Richtig giftig

von Lorenz Pauli und Claudia de Weck
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Richtig giftig
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Die Grundidee, die hinter dem Buch steckt, ist sicherlich sehr lobenswert, um Erwachsene auf Gefahren für Kinder aufmerksam zu machen.

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Inhaltsangabe zu "Richtig giftig"

Aaron und Mona erleben ein wildes Abenteuer. Aber was ist wild, und was wirklich gefährlich? Das Verbot, den Rasen zu betreten, lässt sich umfahren. Und auf einen Baum zu klettern, ist einfach nur schön. Doch als die Kinder eine Flasche aus dem Fluss fischen, wissen sie nicht, was drin ist. Ein Mann erklärt ihnen die Gefahrensymbole auf der Flasche. Hoppla! Solche Sachen stehen doch auch zu Hause, im Putzschrank, im Bad …
Vor lauter Abenteuer haben Aaron und Mona zwar vergessen, zur Schule zu gehen ? dafür wissen sie jetzt, wo es echt gefährlich ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783715207551
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:32 Seiten
Verlag:Atlantis Verlag
Erscheinungsdatum:08.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Die Grundidee, die hinter dem Buch steckt, ist sicherlich sehr lobenswert, um Erwachsene auf Gefahren für Kinder aufmerksam zu machen.
    Grundidee gut, Umsetzung weniger

    Ein Buch, das über die Gefahren des Alltags aufklärt, ist sicherlich richtig und wichtig, denn diese lauern überall. Immerhin vergiften sich jedes Jahr etliche Kinder in den Haushalten. Mit der Umsetzung in diesem Buch konnte ich mich hingegen nicht unbedingt anfreunden.

    Gefahren

    Das Buch Richtig giftig ist auf Initiative und in Zusammenarbeit mit dem schweizerischen Bundesamt für Gesundheit entstanden. Die darin enthaltenen Gefahrensymbole gelten allerdings international, so dass die gebotenen Informationen für den gesamten deutschsprachigen Raum anwendbar sind. Für die Gefahren als solches gilt das natürlich sowieso.

    Das Buch nähert sich spielerisch dem Thema Gefahr. Wo lauern im Alltag die Gefahr? Natürlich im Spiel, wenn auf Bäume geklettert wird oder im Straßenverkehr. Natürlich lauert auch in der Natur so manche Gefahr, die von den hübsch auszusehenden Pflanzen ausgeht. Diese Themen streifen die Autoren, um schlussendlich im Haushalt zu landen.

    Kritikpunkte

    Ein sehr großer Kritikpunkt stellt in meinen Augen die Verharmlosung der Gewässer, in diesem Fall der Flüsse dar. Im Buch fallen die Kinder beim Herausfischen einer Flasche beide in einen Fluss. Als Kölner ist man hier ganz besonders sensibilisiert, denn der Rhein fordert jährlich viele Todesopfer, darunter auch etliche Kinder. Die beiden Kinder aus dem Buch hätten den Sturz in den Rhein sicherlich nicht überlebt.

    Auch, dass die Kinder die Schule geschwänzt haben, um ihr Abenteuer zu erleben, ist in meinen Augen pädagogisch fragwürdig. Immerhin haben die beiden Kinder stattdessen gespielt. Hier hätte man sicherlich ein anderes Grundgerüst schaffen können, um die Kinder ein Abenteuer erleben zu lassen.

    Schlussendlich kommen die Autoren natürlich zum Schluss, dass gefährliche Substanzen im Haushalt außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden sollten. Ganz am Ende gibt es eine Übersicht über die gängigsten Gefahrensymbole, deren Bedeutung und typische Substanzen, die mit diesen Symbolen gekennzeichnet werden.

     

    Fazit

    Das Buch zeigt, dass gut gemeint, noch lange nicht gut gemacht bedeutet. Das Buch beginnt sicherlich gut, um bei den Gefahren beginnend, die offensichtlich sind, den Bogen zu den Gefahren des Alltags zu schlagen. Dann verwenden meines Erachtens die Autoren falsche Erzählelemente, um einen Spannungsbogen zu schlagen. Vor allem eine Verharmlosung der Gewässer ist angesichts der dort verunfallten Kindern wenig glücklich gewählt.

    Die Grundidee, die hinter dem Buch steckt, ist sicherlich sehr lobenswert, um Erwachsene auf Gefahren für Kinder aufmerksam zu machen, die der Alltag bereithält. Die Umsetzung finde ich hingegen weniger gut gelungen.


    Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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