Lojze Wieser Geschmacksverwandtschaften

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Inhaltsangabe zu „Geschmacksverwandtschaften“ von Lojze Wieser

Pita, Burek, Borek, Strudel, Pastete oder Tikuö; gebacken, gebraten, gedampft, gedünstet, auf Platten, Tellern oder in Schüsseln gereicht: alles Abwandlungen von ein und derselben Idee, einfache Zutaten durch die Zubereitung zu veredeln, durch geringfügige Ergänzungen zu erhöhen und die Eigenart einzelner Zugaben hervorzuholen. Alles hoch elaborierte Annäherungen an gewohnte Geschmäcker, an uralte Erfahrungen - ein Hineingreifen in den unergründlichen Schatz der Fantasie, um sich und die Seinen mit den veredelten Produkten der Natur zu belohnen. Je nach klimatischen Bedingungen wird eine Speise roh, verkocht, in der Suppe, als Lobin, als Ponzger oder Matev gereicht, je nach Gegend Camembert, Blauschimmel, Quargel oder Munster in der Birkenrinde erwärmt, gelöffelt oder mit Kartoffeln aufgetunkt. Mit Geschichten und Rezepten von Nezihe Araz, Veljko Barbieri, Ghillie Basan, Fabjan Hafner, D evad Karahasan, Tessa Kiros, Stafan Kreidl, Barbara Maier, Viljem Pohljobkin, Rolf Schwendter, Christoph Wagner, Lojze Wieser u. v. a.

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  • Küchentektonische Bruchlinien

    Geschmacksverwandtschaften
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    27. January 2014 um 03:49

    Die Geschichte des Essens in Europa ähnelt der Geschichte der Sprachen. Die Küchen verändern sich hin zu einem Einheitsbrei; wie die kleinen Sprachen verschwinden auch die regionalen Rezepte zusehends. „Nicht das Bessere, sondern das Stärkere setzt sich durch.“ Leider. Jeder von uns hat durch seine Erinnerungen an die Gerichte seiner Kindheit und auf Reisen eine persönliche europäische Tafel. Europa besitzt „küchentektonische Bruchlinien und Lebensmittelscheiden“ (z.B. Butter – Olivenöl), die dafür sorgen, dass grundsätzlich ähnliche Gerichte regional unterschiedlich zubereitet werden. Auch gesellschaftliche Veränderungen, Kriege und Fremdherrschaft haben ihre Spuren in den Küchen hinterlassen. Wobei die Änderungen nicht immer positiv sind. Gegen Missbrauch und Profitgier, gegen gesundheitliche Gefährdungen durch Nahrungsmittel und gegen Monopole und Zölle muss man angehen. Dringend. Das Menü im Buch umfasst 10 Kapitel, es handelt sich also um ein herrlich üppiges Mahl mit einer Vielzahl von unterschiedlichen europäischen Gerichten. Aufgelockert werden die Rezepte durch Texte mit Erinnerungen und mit Informationen über die Gerichte, wie Herkunft und Zubereitung.

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