Lola Jaye Was fehlt, bist Du

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Inhaltsangabe zu „Was fehlt, bist Du“ von Lola Jaye

An Laras dreißigstem Geburtstag klingelt es plötzlich an der Tür: Yomi, ihre leibliche Mutter, ist den weiten Weg aus Nigeria nach England gekommen, um ihre Tochter kennenzulernen. Lara hatte eine glückliche Kindheit, aber sie hat immer gespürt, dass ein Teil von ihr fehlt, sich an jedem Geburtstag gewünscht, dass ihre «richtige» Mutter sie besuchen kommt. Nun ist sie wirklich da, und Lara muss sich ihrer Vergangenheit stellen.

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  • wieder ein gelunges Buch von Lola Jaye

    Was fehlt, bist Du
    Dani1046

    Dani1046

    01. April 2013 um 20:50

    Lara ist adoptiert und was sie eigentlich immer wissen wollte, spielt mit zunehmenden Alter dann doch nicht mehr die große Rolle: Sie hat sich abgefunden, dass ihre leibliche Mutter sie nicht haben wollte. Als dann gerade an ihrem 30igsten Geburtstag eine bunt gekleidete Frau vor ihr steht und sie mit ihren vollständigen Namen: Omulara, anredet, ist ihre Welt aus den Fugen geraten. Ihre Mutter hat sie gefunden. Doch zwischen Lara und Yomi steht das Leben der verlorenen gemeinsamen Jahre. Lola Jaye schreibt einfach so gefühlvoll und schön. Ich mag Ihre Bücher. Sie wählt die Worte so, dass man sich so richtig einfüllen kann. Und die Geschichte ist realistisch, sprich lebensnahe! Viel Spaß beim lesen!

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  • Rezension zu "Was fehlt, bist Du" von Lola Jaye

    Was fehlt, bist Du
    BlogFrosch

    BlogFrosch

    02. March 2013 um 13:24

    Dieses Buch habe ich auf Seite 50 abgebrochen!

  • Rezension zu "Was fehlt, bist Du" von Lola Jaye

    Was fehlt, bist Du
    Tialda

    Tialda

    16. February 2013 um 21:02

    Rezension: Zwar ist das Cover von Lola Jayes “Was fehlt, bist Du” bunt, verziert und schön anzusehen, aber irgendwie passt es nicht zu der eigentlich ernsten Geschichte, die es umschließt. Und genau wie das Cover ist im Prinzip das ganze Buch. Es ist gut, aber etwas fehlt. Lola Jaye schreibt so, dass man den Text gerne liest. Nicht mit literarischer Höchstleistung, aber flüssig schreibt sie in der dritten Person und der Ich-Perspektive der Protagonistin Lara, die mir nicht immer ganz sympathisch war. Ungewöhnlich in einem Buch – der Text ist farbig gedruckt, eine Art rostbraun, das mich ein bisschen an eine Familienchronik erinnerte. Die Geschichte an sich hat mir ganz gut gefallen. Die Kapitel finden in verschiedenen Zeitebenen statt und es wird auf die jeweiligen Geschichten von Lara, ihre Adoptivmutter Pat und der leiblichen Mutter Yomi eingegangen. Davon, wie Yomis Leben in Afrika war und wie ihre Liebe zerbrach, wie Pat einst ein Popsternchen war und sich danach mit ihrem Mann für die Adoption eines Kindes entschied und wie Lara als Mädchen mit schwarzer Hautfarbe im hauptsächlich weißen England aufwuchs und sich nicht nur deswegen oft schlecht fühlte. Die Parts die in der Gegenwart spielen handeln davon, dass Yomi zu Laras 30. Geburtstag nach England gereist ist, um sie kennenzulernen und wie vor allem Lara damit umgeht. Im Laufe ihres Lebens hat sie sich angewöhnt, ihre Gefühle größtenteils unter Verschluss zu halten und so will sie ihre leibliche Mutter anfangs nicht um sich haben, weil dies eine große Emotionslawine an Wut und Trauer auslöst. Darauf, wie sich Adoptivmutter Pat fühlt, wird leider nur wenig eingegangen, dafür aber umso mehr auf Laras durcheinander geratenes Gefühlsleben und wie sich dies auf ihr komplettes soziales Umfeld auswirkt. Einerseits war ich oft genervt von Laras Reaktionen, aber andererseits kann ich das wohl einfach nicht nachvollziehen, da ich nicht adoptiert wurde. Die Autorin schreibt hier allerdings aus eigener Erfahrung, also ist das Verhalten der Protagonistin vielleicht doch nicht so unrealistisch, wie es mir vorkommt. Im Großen und Ganzen betrachtet kam mir das Buch aber trotz des ernsten Themas manchmal wie ein nichtssagender Frauenroman vor und diese Tatsache überrascht und beeindruckt mich beinahe. Es fällt mir bei “Was fehlt, bist Du” wirklich schwer, einzugrenzen, welche Zielgruppe von diesem Buch begeistert sein könnte. Am besten selbst rausfinden ; ). Fazit: Nicht langweilig und sehr gut lesbar – aber der emotionale Funke springt leider nicht über.

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  • Rezension zu "Was fehlt, bist Du" von Lola Jaye

    Was fehlt, bist Du
    Klusi

    Klusi

    13. February 2013 um 16:39

    Lara wurde im Alter von drei Jahren von einem englischen Ehepaar adoptiert. Patricia und Barry Reid hatten die Kleine, die vorher in einem Kinderheim in Nigeria lebte, sofort ins Herz geschlossen und nach London geholt. Dort wächst Lara behütet und in liebevoller Umgebung auf, wären da nicht die Sticheleien der Schulkameraden und manchmal auch wildfremder Leute, die ihr ins Bewusstsein bringen, dass sie anders ist als die Menschen in ihrem Umfeld. Mittlerweile ist Lara erwachsen und beruflich erfolgreich. Mit der Vergangenheit scheint sie abgeschlossen zu haben, zumindest hat dies äußerlich den Anschein. Aber vieles an ihrem Verhalten lässt darauf schließen, dass ihr etwas im Leben fehlt. Auch fällt es ihr schwer, sich selbst zu akzeptieren; sie kann nicht glauben, dass es wirklich Menschen gibt, denen etwas an ihr liegt. Über ihre Herkunft weiß sie nicht sehr viel, aber lange Zeit war ihr innigster Wunsch, eines Tages ihre leibliche Mutter zu treffen. Als dies dann wirklich geschieht, hat Lara schon nicht mehr damit gerechnet, und die Begegnung wirft sie völlig aus der Bahn. An ihrem dreißigsten Geburtstag holt Lara die Vergangenheit ein, denn plötzlich taucht Yomi auf der Party auf und stellt sich als Laras Mutter vor. Für Lara ändert sich alles; ihr komplettes Leben wird auf den Kopf gestellt, und sowohl sie selbst als auch Yomi und Patricia müssen einen Weg zueinander finden. Die Situation der drei Frauen in diesem Roman ist nicht einfach. Lara möchte einerseits mehr über ihre Wurzeln erfahren, um ihre eigene Identität vollends entwickeln zu können, aber sie liebt ihre Adoptiveltern und möchte diese nicht verletzen. Patricia, ihre Adoptivmutter, war einst eine gefeierte Sängerin- Ihr wahres Lebensglück erfüllte sich erst mit Laras Adoption. Sie geht völlig in ihrer Aufgabe als Mutter auf und hat Angst, Lara zu verlieren. Aber da ist Yomi, Laras leibliche Mutter, die ihre kleine Tochter aus Sorge und Liebe weggegeben hat. Nach dreißig Jahren ist sie in der Lage, mit ihr Verbindung aufzunehmen. Einerseits verunsichert es sie, aber sie kann auch gut verstehen, dass Lara sie nicht mit offenen Armen empfängt. Zu viele Fragen sind noch ungeklärt, und alle Beteiligten müssen sich erst an die neue Situation gewöhnen. Die Autorin geht in diesem Roman sehr feinfühlig ans Werk. Abwechselnd werden Laras Lebenssituation in der Gegenwart und die Entwicklung in der Vergangenheit beleuchtet, wo man mehr über die beiden Mütter der jungen Frau erfährt. Nach und nach fügt sich alles zu einem Gesamtbild, und sowohl Yomis als auch Patricias Beweggründe werden klar. Jede der drei Protagonistinnen für sich kann man gut verstehen, und auch für Laras Adoptivvater Barry hat man Verständnis, wenn man weiß, welche Gefühle und Gedanken hinter seinen Handlungen stecken. Dass Lara, die nach außen hin erfolgreiche Geschäftsfrau, insgeheim nicht völlig glücklich ist und von Verlustängsten geplagt wird, spürt man deutlich, wenn man ihr Verhältnis zu ihrem Freund Tyler betrachtet. Lara kann nicht glauben, dass sie geliebt wird und für andere Menschen wichtig ist. Mit ihrem daraus resultierendem Verhalten stößt sie diejenigen, die sie eigentlich liebt, immer wieder vor den Kopf. Es ist ein sehr emotionaler Roman, und ich könnte mir vorstellen, dass die Autorin auch Autobiographisches in die Geschichte gepackt hat, denn sie selbst lebt ebenfalls in London und hat auch einige Zeit in Nigeria, dem Land ihrer Vorfahren, verbracht. So gesehen weiß sie, wovon sie spricht und kann Laras Geschichte sensibel und glaubwürdig vermitteln. Dieser großartige Roman geht einem nahe und zeigt, wie wichtig es für die individuelle Entwicklung eines Menschen ist, die eigenen Wurzeln zu kennen sowie seinen persönlichen Platz in der Familie und im Leben zu finden.

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  • Rezension zu "Was fehlt, bist Du" von Lola Jaye

    Was fehlt, bist Du
    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    13. February 2013 um 13:31

    "Wie können Tauben hören, wenn sie keine Ohren haben?" "Wo wohnen die Sterne am Himmel denn nachmittags?" "Warum bin ich ... anders?" Seite 21 Inhalt: Lara wusste, dass es in ihrem Leben irgendwann einen einschneidenden Augenblick geben wird, der alles verändert, denn etwas fehlte in ihrem Leben. Sie wusste nur nicht, wann dieser Augenblick sein wird. Sie feiert gerade mit ihrer Familie und Freunden ihrem dreißigsten Geburtstag, als es an der Türe klingelt. Und Lara weiß - der Augenblick ist gekommen. Denn vor ihr steht plötzlich ihre leibliche Mutter Yomi, die Lara als kleines Baby in ihrer Heimat Nigeria in ein Waisenhaus gegeben hatte. Pat und ihr Mann haben sie adoptiert, mit nach England genommen und liebevoll aufgezogen. Aber Lara spürte schon als kleines Mädchen, dass sie irgendwie anders sein muss. Seit ihre Mitschüler sie wegen ihrer Hautfarbe hänselten und sie bewusst wahrnahm, dass ihre Eltern nicht ihre richtigen Eltern sein können, wünscht sie sich, dass ihre richtige Mutter sie zu ihrem Geburtstag besucht. Darauf musste sie aber noch viele, viele Jahre warten. Und plötzlich muss sich Lara ihrer Vergangenheit stellen und muss Entscheidungen treffen, denn nur so kann sie die Gegenwart bewusst leben und erleben. "Es ist klug, nur sich selbst zu Vertrauen. Verlass dich auf niemanden. Dann kann dich niemals jemand verletzen." Seite 170 Handlung & Charaktere: Lola Jaye hat mit "Was fehlt, bist Du" ein absolut ergreifendes und mitreißendes Werk geschaffen, dass einen mitnimmt auf eine unglaublich emotionale Reise. Eine Reise, die das Leben dreier Frauen beschreibt, die über Kontinente getrennt sind, die aber doch so viel verbindet. In diesem Buch wartet eine Erzählung auf, die zwei Generationen verstrickt und die geschickt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her springt. Dieser Erzählstil fordert den Leser und zwingt ihn regelrecht, dieses Buch bewusst, mit Ruhe und Zeit zu lesen. Und genau das ist so wichtig, um alles in sich aufnehmen zu können. Ein großes Lob an die Autorin, die dies so optimal umgesetzt hat und wusste, wie sie ihre Leser mitnehmen kann, sie integrieren kann in diese Lebensreise dieser drei Frauen. Erzählt wird aus der Sicht des allwissenden Erzählers, mal aus Lara's Sicht, dann wieder aus Yomi's und aus Pat's Sicht. Vergangenheit und Gegenwart verschmilzt und man lernt alle drei Protagonistinnen gleichzeitig kennen und versteht, wie sich deren Leben verstrickt. Während man mit Lara's inneren Kämpfen in der Gegenwart mitleidet, ihrem Versuch, ihr Leben vollständig in den Griff zu bekommen, erfährt man zeitgleich aus Yomi's Sicht , unter welchen Umständen sie aufwuchs und später heiratete - und natürlich auch die Hintergründe, wie und warum sie die kleine Lara, oder besser Omolara, in das Waisenhaus gegeben hatte. Und dann ist da noch Pat, die junge ambitionierte Frau, die von ihrer Familie im Stich gelassen wurde, als sie sich für eine Karriere als Sängerin entschied. Eine Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht, als eine Familie um sich zu haben und deren Wunsch leider nicht erfüllt wird - bis das Schicksal ihr die kleine Lara in die Arme legt. Der Kreis schließt sich und dieses Schicksal bindet diese drei Frauen für ein Leben aneinander. "Sie hatte davon gehört, wie manche Menschen in diesem Land behandelt wurden, bloß weil man sie für anders hielt. Aber was hieß das, anders? Menschen bluteten gleich, Herzen schlugen gleich. Das alles ergab für Pat keinen Sinn. Seite 85 Geschrieben ist dieses Werk ganz unüblich in roter Schrift. Ich habe lange darüber nachgedacht, warum. Zuerst dachte ich, diese rote Schrift steht für die Liebe, denn die Liebe ist ja ein zentrales Thema. Aber nach einigem Nachdenken glaube ich, diese rote Schrift symbolisiert das Blut, dass durch die Adern der Familie fließt und das sie für ein Leben verbindet - egal, ob Kontinente die Menschen voneinander trennt. Mein persönliches Fazit : Die Autorin Lola Jaye ist für mich persönlich eine absolute Neuentdeckung und ihr Werk "Was fehlt, bist Du" eine wahre Bereicherung. Dieses Buch strotzt vor unglaublicher Sprachgewalt. Schnörkellos und doch so Emotionsgeladen. Ich habe mitgelitten, mitgetrauert, mitlacht - ich habe eine emotionale Achterbahn der Gefühle hinter mir! Ein tolles Buch - ein Buch über die Liebe, über die Familie, über Zusammenhalt. Meine absolute Leseempfehlung - und mein bisheriges Jahres-Lesehighlight! © Rezension: Alexandra buecherkaffee.blogspot.de

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