Lois Lowry The Giver

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „The Giver“ von Lois Lowry

Interessante Grundidee. Wäre es etwas länger gewesen, hätte man noch viel mehr aus der Geschichte machen können.

— Snordbruch
Snordbruch

I had the feeling that he absolutely missed the point.

— sternblut
sternblut

Ein sehr interessantes Buch, das zum nachdenken anregt und einen weiterlesen wollen lässt. Wie man das Ende findet, muss man für sich entsch

— linda2271l
linda2271l

Sehr schöne Coming-of-age Geschichte mit glaubwürdiger Dystopie und einer Menge Gesellschaftskritik, der nur mehr Beschreibung fehlt.

— LeifIsStrange
LeifIsStrange

Ich habe zuerst den Film gesehen und hatte von da her eine eher schlechte Meinung zum Titel. Leider konnte mich das Buch auch nicht überzeug

— anina21
anina21

Irgendwie ist mir das Tiefsinnige dieser Geschichte entgangen. Fand den Film besser!!!

— lareina
lareina

Eine wunderbare Geschichte, einfach traumhaft!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Auch wenn es etwas unverhofft endet - ein Klassiker der Dystopie.

— ichundelaine
ichundelaine

Das Ende war leider zu kurz. Durch die vielen Erinnerungen war es teilweise etwas schwierig zu verstehen. Insgesamt aber empfehlenswert.

— Lena205
Lena205

Ein sehr bewegendes Buch, welches zum nachdenken anregt.

— AlinaSomething
AlinaSomething

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  • All about giving and receiving memories

    The Giver
    sternblut

    sternblut

    12. March 2017 um 12:30

    Jonas lives in a community full of sameness. Every familiy unit includes father, mother, a boy child and a girl. Every year, the kids receive a new task or gift at a centralized ceremony. Everything is planned and deceided by a group of people watching the children. And with Twelve, the get to know their duty in the community. When it comes to his own "Ceremony of Twelves", Jonas is quite nervous: What would his duty be? It's quite a while that I got this book in school. Some details left in my mind and i remembered a few things well. So, I knew that it's all about a utopian future, where the people don't know feelings or colours or something like that. After they made a film out of the books material, I decided to read the book again so that I can compare the book to the film.First I was kind of impressed. Lowry describes precisely the communities life, the rules and the feelings, Jonas has. Everything is in line with Jonas, his way of life, his excitement and the upcoming ceremony. It was a little confusing that it took so much space until you get to know what will really happen (what his duty will be, what this means and so on), but I thought that the author would have thought about it. Everything happens for a reason. I had the feeling to understand what is behind. The rules in the community made me feel like they really care about each other and want everone to be happy. An example: every evening, the family unit sits together and everone tells about his day and his feelings, so that they can help each other with a good advice. I think that this is quite what family life should be: taking care of the others feelings, new experiences and adventures. Sitting together for dinner and talking about what was happening instead of everyone's doing what he wants. But this was only about the first third of the book. Then I had the feeling that everything spins round. Jonas gets his duty, he doesn't know what it means for his life, he starts going to his training. First, I thought that starting his training after a third of the book is a little late especially because you know his future since reading the books description on its back. Then I got a little bored. It's interesting to watch how this whole "giving-and-receiving"-thing works but it's almost the same in every new chapter. The memories change. They're getting worse and painful for example. Jonas starts to realize what all the community life really means. And that nobody wants to know about that. He starts to think through everything and gets tired of knowing that nothing will change. But still everything stays the same. I experienced the whole story like missing the point. You know that there is going to be a transformation in the community because of Jonas. But you don't get to know how it looks like, You don't know what Jonas might learn Elsewhere. You just can imagine what it is all about. I can imagine that he arrives in a world that is like ours. Not like the community with its sameness. But what will be changing into the community? I have some trouble conceiving that. And that made me feel discontent when I read the last page. I was dissappointed because there was so much potential in the whole story - and the author let it go. All the interesting themes and stuff. Everything was left behind. What a shame... The Giver was in a linguistic way a very good book. It's very descriptive and you see that Lowry exerts himself for it. But when you take a closer look an the story, it was insufficent. It wasn't enough to make me feel like: the story is whole. There were too many gaps and breaks. Too many missing informations. I could have read more about it - and i wish he would have wrote some more. But he didn't. So I'm sorry about giving this kind of bad rating.

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  • Philosophie trifft Jugend Sci-Fi

    The Giver
    LeifIsStrange

    LeifIsStrange

    24. August 2016 um 10:25

    "The Giver" von Lois Lowry baut eine Dystopie in der Zukunft auf, in der jegliche Individualität verboten und unterbunden wurde, um Platz zu machen für eine uniforme und gefühlsregulierte Welt.Protagonist Jonas wird erwählt den wichtigen Beruf des 'Receivers' zu übernehmen und erhält damit als einziger die Erinnerungen an die vergangene Menschheit, anhand derer er die Grausamkeit und Kälte seiner Lebensumstände versteht.Immer wieder wird aber auch darauf eingegangen wozu die drastischen Veränderungen getätigt wurden, und so vermittelt das spannende Jugendbuch während dem Lesen auch die Auseinandersetzung mit dem Konflikt zwischen Sicherheit und Freiheit/Individualität.Mit eindrucksvollen Metaphern wie dem Verlust Farbe zu sehen, der Unterbindung des Sexualtriebs um die Fortpflanzung dafür vorgesehenen 'Birthmothers' zu überlassen, und die computerähnlichen Umgänge in Familien, ist "The Giver" ein großartiger, kurzer Roman, bei dem man in den Fortsetzungen vor allem noch auf mehr Beschreibungen und Erklärungen hoffen kann.-Leifwww.koopcast.de

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  • The Giver

    The Giver
    anina21

    anina21

    28. November 2015 um 20:06

    Der 16-jährige Jonas lebt in einer zukünftigen, scheinbar idealen Welt: Es gibt keine Kriege, keine Armut und keine Gewalt. Doch im Gegenzug empfinden die Menschen aufgrund einer Droge, die ihnen jeden Tag verabreicht wird, keinerlei Gefühle und sehen keine Farben. Wissenschaftler kontrollieren auch die Umwelt, damit diese das Gleichgewicht in der Gemeinschaft nicht stören kann. Alle Menschen leben in völliger Gleichheit: Sie haben identische „Unterkünfte“ und tragen identische Kleidung. Der Rat der Ältesten unter dem Vorsitz der „Chefältesten“ kontrolliert das gesamte Leben. Jede Familie darf nur zwei Kinder haben. Doch die Mütter und Väter sind nicht die leiblichen Eltern. Söhne und Töchter werden von Leihmüttern ausgetragen und einem Paar auf Antrag zugewiesen. Sobald sie ein bestimmtes Alter erreicht haben, wird die Familie aufgelöst und die jungen Menschen erhalten eine vorgegebene Aufgabe in der Gesellschaft. Jonas ist ein außergewöhnlicher Junge: Er ist intelligent, rechtschaffen und hat als Einziger in der Gemeinschaft strahlende Augen. Im Rahmen einer Zeremonie, bei der die jungen Männer und Frauen ihre künftige Bestimmung erfahren, ernennt die Chefälteste Jonas zum neuen „Hüter der Erinnerung“. Ziel dieses ehrenvollen Amts ist es, das gesamte Wissen der Menschheit stellvertretend zu verwalten. Nur der „Hüter der Erinnerung“ weiß, wie die Welt vor der Einführung der völligen Gleichheit aussah. Eine Welt der Unvollkommenheit und Aggression, aber auch der Liebe und der Solidarität unter Menschen. Jonas beginnt seine Ausbildung beim derzeitigen Hüter der Erinnerung, der dadurch zum „Geber“ wird. Der alte Mann ist freundlich, aber müde, weil die Bürde der Vergangenheit allein auf seinen Schultern lastet. Je mehr Zeit Jonas mit seinem Mentor verbringt, desto mehr kapselt er sich von seinen Freunden ab. Süchtig nach immer neuen Informationen aus der alten Welt, die außer ihm niemand kennen darf, lernt er Spaß und Freude, Traurigkeit, Schmerz und die Liebe kennen. Unverhofft fühlt er sich zu Fiona, mit der er seit Kindertagen befreundet ist, hingezogen. Der Geber und sein wissbegieriger Schüler erkennen, dass die Welt, in der sie leben, nur auf Lügen und Verbrechen aufgebaut wurde. Weil alle Menschen ihrer Erinnerung beraubt werden, kann niemand wahre Freude oder echte Liebe empfinden. Die Beiden beschließen, das System zu stürzen. Doch die Hürden sind höher als befürchtet. Der Rat der Ältesten hetzt Asher, Jonas’ besten Freund seit frühester Kindheit, gegen ihn auf. Um die Menschen, die er liebt, retten zu können, muss Jonas die Flucht aus der Gemeinschaft gelingen. Doch vor ihm hat es noch niemand geschafft, diese lebend zu verlassen. Als er flieht, nimmt der Ältestenrat den Geber und Fiona, die Jonas geholfen hat und bereits begonnen hat, seine Gefühle zu erwidern, fest. Asher gelingt es, Jonas aufzustöbern, er lässt ihn jedoch entkommen, da Fiona ihn zuvor an ihre gemeinsame Freundschaft erinnert hat. Mit letzter Kraft kann Jonas die Grenze der Erinnerungen überschreiten, woraufhin alle Erinnerungen an die Vergangenheit zurückkehren und die Menschen aus ihrer Gleichheit reißen.

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  • Einfach wunderbar

    The Giver
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. September 2015 um 15:07

    Das Cover ist schlicht gehalten, ein älterer Mann der dort auf schwarzem Hintergrund abgebildet ist, Alter steht ja bekanntlich für Weisheit, speigelt also die Geschichte wieder denn es könnte „Der Hüter der Erinnerungen“ bzw. „The Giver“ sein. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist flüssig und angenehm, nicht sehr bildlich aber das schadet der Geschichte nicht. Charaktere, Landschaft und die Gesellschaft werden ausreichend erklärt sodass es einem nicht flach vorkommt. Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen und der Textfluss war angenehm. Jonas ist eigentlich ein ganz normaler Junge, doch von einem auf den anderen Tag ist er für etwas Höheres vorgesehen und geht in die Lehre des Hüters der Erinnerung. Er sieht sich nun mit vielen Einflüssen konfrontiert und darf mit niemandem darüber sprechen, das fällt ihm natürlich sehr schwer, denn was er erfährt verändert sein ganzes Leben. Jonas setzt sich für die Menschheit ein er ist ein interessanter Protagonist und so war es umso einfacher das Buch zu lesen. Es ist wirklich interessant nochmal eine ganz andere Form der Welt kennen zu lernen, so ganz ohne Krieg, Hass, Eiversucht, kann man sich selbst gar nicht vorstellen das es alles friedlich ist. Natürlich gibt es hier auch einen Haken aber ich möchte nicht so viel verraten. Fazit: Das Buch hat mich begeistert, ich kann es jedem empfehlen der gerne Dystopien mag und in andere Welten abtauchen möchte und sich mit interessanten Protagonisten auf eine interessante Reise zu begeben. 

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  • The Giver

    The Giver
    Aria_Buecher

    Aria_Buecher

    24. August 2015 um 16:07

    The Giver Stell dir eine Welt ohne Gefühle, Schmerz oder Risken vor. Dein Alltag wurde von anderen perfekt durchorganisiert und dein Beruf wird die früher oder später von zugeteilt. Jonas ist in so einem Gesellschaftssystem aufgewachsen. Als er und seine Mitschüler ihre zukünftigen Berufe erfahren, wurde Jonas für einen ganz besonderen, ehrenvollen Posten auserwählt. Er ist der Nachfolger vom "Hüter der Erinnerung". Seine Ausbildung beginnt beim alten Hüter, der ihm Erinnerungen aus einer scheinbar unerreichbaren Welt zeigt. Jonas beginnt an dem vorherrschenden Gesellschaftssystem zu zweifeln und sieht nur eine Möglichkeit zu entkommen: Flucht! Das Buch beschreibt eine typische Dystopiegeschichte: Fragliches Gesellschaftssystem, welches die Menschen vor "gefährlichen Faktoren" (in diesem Fall vor Gefühlen, Schmerzen und falschen Entscheidungen) schützen will. An sich keine "neue" Geschichte. Erinnert mich auch irgendwie an Panem, die Bestimmung und Co., aber trotzdem hat die Geschichte ihren ganz eigenen Charme! Das Buch ist innerhalb kürzster Zeit durchgelesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht verständlich (Bezieht sich auf die englische Ausgabe) Die Hauptperson Jonas hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Er ist freundlich, hilfsbereit und irgendwie so unschuldig/naiv. Im Laufe der Handlung verändert er sich vom naiven Jungen in einen verantwortungsvollen Mann. Der ganze Handlungsverlauf war ein bisschen vorhersehbar, aber trotzdem ist das Buch sehr spannend! Von dem Ende war ich jedoch ein bisschen enttäuscht. Meinetwegen hätte die Autorin noch 100 Seiten weiter schreiben können. Meiner Meinung nach war das Ende gar kein richtiges Ende, aber ich glaube es gibt noch weitere Bücher von Lois Lowry. Ob die jetzt zu dieser Geschichte gehören oder nicht, weiß ich leider (noch) nicht. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert !

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  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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    • 1047
  • Gut, mit kleineren Schwächen

    The Giver
    Lena205

    Lena205

    27. May 2015 um 15:54

    Inhalt Jonas lebt in einer Welt, in der es keinen Schmerz und keinen Krieg gibt. Alle sind gleich, es gibt kaum noch Dinge, die man selbst entscheiden kann. Bei der Zeremonie der Zwölf bekommt Jonas seinen Job zugewiesen. Er hat die große Ehre, der nächste Hüter der Erinnerung zu werden. Beim Giver lernt er vieles über die Vergangenheit der Welt und, dass nicht alles so perfekt ist wie es scheint... Meinung Die Grundidee fand ich sehr gut. Man hat nach und nach immer mehr über Jonas Welt erfahren und nicht alles auf einmal am Anfang, sodass es zu keiner Zeit langweilig wurde. Leider hat man viel über Jonas Welt durch Erinnerungen von ihm erfahren, was manchmal etwas verwirrend war. Jonas und die anderen Charaktere waren alle interessant und haben mir gut gefallen. Jonas Entwicklung war sehr spannend, da er sich sehr verändert hat. Das Ende hat mir nicht so gut gefallen, da es zu schnell kam. Die ersten 150 Seiten ist kaum etwas geschehen und die Geschichte floss nur so vor sich hin. Auf den letzten 30 Seiten war dann aber zu viel Handlung gequetscht. Ich hätte es besser gefunden, wenn das Buch noch 50 Seiten länger gewesen wäre und man dafür mehr über Jonas Entschluss erfahren hätte. Außerdem war mir das Ende zu offen. Fazit Ein schöne Geschichte mit kleineren Schächen, die zum Nachdenken anregt.

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  • Ungenutztes Potential

    The Giver
    LaLecture

    LaLecture

    07. January 2015 um 16:32

    Inhalt Jonas lebt in einer Gemeinschaft, in der das Leben perfekt geregelt und geordnet ist: Jedes Jahr gibt es eine große Zeremonie, bei der die kleinsten Kinder einen Namen erhalten und Eltern zugeteilt werden, die größeren Kinder jeweils neue Rechte und Pflichten bekommen und die 12-jährigen erfahren, welchen Beruf sie in Zukunft ausüben werden - eine Entscheidung des Komitees , die ihr ganzes Leben beeinflussen wird. Dieses Jahr wird Jonas 12, dieses Jahr wird sich entscheiden, wie sein Leben weitergehen wird. Doch statt eines normalen Berufs wird ihm eine große Ehre zuteil: Er wird der neue Hüter der Erinnerungen, eine der wichtigsten Positionen in der Gemeinschaft. Vom sogenannten Geber erhält er sämtliche Erinnerungen, die den anderen Menschen verwehrt bleiben, Erinnerungen an Dinge, die es schon lange nicht mehr gibt: Sonne, Schnee, Farben, Tiere, aber auch furchtbare Erinnerungen wie Hunger, Zerstörung und Krieg. Doch mit diesem Wissen, kommen auch Zweifel in Jonas auf. Ist das Leben in der Gemeinschaft wirklich das richtige? Oder sollten diese Erinnerungen mit allen Menschen geteilt werden? Meinung "The Giver" wird in den USA offenbar als Kinderbuchklassiker regelrecht gefeiert und oft als Schullektüre benutzt, ich jedoch kann diese Begeisterung leider nicht so ganz nachvollziehen. Gerade im Vergleich mit anderen Dystopien kann das Buch leider absolut nicht mithalten, aber auch ansonsten fehlt es ihm leider an einem wirklichen Spannungsbogen und es bleibt viel ungenutztes Potential. Nehmen wir einmal die Idee der "community". Dort sind alle Menschen gleich, es gibt weder Hunger noch Krieg, alles ist geordnet - aber zu welchem Preis? Die Menschen kennen keine wirklichen Emotionen, keine Liebe, keine Familien in unserem Sinne, sie werden überwacht und müssen sich an strenge Regeln halten, Individualität ist ein Fremdwort für sie, ebenfalls wie Sonne, Strand, Schnee, .... Das alles könnte die interessante Frage aufwerfen, ob Gleichheit und Frieden nicht vielleicht wirklich nur möglich sind, wenn die Menschen einiges an Individualität und Freiheit einbüßen. Leider wird ebendiese Frage im ganzen Buch kaum angesprochen. Jonas beschäftigt zwar der Gedanke, dass es doch schade ist, dass es so etwas wie Familien nicht mehr gibt, er setzt sich jedoch selten mit der Frage auseisender, wie es dazu kommen konnte, welche Gründe es für die Gleichheit in seiner Gesellschaft gibt und welche negativen Folgen eine Änderung vielleicht auch haben könnte. Ähnlich ist es mit dem Wetter, den Farben oder dem "Entlassen" von älteren Menschen. Das finde ich doch eher dürftig. Selbst wenn man "The Giver" als Kinderbuch sieht, sollte man den Lesern doch zutrauen, dass sie sich nicht einfach nur von der Geschichte berieseln lassen sondern sich auch mit solchen Fragen beschäftigen wollen. Schade ist auch, dass die Geschichte nicht so richtig in Gang kommen will. Der gesamte Anfang wirkt, obwohl man im Prinzip mitten in die Geschichte hineinfällt, wie eine endlose Einleitung, die schon ein Drittel des Buches einnimmt, dann trifft Jonas kurz vor Schluss plötzlich sehr abrupt eine Entscheidung, es folgen wieder einige eher langatmige Seiten und dann ist das Buch plötzlich vorbei und der Leser ist kein Stück schlauer. Ich persönlich habe mich am Ende fragen müssen, was mir das Buch jetzt sagen wollte. Positiv ist jedoch anzumerken, dass sich das Buch extrem schnell liest. Es ist eher für Kinder geschrieben und daher in einem sehr einfachen und flüssigen Stil verfasst. So wirkt es auch trotz des fehlenden Spannungsbogens nicht allzu langatmig. Fazit "The Giver" beweist durchaus Potential durch die angesprochenen Ideen und angedeuteten Fragen, jedoch mangelt es dem Buch leider an einem Spannungsbogen und einem wirklichen roten Faden und es wird längst nicht das ganze Potential der Idee genutzt. Insbesondere die Hauptfigur hinterfragt und überdenke Situationen oft nicht kritisch genug und das Ende wirkt etwas unvollständig. Daher kann ich nur 2,5 Sterne vergeben.

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  • Zeitlos und denkwürdig

    The Giver
    Mitnichten

    Mitnichten

    15. August 2014 um 13:14

    Da dieses Buch ja anscheinend verfilmt wurde, habe ich mich als Anhänger dieses Werkes entschlossen im Nachhinein doch noch meinen Senf dazu zu geben. Jedoch hauptsächlich da ich von der anscheinenden Umsetzung des Buches schon geschockt bin - und wer auch nur einen Blick auf das Alter der Schauspieler geworfen hat *hust* sollte wissen, dass man da mehr als nur ein bisschen getrickst hat - zumal es auch so aussieht, als wolle man versuchen "The Giver" in ein Teenagerdrama zu verwandeln, was es sicherlich nicht (!) ist. Aber genug davon. Ich hatte vor einem Jahr im Englischunterricht die Wahl zwischen diesem Buch und einem anderen und war auch die einzige, die es tatsächlich gelesen hat. Das habe ich auch nicht bereut, da mir das Buch im Allgemeinem sehr gefallen hat. Es lässt viel zur Interpretation übrig, vor allem das Ende, bei dem ich gestehe, dass es mich doch etwas mitgenommen hat. Offene Enden sind wohl doch nichts für mein leicht emotional angehauchtes Gemüt. Der Schreibstil war leicht zu lesen, hauptsächlich da ich mir mit der englischen Sprache sehr leicht tue. Trotzdem denke ich, dass es auch für "Schwächlinge" durchaus machbar ist. Ich habe mit dem Protagonisten Jonas mitgefühlt und kam dabei sehr zum Nachdenken. Immer wieder schossen mir Gedanken zur Schönrednerei ein - ob bezogen auf die Regierung, Filme, Ärzte - man kann es auf fast jeden übertragen. So lange man auch versucht die Menschheit vor Schmerz, Tod und der Wahrheit zu verstecken, es gibt immer mindestens eine Person, die das Leid tragen muss und diese eine ist letztendlich auch meistens die, die alles zum Platzen bringt. Eine sehr fragwürdige Gesellschaft, ein interessanter "Giver" und ein meiner Meinung nach zum Denken anregendes Buch, das mit seiner Endszene mehr verwirrt als klarstellt.

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  • The Giver

    The Giver
    mona_lisas_laecheln

    mona_lisas_laecheln

    18. March 2014 um 16:05

    Jonas lebt in einer geordneten und friedlichen Gemeinschaft. Alles geht nach Plan, jeder ist glücklich, und keiner Hinterfragt die Ereignisse. Mit Spannung und Furcht fiebert er seinem 12. Jahrestag in der Gemeinschaft entgegen, an dem er gemeinsam mit seinen Klassenkameraden seine zukünftige Aufgabe zugeteilt bekommt. Altenpfleger, Lehrer, Jurist - er kann sich nicht wirklich vorstellen in welchen Beruf er passen könnte. Bis er dann die Aufgabe des Receivers zugesprochen bekommt, eine Rarität, da es nur einen einzigen davon in der Gemeinde gibt. The Giver, der alte Receiver und somit nun Jonas Ausbilder lässt Jonas nach und nach Erinnerungen an eine alte Zeit zukommen. Erinnerungen an Kriege und unaussprechliches Leid, aber auch Erinnerungen an Liebe und das Gefühl einer Familie, die Jonas so nie gekannt hat. Erinnerungen die Jonas mit niemanden in seiner Gemeinschaft teilen kann und die ihn schon bald zum Außenseiter machen.  Das Buch "The Giver" ist einfach geschrieben und war für mich auch auf Englisch gut zu verstehen. Die Idee und Thematik des Buches fand ich sehr interessant und gelungen, hätte meiner Meinung nach aber durchaus das Potenzial gehabt etwas besser und länger ausgebaut zu werden. Das Ende ist ziemlich offen gehalten, dabei wäre für mich die Frage, wie es mit den Charakteren weitergeht eigentlich das Spannendste an der ganzen Geschichte. Das Buch baut durchgehend auf die Ereignisse am Schluss auf und bricht dann einfach ab, was ich ein wenig schade fand, da der Autor die Hauptbotschaft mit einem gelungenem Ende noch besser vermitteln hätte können. 

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  • Einfach super!

    The Giver
    Mira123

    Mira123

    01. January 2014 um 18:58

    Inhalt: Jonas lebt in der fernen Zukunft. Es gibt keine Gefühle, Farben und Entscheidungen mehr, aber auch kein Leid und keinen Schmerz. Alles wird von der Regierung kontrolliert. Nur einer kann sich noch an Schmerz und Leid sowie Farben und Gefühle erinnern: The Giver. Und er hat Jonas als seinen Nachfolger auserwählt. Nun bekommt er alle Erinnerungen übertragen. Und langsam bekommt er das Gefühl, dass so einiges in dieser Welt falsch läuft... Mein Kommentar: Ich habe dieses Buch innerhalb von 24 Stunden fertiggelesen. Ich bin absolut begeistert davon! Ich konnte richtig mit Jonas mitfiebern. Aber ich hoffe doch sehr, dass die Zukunft nicht so aussieht wie in dem Buch! Ich weiß ja nicht wies anderen geht, aber ein Leben ohne Farben und Gefühle kann ich mir nicht vorstellen. Und ich glaube nicht das mir so ein Leben gefallen würde!

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  • Rezension zu "The Giver" von Lois Lowry

    The Giver
    *Japsi*

    *Japsi*

    31. March 2009 um 22:36

    Obwohl es "nur" eine Schullektüre war, gefiel mir dieses englische Buch sehr gut. Es geht um eine Gesellschaft in der Zukunft, die unter der totalen Kontrolle steht. Wenn man sich vorstellt, dass unsere Gesellschaft auf dem besten Wege ist, zu so einer zu werden, wird dieses Buch nochmal so spannend. DIe Menschen haben weder Erinnerungen, noch Gefühle, außer einem em "Giver", dessen Nachfolger "Receiver" (Jonas), alle Erinnerungen etc. empfängt. Und sich aufmacht, die Gesellschaft zu verändern...

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  • Rezension zu "The Giver" von Lois Lowry

    The Giver
    Illaria

    Illaria

    10. December 2008 um 01:37

    In der Schule gelesen. Sehr gutes Buch!!!

  • Rezension zu "The Giver" von Lois Lowry

    The Giver
    Sara_1801

    Sara_1801

    22. April 2008 um 09:00

    Auch ein Schulbuch und ich fand es gar nicht schlecht. Es ist wirklich erschreckend zu sehen, was passieren könnte.