Loni Littgenstein Psychoid: Der Feind in Oliver

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Inhaltsangabe zu „Psychoid: Der Feind in Oliver“ von Loni Littgenstein

"Es war dieses Grinsen. Mein Grinsen war es gewesen, dass David hatte böse werden lassen. Das habe ich immer getan, wenn ich diese Märchen erzählte. Da hat er keinen Spaß verstanden. Grinse nicht so blöde, sagte er. Aber ich grinste weiterhin, weil mir der Gedanke so gefiel. Das mit dem Mutterkopf und so. David ist einfach gegangen. Er konnte mich nicht mehr sehen. Dann hat er sich auf unserem Dachboden erhängt." Dr. Klein presste seine Lippen zusammen, so als würde ich ihm leidtun. Jedenfalls sagte er das. "Sie meinen David brachte sich um, damit er Ihre Gruselgeschichten nicht mehr hören musste?" Das hatte einen bitteren Nachgeschmack. Ich fühlte mich ein wenig verschaukelt, weil ich dachte, der Doc macht sich lustig über mich. Dabei war gar nichts lustig. "Ich war traurig. David war ja ein Teil von mir. Ein guter Kerl. Ich habe diesen Dreckskerl sehr gemocht. Als er weg war, fühlte ich mich gut, glaube ich. Wenn er doch tot sein wollte, und es dann war, so hat David doch alles richtig gemacht. Dachte ich mir. Es war in Ordnung. Und wenn meine Mutter nicht ständig nach David gebrüllt hätte, wäre es auch für sie in Ordnung gewesen." "Warum hat sich David umgebracht?" "Ich weiß nicht. Er hatte wohl genug vom Leben. Von dem Leben, das er hatte. Er hatte es schön. Das wusste er. Es war alles so ganz anders als bei mir. Doch für Neid war ich mir zu schade. Das gibt´s bei mir nicht." Ich beobachtete die Kamera in der Ecke und überlegte, wer wohl dahinter steckte. Es störte mich nicht mehr, dass fremde Augen zuschauten. Von so einem wie mir konnte man noch was lernen. Ich wollte grinsen, doch die Gedanken, die dabei entstehen würden, konnte ich jetzt nicht gebrauchen. Also grinste ich nicht. (Quelle:'E-Buch Text/18.04.2014')

Verwirrender Psychothriller, nicht schlecht, habe aber mehr erwartet

— Nefertari35

Ein packender Psychothriller, der so ganz anders ist.

— dieDoreen

Wow, ein echter Psychothriller - Hammer! Nichts für schwache Nerven.

— ChattysBuecherblog
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  • Psychoid: Der Feind in Oliver von Loni Littgenstein

    Psychoid: Der Feind in Oliver

    Nefertari35

    14. March 2016 um 10:59

    Kurze Inhaltsangabe:Olivers Leben nimmt eine radikale Wende, als sich sein Bruder David auf dem Dachboden erhängt. Seine Eltern lassen keine Gelegenheit aus, ihm zu zeigen, dass David ihr einzig wirklich geliebtes Kind gewesen ist. Oliver entwickelt sich zum Psychopathen. Er hält seine Eltern in einer Kammer ihres Hauses gefangen und misshandelt sie. Oliver weiß, wozu Nähnadeln, Ölpapier und ein Zollstock gut sind. Und das ist nur ein Teil der DInge, mit denen er seiner grausamen Fantasie freien Lauf läßt. In der Psychiatrie bei Dr. Adam Klein gelandet, muß sich Oliver des Fragen des Arztes stellen. Der schlägt ihm eine noch nicht zugelasssene Behandlung mit Kräuter-Injektionen vor, die ihn wieder zu einem "normalen" Menschen machen sollen. Die Dosis wird stetig erhöht und schließlich schlägt die Therapie an. Oliver darf sich wieder mit seiner großen Liebe Carla treffen.Als Dr. Klein die Kräuter abzusetzen beginnt, geht jedoch eine Wandlung in Oliver vor. Ist es ein Rückfall? Oder hat Oliver noch andere Geheimnisse, die nun ans Licht drängen?(Quelle: Klappentext "Psychoid-Der Feind in Oliver" von Loni Littgenstein)Schreibstil, Protagonisten, Sonstiges:Der Klappentext verspricht ein wirklich spannendes Buch und man beginnt voller Erwartung zu lesen. Leider werden diese Erwartungen nicht ganz erfüllt, da der Klappentext nicht wirklich zur Geschichte paßt. Der Schreibstil ist recht einfach zu lesen, ist aber oft recht wirr. Die Autorin hätte eine klarere Linie zwischen ihren Figuren ziehen müssen, so weiß man oft nicht, von wem man eigentlich gerade liest. Auch gibt es einige Wortwiederholungen, die manchmal störend sind. Die Story an sich ist recht gut, hätte aber besser ausgearbeitet werden können. Das Cover ist wirklich ansprechend und fällt ins Auge.Eigene Meinung:Mir hat das Buch persönlich nicht so gut gefallen. Die Assarbeitung hätte besser sein müssen, genauso wie der Hauptcharakter. Dieser war nicht strukturiert genug. Die Idee ist klasse, aber man könnte da noch einiges verbessern. Ich gebe hier drei Sterne.

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  • Psychoid

    Psychoid: Der Feind in Oliver

    dieDoreen

    22. August 2015 um 13:46

    Nachdem Oliver seine Eltern auf bestialische Art verstümmelt hat nimmt er an einer neuen Art von Therapie teil. Dabei wird ihm unter psychologischer Beobachtung ein Kräutercocktail gespritzt. Tag für Tag wird die Dosis erhöht, bis plötzlich eine deutliche Besserung eintritt und Oliver sich mit einem düsteren Geheimnis konfrontiert sieht. Das Buch beginnt am Anfang der Behandlung in der Psychiatrie. Oliver stellt sich dem Leser selbst vor in seiner ganz eigenen überheblichen Art. Schon nach den ersten Sätzen wird dem Leser klar, wie krank er eigentlich ist. Während der ganzen Geschichte befindet man sich in Olivers abgedrehten Hirn und erlebt somit in "Rückblenden" die Verstümmelung seiner Eltern mit. Der Charakter Oliver steckt voller Selbstüberschätzung, Größenwahn und strahlt doch auch Unsicherheit und Trauer aus. Ich fand die Figur einfach genial gezeichnet. Ich habe keine Ahnung was in dem Kopf eines Psychopath vorgeht, könnte mir das aber nach Olivers Schilderungen sehr gut vorstellen. Die Wandlung vollzieht sich langsam und wird durch gewisse Symbole unterstützt. Bis zur Eröffnung des großen Geheimnisses beginnt man sogar Mitleid mit Oliver zu entwickeln. "Psychoid" war ein tiefgründiger Thriller, der einen kleinen Einblick in die grausame und kranke Psyche eines eigentlich unschuldigen Menschens gibt. Wenn man sich auf den eher ungewöhnlichen Erzählstil einlässt klingt dieses Buch noch lange nach und lässt einen nicht mehr los.

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  • Spannung pur

    Psychoid: Der Feind in Oliver

    Maritahenriette

    10. June 2015 um 13:41

    Oliver lebt in einer psychiatrischen Klinik. Er soll seine Eltern bestialisch verstümmelt haben.  Dokter Klein benutzt bei seinem Patienten eine neuartige Therapie mit einem Gemisch verschiedener Kräuter.  MEINE MEINUNG : An den recht sachlichen Schreibstil musste ich mich am Anfang erst gewöhnen. Das ging jedoch recht schnell.  Die Autorin verzichtet bei ihrem Psychothriller um den Psychopathen Oliver auf eine allzu große Ausschmückung des Textes.  Sie kommt mit wenigen Schauplätzen und Darstellern aus.  Die Protagonisten werden gut dargestellt und ich konnte sie mir gut vorstellen.  Die Geschichte wurde schnell spannend und bleibt es auch bis zum Schluss. Die Gewaltfantasien und Brutalität seitens Oliver gegenüber seine Eltern wird recht authentisch beschrieben. Das Ende dieses Thriller 's ist überraschend und hat mir gut gefallen.   Loni Littgenstein hat ihr Buch in 24 Kapitel unterschiedlicher Länge unterteilt ; das Taschenbuch in Großdruck habe ich fast in einem Rutsch gelesen.  FAZIT : "Psychoid Der Feind in Oliver " von Loni Littgenstein gibt es als Taschenbuch und E-Book. Die Handlung ist interessant,  spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Liebhaber von Psychothriller finden nach meiner Meinung hier ein gutes Buch.  

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  • Psychoid - ein Psycho-Schocker-Horror-Thriller von Loni Littgenstein

    Psychoid: Der Feind in Oliver

    ChattysBuecherblog

    21. March 2015 um 06:52

    "Mein Name ist Oliver ... und ich bin Psychopath" (aus Psychoid) ******************** Zum Inhalt: Oliver ist zweiundzwanzig Jahre alt und in einer psychiatrischen Klinik. Ihm wird vorgeworfen, seine Eltern verstümmelt zu haben. Dr. Klein nimmt sich seiner an und startet mit ihm ein Versuchsprogramm. Er möchte mehr über Oliver Gefühlsleben und die Intention seine Eltern zu töten, erfahren. Nach und nach kommend mehr Details über Oliver Leben ans Tageslicht. Details über Grausamkeiten, seelischer und psychischer Art. ******************** Meine Meinung: Wow, das war das erste Wort, dass mir nach dem Lesen des Buches eingefallen ist. Wow, wegen dieser Brutalität, aber auch wow, wegen der Geschichte bzw. der Wendung. Die Autorin beschreibt in einer eigentlich sehr sachlichen Art und Weise das Leben des Psychopathen. All die Ängste, aber auch Gedanken werden sehr klar transportiert. Bedingt durch die Brutalität in den Schilderungen, stockt dem Leser jedoch der Atem und das Buch wird zu einem Psycho-Horror-Thriller-Schocker. Ich habe sogar etwas dabei gelernt: Defäkationsfantasien. Das Wort war mir bislang völlig unbekannt. Die Erläuterungen zum Wort erspare ich mir hier jedoch. Ein weiteres Wort begegnet dem Leser mehrfach: fuchtig. Nein, es ist kein Schreibfehler, es fehlt auch kein Buchstabe. Es soll wohl vielmehr: wütend, fuchsig, rasend, wild bedeuten. ******************** Fazit: Definitiv kein Buch für schwache Nerven! Wer sich jedoch auf die Geschichte einlässt, wird das Buch "verschlingen" wollen und begeistert sein.

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