Ein Stinkreicher, drogensüchtiger, alkoholkranker Teenager der einsam und unverstanden ist beklagt sich wie dumm und minderwertig die Welt doch ist. Die Sinnlosigkeit ihres von Selbstmitleid und Borderline geprägtem Leben verschwand erst, als sie den etwas älteren Andrea kennenlernte. Wie durch ein Wunder war ihre Drogenabhängigkeit und der Alkoholismus von einem Tag auf den anderen geheilt und man war trotz der ganzen dummen Freunde und der armen Menschen glücklich. Doch dann schlich sich nach 6 Monate der alltag ein und sie fing wieder an zu koksen und zu saufen. Von Schuldgefühlen und unendlichem Selbstmitleid geplagt zieht sie Andrea (er tat es auch von sich) mit runter und verließ sie dann selbstlos um ihm das Leben nicht zu versauen. Beide waren deswegen totunglücklich und dann kam es zum dragischem Moment...
Von der ersten bis zur letzten Seite zog sich die plumpe Gossensprache durchs komplette Buch. JEDER Charakter konnte nicht sprechen ohne "b*msen, f*tze, schl*mpe...) zu benutzen. Jeder schlief mit jedem und am besten noch auf sexparties . Nochmal zur Erinnerung: Es sind meistens Teenager oder höchstens 25 Jährige.
Ich weis das in den Oberen 10.000 die Sitten rauer sind und Grld nicht glücklich macht. Dennoch bin ich mir sicher das die Autorin gezielt übertrieben hat und diese primitive Art des schreibens gewählt hat, um im Deckmantel der "Provokation" und "Schonungslosen Wahrheit" einfach nur alá Charlotte Roche verkaufen und auffallen wollte.
Gelegentlich gab es tiefgründige Momente, besonders in monologen der Protagonistin. Aber durch das ewige ekelhafte Gerede übers "b*msen" usw erstickte das durchaus vorhandene Talent der Autorin direkt, bevor es sich richtig entfalten konnte.
Zudem häuften sich gegen Ende des Buches die Rechtschreibfehler. Vielleicht etwas pingelig von mir, aber ich bin wirklich etwas genervt nach dem Lesen des Buches
Lolita Pille
Alle Bücher von Lolita Pille
Pradasüchtig
Bubble Gum
Neue Rezensionen zu Lolita Pille
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Es ist erschreckend ehrlich geschrieben und es zieht einen einfach in seinen Bann.
Nichts wurde in diesem Buch verschönigt und eigentlich ist es von Anfang bis Ende nicht schön - keine Einzige Szene in diesem Buch ist schön. Eher ist alles grotesk und voller Sarkasmus.
Und in meiner Fantasie ist Derek eine echte Sahneschnitte ;)
Pradasüchtig erzählt die Geschichte über das exentrische Leben eines reichen Mäcdchens in Paris.
Drogen,Sex,Luxus und Alkohol stehen an der Tagesordnung und führen in eine Welt die nur von Geld bestimmt wird.
Die Protagonistin schwankt ständig zwischen Selbstmitleid und hoher Arroganz und nimmt sich dabei selbst nicht all zu ernst.
Ist man diesen pariser Mädchen schon begegnet und das Nachtleben in Paris gekostet,weiß man das dieses Buch nichts als die Realität widerspiegelt.
Ein sehr spannendes und aufregendes Buch.








