Lore Marr-Bieger

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Neue Bücher

Slowenien Reiseführer Michael Müller Verlag

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Erscheint am 25.06.2020 als Taschenbuch bei Müller, Michael.

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Cover des Buches Istrien Reiseführer Michael Müller Verlag9783956547256

Istrien Reiseführer Michael Müller Verlag

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Erschienen am 03.01.2020
Cover des Buches Nordkroatien. Kvarner Bucht9783899531213

Nordkroatien. Kvarner Bucht

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Erschienen am 01.05.2003
Cover des Buches Dominikanische Republik9783899534399

Dominikanische Republik

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Erschienen am 20.04.2009
Cover des Buches Kroatien9783957332042

Kroatien

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Erschienen am 26.02.2015

Neue Rezensionen zu Lore Marr-Bieger

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W

Rezension zu "Istrien Reiseführer Michael Müller Verlag" von Lore Marr-Bieger

Istrien bietet nicht nur tolle Küstenregionen. Sondern ein ebenso schönes Hinterland
wschvor 2 Monaten

Davon kann man sich schon in der Planungsphase für einen Urlaub auf dieser grossen 'Halb-Insel' überzeugen. Halb-Insel steht hier in Gänsebeinen, weil Istrien wirklich sehr gross ist. Poreč, Rovinj, Pula oder Medulin kennen viele. Aber das Hinterland, sei es zum Wandern, sei es zum Radfahren, das ist eher was für Kenner.

Auch wenn zur Zeit (Ostern 2020) Urlaubsplanungen mit sehr grossen Fragezeichen zu versehen sind, lohnt sich dieser komplett überarbeitete und aktualisierte Reiseführer. Immerhin schon die Auflage Nummer 6.

Die allgemeinen Informationen zu Anreise per Auto (inkl. aktueller Autobahngebühren), Zug, Bus oder Flugzeug, über Fauna, Flora und Geschichte sind bei den Michael-Müller-Reiseführern jetzt an's Ende des jeweiligen Buches gewandert. Der Reiseteil selbst ist in fünf Kapitel gegliedert: Westküste, Landesinnere, Südküste, Ostküste und auch die kleine slowenische Riviera hat ihr Kapitel abbekommen.

Gespickt ist das Ganze mit zahlreichen Tipps zu Unterkunft, Camping und Essen. Samt Rufnummern und gegebenenfalls Internetadressen. Oftmals findet sich auch eine knappe Beschreibung einer Mountainbike-Tour in der beschriebenen Region. Was ich besonders gelungen finde ist die Tatsache, dass nicht nur der Schreibstil leicht und unterhaltsam zu lesen und mit zahlreichen Farbfotos aufgelockert ist. Sondern dass in den Kapiteln zu den meisten größeren Städten und Städtchen deren Geschichte erläutert wird. Die Verständigung auf Kroatisch wird bestimmt nicht perfekt ausfallen, aber ein paar Seiten mit Begriffen und Redewendungen sind im Anhang auch zu finden. Wobei die Aussprache bei denjenigen besser ausfallen könnte, die in der Lage sind, einen Knoten in die Zunge zu machen... So habe ich es zumindest empfunden.

Zahlreichen Ausschnitte aus Stadt- und Umgebungskarten runden das Ganze ab. Die Wandervorschläge, auf die in den Kapiteln lediglich hingewiesen wird, sind in einem separaten Teil am Ende des Buches zusammen gefasst und werden dort ausführlich beschrieben. Einschliesslich des rund 153 km lange Parenzana-(Rad-)Wanderweg. Dieser führt teilweise über stillgelegte Eisenbahnstrecken samt Tunnels und Viadukte. Die 153 Kilometer werden in drei Etappen unterteilt beschrieben. Die GPS-Daten der Radtour und der zwölf Wanderungen stellt der Verlag auf seiner Internetseite zur Verfügung.

Fazit: auch für diejenigen, die keine komplette Istrien-Rundreise ins Auge gefasst habe, sondern ‚nur‘ nach Poreč, Rovinj, Pula, Opatija oder einen anderen typischen istrischen Urlaubsort wollen, ideal. 

Apropos Poreč: das als absolut empfehlenswert angegebene Grand Hotel Palazzo ist wahrhaft empfehlenswert. Der Pool ist zwar relativ klein, dafür sucht das Frühstücksbuffet seinesgleichen. Der Traum schlechthin. Der Kaffee, Espresso, Cappuccino oder Tee wird von ausserordentlich freundlichen Mitarbeitern an den Tisch gebracht. Zwei Dinge gibt es jedoch auf jeden Fall zu beachten: erstens einen wenn auch teuren aber dafür bewachten Parkplatz direkt vor dem Haus mit zu buchen. So man mit dem eigenen Fahrzeug anreist. Und, nicht minder wichtig: um ein Zimmer zur offenen Meer-Seite, also Richtung Westen, zu bitten! Die Zimmer zur Promenade sind zwar ebenso schön. Aber in der Hochsaison wird man vor zwei oder drei Uhr in der früh kaum ein Auge zubekommen. Die Promenade ist die Party-Meile von Poreč. Samt Discos, in denen sich teilweise nur knapp bekleidete, dafür umso hübschere Mädels auf Podesten räkeln.

Dass Rovinj ebenso wie Poreč in der Hochsaison von Touris gestürmt wird, bedarf keiner Frage. Ist bei der Schönheit der Städtchen auch kein Wunder. Macht aber nichts, denn auf so glatt polierten Pflastersteinen kann man meines Wissens nur dort bummeln gehen.

Auch und gerade für diejenigen, die das Landesinnere der großen Halbinsel als Ziel in’s Auge gefasst haben, ist der Reiseführer eine ideale Lektüre. Und Begleitung.


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W

Rezension zu "Kroatische Inseln und Küstenstädte Reiseführer Michael Müller Verlag" von Lore Marr-Bieger

Die Anzahl der Inseln hat sich nicht erhöht, die Anzahl der Seiten schon
wschvor 2 Jahren

zumindest zum größten Teil ausführlich beschrieben. Ein paar, zum Beispiel die Inseln Drvenik bekommt nur zweieinhalb Seiten ab. Aber was soll bei einer Inselfläche von 3 resp. 12 km² großartig beschrieben werden?

Die für Individual-Reisende interessanten und auch gut erschlossenen Inseln werden gebührend erwähnt. Mitsamt allen möglichen Hinweisen zu Unterkünften, Bars, Restaurants, Stränden, Campingplätzen etc. Dazu gesellen sich geschichtliche Hintergründe, jede Menge Farbfotos, Karten und Stadtpläne. 

Lore Marr-Bieger hat für den Inhalt der 9. Auflage offensichtlich noch weiter recherchiert: gegenüber der 7. Auflage von 2012 ist der Seitenumfang um deren 59 gestiegen. Also noch mehr interessante Infos, noch mehr und vor allen aktualisierte Hinweise zu Unterkünften, Campingplätzen, Gastronomie etc. 

Das Durchblättern, die Lektüre macht ausgesprochenen Spass. Bei der Urlaubsvorbereitung, dank des netten Schreibstils der Autorin beim Lesen und natürlich beim Betrachten der zahlreichen Farbfotos.  Schon die allgemeinen Informationen zur jeweiligen Insel-Geschichte, zu Wissenswertem von Anreise über Feste, Minenfelder bis Zollbestimmungen sind den Preis des Buches wert. Wobei weder die Küstenstädte wie Opatija, Rijeka, Zadar, Trogir, Split oder Dubrovnik noch das in kurzer Zeit erreichbare Hinterland zu kurz kommen.

Bei den Beschreibungen der günstigsten Anreisemöglichkeiten fehlt meines Erachtens der Hinweis, dass es ab  Triest über die Hafenstadt Koper in Slowenien eine gut ausgebaute, nicht mautpflichtige Strasse nach Opatja gibt. Von dort weniger als 50 Kilometer Richtung Süden am Meer entlang nach Brestova. Von dort mit der Fähre in 20 oder 30 Minuten nach Porozina am den Nordzipfel von Cres. Nach rund zwei Stunden ist Lošinj am Südende der Inseln erreicht. Mali Lošinj ist meines Erachtens nicht soooo der Kracher. Betongepflasterter Platz, vor jedem Restaurant, Café ein ‚Abfangjäger‘, der mit der Speisekarte wedelt und fast schon aufdringlich ist. Links und rechts der Sitzplätze im Freien Lautsprecher, die den Gästen die Ohren voll jaulen. In jedem Lokal wird natürlich anders gejault… Dazu kommt, dass Mali Lošinj scheinbar recht hundefreundlich ist… In den Gassen gilt es genau darauf zu achten, wo man hintritt… 
Abends ist Veli Lošinj erheblich schöner, angenehmer, geruhsamer, erholsamer.

In Mali Lošinj sind die Hotels Aurora und Vespera zumindest in der Nachsaison wirklich empfehlenswert. Wenn Vespera dann aber möglichst ein Zimmer zur Meerseite buchen. Die auf der Internetseite des Hotels angebotenen Zimmer zur 'Parkseite' sind etwas irreführend bezeichnet. Es müsste nämlich heißen zur 'Parkplatzseite'... Zudem sind auf der Seite die grossen Ventilatoren der Klimaanlage angebracht...  
Der Speisesaal des Vespera hat zwar den Charme eine Bahnhofswartehalle. Aber das Frühstücksbuffet bietet ohne viel Schnickschnack wie handgeschnitzte Gummibärchen wirklich alles, was das Herz begehrt. Und alles frisch und in bester Qualität. 
Direkt am Felsstrand des Vespera ist eine sehr nette Strandbar namens Borik. Wie im Vespera selbst  mit ausgesprochen freundlichem Personal. Wer nahtlos sonnengebräunt aus dem Urlaub kommen will: ein paar 100 Meter weiter beginnt ein FKK-Bereich. Im Borik sitzen aber keine Nackerten rum.

All-inclusive-Pauschaltouristen erfahren in dem Reiseführer alles das, was sie alles verpassen, wenn sie ihr Resort nicht verlassen...

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W

Rezension zu "Kvarner-Bucht Reiseführer Michael Müller Verlag" von Lore Marr-Bieger

die Österreichische Riviera
wschvor 2 Jahren



Tja, Kroatisch zu verstehen oder gar zu reden ist schon ein Kapitel für sich. Kroatien zu geniessen hingegen ganz leicht. Wobei die Neuauflage dieses Reiseführers dem Genuss sehr förderlich ist.
Die Auflage Nummer 7 wurde wieder einmal überarbeitet, präzisiert, aktualisiert. Wobei es bei den Preisangaben natürlich schon zu Abweichungen kommen kann. Was insofern kein Problem darstellt, weil bei den Adressen der angeratenen Hotels, Unterkünfte, Restaurants, Konobas, Campingplätze etc. neben der Telefonnummer auch die Internetadresse angegeben ist.
Inhaltlich ist der Reiseführer klar strukturiert. Auf den einleitenden Teil mit allgemeinen Informationen zu Klima, Fauna, Flora, Anreise und Feiertagen, Trinkgeld bis Zoll schliessen sich in drei Teile untergliedert das Küstenland, die Inseln der Kvarner Bucht und als Drittes Zentral-Kroatien an. Lore Marr-Bieger hat einen netten Schreibstil, die zahlreichen Farbfotos vermitteln einen guten Eindruck dessen, was es zu erwarten, zu entdecken gilt.
Michael-Müller-typisch verdeutlichen die zahlreichen Ausschnitte aus Straßenkarten und Stadtplänen, wohin man das Fahrzeug oder die eigenen Füße zu lenken hat. Eine separate Karte fehlt allerdings. Wer mit dem eigenen Fahrzeug die beschriebenen Landschaften, Inseln, Berge, Städte erobern will, dem seien die entsprechenden ausgezeichneten Karten von freytag & berndt, dem Österreichischen Kartenverlag bedingungslos empfohlen. Aus eigener Erfahrung.
Die gelb unterlegten Textkasten verraten Einiges Wissenswerte, was zwar nicht überlebensnotwendig, aber nett zu wissen ist. Die in grün abgesetzten, in den Text eingestreuten 17 Hinweise auf Wanderungen werden am Ende des Buches ausführlich beschrieben.
Das einzig leicht ärgerliche sind fehlende Hinweise auf die mögliche Verkehrssituation auf machen Strassen. So ist zum Beispiel die Strecke vom Fährehafen Brestova an der Ostküste Istriens (von dort geht die Fähre in knapp 30 Minuten rüber nach Porozina ziemlich an der Nordspitze von Lošinj ) nach Opatjia zu bestimmten Zeiten eine Qual. Weil man an den rumzockelnden Wohnwagen-Gespannen und Wohnmobilen kaum vorbei kommt. Und wer von Veli Lošinj im Süden der Insel hoch nach Porozina will, um sich von dort nach Brestova/Istrien übersetzen zu lassen, sollte möglichst, besser spätestens gegen 9:00 Uhr am Fährehafen sein. Andernfalls steht er stundenlang in der Warteschlange. 
Alles andere an dem und in dem Reiseführer ist Michael Müller gerecht: bestens

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