Lois Pryce

 4.3 Sterne bei 12 Bewertungen

Alle Bücher von Lois Pryce

Cover des Buches Mit 80 Schutzengeln durch Afrika9783770166879

Mit 80 Schutzengeln durch Afrika

 (3)
Erschienen am 06.11.2018
Cover des Buches Vollgas9783548369181

Vollgas

 (1)
Erschienen am 12.02.2007
Cover des Buches Red Tape and White Knuckles9780099513599

Red Tape and White Knuckles

 (0)
Erschienen am 20.03.2009

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Rezension zu "Mit 80 Schutzengeln durch Afrika" von Lois Pryce

Reisebericht der ungewöhnlichen Art
Wiosnavor einem Jahr

Lois Pryce beschränkt sich auf ihre Eindrücke der Länder und Menschen, erzählt kurz von Reisebekanntschaften. Hintergrundinformationen zu den von ihr durchquerten Ländern (bzgl Geschichte, aktuelle politische Lage) gibt es wenige. Dafür beschreibt sie detailliert ihre Erlebnisse auf dem Motorrad, bei sengender Hitze und in sintflutartigem Regen.

Diverse Kommentare gegen Deutsche  bringt diese Engländerin auch. Die Fotos lassen erahnen, dass sie mehr erlebte, als sie erzählt. Ihr Fokus liegt auf der Beschreibung ihrer Fahrerlebnisse, jede steinige, sandige, matschige Piste wird beschrieben.

Zuerst ärgerte ich mich über den deutschen Titel, der suggeriert, Afrika sei prinzipiell gefährlich. Diese weiße Frau kam problemlos durch, kritisch wurde es nur in der DRC - aber das war zu erwarten. Liest man weiter, stellt man fest, dass der deutsche Verlag mit den "Schutzengeln" wohl auf die Menschen aus war, die Lois in verwirrten Situationen mit Rat und Tat zur Seite standen. Okay, lass ich durchgehen. Bei "Rotes Klebeband und weiße Knöchel" greift kein deutscher Leser zu. Es hätte schlimmer sein können: "Als weiße Frau allein durch Afrika" oder so.

Lesenswert, wenn man auf einen Abenteuertrip aus ist. Ich hatte das Buch in zwei Tagen durch und mochte es. Wenn man allerdings auf Infos zu den Ländern hoffte, wird man enttäuscht. Es ist kein Vergleich zu Erika Fatlands "Die Grenze".

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Rezension zu "Mit 80 Schutzengeln durch Afrika" von Lois Pryce

‚Ich fühlte mich fast von Gabun verraten. Was ging hier vor?'
sabatayn76vor einem Jahr

‚Ich fühlte mich fast von Gabun verraten. Was ging hier vor? Wo war das richtige Afrika geblieben, das Afrika der unpassierbaren Straßen, der kilometerweiten Schlammbäder, waffenschwingenden Soldaten und schießwütigen Banditen?‘ (Seite 235)

Lois Pryce macht sich auf den Weg von England zur Südspitze Afrikas. Mit ihrem Motorrad fährt sie (größtenteils allein) durch Tunesien, Algerien, den Niger, Nigeria, Kamerun, Gabun, die Republik und die Demokratische Republik Kongo, Angola, Namibia und Südafrika.

Ich habe vor einer Weile bereits ‚Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren‘ von Pryce gelesen, und auch in ‚Mit 80 Schutzengeln durch Afrika‘ hat mir ihre Art zu erzählen von Anfang an gut gefallen. Pryce erzählt von Hoffnungen und Wünschen, aber auch von Ängsten, Enttäuschungen und Schwierigkeiten, mit denen sie sich auf ihrer großen Reise auseinandersetzen muss. Dabei ist sie oft selbstironisch und erzählt mit Humor, aber auch mit viel Emotionalität von ihrem Abenteuer.

Pryce berichtet wenig von der Geschichte und Politik der bereisten Länder, und auch Religion, Kunst und Kultur streift sie nur am Rande. Der Fokus ihrer Reisebeschreibung liegt auf den eigenen Erlebnissen als allein reisende Frau und Motorradfahrerin, auf Begegnungen mit den Menschen und der Interaktion mit ihnen.

Mir hat das Buch zwar von Anfang an gefallen, trotzdem hat mich die Lektüre erst richtig begeistert, als Pryce Zentral- und Westafrika erreicht hat, was sicherlich an meinem besonderen Interesse am Kongo liegt. Vor allem die Beschreibungen der beiden Kongo-Staaten sind der Autorin ausgesprochen gut gelungen, und hier spürt man als Leser die große Angst, die Pryce begleitet hat, und die Anspannung während der Reise.

‚Mit 80 Schutzengeln durch Afrika‘ ist ein unterhaltsamer und spannender Reisebericht über eine Tour, die ich (schon allein wegen des Motorrads) selbst nie unternehmen werde, über Länder, über die ich bisher nur wenig gelesen habe (vor allem Gabun), und über Orte, die ich extrem fesselnd finde, über die ich aber lieber vom heimischen Sofa aus lese statt sie selbst aufzusuchen (vor allem Angola und die beiden Kongos).

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K

Rezension zu "Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren ..." von Lois Pryce

Auf der Suche nach dem echten Iran
Kleeblatt2804vor 2 Jahren

In London findet Lois eine Einladung an Ihrem Motorrad das echte Iran kennenzulernen. Eine Abenteuerin wie Lois kann die Einladung nicht vergessen. Habib hat den Fremden/der Fremden mit dem Zettel nach Shiraz zu seiner Familie eingeladen. Es dauert nicht lang und der Entschluss steht fest. Sie beantragt ein Visum für den Iran. Das Visum wird bewilligt, aber ohne Motorrad, im Iran fahren keine Frauen Motorrad. Die Reiseroute und die verschiedenen Menschen, die sie trifft sind lesenswert. Mit ihrem Bike bestückt mit Bargeld und dem Benzin im Tank macht sie sich auf, mit dem Ziel das echte Iran zu entdecken, ein Schlafplätze zu finden und eine Tankstelle zu erreichen. Dabei gerät sie neben viel Gastfreundschaft auch in sehr brenzlige Situationen. Allein das Ende endet zu schnell. Die letzten 50 Seiten wurden lieblos so schnell erzählt, der Stoff hätte für zwei weitere Bücher gereicht.

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