Lorenz Stassen

 4,3 Sterne bei 278 Bewertungen
Autor von Angstmörder, Blutacker und weiteren Büchern.
Autorenbild von Lorenz Stassen (©ab-photo / André Boeck)

Lebenslauf

Kinoreifer Nervenkitzel: Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Als er schließlich merkte, dass Naturwissenschaften nicht sein einziges Interesse sind, wechselte er ins Film- und Fernsehrgeschäft, in dem er zunächst als Produktionsassistent und Aufnahmeleiter tätig war. Seit 1997 arbeitet er als freischaffender Drehbuchautor, für ARD, ZDF und RTL. Die bekanntesten Serien, für die er schrieb, waren u.a.: „Alarm für Cobra 11“, "Soko - Stuttgart, Köln, Rhein-Main" und "Der Staatsanwalt". Parallel zu seiner Arbeit im Fernsehen fing er an, Thriller zu schreiben. „Angstmörder“ ist sein erster Roman. Lorenz Stassen lebt in Köln.

Alle Bücher von Lorenz Stassen

Cover des Buches Angstmörder (ISBN: 9783453438798)

Angstmörder

(126)
Erschienen am 09.10.2017
Cover des Buches Blutacker (ISBN: 9783453439443)

Blutacker

(66)
Erschienen am 12.11.2018
Cover des Buches Opferfluss (ISBN: 9783453439450)

Opferfluss

(49)
Erschienen am 10.02.2020
Cover des Buches Rosenmontag (Gustav Zabel ermittelt 1) (ISBN: 9783548064154)

Rosenmontag (Gustav Zabel ermittelt 1)

(13)
Erschienen am 27.10.2022

Neue Rezensionen zu Lorenz Stassen

Für Kölner*innen und/oder Liebhaber*innen von historischen Stoffen ein Muss

Inhalt: Köln am Aschermittwoch 1825. Nahe der Elendskirche wird die verkohlte Leiche eines Mannes entdeckt. Auch, wenn die Leiche nicht mehr identifizierbar ist, ist Kommissar Gustav Zabel sich sicher, dass es sich um einen seiner früheren Widersacher handelt, der vor zwei Jahren die Stadt verlassen hatte. Doch: Warum kehrte er zurück? Weshalb wurde er kurz nach seiner Ankunft effektvoll beseitigt? Zabels Ermittlungen führen ihn in die bürgerliche Oberschicht Kölns - und damit in die Reihen seiner eigenen Freunde…

Persönliche Meinung: “Tödlicher Aschermittwoch” ist ein historischer Kriminalroman von Lorenz Stassen. Es ist der zweite Köln-Krimi um den preußischen Kommissar Gustav Zabel. Die Handlung ist in sich abgeschlossen, sodass man den Krimi auch ohne Kenntnis des Vorgängers “Rosenmontag” lesen kann. Wichtige Handlungsmomente des ersten Bandes werden allerdings in “Tödlicher Aschermittwoch” benannt, sodass man sich bei einem nicht-chronologischen Lesen spoilert. Erzählt wird die Handlung des Krimis aus mehreren unterschiedlichen Perspektiven, wobei aber die personale Perspektive von Gustav Zabel überwiegt. Zabel, den im ersten Band Identitätsprobleme plagten, hat sich nun in Köln eingelebt und scheint angekommen zu sein. Für Konflikte sorgt jetzt allerdings die Rückkehr einer Person aus der Vergangenheit, die Zabel mehr und mehr an seiner aktuellen Lebenssituation zweifeln lässt. Die Handlung selbst ist spannend: Mehrfach werden falsche Fährten gelegt, sodass die Identität der Täterfigur überraschend bleibt; auch die Motive für den Mord entfalten sich in einem schönen Tempo. Eingebettet ist die Handlung in den historischen Hintergrund der französischen Herrschaft am Rhein, während der viele Kunstgüter nach Paris geschafft wurden (die später, nach dem Fall Napoleons, im besten Fall wieder zurückkehrten). Daneben findet sich - wie bereits im ersten Band - eine schöne Portion Lokalkolorit: Erneut durchstreift man das neuzeitliche Köln, wieder lernt man die - auch eigensinnige - Kölner Oberschicht kennen. Karneval spielt im Vergleich zum ersten Band eher eine Nebenrolle, in den Fokus rückt der Kölner Klüngel, der Zabel bei der Aufklärung des Falles Kopfzerbrechen bringt. Insgesamt ist “Tödlicher Aschermittwoch” ein spannender, abwechslungsreicher Kriminalroman, der unterschiedliche Themen berührt - für Kölner*innen und/oder Liebhaber*innen von historischen Stoffen ein Muss.

Cover des Buches Rosenmontag (Gustav Zabel ermittelt 1) (ISBN: 9783548064154)
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Rezension zu "Rosenmontag (Gustav Zabel ermittelt 1)" von Lorenz Stassen

stefan182
Für Kölner, Karnevalisten und/oder Liebhaber von historischen Stoffen ein Muss

Inhalt: Köln 1823. Namhafte Kölner Bürger möchten den Karneval reformieren: Zum ersten Mal soll es einen Rosenmontagszug geben, dem ein Prinz Carneval vorsteht. Ein Umstand, der den preußischen Machthabern ein Dorn im Auge ist. Kriminalkommissar Gustav Zabel, der jüngst aus Berlin nach Köln versetzt worden ist, steht dabei zwischen den Fronten: Einerseits möchte er sich - seiner Frau zuliebe - in die Kölner Bürgerschaft integrieren, engagiert sich dementsprechend im Festkomitee, andererseits darf er sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, um nicht den Groll seiner preußischen Vorgesetzten auf sich zu ziehen. Kurz vor Rosenmontag wird zudem die Leiche eines Mannes gefunden - und plötzlich steht die Reform des Karnevals mehr auf der Kippe denn je…

Persönliche Meinung: “Rosenmontag” ist ein historischer Kriminalroman von Lorenz Stassen. Es handelt sich um den ersten Band mit der Ermittlerfigur Gustav Zabel, aus deren personaler Perspektive die Handlung über weite Strecken erzählt wird. Zabel ist mit seinem Identitätskonflikt - ein preußischer Beamter, der sich in Köln integrieren möchte, ohne völlig seine Herkunft zu verlieren - sehr lebendig und vielschichtig dargestellt. Der Mordfall, der sich um einen windigen, erpresserischen Textilhändler dreht, der mehrere namhafte Kölner auf seiner Liste hat, hat mir besonders aufgrund des überraschenden Endes gefallen.
Neben der Aufklärung des Mordfalls spielt auch der historische Hintergrund des ersten Rosenmontagszugs 1823 eine große Rolle innerhalb der Handlung. Hier finden wir uns mehrfach bei Planungsgesprächen im Weinhäuschen an St. Ursula wieder, in denen der Kölner Karneval so ausgeschärft wird, wie wir ihn heute kennen. Gewürzt ist der Roman mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit: Man besucht den (noch nicht fertigen) Dom, spaziert durch (z. T. düstere) Gassen der Altstadt, lernt historische Persönlichkeiten kennen, die auch mal Kölsch schwaade, und trifft auf den berühmten Kölner Klüngel. Insgesamt ist “Rosenmontag” ein spannender, abwechslungsreicher Kriminalroman, der unterschiedliche Themen berührt - für Kölner*innen, Karnevalist*innen und/oder Liebhaber*innen von historischen Stoffen ein Muss.

Mord im Karnevalstrubel

Mit vielen Anekdoten und Anspielungen zur Entstehung des Karnevals ist auch dieser historische Krimi sehr unterhaltsam. Gustav Zabel seines Zeichen Mitglied im kleinen Komitee zur Organisation der Karnevalstradition wird im Morgengrauen zu den verkohlten Überresten einer Leiche geführt. Zabel ist schnell klar, dass der Tote ein von der Stadt verwiesener Schwerverbrecher ist. Gustav Zabel führen die Ermittlungen in alle Richtungen, die auch nicht vor seinen Kameraden aus dem Karnevalskomitee halt machen. Bald muss Zabel sich entscheiden, wem er mehr Glauben schenkt, den Fakten oder seinem Gefühl.

Gustav Zabel ist ein Ermittler, welcher gebürtig aus Berlin nach Köln gezogen ist. Er hat die typischen preußischen Tugenden verinnerlicht und hat mit Hilfe seiner Frau Eva sich schnell in das rheinische Leben eingefunden. Dennoch ist er innerlich zerrissen und hat den Drang sein eigenes Leben immer mehr in Frage zu stellen. Da ist diese Frau, welche ihm nicht mehr aus dem Kopf geht und seine eigene erscheint ihm immer mehr fremd. Auch privat muss er Entscheidungen treffen.

Der Aufbau der Story ist sehr stringent und es finden keine nennenswerten Zeitsprünge statt. Sehr detailliert und gut beschreibend ist der Schreibstil des Autors. Durch die vielen Charaktere schafft es der Autor immer wieder für Abwechslung in der Erzählung zu sorgen.  Auch die historische Atmosphäre in Köln zu dieser Zeit wird durch die Erzählung des Autors sehr gut transportiert. Ebenso der Einbau von historischen Persönlichkeiten dieser Zeit aus Kunst und Kultur sorgt für Kurzweile beim Lesen. Einzig und allein das Ende war mir persönlich etwas zu schnell abgehandelt, aber dies soll nur ein kleiner Kritikpunkt an diesem Krimi sein.  Mit sehr großem Detailwissen über das Brauchtum des Karnevals sticht auch dieser historische Krimi heraus. Ein Glossar am Ende sorgt für eine transparente Darstellung, welche Charaktere historisch und welche eher fiktiv angelegt wurden. Ein spannender Krimi mit viel historisch lokalem Hintergrundwissen der nicht nur zur Karnevalszeit für gute Unterhaltung sorgt.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Opferfluss
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Lorenz_Stassen

"Opferluss" ist der dritte Band der Nicholas-Meller-Trilogie. Es geht um einen Kölner Strafverteidiger und seine junge Kollegin Nina Vonhoegen, die gemeinsam in eine tödliche Intrige geraten. 

Es ist nicht notwendig, die ersten beiden Bücher zu kennen. Wichtig ist, dass ihr Zeit für die Leserunde habt. 

Ich freue mich auf eure Bewerbung.

231 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Blutacker
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Lorenz_Stassen
Hallo.
Ich bin Lorenz Stassen und werde die Leserunde begleiten.
"Blutacker" ist der zweite Band der Nicholas-Meller-Reihe um einen Kölner Strafverteidiger und seine Referendarin Nina Vonhoegen. Im ersten Band "Angstmörder" ging es um einen Serienmörder.
In "Blutacker" legt Meller sich mit sehr möchtigen Leuten an, die zum deutschen Adel gehören. Psychopathen in Nadelstreifen. Mehr soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. 

Es ist nicht notwendig, den ersten Band gelesen zu haben, um an dieser Leserunde teilzunehmen. Wichtiger ist, dass ihr die Zeit zu lesen habt. Bitte beantwortet mir in eurer Bewerbung drei Fragen:
1. Kennt ihr den "Angstmörder"?
2. Lest ihr gerne Krimi/Thriller?
3. Warum möchtet ihr an dieser Leserunde teilnehmen?

Ich freue mich auf eure Bewerbung.

Viele Grüße

Lorenz
292 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Angstmörder
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Lorenz_Stassen
Hallo.
Ich bin der Autor Lorenz Stassen und möchte mich kurz vorstellen.
Der Thriller "Angstmörder" ist mein Debütroman. Seit ungefähr 20 Jahren schreibe ich erfolgreich Drehbücher für Fernsehen und Film, hauptsächlich in den Genres: Krimi (Soko Köln/Stuttgart), Thriller und Action (Alarm für Cobra 11).
Die Geschichte vom Angstmörder spielt in Köln,  die Hauptpersonen sind der Strafverteidiger Nicholas Meller und seine Referendarin Nina Vonhoegen. Nina ist sehr attraktiv, wenn man von ihrem Handicap absieht: Ihr fehlt seit der Geburt der rechte Arm.
Nina und Nicholas werden in einen Fall um einen mysteriösen Mörder hineingezogen, der seine Opfer mit chirurgischer Präzision auswählt und sein nächstes Opfer bereits im Visier hat ...

Das Buch ist geschrieben für Krimi- und Thriller-Freunde.
350 Seiten. Heyne-Verlag
Ab dem 9. Oktober 2017 ist es im Buchhandel erhältlich,
als Paperback, E-Book, Hörbuch

299 BeiträgeVerlosung beendet

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