Lola Renn Drei Songs später

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Inhaltsangabe zu „Drei Songs später“ von Lola Renn

Ein junges Mädchen droht unterzugehen, zu ersticken: an den Anforderungen der Schule, ihres cholerischen Vaters und der Fügsamkeit ihrer Mutter. Doch dann nimmt sie all ihre Kraft zusammen und springt in ein selbstbestimmtes Leben - gegen alle Widerstände.

Ein ernstes Thema, leider zu seicht behandelt. Aufgesetzt Jugendlich, teilweise gute Ansätze zu erkennen, insgesammt durchwachsen.

— Anatola
Anatola

Ein ernstes & wichtiges Thema unzureichend umgesetzt. Es fehlt an Tiefe & Lösungen werden nur angerissen bzw. das Buch endet plötzlich ?!?!?

— suggar
suggar

Vielleicht kein Meisterwerk, aber eine behutsam skizzierte Geschichte mit genug farbigen Momenten um zu berühren. Sehr angenehm zu lesen.

— Sekania
Sekania

Ich hatte was Anderes erwartet. Mir hat es leider gar nicht gefallen ;(

— JosBuecherblog
JosBuecherblog

Dieses Buch ist reine Geschmackssache. Entweder man mag es, oder man mag es nicht. Ich fand es sehr schleppend.. Schade!

— Jemasija
Jemasija

Lebendig und lebensnah lässt sich "Drei Songs später" richtiggehend runter lesen.

— SitataTirulala
SitataTirulala

Sehr authentisches Buch über ein Mädchen, deren Eltern ihr nicht nur bei der Erfüllung ihres Traumes im Weg stehen. Unbedingt lesenswert!

— milkshakee
milkshakee

Drei Songs später ist ein aufwühlendes, schönes und interessantes Buch über Vernachlässigung. Gut geschrieben und mitfühlend erzählt

— Hikari
Hikari

Ein Buch, das einen Weg aus der scheinbaren Hoffnungslosigkeit zeigt und das zeigt, dass man für seine Träume kämpfen darf!

— IraWira
IraWira

Ein Jugendroman, der berührt, aufrüttelt und Hoffnung gibt.

— Lilli33
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  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1098
  • Das Tanzen steht leider nicht im Vordergrund..

    Drei Songs später
    JosBuecherblog

    JosBuecherblog

    18. November 2016 um 06:09

    Dieses Buch war auch in meinem rebuy Paket enthalten und ich habe mich eigentlich super auf "Drei Songs später" gefreut. Es stand schon ewig auf meiner Wunschliste, da ich mich auch fürs Tanzen interessiere und, wie im Klappentext beschrieben, dachte ich auch, dass es vor allem ums Tanzen geht, aber dazu später mehr.Das Cover finde ich wirklich schön. Das hat meine Vorfreude nur gesteigert. Das Mädchen sieht aus, als ob sie gerade springt und sich frei fühlt. Das habe ich auch gleich aufs Tanzen bezogen. Den Titel fand ich auch sehr interessant, allerdings fand ich ihn eher unpassend. Gleich am Anfang wird die Wortgruppe "drei Songs später" mehrfach benutzt, allerdings taucht danach nichts mehr wirklich auf. Ab und zu werden ein paar Lieder, die ihre Freundin Sarah hört, genannt, aber das trägt auch nichts weiter bei.Die Charakter allgemein fand ich etwas schwach und sie hatten nicht wirklich Charakter. Über die Protagonistin hat man nicht wirklich viel Hintergründe erfahren und auch allgemein war sie eher oberflächlich. Auch ihre Eltern waren eher schwache Charaktere. Die Rollenverteilung fand ich sehr klischeehaft und ihr Vater hat mich einfach nur genervt. Auch über ihre Freundin Sarah und ihren Freund Micha hat man nur wenig erfahren, was mir einfach zu wenig war.Die Handlung war mir auch zu wenig. Es war jedes Kapitel fast das Gleiche und das hat mich ab und zu wirklich gelangweilt. Außerdem blieben sehr viele Fragen offen und manches war auch irgendwie unlogisch. Das Ende war auch sehr kurz gehalten und sehr abrupt. Der Epilog konnte das auch nicht mehr wirklich retten.Hinzu kommt, dass ich mir einfach was ganz anderes erhofft hatte. Der Klappentext macht wirklich Hoffnung auf eine schöne Tanzgeschichte, aber es kommt einfach nix. Sie geht ein paar mal zur Tanzstunde, aber wirklich viel wird auch nicht beschrieben.Am Ende war ich wirklich enttäuscht, da es am Ende um ein komplett anderes Thema ging, als ich mir erhofft hatte. Außerdem sind die Handlung und die Charaktere schwach und oberflächlich beschrieben.Ich finde auch das Preis-Leistungsverhältnis nicht fair. 13€ für 160 Seiten scheinen mir wirklich zu viel! Allgemein kann man sagen: mir hat es gar nicht gefallen. 

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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  • Entweder man mag es, oder man mag es nicht..

    Drei Songs später
    Jemasija

    Jemasija

    24. February 2015 um 19:38

    Die fünfzehnjährige Zeta hat es in ihrem Leben nicht einfach. Sie bringt trotz der Mühe, die sie sich hin und wieder gibt, schlechte Noten mit nach Hause, als wäre das nicht schon genug. Dann wäre da noch Zetas Vater, dieser ist sehr launisch und sucht jeden Fehler, mit den er Zeta auf die Palme bringen kann. Ihre Mutter vertritt die Meinung von ihrem Mann und steht immer hinter ihm, auch wenn er das nicht ganz wahrnimmt. Liebe macht blind! Zeta hält es nicht mehr aus und alles was ihr übrig bleibt und das was sie auch wirklich kann ist tanzen, denn Zeta tanzt für ihr Leben gerne Ballet, doch ihre Eltern sehen nicht, was für ein verborgenes Talent in ihrer Tochter steckt.  Meine Meinung Das Buch ließ sich schnell lesen und ich habe das Buch innerhalb von einem Tag geschafft. Allerdings habe ich mehr Spannung erwartet. Die Geschichte war für mich, als würde ich das Tagebuch einer fünfzehnjährigen lesen. Zeta hat Stress mit ihren Eltern, will Ballet tanzen, ihre Noten sind schlecht, ihre Eltern wollen es nicht akzeptieren und sie will einen Ausweg finden. Schon auf den ersten Seiten wurde mir bewusste was Zeta vorhat und die Geschichte war von Anfang bis Ende sehr durchschaubar. Auch die Charaktere waren keine besonderen und sympathisch fand ich nur Zeta, wegen ihrem Dickkopf und einfach, weil sie mir leid getan hat. Einige Charaktere zu mögen, ist im Buch ja wirklich schwierig, da geht es nicht nur den Lesern so. Das Buch war für zwischendurch "okay" und ich habe nicht erwartet, dass dieses Buch mein Lieblingsbuch wird, doch ich habe mir mehr erhofft. Der Klappentext klingt so spannend und im Endeffekt kommt dann sowas bei raus. Wirklich schade! Mich konnte die Geschichte nicht reizen, aber gut gemeinte 2 Herzen, weil die Handlung gut durchdacht war und einige Charaktere mir ans Herz gewachsen sind. Außerdem ist die Geschichte in viele kurze Kapitel aufgeteilt (meist nicht mehr als 3 Seiten) und man kommt dadurch schnell voran.  Fazit In dem Buch geht es um den Alltag einer fünfzehnjährigen, die überfordert mit ihrer derzeitigen Situation ist und dann steht sie auch noch alleine da, weil ihre Eltern kein Verständnis zeigen. Wer Lust auf eine kleine Geschichte für zwischendurch hat, dem kann ich bessere Bücher empfehlen. Allerdings ist die Geschichte sehr realistisch und gut durchdacht, ich denke, entweder man mag dieses Buch, oder man mag es nicht. Das ist wohl Geschmackssache. Finde es heraus!

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  • Toll!

    Drei Songs später
    HannaG

    HannaG

    14. October 2014 um 10:27

    Ich hatte eine Tanzgeschichte erwartet a la Save the last dance, mit den Härten des Lebens eingeflochten. Ich war dann erst mal ein wenig enttäuscht gewesen, weil die Tanzszenen so unwichtig und kurz sind, aber dann hat mich die Geschichte reingezogen. Der Ton und die Dialoge haben mir sehr gefallen und Zetas Schicksal hat mich sehr berührt. Mir gefällt, dass sie nicht ein hilfloses Opfer ist sondern etwas dagegen tut!

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  • Alltag einer schweren Jugend

    Drei Songs später
    Kanjuga

    Kanjuga

    Inhalt Zeta ist 16 und hat die typischen Probleme, die man in dem Alter hat: die erste Liebe, eine beste Freundin, die immer an die falschen Jungs gerät, Probleme mit den Noten und Eltern mit denen es regelmäßig Streit gibt. Sie erträgt es mal mehr mal weniger still, bis ihr Körper immer öfter die Notbremse zieht. Obwohl ihr z.B. ein Lehrer hilfe anbietet, nimmt sie diese nicht an aus Angst, dass man ihr nicht glaubt oder es einfach herunterspielt. Immerhin hat jeder mal Streit mit seinen Eltern und bei ihr ist es doch nicht schlimmer als bei Anderen. Oder doch? Einzig beim Ballett kann sie ihre Sorgen vergessen. Bis ihr jähzorniger oft betrunkener Vater den Bogen entgültig überspannt und Zeta sich zum handeln gezwungen sieht. Meinung Frau Renn trifft mit ihrem Debüt einen ziemlich aktuellen Nerv. Man verfolgt als Leser fassungslos das Fortschreiten der familiären Konflikte und bringt weder Verständnis für das lethargische Verhalten der Mutter noch die cholerischen Anfälle ihres Vaters auf. Für Zeta ist es hingegen Alltag und "nichts Besonderes". Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es soetwas gerade in der heutigen Zeit viel öfter gibt als man glauben mag und auch in Kreisen, in denen man es nie vermuten würde. Der Schreibstil ist einfach gehalten aber keineswegs unangenehm. Vielmehr kann man sich dadurch sehr gut in Zeta hineinversetzen. Ihre Wut und die Hoffnungslosigkeit sind für den Leser allzeit präsent. Man möchte Zeta während des lesens einfach in den Arm nehmen und trösten. Mir persönlich wird das Ende etwas zu schnell und problemlos abgehandelt. Ich kann mir leider nicht vorstellen, dass in der Realität derart zeitnah gehandelt wird. Ausserdem braucht man dafür Leute, die hinsehen und den Betroffenen eine Hand reichen, was ebenfalls viel zu selten geschieht. Fazit Ich könnte mir dieses Buch wunderbar als Schullektüre vorstellen und kann es eigentlich uneingeschränkt jedem empfehlen!

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    • 2
  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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    • 113
  • Rezension „Drei Songs später“

    Drei Songs später
    milkshakee

    milkshakee

    11. May 2014 um 13:23

    Achtung: Allererste Rezension! Zeta ist 16 Jahre alt und hat bloß einen Traum – Tänzerin werden. Leider stehen ihr dabei ihre Eltern im Weg; eine Mutter, die sich widerstandslos all den Anweisungen des Vaters fügt und ein Vater, der krankhaft seine Vorstellungen über die Zukunft seiner Tochter durchsetzt. Ausgerechnet die Menschen, die ihr in der schweren Zeit der Pubertät zur Seite stehen sollten, stellen sich ihr in den Weg und mehr noch, Zeta erfährt ständig Schickanierungen und Zurechtweisungen seitens ihres Vater, was durch seinen ständigen Weinkonsum noch zu begünstigt werden scheint. Zeta fühlt sich so sehr in ihrem Freiraum engeengt, dass sie häufig psychosomatisches Nasenbluten bekommt und den Kampf alleine durchsteht, bis sie entschließt, ihre Freunde ins Vertrauen zu ziehen. Auch das Tanzen hilft ihr über die Zeit hinweg, allerdings nur in dem Ausmaß, wie sie es seitens ihrer Eltern ausleben kann. Die Musik und der Tanz spielen hier leider eine nicht so große Rolle, wie der Titel vermuten lässt. Zwar wird Zeta oft von den Garage-Punk Schallplatten ihrer Freundin begleitet, doch richtig Gefallen findet sie an ihnen denke ich nicht. Eher werden diese als Ventil genutzt, um die Wut über ihre verkorkste Familie herauszuschreien. Die Geschichte beginnt recht belanglos und die Dialoge der Charaktere wirken anfangs recht plump. Doch nach und nach ergabs sich für mich ein Gesamtbild welches Ausmaß diese häusliche psychische Gewalt auf das Mädchen hat. Es sind nicht bloß die Schickanierungen, es ist die Machtlosigkeit zuzusehen zu müssen, wie andere Menschen über die eigene Zukunft enscheiden und sie scheinbar zerstören. Nicht bloß der Vater entfachte eine enorme Wut bei mir, sondern genauso die Mutter, die tatenlos zusieht, wie das Mädchen zu leiden hat und doch nichts unternimmt. Ich stellte mir die Frage, wie das überhaupt möglich sein kann, denn Muttergefühle sind ja bekanntlich die stärksten. Aber das ist Realität und passiert vielleicht genau nebenan. Die Auflösung fand ich auch sehr gelungen. Es ist kein Buch, das uns zeigen will, dass alles von alleine wieder gut wird und verzweifelt nach einem Happy-End sucht. Vielmehr zeigt es uns eine dramatische Geschichte auf, klärt uns auf und sagt, man muss für sich selber einstehen und Entscheidungen treffen, die nicht immer bequem sind. Fazit Mich hat Zeta's Geschichte sehr berührt. Ein Buch, welches solche Emotionen in einem hervorruft, kann nur ein gutes Buch sein! Gerade die Geschichte mit der abschließenden Auflösung machten es für mich außerordentlich authentisch und unbedingt empfehlenswert! Nur 4 Sterne, weil ich doch ein wenig gebraucht hab, um die Geschichte hineinzukommen.

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  • Buchverlosung zu "Drei Songs später" von Lola Renn

    Drei Songs später
    LolaRenn

    LolaRenn

    Zum Welttag des Buches verschenke ich ein signiertes Exemplar meines Jugendromans Drei Songs später. Hierum geht es: Die sechzehnjährige Zeta hat die Nase voll von Schule, sie will Tänzerin werden. Wenn ihre Eltern nicht so am Mathe-Abi hängen würden, könnte das auch klappen, aber wie redet man mit Leuten, die dauernd betrunken sind und bei jedem Gespräch ausrasten? Zeta bekommt Nasenbluten, jede Woche stärker. Sie will abhauen, weiß aber nicht, wohin. Ohne Sarah und Micha wär sie ganz schön allein. (Kleiner Hinweis für Leute, die kein Interesse an Tanz haben: Das Tanzen spielt nur eine Nebenrolle. Es geht um seelische Misshandlung in einer Alkoholikerfamilie.) Auf amazon findest Du eine Leseprobe. ...und auf meiner Website Pressestimmen: www.lolarenn.de Meine Frage an Dich: Ich bin jetzt schon eine ganze Weile kein Teenager mehr, lese aber immer noch furchtbar gerne Jugendromane. Wenn Du auch kein Teenager mehr bist, Dich aber trotzdem immer wieder in der Jugendbuch-Ecke findest, würde mich interessieren, warum. Und wenn Du noch nicht 18 bist, wüsste ich gern, was Du an realistischen Jugendbüchern magst. (Und wenn Du eine Theorie dazu hast, warum so viele Erwachsene Jugendbücher lesen: immer her damit!) Du kannst Dich bis zum 3. Mai bewerben. Schöne Grüße, Lola Renn

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    • 161
  • Ein gutes und wichtiges Buch

    Drei Songs später
    Lesemomente

    Lesemomente

    24. April 2014 um 08:10

    „Beim Abendessen ist miese Stimmung. Mein Vater quetscht mich über die Mathearbeit aus, und ich erzähle, was alles schiefgelaufen ist. Er ist ziemlich sauer. Als er aufsteht, um den Korkenzieher für die erste Flasche Wein zu holen, rempelt er mit Wucht gegen meinen Stuhl. ‚Kannst du nicht Platz machen?‘, fährt er mich an. Ma duckt sich und rührt im Honigglas, als hätte sie was ganz Interessantes darin entdeckt.“ (S. 10) Als ich gesehen habe, worum es in diesem Buch geht, war mir klar, dass ich es lesen muss. Viele Bücher behandeln das Thema häusliche Gewalt oder sexuellen Missbrauch, aber bisher habe ich noch kein Buch entdeckt, in dem es um psychischen Missbrauch geht. Oberflächlich gesehen geht es Zeta gut: Ihre Eltern sind wohlhabend, sorgen sich um ihre schulischen Leistunden, organisieren ihr sogar Nachhilfe. Zeta wird nicht geschlagen und auch sonst nicht von ihren Eltern unangemessen angefasst. Und doch herrscht zuhause eine Stimmung, die selbst für mich als Leserin mehr als unangenehm war: Zetas Vater, der regelmäßig zu viel trinkt, cholerisch ist und kein Verständnis für seine Tochter aufbringt, ist genauso überzeugend dargestellt wie ihre Mutter, die immer nur wegsieht und Zeta niemals unterstützt aus lauter Angst vor der Konfrontation mit ihrem Mann. „Er räumt die Schublade aus, wirft die Korken und Gummibänder auf den Boden. Ma huscht in der Küche herum und sammelt sie wieder ein. Ich dreh mich weg. Ich kann es nicht ausstehen, wenn sie so untertänig ist.“ (S. 10) Doch Zeta scheint nicht in diese Familie zu passen, sie hat ihren eigenen Kopf und auch wenn sie unter ihrem Vater leidet, versucht sich doch immer wieder, sich ihm nicht unterzuordnen – bis es zum ganz großen Krach kommt… „Drei Songs später“ ist ein wichtiges Buch, denn es zeigt auf, dass Gewalt und Unterdrückung nicht immer körperlich sein muss. Besonders gelungen finde ich es, dass die Situation nicht übertrieben dargestellt wird. So können sich hoffentlich einige Jugendliche mit Zeta identifizieren und erkennen, dass das, was sie zuhause durchmachen, keineswegs normal ist, und dass es sich lohnt, sich Hilfe von außen zu holen; sei es von Freunden, Bekannten oder Lehrern.

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  • drei songs später ~ Lola Renn {Rezension von WONDERFUL nothing else. BOOKS}

    Drei Songs später
    maristicated

    maristicated

    22. March 2014 um 16:36

    Erster Satz "Ich hab schon wieder Nasenbluten." Klappentext Die sechzehnjährige Zeta hat die Nase voll von der Schule. Sie will Tänzerin werden - und sonst nichts- Wenn ihr Vater nicht auf ein Mathe-Abi bestehen würde, könnte das auch klappen. Aber wie redet man vernünftig mit Eltern, die ständig betrunken sind und bei jedem Gespräch ausrasten? Manchmal gehen Träume in Erfüllung. Aber nicht von selbst. Zeta weiss, dass sie dafür viel auf sich nehmen muss... Meinungsäusserung Was soll ich zum Buch schon sagen? Es hat mich deftig mitgenommen. Vor Allem, wie der grausame Vater beschrieben ist. So authentisch, dass ich bei all seinen Schreien und Schlägen zusammenzuckte. Ich habe mich irgendwie auch mit Zeta verbunden gefühlt, weil ich das Tanzen ebenso liebe. Der schreckliche Vater und die tollen Freundinnen - ein echt gutes Buch, und ich bin für anderthalb Stunden wirklich darin versunken. Allerdings ist es echt schade, dass das Buch nicht noch mehr Seiten hat, das man sich noch mehr in die Geschichte einhüllen kann, anstatt nach knappen 160 Seiten wieder aus der Story herausgerissen zu werden. Das gibt (leider, leider) ein Stern Abzug... Fazit Alles in Allem eigentlich ein wunderbares Buch, wäre es noch länger, könnte man aber besser darin abtauchen, was man jetzt nicht kann. So ist es eine nette Lektüre für zwischendurch, die aber nicht nur so 'daherkommt', sondern auch guten Inhalt mit sich trägt.   Ganze Rezension auf WONDERFUL nothing else. BOOKS.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum

    Drei Songs später
    janaka

    janaka

    08. January 2014 um 20:57

    Das Leben der 16jährigen Zeta ist nicht einfach. Ihr Vater besteht darauf, dass sie ein mathematisches Abitur macht und duldet auch keine Widerworte. Zeta möchte aber lieber tanzen und die Schule wechseln. Ihre Noten werden immer schlechter und es kommt auch starkes Nasenbluten dazu, die anscheinend eine psychosomatische Ursache haben. Das Familienleben wird immer schwieriger, auch weil beide Eltern dem Alkohol nicht abgeneigt sind. Jedes Mal wenn der Vater Zeta Alkohol angeboten hat, saß ich kopfschüttelnd und wütend über dem Buch. Ich kann solche Eltern nicht verstehen, wenn sie ihr Leben mit Alkohol kaputtmachen ist es eine Sache, aber die Kinder dazu animieren, das geht gar nicht. Die Mutter ist keine große Hilfe, sie sagt zu allem immer nur ja und amen. Zum Glück hat Zeta in Sarah und Micha gute Freunde, die ihr auch in größter Not zur Seite stehen. Eines Tages eskaliert die Situation. Der Einstieg in dieses Buch hat mir gut gefallen, ich war sofort in der Geschichte und habe das Buch auch ziemlich schnell durch gelesen. Auch wenn der Schreibstil ziemlich nüchtern ist, hat die Autorin es aber mit klaren und schnörkellosen Worten geschafft die beklemmende Situation um Zeta einfühlsam und empathisch zu beschreiben. Die verschiedenen Stimmungen werden gut rüber gebracht, die cholerischen Anfälle des Vaters haben mich jedes Mal wütend und traurig gestimmt. Und auch wenn ich das gleichgültige Verhalten der Mutter ab und zu nachvollziehen kann, habe ich bei jedem Streit mit Zeta gelitten. Die Wut und Hoffnungslosigkeit von Zeta ist sehr präsent und aber auch ihre Träume und Wünsche, die sie nie aufgegeben hat. Dieses Buch zeigt, wie wichtig es ist, für seine Träume zu kämpfen und wie wichtig Freunde sind. Die brisanten Themen, dem massiven Alkoholgenuss der Eltern und der Kindesvernachlässigung sind von der Autorin einfühlsam beschrieben worden. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie es den Eltern egal sein kann, wenn das eigene Kind im Zimmer friert. Die Hilfe des Lehrers finde ich gut und ich würde mir mehr solche engagierten Lehrer in der heutigen Zeit wünschen bzw. nicht nur Lehrer, sondern auch Nachbarn und Freunde. Die Charaktere sind lebensnah und nicht übertrieben beschrieben worden. Mir sind Zeta, ihre Freundin Sarah und auch Micha sofort an Herz gewachsen. Das Cover mit seinen zarten und unauffälligen Farben finde ich passend zu diesem Buch. Es zeichnet so das Leben von Zeta auf, so unscheinbar und doch vorhanden. Aber Zeta will nicht unsichtbar sein und dies wird mit dem tanzenden Mädchen ausgedrückt. Dieses Jugendbuch sollten nicht nur Jugendliche lesen, auch für Erwachsene ist dieses Buch eine Bereicherung. 

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  • Ein realistischer Jugendroman...

    Drei Songs später
    MissRose1989

    MissRose1989

    31. December 2013 um 01:02

    Ein sehr realistisches Jugendbuch, das ich innerhalb von wenigen Stunden ausgelesen habe. Eigentlich hatte ich keine konkreten Vorstellungen von dem Buch als ich es zu lesen begann, aber ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und wollte unbedingt wissen, wie es mit Zeta und ihren Träumen weitergeht. Zeta lebt eigentlich in einer ganz gewöhnlichen Kleinfamilie in Deutschland. Sie geht zur Schule, die Eltern sind beide gebildete Leute, wobei zu bemerken ist, dass der Vater eindeutig der Chef in der Familie ist. Zeta ist eine sehr starke Persönlichkeit, die ein klares Ziel vor Augen hat - sie will Tänzerin werden und sonst nichts, doch leider stehen ihr dabei ihre Eltern im Weg. Sie hängt gerade in ihrem Mathe-Abi fest, was ihr aber gar nicht gefällt, weil sie auch nicht besonders gut in Mathe ist. Trotzdem versucht sie immer das Beste aus ihrer Situation zu machen, sie besucht zum Beispiel einen Tanzkurs um sich ihrem Traum ein Stück näher zu bringen. Zu ihr halten auch ihre Freunde, die ihr immer wieder Mut zusprechen und an die sie sich wenden kann, wenn sie mal wieder nicht weiß, wie es weitergehen soll. Trotz der Kürze der Geschichte (160 Seiten sind nun mal nicht viel) ist ihr Inhalt sehr intensiv und fesselt einen wahnsinnig schnell. Die Charaktere in dem Buch sind sehr realistisch und authentisch dargestellt, die ganze Geschichte ist auch sehr nachvollziehbar geschildert. Lola Renn greißt in ihrem Jugendroman ein sehr brisantes Thema auf - sie berichtet über Alkoholismus in der Familie und die Folgen für die alle Familienmitglieder. Dabei bleibt sie aber ganz klar in ihrer Darstellung und zeigt auf, wie schwierig es ist, diesen Kreis zu durchbrechen. Der Schreibstil von Lola Renn hat mir gut gefallen, sie hat eine sehr schöne Ausdrucksweise und hat auch nichts besonders ausgeschmückt - das hätte der Geschichte auch nicht gestanden. Sie geht in der Geschichte sehr einfühlsam mit dem Leser um - trotzdem ist das Buch alles andere als negativ, es bejaht - trotz der Probleme, die Zeta in ihrem Leben hat - das Leben und zeigt, dass man trotz der schwierigen Situation immer nach vorne schauen muss und das man auch etwas ändern kann, wenn man Hilfe zulässt. Das Buch sollten eigentlich nur nur Jugendliche lesen - es ist ein Buch für jeden ab 14 Jahren, der eine klare und realistische Geschichte lesen möchte, die Mut zum Leben und zum Verwirklichen von Träumen macht. Fazit: Ein sehr realistisches Jugendbuch, dass ohne Beschönigungen oder Schnörkel auskommt. Das Buch sollte nicht nur von Jugendlichen gelesen werden, sondern auch von Erwachsenen, die sich mit Jugendlichen beschäftigen. Ein tolles Buch über das Leben und das Träumen - und darüber, dass man manchmal für seine Träume kämpfen muss. Absolute Leseempfehlung!!!

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  • Rezension zu "Drei Songs später" von Lola Renn

    Drei Songs später
    LaDragonia

    LaDragonia

    24. October 2013 um 19:01

    Zum Inhalt: Zeta ist 16 Jahre alt und kommt wie viele Teenies in ihrem Alter weder mit ihren Eltern noch mit der Schule wirklich klar. Doch bei ihr ist leider nicht alles wie bei vielen anderen Teenagern ihres Alters. Ihre Eltern wollen sie nicht nur nicht verstehen, sondern für sie gehört der Alkohol zusätzlich zu ihrem normalen Tagesablauf. Zetas Vater besteht unbedingt auf einem naturwissenschaftlichen Mathe-Abi obwohl er immer wieder sieht das Zeta mit diesen Fächern überhaupt nichts anfangen kann, sondern eher sprachlich und vor allem künstlerisch begabt ist. Zeta tanzt für ihr Leben gern und würde viel lieber auf eine Schule gehen auf der sie auch Fächer wie Tanz belegen könnte. Doch ihre Ziele und Wünsche scheinen eher in immer weitere Ferne zu rücken, als das sie ihnen auch nur ansatzweise näher kommt. Meine Meinung: „Drei Songs später“ ist das wunderbar geschriebene Debüt der Berliner Autorin Lola Renn. Sie spricht in diesem Buch ein Thema an, das ebenso brisant, ist wie die Themen Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung und zwar geht es in Zetas Fall um die Kindesvernachlässigung! Die Autorin beschreibt Zetas Gefühlswelt sehr eindringlich und nimmt den Leser so regelrecht gefangen und lässt ihn mit der jungen Protagonistin leiden. Das einzige Manko was ich diesem Roman ankreiden muss, ist das er mir als Erwachsenem etwas zu kurz gehalten war. Das Ende, wird mir einfach zu schnell und beiläufig abgehandelt im Gegensatz zum Rest von Zetas Geschichte. Ich persönlich hätte gerne noch mehr gelesen, aber ich denke da dieses Buch ja auch als Jugendbuch geschrieben wurde, ist es für die Zielgruppe von der Länge her dann schon richtig so wie es ist. Von mir gibt es für dieses außergewöhnliche Debüt 4 Sterne.

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