Lorelay Wiener Schlampengeschichten

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Inhaltsangabe zu „Wiener Schlampengeschichten“ von Lorelay

Um was geht es eigentlich? "Na - das war heute mal wieder ein Tag!" So oder so ähnlich beginnen viele der Tagebucheinträge in diesem Buch. Wie man mit penetranten Versicherungsvertretern umgeht, dass "Schwarzarbeit" durchaus Lust bringend sein kann und wie man auf einer vollen Schüssel fast verhungern kann, davon erzählen die Geschichten. Die Protagonistinnen sind Frauen im besten Alter, weder materiell noch intellektuell bedürftig, mit gutbürgerlichem Hintergrund - und verdienen ihr Geld meist liegend. Als Callgirl, Erotikmasseurin, manchmal auch aushilfsweise als Telefondame für eine Begleitagentur (in diesem letzten Fall wäre die Position bei der Bargeldbeschaffung dann mit "meist sitzend und/oder die Wände hochgehend" besser beschrieben). Alissa, Mutter von vier Klein- und Mittelkindern und (fast fertig) studierte Rechtsanwältin. Betti, die sich mit einem Golden Retriever namens Rudolf und vier Katzen ein Innenstadtappartement teilt. Donna, die ihren verheirateten Lover gerade noch rechtzeitig - wenn auch eher versehentlich - über ihre Art des Gelderwerbs informiert und die drei Sprachen fließend sprechende Mizzi, die mit ihrem frischgebackenen Ehemann so recht und schlecht ein Innenstadtlokal führt. Die Vier nehmen die Schrullen ihrer Kunden und Kolleginnen sowie die täglichen kleinen Pannen mit Humor und unerschütterlicher Ruhe hin. Ein bisschen Wienerisches Herumgranteln oder ein Hauch weibliches Zicken wird ja wohl noch erlaubt sein! Ab und zu einer lästigen Konkurrentin eins auszuwischen (und wenn man sie dazu lecken muss!) gehört genauso dazu, wie ein gelegentliches Herborgen des Slips, den man gerade trägt, wenn der zufällig die richtige Farbe hat. Subtile Rache an einem großmäuligen Kunden kann ebenso spannend sein wie einmal den Mann mit dem legendären Geldkoffer zu treffen - wobei zweiteres bittere Selbsterkenntnis bringt. Mit losem Mundwerk, lockeren Sprüchen und Wiener Charme lassen die "Mädels" Vorurteile zerbröseln wie trockene Fredi-Kekse, geben Einblick in die Gedanken und Gefühle von Callgirls und lassen den Leser vielleicht so manches aus einer neuen Perspektive wahrnehmen. Wenn Betti gerade mal wieder mit einer Schramme auf ihrem weichen Herzen davonkommt, Donna einen neuen Rekord aufstellt oder Mizzi ein unvergessliches Erlebnis mit ihrem Geburtstagsgeschenk hat, dann kommt Schmunzeln auf, Schadenfreude oder ein Hauch Wehmut. Dass sich auch Geschäftsführer von Großmärkten wie Nutten verhalten können, dass Hochmut nicht immer vor dem Fall kommt und viele andere Weisheiten für den Hausgebrauch kann man hier finden. Dass auch Samariterdienste wie das gemeinsame Vernichten von Feind Alkohol mit einem entzugswilligen Kunden zum Anforderungsprofil gehören können, warum man mit manchen Männern nicht duschen gehen sollte und dass es manchmal sinnvoll wäre, Hundeleckerlis eingesteckt zu haben, das alles kann man aus den Erfahrungen der vier lernen. Außerdem erfährt der interessierte Leser, warum man in Hotels niemals das Zimmertelefon benutzen sollte, dass manche Rumäninnen ihre Pelzmützen an höchst ungewöhnlichen Stellen zu tragen scheinen und wie es in einem Swingerklub zugehen kann. Und wem das noch nicht genügt, der kann das "Rezept" für einen ganz speziellen Bananensplit nachlesen, sich mit Donna in Amsterdam herumtreiben und hautnah erfahren, was man in einer Toilette eines In-Lokales so alles erleben kann. Ein bisschen über die Beziehungen der Girls untereinander und zu ihren Liebsten, über ungewöhnliche Liebesaffären und "ganz normalen" Ehealltag - kurzerhand ein vielschichtiger und authentischer Einblick ins Leben von vier Frauen, die dem Büroalltag den Rücken gekehrt - und sich auf selbigen gelegt haben.

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