Loni Littgenstein

 3,7 Sterne bei 24 Bewertungen

Lebenslauf

Loni Littgenstein wurde im oberfränkischen Bayreuth geboren wo sie heute noch lebt. Schon in jungen Jahren liebte sie Sendungen wie Geschichten aus der Gruft, Twilight Zone und Nightmare on Elm Street. Im Laufe der Zeit entwickelten sich ihre Gedanken zu krankhaften Phobien, Abnormalitäten, körperlicher Tortur, psychologischen Horrorgeschichten, die sie unbedingt niederschreiben musste. Dabei hört sie am liebsten Hard Rock, Pop oder auch Klassik. Privat liest sie überwiegend Sachbücher, die aktuelle Themen ihrer Recherche aufgreifen, aber auch Kurzgeschichten oder Romane von Jack Ketchum, Dennis Lehane oder J.D. Salinger, dessen Buch Der Fänger im Roggen sie sehr geprägt hat. Ihr Ziel ist es, mit ihren Büchern einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Sie beschreibt das Unerwartete, das, womit der Leser nicht rechnet. Wenn das ankommt, hat sie ihre Intention erreicht ...

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Loni Littgenstein

Cover des Buches Psychoid: Der Feind in Oliver (ISBN: 9781492180678)

Psychoid: Der Feind in Oliver

 (9)
Erschienen am 20.08.2013
Cover des Buches Harlekin: Ein packender Mystery-Thriller (ISBN: B08K9DLG6L)

Harlekin: Ein packender Mystery-Thriller

 (4)
Erschienen am 27.09.2020
Cover des Buches Harlekin (ISBN: 9783959575447)

Harlekin

 (3)
Erschienen am 20.10.2020
Cover des Buches Psychoid (ISBN: 9783959578790)

Psychoid

 (4)
Erschienen am 29.06.2019
Cover des Buches Tiefenreise (ISBN: 9781521993224)

Tiefenreise

 (2)
Erschienen am 07.08.2017
Cover des Buches Scharade (ISBN: B0B7P57VCB)

Scharade

 (2)
Erschienen am 15.08.2022
Cover des Buches Tiefenreise (ISBN: 9783959579476)

Tiefenreise

 (0)
Erschienen am 10.01.2022

Neue Rezensionen zu Loni Littgenstein

Cover des Buches Psychoid (ISBN: 9783959578790)
B

Rezension zu "Psychoid" von Loni Littgenstein

War mir zu verwirrend
binesbuecherweltvor einem Jahr

Oh je, was war das denn? Die Geschichte hat mich erst mal total verwirrt, genauso wie der Hauptprotagonist. Ich hatte mir erst mal ein bisschen was Anderes darunter vorgestellt und hatte deswegen ein paar Startschwierigkeiten. Es ist ein sehr dünnes Buch, heißt ja nicht umsonst "Redrum-Cuts", und dafür fand ich den Klappentext viel zu ausführlich. Es wird für meinen Geschmack schon viel zu viel verraten, das fand ich schade, denn die Geschichte strotzt jetzt nicht gerade vor Spannung und so war es noch weniger. Auf Spannung zielt die Autorin aber glaube ich auch gar nicht ab, sondern man soll einen Einblick in das Leben eines psychisch kranken Soziopaten bekommen. Und das ist eben alles sehr verwirrend. Am Anfang fand ich es wirklich ziemlich schlecht, bis auf den Schreibstil, der ist gut. Die Geschichte wird immerhin im Verlauf des Buches besser, die Protagonisten fand ich allerdings alle nicht so gut. Vor allem Doktor Klein hat mich gar nicht überzeugt, mag aber auch daran liegen, dass er nur aus Olivers Sicht raus beschrieben wird. Also, wie gesagt, ziemlich verwirrend, ist zwar mal was Andres, aber so richtig überzeugt hat es mich nicht.

Cover des Buches Scharade (ISBN: B0B7P57VCB)
Alexa_Kosers avatar

Rezension zu "Scharade" von Loni Littgenstein

Interessante Charaktere, aber für mich unglaubwürdig...
Alexa_Koservor einem Jahr

Zum Buch: Die Journalistin Evelyn Winster ist gerade so mit ihrem Leben davongekommen, als sie undercover in einer mörderischen Sekte recherchiert hat. Diese Erlebnisse haben sie fast zerstört und sie sieht immer wieder die Geister der toten Kinder von dort… Dann erhält sie eine Mail, in der sie auf eine psychiatrische Klinik aufmerksam gemacht wird. Dort sollen angeblich nicht alle krank sein, es gibt einen Maulwurf dort, der kerngesund ist. Das ist genau die richtige Ablenkung für Evelyn und sie schleust sich dort unter falschem Namen als Praktikantin im Psychologiestudium ein…

Meine Meinung: Positiv hervorheben möchte ich die einzelnen Geschichten der Patienten, die Evelyn vor Ort in einem ersten Gesprächskreis kennenlernt! Hier hat sich die Autorin wirkliche einiges einfallen lassen und sie wirken sehr realistisch! Die Behandlungsmethoden allerdings von dem dortigen Psychiater Dr. Klein sind sehr fragwürdig und passen eher ins Mittelalter! Spätestens hier merkt der Leser, dass an der Geschichte irgendetwas nicht stimmt. 

Alles in allem wurde ich zwar gut unterhalten, aber so richtig Gänsehaut-Feeling wollte sich bei mir nicht einstellen. Vielleicht liegt es an der Kürze des Buches mit nur 151 Seiten. Ich kann es gar nicht genau sagen. Nur, dass mir die anderen Bücher der Autorin viel besser gefallen haben! Denn schreiben kann sie auf jeden Fall!

Das Ende war dann zwar unerwartet, aber meiner Meinung nach nicht wirklich gut. 

Mein Fazit: Mir hat dieser Kurztrip in die Psychiatrie nicht so gut gefallen wie erhofft, aber ich werde die Autorin auf jeden Fall weiter begleiten, denn ich mag ihren Schreibstil und ihre Ideen eigentlich sehr gerne!

Cover des Buches Scharade (ISBN: B0B7P57VCB)
Lumiel_H_Noxs avatar

Rezension zu "Scharade" von Loni Littgenstein

Morbide und direkt
Lumiel_H_Noxvor 2 Jahren

+ Unbezahlte Werbung +

Dieser Artikel wurde mir als Rezensionsexemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt.

FSK 16/18

++ Triggerwarnung: Blut, Gewalt, Tod, Sadismus, Mindfuck und Gewalt gegen Kinder ++

Ich - Perspektive 

Geschrieben in der Vergangenheitsform.


 𝔓𝔯𝔬

Großes Geplänkel bevor es so richtig zur Sache geht? - Nicht mit Autorin Loni Littgenstein. Dies ist nicht mein erstes Buch von dir wirklich talentierten Schriftstellerin. Allerdings ist es das erste Buch von ihr, welches ich aus der SP Veröffentlichung lese. Bekannterweise hat sie sonst immer über den Redrum Verlag veröffentlicht, umso überraschter war ich, als ich sah, das sie nun in eigener Regie unterwegs ist. Auf jeden Fall ein cooler Schritt in eine neue Richtung !

Doch worauf wollte ich eigentlich hinaus?

Exakt ! - wer auf eine entspannte und humane Einleitung in das Geschehen hofft, der ist hier an der falschen Adresse. Wir werden mit einem sadistischen, okkulten Ritual begrüßt und in diesem geht es gleich richtig zur Sache. Ich warne hiermit bewusst vorab, da es sich spezifisch auch um Gewalt an Säuglingen handelt und diese Thematik bewusst an die Psyche gehen kann. Ich für meinen Teil kann nur sagen: Was für ein geiler Auftakt und welch gelungene Atmosphäre ! Ein starker Sprung ins kalte Wasser den ich mal wieder sehr genossen habe, nachdem ich meine Nase längere Zeit nicht mehr in ein Buch dieses Genres gesteckt habe. Wobei man vermerken muss, Scharade wird als Psychothriller angepriesen, erweckt für mich jedoch zu Beginn auch den Hauch eines blutigen Horrorbuches. 

Wir bekommen heftige und detailreiche Situationen geboten und die Gänsehaut ist hiermit vorprogrammiert. Loni kennt keine Grenze - das ist mein Statement dazu. Einfach nur spitze !

Doch worum geht es im groben überhaupt ?

Nachdem wir in dieses grausige Szenario geschmissen wurden, erleben wir mit unserer Protagonistin einen Zeitsprung von 7 Monaten. 

Sie ist Journalistin und lebt mit ihrem Partner Tom zusammen. 

Seit dem sadistischen Vorfall ist ihr Leben nicht mehr das Gleiche und insbesondere im Job läuft es alles andere als gut. Es folgen keine erfolgreichen Storys mehr und die Wagemutigkeit der jungen Frau schwindet davon. Halluzinationen und bösartig schlimme Wahnvorstellungen verfolgen sie und drängen sie immer weiter in die Ecke des Abseits. Ein authentischer Charakterverlauf der durch seine Bodenständigkeit punktet. 

Doch plötzlich erhält unsere Protagonistin eine völlig unerwartete Mail. Eine Einladung in eine der örtlichen psychologischen Einrichtungen. Das Versprechen einer atemberaubenden Story für ihre Karriere. Ein Maulwurf meldet sich bei ihr und erweckt ihr Interesse. Somit beschließt sie diesen Weg einzuschlagen. Meldet sich unter falschen Vorwänden dort an und erlebt einen grausigen Alptraum aus Fiktion und Verwirrung. 

Die eigentliche Thematik entwickelt sich zu einem knackigen Psycholospiel. Wir als Leser werden aktiv dazu eingeladen uns mit der Situation auseinanderzusetzen. Welch gelungene Idee, denn ich hatte einen riesen Spaß dabei und war sofort vertieft. Als wäre ich ein Teil dieser Sitzung und würde allen Insassen gegenüber sitzen. Wir werden bewusst hinter das Licht und auf die falsche Fährte geführt und auch wenn dies etwas vorhersehbar ist, macht es unglaublich Laune. 

Hierbei muss man noch einmal deutlich anmerken, wie viel Mühe die Autorin sich bei der Darstellung der einzelnen Persönlichkeiten gegeben hat. Jede Person hat seine ganz individuelle und schaurige Geschichte. Morbide, abgebrüht, verrückt und gnadenlos. 

Mit jedem weiteren Gespräch und jeder weiteren Vorstellung, werden wir immer weiter mit in den Sumpf der Unermesslichkeit gezogen.

Es gab vorab bereits eine kleine Theorie die ich für mich gehegt hatte, die sich jedoch Gott sei Dank so in dieser Form nicht bewahrheitet hat. Dies erleichterte mich etwas, denn es wäre etwas einfallslos gewesen. Doch die Autorin enttäuscht auch nicht in diesem Punkt. 

Inhaltlich geht die Geschichte gut und zügig voran, denn mit gerade mal 160 Seiten gibt es wie bereits erwähnt, keine Lange Anlaufzeit für Geplänkel. 


𝔎𝔬𝔫𝔱𝔯𝔞

 Gibt es überhaupt wirkliche negative Punkte für mich?


Hierbei kann ich nur sagen, das einzige was mich etwas gestört hat, war die etwas einfallslose Umgebung. Natürlich gehört es zum Plot und zu dem Verlauf der Geschichte dazu, jedoch wurden Psychiatrien bereits soooo oft verwendet, das der Ort an sich für keinen eigenständigen Gruselfaktor mehr sorgt. Auch einige Geschehnisse innerhalb der Psychiatrie wurden aus anderen Story Verläufen entnommen. Sie sorgen vielleicht nicht unbedingt für eine gewisse Eigenständigkeit, sind aber trotzdem soweit in Ordnung und unterhaltsam.

Außerdem war ich etwas traurig, das es keinen unerwarteten und schockierenden Twist gab. Die Geschichte nimmt zwar ein cooles und unterhaltsames Ende, welches es auch wirklich lesenswert macht, jedoch habe ich Tief im Inneren ein wenig auf etwas anderes, vielversprechenderes gehofft.

Was mir am aller wenigsten gefallen hat ist die Gestaltung des Covers. Obwohl der Inhalt sehr wohl von sich überzeugen konnte und ich das Können der Autorin bereits kenne, wäre es kein Buch welches ich kaufen würde, würde ich es in dieser Gestaltungsform im Laden sehen. Die Darstellung wirkt fast ein wenig einfallslos und wenig aussagekräftig. Einzelne Abschnitte wirken sogar etwas unscharf in ihrer Auflösung und rein inhaltlich hätte man mehr aus dem Design machen können.


Wie ihr bereits erlesen könnt, ist Scharade ein Buch welches ihr unbedingt gelesen haben solltet. Wieder einmal ein grandioser, neuer Auftakt der talentierten Autorin Loni Littgenstein. 

Von mir bekommt dieses Werk: 8,5/10 Fledermäuse.🏥

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