Lois Lammerhuber , Dominique Meyer GENESIS

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Inhaltsangabe zu „GENESIS“ von Lois Lammerhuber

Die Planung einer Opern-Neuproduktion erfolgt sehr frühzeitig – drei bis vier Jahre im Voraus, manchmal sogar länger. Da scheint der Zeitraum von einem Jahr, in dem Lois Lammerhuber das Entstehen einer Oper an der Wiener Staatsoper am Beispiel von Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ – von den Anfängen bis zur Premiere am 26. April 2015 – miterleben und fotografisch begleiten durfte, fast schon kurz. Was gilt es zu beachten, nach welchen Kriterien fällt die Entscheidung für welche Oper und was ist dann alles für die Opernproduktion nötig? Dominique Meyer, Direktor der Wiener Staatsoper, gibt in GENESIS  Antworten aus erster Hand. Er lässt tief und intensiv in die Abläufe des Entstehungsprozesses blicken, wie er die Neuinszenierung einer Oper managt, wie modernes Opernmanagement funktioniert und wie durch das präzise Zusammenwirken vieler kreativer und leidenschaftlicher Köpfe die Magie einer Opernpremiere möglich wird. Edition Lammerhuber widmet und überreicht das Buch GENESIS in einer Sonderausgabe als Herrenspende am Wiener Opernball 2016 allen männlichen Ballbesuchern. Nach Metamorphosen, Creation, Celebration, Close Up, Passion, Emotion, Glamour, On Stage und Harmony  ist GENESIS  das 10. Buch einer Enzyklopädie über Theater am Fallbeispiel der Wiener Staatsoper, die bis zum Jahr 2019, dem 125-jährigen Geburtstag der Oper, mit je einem Band pro Jahr fortgeschrieben wird.

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  • Fulminanter Bildband mit intensiven Eindrücken

    GENESIS
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    21. March 2016 um 15:06

    Fulminanter Bildband mit intensiven EindrückenEs ist wahrhaft eine „Schöpfung“ (Genesis), was den Weg von der Idee bis zur ersten Aufführung eines Opernwerks angeht. Ein Weg, der nicht unbedingt am Tresen einer Bar beginnt, wie es das erste Bild dieses fulminanten Bildbandes dem Leer mit auf den Weg gibt.Aber die fotografische Qualität dieses Bildes und die darin spürbar eingefangene Atmosphäre von Aufbruch, Nachdenken, zunächst leger im Gespräch sein, die Augen schweifen lassen, sich wieder dann fokussieren können, diese Atmosphäre trifft das erste Bild auf den Punkt und eröffnet so bereits einen gangbaren, einladenden, stimmungsvollen Eingang in die Welt der Operninszenierung. In diesem Fall „Don Pasquale“ an der Wiener Staatsoper.Wobei der wohl „eigentliche“ Beginn des Projektes einige Seiten später im Bild erscheint, die jährliche Pressekonferenz, auf der der Spielplan mitsamt der Premieren der kommenden Spielzeit vorgestellt wird.Von diesen Anfängen ausgehend dokumentieren die Autoren minutiös in meist großformatigen Bildern (mit je kurzem, prägnanten, erläuterndem Text) den Gang der Arbeit an der Oper und deren Aufführung.Von ersten Zeichnungen für Kostüme, Bühnenaufbau und Raumaufteilung über die einzelnen Beteiligten mit Blick in deren Büros, über die Schneiderei mit der Vielfalt an Stoffen und Garnen, immer sichtbar im Hinterkopf die Frage, wie kleine Details auf der „großen Bühne“ in den noch wesentlich größeren Zuschauerraum hinein wirken können, bis hin zum ersten Betreten der Bühne, das „sich stellen“, versuchen, einen Eindruck gewinnen, noch „ganz in zivil“, schon die ersten Stationen der Entstehung der Aufführung nehmen den Betrachter durch die Bilder ganz mit hinein in diese Atmosphäre von Konzentration, Aufregung, beginnender Hektik oder auch ruhigen Nachsinnens.Feste Mitglieder des Ensembles wie der Tenor Wolfram Derntl erhalten dabei ihren Platz ebenso, wie die Gastmusiker.Zur Ruhe kommt das Auge nach diesem ersten Eröffnungsteil des Bandes, in dem auf gut 30 Textseiten der Weg einer Opernpremiere von der Idee bis zur Umsetzung Schritt für Schritt die Entstehung einer solchen Produktion nachvollzieht.Bis dann die Proben in gestochen scharfen Bildern beginnen, der Bau der Bühne vor den Augen des Lesers Gestalt annimmt, die „laute, schrille Farbfamilie“ des Bühnenbildes in ganzer Pracht doppelseitig das erste Mal zu sehen ist.Bis hin dann zur Einführungsmatinee in ganz schlichtem Gewand, bis hin zur Aufführung, wo die Bar des Beginns noch eine unerwartete Rolle spielen wird.Beim rauschenden Applaus beginnt sich, wie bei der Aufführung selbst, auch der Bildband dem Ende entgegen zu neigen mit einem letzten Bild entspannter, glücklicher Gesichter auf der Premierenfeier.Ein wunderbarer Bildband, nicht nur für Opernfreunde, sondern für jeden, der einen detaillierten und Aussagekräftigen Blick „hinter die Kulissen“ werfen möchte, voll mit Bildern, die nicht nur Situationen, sondern vielfach auch Stimmungen mit einfangen.

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