Lois Pryce Vollgas

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Inhaltsangabe zu „Vollgas“ von Lois Pryce

Ein nörgelnder Chef, die ewig gleiche Routine im Büro - klar, daß die junge Engländerin Lois Pryce eines Tages ihren Alltag satt hat. Aber muß sie deswegen gleich den gutbezahlten und sicheren Job bei der BBC kündigen? Muß sie wirklich auf ein Cross-Motorrad steigen und alles zurücklassen? Sich etlichen Gefahren aussetzen, die während ihres Wahnsinns-Trips von Alaska bis Feuerland auf sie lauern? Sie muß - denn eines hat sie als eingefleischte Bikerin gelernt: Nur wer bremst, verliert...
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  • Ein Wahnsinnstrip? Eher wohl nicht….

    Vollgas
    abuelita

    abuelita

    10. August 2013 um 14:38

    j-ein……… möchte ich dazu sagen. Das einzige was wirklich sehr genau passt ist der Titel…Vollgas – zwar nicht gerade „Augen zu und durch“ , aber doch eher in dieser Art . Sicher, mit Vollgas konnte die Autorin mit Ihrem Bike nicht fahren, aber trotzdem ist der Titel nicht unklug gewählt: denn es kam Ihr doch hauptsächlich auf das FAHREN AN SICH drauf an. Einfach on the road zu sein, das ist es, was für Lois Pryce das Abenteuer war. Also für eine eigene Reiseplanung dieser Art ist das Buch absolut nicht zu gebrauchen, das ist mal das das eine. Das andere ist, dass alles doch recht oberflächlich bleibt und es doch auch einiges an Ungereimtheiten gibt. Kunst und Kultur, Begegnungen mit anderen Menschen in diesen Ländern, die ein bisschen tiefer gehen bzw. von denen die Autorin uns erzählt? Fehlanzeige. Zudem hat mich gestört, dass ich oft dachte: was möchte sie eigentlich? Die „armen“ Länder Mittelamerikas waren ihr zu dreckig und mit zu viel Elend verbunden, Costa Rica (kein Militär, keine hungernden Kinder auf den Strassen, keine – offensichtlichen - Slums) dagegen erschien ihr als „zu fade“ und als Abenteuerthemenpark….. Dann braucht sie Erholung – das ist verständlich und nachvollziehbar. Weniger verständlich, dass sie sich dazu tagelang in ein Zimmer verkriecht und ausser essen und fernsehen nichts tut, weil ihr die Leute draussen zu aufdringlich sind…andererseits heisst es dann einige Seiten weiter, dass die Aufenthalte in der Großstadt doch sehr ermüdend gewesen wären…. „ein Satz Kleidung musste reichen, zwei Paar Socken waren genug, drei Paar Unterhosen – wenn man sie auf links zog, reichten sie für drei Tage“….mich schauderte…. 8 Monate und dann DAS? Dafür aber Lippenstifte und was weiss ich noch nicht alles im Gepäck? Ich weiss nicht, liegt es an der Übersetzung oder war das real so? Auch und gerade Reisen auf der Panamericana mit dem Motorrad – dazu kenne ich wesentliche bessere Bücher, die auch mehr Informationen über Land und Leute und eigene intensivee Eindrücke geben.Und wesentlich mehr Wissen über die bereisten Länder und vor allem die Menschen dort bieten.... Drei Sterne bekommt das Buch trotzdem….für den typisch britischen Humor, für die Selbstironie ….und für das unfreiwillige Amüsement….. „born to be wild“…..*gg*

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