Lois Pryce Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren ...

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Inhaltsangabe zu „Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren ...“ von Lois Pryce

Eine Frau, ein Motorrad und die wagemutigste Reise ihres Lebens
Eines Tages entdeckt Lois Pryce in London einen Zettel an ihrem weitgereisten Motorrad: Eine persönliche Einladung in den Iran, ausgesprochen von einem Fremden namens Habib. Die Neugierde der Abenteurerin ist geweckt. Dass Frauen im Iran offiziell gar kein Motorrad fahren dürfen ... und alle Bekannten ihr dringend davon abraten ... geschenkt! Ihre ebenso mutige wie überraschende Reise in den echten Iran kann beginnen: 5000 Kilometer mit Helm und Hidschab - und zahllosen unvergesslichen Begegnungen.

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  • ‚Man kann nur dann wirklich reisen [].'

    Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren ...

    sabatayn76

    27. October 2017 um 14:11

    ‚Man kann nur dann wirklich reisen, wenn man loslässt und annimmt, was jeder Ort zu bieten hat, ohne ihn in eine bekannte Schablone pressen zu wollen.‘ (Freya Stark)Die Umstände, die Lois Pryce in den Iran führten, waren recht merkwürdig: Sie hatte ihr Motorrad im Londoner Stadtteil Kensington geparkt und fand bei der Rückkehr daran einen Zettel von einem gewissen, ihr unbekannten Habib, der ihr eine Motorradreise nach Schiraz ans Herz legte, damit sie sein Land vor Ort und jenseits der gängigen Vorurteile gegenüber dem Iran kennenlernen kann. In der Folge beschäftigt sich Pryce intensiver mit dem Land und beschließt letztendlich, sich auf den Weg in den Iran zu machen und sich selbst von der von Habib angepriesenen Schönheit des Landes zu überzeugen. Sie erhält problemlos ein Visum, aber keine Erlaubnis, mit dem Motorrad einzureisen, so dass sie einen Trick anwenden muss. Und schließlich betritt sie iranischen Boden und reist auf ihrem Motorrad quer durchs Land. Mir hat ‚Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren... Was passierte, als ich es trotzdem tat‘ sehr gut gefallen, obwohl ich den Titel des Buches sehr sperrig und wenig ansprechend finde. Da ich aber schon viel über den Iran gelesen habe und sehr interessiert an dem Land und seinen Bewohnern bin, habe ich das Buch trotzdem gelesen. Pryce erzählt auf einfache und unterhaltsame Weise von ihrer Reise, so dass man das Buch schnell lesen kann und von der ersten Seite an gefesselt ist. Dabei begleitet man die Britin bei der Lektüre durch Städte wie Täbriz, Teheran, Isfahan, Yazd, Schiraz und in verschiedene Landschaftsformen des Iran wie z.B. ins Elburs-Gebirge. Pryce‘ Buch ist eine gelungene Mischung aus Fakten, Freya Starks Reisebericht aus den 1930er Jahren, eigenen Erlebnissen und den Erzählungen von unterwegs getroffenen Personen. Pryce berichtet u.a. von Geschichte und Politik, Vorurteilen und Lernprozessen auf beiden Seiten, Alltag und gesellschaftlichen Besonderheiten wie tarof, Unsicherheit und Gefahren, Gefängnis und Geheimpolizei, Islam und Zoroastrismus, Gastfreundschaft und Aufeinanderprallen der Kulturen, Alkohol und Opium, Islamische und Grüne Revolution, Reza Schah Pahlavi und Ruhollah Chomeini. Neben den vielen Informationen über den Iran und die Iraner fand ich besonders gelungen, welche Wandlung Pryce durch ihre Iran-Reise durchgemacht hat, wie sie Vorurteile abgelegt hat und wie sie sich auf Land und Leute einlassen konnte.

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