen. Allerdings nimmt er die Beziehung eher auf die lockere Schulter und hält nicht viel von Treue. Er war an dem besagten Juliabend Fahrer des Autos. Weiterhin gibt es noch andere Personen, wie die Eltern der Teenager, Elsa (Schwester von Helen), Collie,..... FAZIT: Auch wenn das Cover auf den ersten Blick etwas langweilig wirkt, sticht es einem dennoch ins Auge. Die schwarz weiß Gestaltung und auch der Titel, welcher sich über das gesamte Cover zieht, regen dazu an das Buch genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Buch ist sehr spannend und das von Anfang an. Zum Schluss hin erreicht die Spannung ihren Höhenpunkt, so wie es sich gehört. Allerdings sind einige Personen/Ereignisse leider schon ziemlich vorhersehbar, was den erhofften Nervenkitzel nicht in die Höhe treibt. Im Buch erlebt man auch immer öfter Zeitsprünge in die Vergangenheit, da die vier oft an den Unfall denken. Ich finde es auch gut, dass von Kapitel zu Kapitel die Personen wechseln, man erfährt in einem Kapitel mehr über das Leben von Julie und im anderen wird wieder mehr über Helen berichtet. Die Geschichte ist denke ich vielen bekannt, denn sie wurde auch verfilmt. Jedoch hat der Film, auch wenn er die Idee der Geschichte übernimmt, meiner Meinung nach nicht viel mit dem Buch gemeinsam. Ich kann diese Geschichte nicht nur Jugendlichen empfehlen, sondern auch Erwachsenen.

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  • Rezension zu "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" von Lois Duncan

    Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
    Pharo72

    Pharo72

    15. August 2012 um 16:03

    Nach einem Grillabend mit Alkohol und Drogen überfahren die vier Jugendlichen Julie James, Ray Bronson, Barry Cox und Helen Rivers einen 10-jährigen Jungen und begehen Fahrerflucht. Ein erst viel später erfolgter anonymer Anruf bei der Notrufzentrale kann das Kind nicht mehr retten. Da Barry, der Fahrer, bereits volljährig ist und damit eine hohe Strafe zu erwarten hat, schließen die Vier einen Pakt, über den Vorfall für immer zu schweigen. Daraufhin trennen sich ihre Wege. Ein Jahr später erhält Julie einen Brief mit nur einem Satz: „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ und begibt sich sofort zu ihren ehemaligen Freunden. Auch Ray, der längere Zeit nicht in der Stadt war, ist zurück und erhält ebenso wie Helen eine rätselhafte Botschaft. Offensichtlich gibt es einen Zeugen für den Unfall und als Barry auf der Sportanlage seiner Uni angeschossen wird, ist klar, dass jemand Rache nehmen will, auf Leben und Tod. Meine Meinung: Kaum einem Leser wird die Verfilmung von „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ mit Jennifer Love Hewitt, Sarah Michelle Gellar, Ryan Philippe und Freddie Prinze Jr. unbekannt sein. Als ich erfuhr, dass die bereits 1978 erschienene Vorlage dazu in neuer Überarbeitung erscheint, hat dies sofort mein Interesse geweckt. Lois Duncan gilt damit als Begründerin des Genres Jugendbuch-Thriller. Anders als bei der Verfilmung, die ja letzten Endes zu einem Slasher-Movie mutierte und damit vor allem Horror-Fans etwas zu bieten hatte, geht es hier im Jugendbuch wesentlich gemäßigter zu und der Roman ist wie angegeben für Jugendliche von 13 bis 16 absolut lesenswert. Ältere Semester könnten allerdings genauso Gefallen an der spannenden Geschichte finden. Durch die abwechselnde Sichtweise des Geschehens kommen die charakterlichen Eigenschaften der Protagonisten sehr gut zum Tragen. Während Julie und Ray schon immer die Verantwortungsvolleren waren und während des seit dem Unfall vergangenen Jahres sehr unter der Situation gelitten haben, zeigt sich bei Helen und Barry ihre Oberflächlichkeit und Ichbezogenheit. Die beiden haben sich wirklich verdient. Der Roman liest sich durchweg flüssig und die Spannungskurve steigt zum Finale hin stark an. Obwohl die Romanvorlage vom Film abweicht, ist die Handlung allerdings recht vorhersehbar und schränkt so das Lesevergnügen ein wenig ein. Deshalb einen Stern Abzug für diesen unterhaltsamen Roman.

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