Hier stirbt keiner

von Lola Renn 
3,8 Sterne bei12 Bewertungen
Hier stirbt keiner
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jasimaus123s avatar

Ich habe immer auf Mehr gewartet. Leider konnte mich das Buch aber bis zum Schluss nicht überzeugen.

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Inhaltsangabe zu "Hier stirbt keiner"

Annikas großer Bruder geht nach Amerika, ihre beste Freundin versteht sie nicht mehr, ihre Eltern streiten nur noch. Das ist der Anfang von einem heißen Sommer, in dem Dinge passieren, die Annikas vertraute Welt auf den Kopf stellen. Aber egal wie schlimm es sich anfühlt, hier stirbt schon keiner. Irgendwie kriegt Annika das schon hin. Und vielleicht hilft Chris ihr dabei, denn auf einmal ist er ein bisschen mehr als nur der beste Freund von ihrem Bruder. Eigentlich ist er sogar viel mehr.

Ein wunderschöner Roman über das Erwachsenwerden, nicht nur für heiße Sommerferientage!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783733503253
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum:22.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Sahnebrezelvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Klar und klug geschrieben
    Klar und klug geschrieben

    Das Buch hat mir sehr gefallen, vor allem seine klare Sprache. Die Figuren sind wie im echten Leben, keine Klischee-Pappkameraden. Außerdem eine schöne Liebesgeschichte. Lebensecht.

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    vivreavecdeslivress avatar
    vivreavecdeslivresvor einem Jahr
    Hier stirbt keiner | Rezension

    Gleich zu Beginn möchte ich anmerken, dass ich dieses Buch weder richtig empfehlen kann, noch kann ich es euch abschlagen. Es ist halt ein Kinderbuch. Es ist in einem leichten, flüssigen Schreibstil verfasst, der einem schnell packt und dadurch fällt es einem leicht das Buch schnell durchzulesen. Es ist auch nicht besonders dick, etwas mehr als 200 Seiten. Ich habe es nicht ungerne gelesen, es war immerhin so spannend, dass ich es nicht gleich weglegen konnte. Das Cover hat mich anfänglich etwas abgeschreckt, finde es ziemlich hässlich, doch hier auf den Bildern und mit dem Filter sieht das Grün nicht mehr so grell aus und gefällt mir eigentlich recht gut. Manchmal, oder eigentlich immer frage ich mich aber bei solchen Büchern, wieso die überhaupt geschrieben werden. Es gibt sie wie Sand am Meer, die Durchschnittsbücher, die Bücher ohne grossen Inhalt, aber einem Sog, diejenigen, die nicht richtig kritisiert, aber auch nicht gelobt werden können. Ein Buch sollte man meiner Meinung nach nur dann veröffentlichen, wenn es wirklich Lieblingsbuchpotenzial hat.
    In diesem Buch geht es um Annika, in ihrem Leben geht gerade alles etwas drunter und drüber, ihre Eltern trennen sich, ihr Bruder, mit dem sie ein sehr enges Verhältnis hat, verschwindet auf Amerika und meldet sich kaum mehr bei ihr. Mit ihrer besten Freundin streitet sie recht oft und es scheint nicht mehr so wie früher. Das Einzige, was sie noch hält, ist Chris, der beste Freund ihres Bruders. Mit dem bahnt sich nämlich eine Liebesgeschichte an. Trotz ihrer wirklich schweren Situation, kommt sie irgendwie zum Schluss, dass hier trotzdem keiner stirbt und diese Moral hat mir irgendwie gefallen. Alles kann scheisse sein, das ganze Leben und alles läuft schief, aber wenigstens stirbt hier keiner. Und da gibt es ja doch noch den einzigen Lichtblick, Chris, ihre erste Liebe. Alles in allem ist das Buch ja wirklich sehr kurz und die Stimmung, die vermittelt wird, lässt sich auch relativ einfach und gut einfangen. Ich habe das Buch im Juli gelesen und das hat genau gepasst, es ist immer gut, wenn man ein Buch zur selben Jahreszeit liest, in der es geschrieben ist, so kommt man viel näher dran und das war hier auf jeden Fall so. Das Buch ist ideal um an einem freien Nachmittag einmal herunterzulesen, da es einem eben auch nicht auf dem Magen liegt. Eine richtige Meinung zum Buch habe ich nicht einmal wirklich, es spricht sehr für sich. Kein grosser Inhalt, aber eigentlich wird alles im Buch bereits gesagt, wenn es euch also interessiert, dann werdet ihr wohl nicht gross enttäuscht, aber zu viel erwarten kann man auch nicht. Trotzdem eine angenehme Sommerlektüre für Kinder und Jugendliche. 
    Herzlichen Dank an den Fischer Verlag für die Zustellung dieses Rezensionsexemplars!
    https://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/08/hier-stirbt-keiner-buchbesprechung.html

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    Griinsekatzes avatar
    Griinsekatzevor einem Jahr
    Großer Pluspunkt ist die Atmosphäre des Buches

    "Hier stirbt keiner" hat einen passenden Titel für die Geschichte. Es geht um Annika, in deren Sommer sich alles verändert. Ihr Bruder zieht weg, sie streitet mit der besten Freundin und zu allem übel trennen sich ihre Eltern auch noch. Annika fühlt sich alleine auf der Welt, doch Chris, der beste Freund ihres Bruder holt sie da raus. Nur mit ihm fühlt sie sich nicht mehr so alleine. Wir begleiten Annika bei ihren alltäglichen Teenagerproblemen und deren Bewältigung bzw. aus dem Weg gehen.
    Annika war mir mal mehr, mal weniger sympathisch. Sie hat einen sehr interessanten Charakter, der durch ihre Träume und durch ihre tiefsinnigen Momente besonders wird. Allerdings ist sie auch sehr stur und an vielen ihrer Probleme selber schuld. Da hätten wir zum einen ihre beste Freundin. Das die beiden beste Freundinnen sind, merkt man gar nicht, da Annika ihr von vornherein jedes bisschen positive missgönnt und dadurch sehr ich-bezogen wirkt. Das merkt man nicht nur an ihrem Umgang mit ihrer angeblich besten Freundin, sondern auch wie sie ihre Eltern behandelt. Die Autorin bringt die Problematik der Streitereien und der Trennung der Eltern mit hinein. Annikas Eltern streiten sich nur noch und trennen sich schließlich und Annika stellt auf stur und verurteilt ihre Mutter für alles, dabei merkt man sehr deutlich, dass die Trennung ihre Mutter sehr mitnimmt. Ihre neu entdeckten Gefühle für Chris fand ich aber ganz süß. Es war ein Vorsichtiges verliebt sein ohne große Worte. Die beide nähern sich ziemlich schnell an aber durch ihre ehrlichen und offenen Gespräche über ihre Gefühle bekommt diese Beziehung mehr Tiefe.
    Gerade Chris öffnet sich sehr und vertraut Annika viele seiner Gedanken und Gefühle an. Ihn habe ich sofort ins Herz geschlossen. Er ist sehr liebenswert, witzig und treu. Auch er macht einiges mit seinen Eltern durch, die ihm immer nur Vorwürfe machen und seinen Traum auf die Filmhochschule zu gehen nicht akzeptieren. Durch diese Problematik mit seinen Eltern bekommt er eine sensible Seite, die er nach und nach öffnet. 
    Obwohl es ein sehr knapper und dialoglastiger Schreibstil ist, wurden Annikas Gefühle ganz gut eingefangen. Ihre Wüstengefühle, der Frust über die Trennung ihrer Eltern und ihre aufkeimenden Gefühle für Chris. Es hätte aber auch mehr sein können. Die Autorin hätte so gut mit diesen ganzen Emotionen, die sich in Annika sammeln arbeiten können. Leider fehlte hier ein bisschen die Tiefe. Man merkt an manchen Stellen, dass die Autorin wirklich schön umschreiben kann, das merkt man an Annikas Wüstenmomenten und manchen Umgebungsbeschreibungen. 
    Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Ich mochte Chris sehr und vor allem, dass es mal mehr Natur gab. Annika und Chris waren eigentlich ständig draußen und hockten nicht die ganze Zeit vor dem Computer, dem TV oder an ihren Handys. Das war auch mal schön zu lesen und erinnerte mich an meine Kindheit. Lediglich das Ende war zu plötzlich und mit vielen offenen Problemen. Ich hätte mir sehr ein klärendes Gespräch zwischen Annika und ihren Eltern, ihrem Bruder und/oder Theresa gewünscht. So blieb das ziemlich in der Luft hängen.
    FazitChris ist einfach Zucker und man muss ihn gern haben, auch wenn Annika charakterlich immer mal wieder schwächelt. Aber der größte Pluspunkt ist einfach, die Atmosphäre des Buches. Es erinnerte mich an früher. Obwohl es nicht perfekt ist, hat es mir doch ein paar lieblicher Lesestunden beschert.

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Irgendwie habe ich mehr erwartet als das gekommen ist.
    Eine Jugendliebe

    Meine Meinung zum Jugendbuch:
    hier stirbt keiner

    Aufmerksamkeit:
    Diesen Punkt erwähne ich tiefer auf meinem Blog.

    Inhalt in meinen Worten:
    Die Pubertät ist etwas, wo wir alle mehr oder minder durchmüssen, wo sich entscheidet, in welche Richtung zu erst einmal das Leben gehen soll, und was unsere nächsten Ziele sind.
    So ist es auch mit Annika. Ihr Bruder ist nach Amerika, zu einem besonderen Trip aufgebrochen, doch was dann folgt, lässt Annika zweifeln. Als dann auch noch die Eltern sich trennen und Lisa einzieht kommt Annika gar nicht mehr gut damit zurecht und will Lisa nur noch loswerden, doch wie?
    Letztlich findet sie in dem Freund, ihres Bruders, eine große Stütze.
    Wird Annika das Jahr, das alles veränderte verstehen und mit gehen? Oder wird sie an den Lasten verzweifeln?
    Das kann euch nur Annika selbst mitteilen.

    Wie ich das Buch empfand:
    Zu erst einmal war leider eine Ernüchterung da, die Vorstellungen die ich mit diesem Buch hatte, wurden leider nicht erfüllt. Was letztlich vielleicht gar nicht so übel ist, denn wie oft verraten Klappentexte zu schnell den Inhalt des Buches? Doch hier wurde ich in eine Geschichte hinein genommen, die mich überraschte und auch etwas in meine eigene Jugendzeit zurück gebracht hatte.
    Dennoch fand ich es schade, das mir die Tiefe im Buch nicht gereicht hatte, sondern ich habe letztlich dennoch viel mehr erwartet.

    Charaktere:
    Mit Annika tat ich mir manchmal schwer, und die anderen Charaktere blieben irgendwie nur Randfiguren. Aber Annika ist mitten in der Pubertät und kommt mit Veränderungen wirklich nicht gut klar. Dabei gehört Veränderung leider zum Leben.
    Allerdings, Annika tut mir auch leid. Nicht nur das sie selbst immer wieder im Mitleid mit sich selbst badet, sondern manchmal da ist ihre Mutter wirklich ein Schnarchzapfen. Sie lässt ihr Kind stehen, und zieht mehr oder minder ihr Ding durch. Sei es mit Lisa (die für mich am allerwenigsten zu greifen war), die Trennung aber auch ihre unbändige Wut auf das Leben, und diese Wut fühlte ich durch jede Zeile, wo die Mutter beschrieben worden ist, fand ich ziemlich heftig. Wenn zugleich realistisch, und ich kann mir vorstellen, dass Annika anderen Jugendlichen, die in einer ähnlichen Lage sind, etwas zu sagen hat.

    Schreibstil:
    Immer wieder sind Sätze in nur zwei bis drei Worten vorhanden, oder die Jugendsprache kommt zum tragen. Dabei schreibt die Autorin in der ICH Perspektive und zeitgleich nutzt sie immer wieder die dritte Person, die über das Leben von Annika berichtet.
    An sich eine tolle Idee, dennoch konnte es mich nicht ganz erreichen.

    Spannung:
    Das Buch ist eine leichte Sommerlektüre, die einerseits die Schwere des Lebens aufgreift, andererseits aber auch immer wieder nur dahin sickert, so das es eben ein Sommerbuch und keine schwere Kost ist. Dadurch leidet hin und wieder etwas die Spannung, und ich musste mich immer wieder fragen, wo geht Annika jetzt hin.
    Letztlich erzählt mir Annika ihren Sommer.

    Empfehlung:
    Dieses Buch könnte Jugendlichen die entweder gerade selbst in die Pubertät kommen, oder aber auch selbst Scheidungskinder sind, ein kleiner Trost und Wegbegleiter sein, der einladen möchte, schau dich um und gestalte deine Welt wie sie dir gefällt, und lass dich nicht davon aufhalten, was die Umstände sagen, also an sich eine tolle Sache.
    Wer aber auf Dramatik hofft und auf eine Geschichte, die einem alles abverlangt, sollte nicht zu hohe Erwartungen an die Geschichte haben, sondern sich immer noch für die Leichtigkeit des Sommers rüsten. Denn das Buch möchte nicht in die Tiefen der Tiefen führen, es möchte an der Grenze zur Leichtigkeit bleiben.

    Bewertung:
    Irgendwie weiß ich bis zum Ende nicht, was das Buch mir noch alles sagen wollte, oder was mit Annika los ist, außer dem, was ich natürlich gelesen habe.
    Und leider bin ich mit völlig anderen Erwartungen an das Buch heran gegangen, als das ich letztlich erhalten habe, dennoch fand ich das Buch nicht schlecht.
    Nicht alles im Buch hat mir gut gefallen, wie z.B. die leichte Sprache, oder das manche Figuren im Buch für mich keinen Sinn ergaben oder mehr Fragen als Antworten lieferten, dennoch ist das Buch ein Sommerbuch, das die ersten zarten Gefühle eines Mädchens in der Pubertät aufzeigt und zeigt, es gibt mehr als man vielleicht erahnen kann und mag.
    Deswegen möchte ich dem Buch auch drei Sterne mit auf dem Weg geben. Ich denke es könnte den ein oder anderen Menschen geben, dem dieses Buch deutlich mehr zu sagen und Zusagen zu geben hat, als es bei mir ankam.

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    Lesegenusss avatar
    Lesegenussvor einem Jahr
    Der Funke ist nicht zu 100% übergesprungen

    Es wird kein Sommer, nicht wie jedes Jahr für die 15-jährige Annika, für ihre Eltern, wie auch ihrem älteren Bruder Marek. Dieser fliegt für einige Zeit nach Amerika, Rückkehr offen.  Marek ist Annikas Halt in ihrem Leben, nicht nur ihr Bruder, ihr Beschützer, ihr Ruhepool. Auch wenn da Chris ist, Mareks bester Freud, für den sich Annika interessiert. Noch sieben Wochen, und dann sind Ferien. Und was dann, fragt sich Annika. Ihre Eltern nerven, ständige Streitereien sind an der Tagesordnung. Auch mit ihrer besten Freundin Theresa läuft es nicht gut. Annikas Meinung nach hat diese das Glück gepachtet. Mit Fünfzehn "sitzt man zwischen den Stühlen", der Prozess der Reife, die Pubertät, alles nicht so einfach. Nicht nur für die betreffende Person, sondern auch ihr Umfeld.

    "Hier stirbt keiner" von Lola Renn hat mich einerseits durch das gut gestaltete Cover angesprochen, ebenso der Klappentext und Titel. Die Ich-Erzählerin Annika schildert ihren Sommer, ihr Leben rundum aus ihrer Sicht. Es war nicht immer einfach, ihren Einblicken in die Gefühle und Gedanken zu folgen. Was sich nach einer leicht-lockeren Lektüre anhört, nein, dem ist nicht ganz so. Annika als Charaktere, sie zu mögen, fiel mir dann doch ab und an schwer.
    Ansich ist "Hier stirbt keiner" ein ideales Buch gerade jetzt zur Sommerzeit. Es behandelt schon ansprechende Themen, wie Pubertät, die Schrammen, die einem zugefügt werden, Freundschaft und erste Liebe.
    Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten, um in das Buch hineinzukommen. Der zweite Anlauf hat dann geklappt und ich habe es in einem Rutsch gelesen.
    Es gibt eben nun mal Bücher, die man mag, und Bücher, die man nicht mag. Der Funke ist nicht zu 100% übergesprungen. Rein persönlich war es nicht meine Zielrichtung. Doch für die angesprochene Zielgruppe gebe ich meine Leseempfehlung. Das Buch bietet Stoff zum Austausch untereinander

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    Girdievor einem Jahr
    Sorgt für Gesprächsbedarf über die Pubertät bei Jugendlichen

    „Hier stirbt keiner“ von Lola Renn ist ein Buch für Jugendliche ab 12 Jahren und es ist im Roman so, wie der Titel es bereits verrät, denn es stirbt wirklich niemand. Aber stirbt man nicht ein wenig, wenn man allein zurück gelassen wird? Die Protagonistin Annika hat schon mal das Gefühl, dass sie das letzte Lebewesen auf der Welt ist und alle übrigen sind bereits ausgestorben. Wenn sie sich in diesen Momenten wie das Mädchen auf dem Cover auf den Boden legt, ändert sich natürlich ihr Blick auf ihr Umfeld. Ihre Eindrücke sind dann sehr ungewöhnlich und sie unterstützen ihre Einsamkeit noch. Aber darüber spricht sie mit keinem.

    Annika ist 15 Jahre alt, hat einen älteren Bruder und eine beste Freundin. Sie ist eine eher unauffällige Schülerin. Doch innerhalb kurzer Zeit ändert sich ihr Leben drastisch, denn ihr Bruder Marek fliegt ohne festen Pläne nach Nordamerika, sie streitet sich mit ihrer Freundin und zu Hause herrscht Kleinkrieg zwischen ihren Eltern. Hat sie vorher noch mit Marek die Sorgen um die Ehe ihrer Eltern teilen können, so beschränkt er jetzt den Kontakt zu Annika auf wenige Sätze. Nur Chris, der beste Freund von Marek ist ihr auch weiterhin ein guter Freund. Aber er plant ein Studium im fernen München. Annika zaudert, tiefere Gefühle zuzulassen, um nicht noch einen Weggang verschmerzen zu müssen.

    Die Protagonistin hat nicht nur mit ihren sich verändernden Gefühlen zurecht zu kommen und sich in diversen Gruppen Gleichaltrigen zu behaupten, sondern ihr sicherer Ruhehafen zu Hause befindet sich ebenfalls im Aufruhr. Ihre Eltern bringen nicht das nötige Verständnis für die Sorgen ihrer Tochter auf, denn ihre eigenen massiven Probleme miteinander wollen auch gelöst werden. In ihrem Alter hat Annika allerdings auch nicht das nötige Potential die Situation danach einzuschätzen, dass nicht nur sie diejenige ist, die unter der Reise ihres Bruders und dem Stress der Eltern leidet. In der Folge fühlt sie sich unverstanden und zieht sich immer mehr zurück. Mit Chris und ihrem Bruder hat sie schon viele unmögliche, aber auch wunderschöne Erlebnisse gehabt. Zuerst mag sie gar nicht glauben, dass sie auch weiterhin für Chris interessant ist. Erstaunt stellt sie fest, dass sie in ihm nahezu einen Seelengefährten hat, denn auch er kennt psychisch schwierige Situationen.

    Lola Renn erzählt ganz nah am Leben und gerade das macht den Roman so nachvollziehbar. Ihre Charaktere haben Ecken und Kanten. Annika hilft in vielen Situationen unaufgefordert in der Pension ihrer Mutter, was ich nicht selbstverständlich fand. Ihr Verhalten zu Bezugspersonen war dagegen häufiger unfreundlich. Die Autorin beschreibt in diesem Bereich aber beispielsweise nicht nur den Streit zwischen Annika und ihrer Freundin, sondern sie bietet auch einen möglichen Weg aus der Krise an. Chris wird zu Annikas Zuflucht, aber auch ihrem wunden Punkt, der sehr schnell verletzt werden kann. Lola Renn erzählt den Umgang von Annika mit ihren Eltern und Freunden ohne selbst zu werten. Annika wird zunehmend deutlich, dass auch ihr eigenes Verhalten auf andere verletzend wirkt.

    Der Roman bietet ausreichend Gesprächsstoff über die Leere, die sich durch den Weggang eines Geschwisters ergibt, Streit in einer langen Freundschaft, Selbstmordgedanken, Einordnen von Gefühlen bei erwachender Liebe, Kommunikationsprobleme mit Vater und Mutter sowie Trennung der Eltern. Ich empfehle das Buch daher nicht nur Jugendlichen, sondern auch deren Eltern oder das Lesen in einer Gruppe. Nicht für jedes Problem gibt es eine ideale Lösung, im Buch werden aber einige Möglichkeiten angedeutet. Das Ende bietet Potential für eine Fortsetzung.

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    Goldbesenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ungewöhnlich und berührend!
    Ungewöhnlich und berührend!

    Der Sound von "Hier stirbt keiner" hat mich von den ersten Zeilen an gepackt. Die 16jährige Annika erzählt mit einer ganz eigenen und sympathischen Stimme von einem ereignisreichen Sommer. Die etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte (Annika verliebt sich in jemanden, den sie schon lange kennt) hat Tiefgang und ist rund. Die Sprache ist lakonisch. Beides mag ich sehr. Der Autorin gelingt es auf wunderbare Weise, Stimmungen mit wenigen Worten und knackigen Dialogen präzise zu treffen. Berührend!

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    jasimaus123s avatar
    jasimaus123vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe immer auf Mehr gewartet. Leider konnte mich das Buch aber bis zum Schluss nicht überzeugen.
    Ich habe auf Mehr gewartet

    Annikas Sommer beginnt damit, dass ihr älterer Bruder Malek nach Amerika fliegt und ihre Eltern sich trennen. Dann hat sie auch noch Krach mit ihrer besten Freundin Theresa und Annika fühlt sich ziemlich alleine. Chris, Maleks bester Freund, ist der Einzige in dessen Gegenwart sich im Moment wohlfühlt und aus einer jahrelangen Freundschaft wird plötzlich Liebe.

    Der Grund warum ich das Buch lesen wollte, war folgende Aufschrift auf der Rückseite: "So beginnt Annikas Sommer. Es ist das Ende ihrer Kindheit. Und der Anfang von allem, was danach kommt." Ich liebe Bücher über das Erwachsenwerden, wahrscheinlich weil ich selbst noch nicht ganz herausgefunden habe wie es funktioniert. Es ist eine schwere Zeit in der man sich selbst und seine Wünsche verstehen lernt und in der sich vieles ändern kann. In "hier stirbt keiner" habe ich gemerkt, dass die Autorin versucht hat das Thema in den Vordergrund zu stellen, doch ich hatte gleichzeitig das Gefühl es wurde immer nur kurz gestreift, angedeutet, aber es wurde nie tiefer darauf eingegangen. Zugleich wird im dem Buch auch die Schwierigkeit mit Eltern thematisiert. Zum einen auf der Seite von Annika, deren Eltern sich trennen, zum anderen auf Chris' Seite, dessen Eltern ihm ständig Vorwürfe machen und seinen Wunsch auf die Filmhochschule zu gehen nicht akzeptieren wollen. Auch hier wurde die Problematik immer wieder angerissen, aber immer nur nebenbei und auch wenn man als Leser einen guten Einblick in Annikas Gefühlsleben hatte, so fand ich es doch sehr schade, dass diese wichtigen Themen nicht ausreichend behandelt wurden.

    Mit den Charakteren hatte ich es leider auch nicht immer einfach. Einerseits fand ich es unglaublich spannend in Annikas Gefühls- & Gedankenwelt einzutauchen, da sie eine interessante Persönlichkeit besitzt. Allerdings fand ich es schade, dass sie ihre Mitmenschen immer so abweisend behandelt und so selbstkonzentriert denkt. Das fand ich stellenweise schon sehr nervig. Ihre Mutter geht nach der Trennung durch eine sehr schwere Zeit und es hat mir das Herz gebrochen, dass Annika sie immer nur für die Lage verantwortlich gemacht hat, statt Verständnis zu zeigen. Nicht einmal im Buch, kam ihr der Gedanke, dass ihre Mutter genauso unter der Trennung von ihrem Vater leidet wie ihr. Einfach fiel es mir mit Chris, denn ich schnell ins Herz schloss. Man merkt schnell, dass Annika ihm sehr wichtig ist und ich fand es schön, dass er sich ihr gegenüber so sehr geöffnet hat. Die Liebesgeschichte zwischen Chris und Annika empfand ich selbst allerdings nicht als knisternd. Sie passierte einfach.

    Wie ihr seht hat es mir das Buch nicht gerade leicht gemacht. Mit den nicht einmal 300 Seiten ist das Buch sehr knapp und ich finde die Autorin hat zu viele Szenen eingebaut die, meiner Meinung nach, nicht unbedingt zur Handlung beitragen, aber dafür zu viele Dinge ungesagt gelassen. Ich hätte mir sehr ein richtiges Gespräch zwischen Annika und ihrer Mutter gewünscht. Oder mehr zum Erwachsenwerden. Was mir an dem Buch aber sehr gut gefallen haben, waren die wenigen Male als die Autorin einen Augenblick in Annikas Leben etwas detaillierter beschrieb, wie etwa die Schönheit der Schneeflocken oder als Malek, Chris und Annika im ersten Kapitel unterwegs waren. Ich sehe durchaus Potenzial, aber das wurde im Buch leider nicht ausgeschöpft. Ich habe immer auf Mehr gewartet, aber vergebens.

    FAZIT:
    Ich habe gelesen und dabei immer auf Mehr gewartet, da die Autorin stellenweise zeigte, dass sie wirklich bewegend schreiben kann und auch interessante Gedanken hat, die es wert sind auf Papier gebracht zu werden, doch mit Annikas selbstkonzentrierten Charakter und dem knappen Schreibstil kam davon leider viel zu wenig an. Deshalb konnte mich "hier stirbt keiner" leider nicht überzeugen.

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    Leseeule96s avatar
    Leseeule96vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Rezi folgt am 22.06. auf meinem Blog! :)
    Ein Durchschnittsbuch

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmals vielen Dank dafür!
    In Annikas Leben gibt es derzeit einige Veränderungen. Ihr Bruder, zu dem sie immer aufgesehen hat, geht nach Amerika und meldet sich auf einmal nicht mehr. Ihre Eltern trennen sich und die beste Freundin ihrer Mutter zieht bei ihnen ein. Zudem hat sie sich mit ihrer besten Freundin verkracht und hat auf einmal diese Gefühle für Chris. Aber Chris ist der beste Freund von ihrem Bruder und sieht ihr nur einen Kumpel. Oder?
    Da dieses Buch ziemlich dünn ist und sich auch schnell lesen lässt war ich schon in nur zwei Zügen durch damit. Annika ist 15 und somit noch jung und unerfahren, in vielerlei Hinsicht. Aber sie lernt immer mehr dazu und vor allem über sich selbst.
    Die Dialoge waren mir oft zu kurz und flach. Annika ist oft ziemlich wortkarg und gibt nur sehr einsilbige Antworten von sich. Das hat mich nach einiger Zeit etwas genervt. Dadurch hat man kaum etwas über sie oder ihre Gesprächspartner herausbekommen und die Unterhaltungen sind immer ziemlich oberflächlich geblieben, was ich schade fand, denn ich habe hier einiges an Potential gesehen.
    Inhaltlich gibt es gar nicht viel zu sagen, ihr müsst einfach selber lesen und in Annikas Welt eintauchen. Der Schreibstil war leicht und locker und daher bin ich schnell voran gekommen.
    Fazit: Man sollte bei diesem Buch jetzt keine allzu tiefgründige Geschichte erwarten, aber es ist dennoch eine leichte Sommerlektüre für zwischendurch, die sich schnell lesen lässt. Es geht um die erste Liebe und ums erwachsen werden, mit allen seinen Hürden und Tücken, die dazu gehören.

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    CocuriRubys avatar
    CocuriRubyvor einem Jahr
    Für Jugendliche durchaus empfehlenswert

    Ich mag den Schreibstil nicht besonders. Wie ich es oft bei deutschen Autoren beobachte, finde ich ihn abgehackt. Außerdem neigt er dazu mit sehr kurzen Sätzen, Ereignisse wie in einem Gutachten aneinander zu reihen: Er macht das, dann sagte sie das, dann sehen sie das, dann dachten sie jenes.

    Es wirkt tatsächlich mehr wie kurzeindrücke oder Momentsprünge, als eine erzählte Geschichte.

    Weil die Handlung eben recht sprunghaft – sprachlich reduziert – ist, hatte man praktisch keine Zeit in einer Situation/Moment zu verweilen. Das macht die Handlung recht rasant, aber eben auch unemotional. Das Buch konnte mich nicht berühren.

    Auch wenn ich fand, dass sich diesbezüglich das Buch im Laufe gesteigert hat.

    Die Charaktere fand ich durchwachsen – aber jeder hat zumindest kurz eine eigene Geschichte bekommen – die Zeit bleibt auch für andere Figuren nicht stehen, nur weil die Protagonistin gerade nicht hinsieht.

    Zunächst einmal ist das Buch komplett aus der Sicht der Protagonistin geschrieben – weshalb man auch die Charaktere gefiltert durch ihre Wahrnehmungsbrille sieht – und sie ist mit ihren  15 Jahren in einem nicht unbedingt leichten Alter.

    Möglicherweise auch etwas dem Stil geschuldet, aber ich fand die Protagonistin war etwas lethargisch – was fast schon symbolisiert wurde, durch die erdrückende, energiefressende Hitze (Buch spielt im Hochsommer).

    Sie war zu Beginn aber noch keinesfalls unsympathisch – eher eine recht normale 15 jährige.

    Allerdings wurde recht schnell klar, dass sie einen Hang zu „mir doch egal“, „nerv nicht“ hat – eben zur Motzigkeit  – was man vielleicht ebenfalls noch als normal jugendlich verbuchen könnte.

    Aber es artet zwischendurch in totale Teilnahmelosigkeit oder Melancholie aus.

    Davon sind sehr die zwischenmenschlichen Beziehungen geprägt – insbesondere innerhalb der Familie.

    Hauptthema bei allem ist im Prinzip die fehlende Kommunikation – was häufig der Kern allen Übels ist.

    Besonders schlimm war das aber im Bezug zu ihrer Mutter. Fand es irgendwie ganz schlimm zu sehen, wie sie mit ihrer Mutter umgeht – sie isoliert/ausschließt und mit Ignoranz/Nichtachtung straft.

    Dicht gefolgt damit, wie sie mit ihrer angeblich besten Freundin umgeht. Interessant war aber mal zu sehen, wie eine Geschichte aussieht, wenn nicht die beste Freundin der Protagonistin ätzend ist, sondern die Protagonistin schlicht keine gute Freundin ist.

    Sie kann sich nicht für ihre Freundin freuen, wenn diese was erreicht/Erfolg hat, denkt in vielen Fällen auch nicht unbedingt gut von ihr und wird auf sie eifersüchtig – die Freundin hingegen gibt sich wirklich Mühe.

    Generell geben sich alle extrem viel Mühe mit ihr (außer ihr Bruder), aber sie lässt alle abblitzen und isoliert sich selbst und heult dann aber rum, dass sie sich so einsam fühlt.

    Das weckt bei mir kein Mitgefühl, sondern weckt schnell den Gedanken von „Tja, selbst schuld“.

    Was ich aber wieder gut fand war, dass man obwohl ich ihr Verhalten oft nicht gut fand, es trotzdem meistens nachvollziehbar war warum sie jetzt so reagiert – das gilt für alle Charaktere.

    Die Beziehung zu Chris mochte ich hingegen sehr – was zum großen Teil daran liegt, dass Chris ein sympathischer und netter Charakter ist.

    Ich fand vor allem richtig gut, dass es eine realistische Darstellung von der ersten Liebe gab, ohne Anschmachten, Hormonüberflutung oder Klischees. Das ist leider selten in Jugendbüchern.

    Noch besser fand ich, dass Liebe in diesem Buch nicht als Allheilmittel verkauft wurde. Ihre Probleme haben sich nicht plötzlich in Luft aufgelöst, nur weil sie einen süßen Jungen kennen gelernt hat.

    Wenn aber eine Sache wirklich gut eingefangen wurde, dann ist es das Teenager-Dasein. Die Aufmüpfigkeit, das sich unverstanden fühlen, nicht so genau zu wissen was man will und was man tun soll, aber eben auch, was für Fehler die Eltern im Umgang mit ihren jugendlichen Kindern machen. Das fand ich wirklich gut – und hey, seien wir ehrlich: Teenies sind auch eben mal richtig ätzend.

    Das besondere an dem Buch finde ich sind gerade die kleine Dinge: z.B. dass Annika tatsächlich immer mal wieder etwas isst, auch mal was ungesundes – keine Spur also vom Schönheits-/Magerwahn der jungen Mädchen oder  auf dem Geburtstag des Vaters, als der alte, eklige „Onkel“ ihr zur Begrüßung erst mal an den Po fasst – also Alltagssexismus.

    Das sind kleinere Dinge, die mehr oder weniger nebenbei passieren, aber sie sind mir aufgefallen und fand es gut.

    Manche Ausdrücke/Formulieren jedoch  fand ich wirklich blöd: z.B. heißt es: „Er legt die Hand an meine Backe.“ Gemeint ist die Wange, dumm nur, dass man mehrere Körperteile als Backe betitelt. Oder wurde statt Festnetztelefon immer „Zuhausetelefon“ gesagt oder statt Ja ständig „M-hm“, darüber bin ich regelmäßig gestolpert.

    Warum auch immer wieder das Thema Träume aufgegriffen wurde – erschloss sich mir auch nicht unbedingt.

     

    Fazit

    Ich finde, dass das hier ein gutes Jugendbuch (Coming of Age) ist. Wenn ich um die 15 Jahre alt gewesen wäre, hätte ich dieses Buch vielleicht geliebt  - und es macht meines Erachtens viel richtig und ist eben nicht 0815.

    Aber ich mochte den Schreibstil nicht bzw. wie Art wie es erzählt wurde nicht so und hatte auch mit der Protagonistin so meine Probleme.

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    Lola Renns Talent besteht besonders darin, auf scheinbar banalem Weg die Abgründe, die sich unterhalb der Oberfläche einer Teenager-Existenz auftun, zu beleuchten.

    Lola Renn erzählt ganz nah am Leben und gerade das macht den Roman so nachvollziehbar.

    .ich denke, dass Leser, die sich im gleichen Lebensabschnitt wie Annika befinden, sich in dem Buch sehr gut aufgehoben und verstanden fühlen.

    Ein super Sommerbuch.

    Mit Annika hat Lola Renn [.] eine Protagonistin erschaffen, die für viele junge Leserinnen Identifikationsfigur sein kann. Bei aller Normalität ist dieser Jugendroman etwas Besonderes.

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