Lore Macho

 4.1 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Tod in Acryl, Tod am Nussbaum und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Tod im Tröpferlbrunnen

Erscheint am 01.02.2019 als Taschenbuch bei Verlag Federfrei.

Alle Bücher von Lore Macho

Tod am Nussbaum

Tod am Nussbaum

 (2)
Erschienen am 01.03.2016
Tod in Acryl

Tod in Acryl

 (2)
Erschienen am 01.04.2017
Tödlicher Reichtum

Tödlicher Reichtum

 (2)
Erschienen am 01.03.2015
Mord im Waldviertelexpress

Mord im Waldviertelexpress

 (1)
Erschienen am 01.03.2018
Tod im Tröpferlbrunnen

Tod im Tröpferlbrunnen

 (0)
Erschienen am 01.02.2019

Neue Rezensionen zu Lore Macho

Neu

Rezension zu "Mord im Waldviertelexpress" von Lore Macho

SChatten der Vergangenheit
Bellis-Perennisvor einem Monat

Just kurz bevor er in Klein Schiessling aus dem Waldviertel-Express aussteigen soll, fällt Friedrich Steurermann tot vom Sitz. Recht bald ist klar, der erfolgreiche Winzer ist mit einem Hustensaft von Kräuterweiberl Walpurga vergiftet worden. Und Fritz wird die einzige Leiche bleiben.

 

Die ermittelnden Polizisten, alle voran Sepp Tauber und seine Kollegin Angela Bauer, folgen dem alten Leitsatz „Cui bono?“.

 

Die Dorftratschen Anna Passer weiß natürlich einiges über die Vergangenheit der Familie Steurermann zu berichten. Der Wahrheitsgehalt ist manchmal geringer als die Prozente im Schnaps, regt aber die Unterhaltung an.

 

Meine Meinung:

 

Wieder ist Lore Macho ein witziger Dorf-Krimi gelungen. Das Cover gefällt mir diesmal nicht ganz so gut, fällt es doch ein wenig aus dem bisher gewohnten Rahmen.

 

Die Dorftratschen spielen nach wie vor eine große Rolle, egal ob sie etwas Essentielles zur Aufklärung der Morde beitragen können oder sich einfach nur in Szene setzen und abstruse Gerüchte in die Welt setzen wollen.

 

Polizist Sepp Tauber darf endlich bei Sandra landen.

 

Die Autorin nutzt diesen Krimi auch für Kritik an den Österreichischen Bundesbahnen, die Bahnstationen an Pendlerstrecken ausdünnen und damit die Menschen zum Umstieg auf das Auto zwingen. Der Bahnhof von Klein Schiessling ist so wie viele andere, nicht zu retten. Die Zeitersparnis für die Bahn beträgt gigantische 30 Sekunden.

 

Fazit:

 

Wieder ein witziger Krimi, diesmal mit ein wenig Sozialkritik. Gerne gebe ich 4 Sterne.


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Rezension zu "Tödlicher Reichtum" von Lore Macho

Ein Dorf, ein Mord, viel Tratsch
Bellis-Perennisvor einem Monat

Das ist der Auftakt zu einer witzigen Krimireihe, die im kleinen fiktiven Ort Klein Schiessling spielt, der idyllische an der Grenze Waldviertel zu Weinviertel liegt. 

In Ermangelung attraktiver Freizeitgestaltung haben die Dorfbewohner ihr liebstes Hobby kultiviert: Das Tratschen.  

Als zwei Spaziergänger die Leiche von Hias, dem Sonderling auffinden, ergehen sich die Dorfbewohner in wilden Spekulationen. Der Hias, so hört man im Dorf, hätte in Kürze einen „fetten Geier“ erlegen sollen. Obwohl, ganz genau weiß man es nicht, denn die Vogelart Geier ist in Klein Schiessling nicht heimisch.

Ob der Tote vom Steinbruchbesitzer Knaller, in dessen Betrieb es nicht mit rechten Dingen zugeht oder doch irrtümlich von einem der Jäger, die ja auf alles schießen, was sich bewegt (sogar auf Autos), getötet worden ist? 

Die Ermittler, der cholerische Inspektor Julius Schreiner und der besonnene Sepp Tauber - zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, haben in ihrem ersten Fall alle Hände voll zu tun. 

Meine Meinung: 

Ein witziger Krimi, der aus dem (dörflichen) Leben gegriffen scheint. Man erfährt so manchen Dorftratsch und manchmal ist hier auch ein Körnchen Wahrheit zu finden. 

Erzählt wird das Ganz aus der Sicht von Sandra, einer der redseligen Damen, die auch gerne selbst Hand anlegt.  

Es geht um Freunderlwirtschaft, Neid, Geldgier und undurchsichtige Machenschaften, in denen nicht nur der Bürgermeister seine Finger stecken hat.

Mit viel Lokalkolorit (Konditorei in der Mittelalterstadt Eggenburg), witzigen Diaologen und herrlichen Familiennamen – so heißt der Dorfwirt gleich einmal „Krügerl“ (in Österreich gängige Bezeichnung für 0,5l Bier) und die Weinbauern nach Weinsorten Burgunder, Uhudler, Sylvaner und Rieslinger.

Fazit:

Ein durchaus witziger Krimi, dem ich gerne vier Sterne gebe.


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Rezension zu "Tod in Acryl" von Lore Macho

Der "Ausnahme-Künstler" Damian Studd-Birnstingl wird selbst zum Kunstwerk
Bellis-Perennisvor 2 Monaten

Dieser Krimi aus der Feder von Lore Macho ist ein weiterer rund um das fiktive niederösterreichische Dorf Klein Schiessling. An der Grenze Weinviertel zu Waldviertel gelegen, ist der beschauliche Ort bereits mehrmals Schauplatz von Verbrechen geworden, die unter der tatkräftigen Mithilfe mehrerer „Dorftratschen“ aufgeklärt werden. 

Diesmal ist das Opfer ein selbsternannter „Jahrhundert-Künstler“, der ein ziemlicher Kotzbrocken ist. Damian Studd, der eigentlich Damian Birnstingl heißt, ist aus der (ebenfalls fiktiven) Nachbarortschaft Grasberg zugezogen und eckt mit seinem präpotenten Verhalten überall an. Wer also hat das beste Motiv, den Maler umzubringen? Seine Ex-Frau? Oder die Handwerker, denen er zwar Aufträge erteilt, die dann aber nie bezahlt werden, weil Studd chronisch pleite ist? Oder gar die Künstlerkollegen, die er in Zeitungsinterviews desavouiert? 

Meine Meinung: 

Dieser Krimi, der aus Sicht von Sandra Weber geschrieben ist, reicht diesmal nicht ganz an die anderen heran. Es dauert geraume Zeit, bis Studd ermordet wird.

Herrlich skurril sind die Dorfbewohner gezeichnet. Und überhaupt die Wahl der Namen. In dem Weinort heißen die Winzer unter anderem Sylvaner, Riesling(er) und Uhudler. Darüber muss ich regelmäßig  herzlich lachen, gibt es doch Weinsorten dieser Namen. 

Der Dorftratsch blüht wie eh und je. Auch die Pfarrersköchinnen von Klein Schiessling und Grasdorf tauschen gerne Neuigkeiten aus.  

Der Schreibstil ist locker und flüssig (Weingegend!) und zeigt stellenweise ziemlich schwarzen Humor. 

„Und was ist das, Hedwig? Ein Maurerdekolleté?“, will ich wissen.

„Du kennst den Ausdruck nicht, Sandra?“

„Nein! Noch nie gehört. Sag schon, Hedwig, was ist ein Maurerdekolleté?“

„Na, wenn einem beim Bücken der halbe Arsch aus der Hose rausschaut! Du weißt schon.“ 

Fazit: 

Ein durchaus humorvoller Krimi, der ein paar kürzere Längen hat, daher diesmal nur 3 Sterne.

 

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