Lorenza Gentile Teo

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Inhaltsangabe zu „Teo“ von Lorenza Gentile

»›Werde nie erwachsen, Teo‹ flüsterte sie. Ich habe sie noch fester umarmt und meinen Kopf auf ihr Herz gelegt. So tröstet man Menschen.« Teo ist ein achtjähriger Junge, dessen Familie zerbricht. Seine Eltern stecken in einer schweren Ehekrise, die ältere Schwester, Matilde, reagiert auf ihren Schmerz mit Wut, und Teo versucht, wie Kinder das oft tun, wenn sie überfordert sind, das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Sein neues Lieblingsbuch ist ein Comic über Napoleon. Hatte der nicht einst alle Schlachten gewonnen? Vielleicht sollte er ihn fragen, wie man das macht? Aber Napoleon ist tot ... Ein Roman wie ein modernes Märchen, für Menschen jeden Alters. Teo will begreifen, was die Welt im Innersten zusammenhält und stellt fest: Man kann von anderen immer etwas lernen, wenn man sie nur an sich heranlässt; er erfährt, wie grausam Schweigen sein kann, und er berührt das Geheimnis des Todes. Die Kernfrage ist: Wie viel willst du für die riskieren, die du liebst? Teo hat keine Zweifel: Alles.

Sehr berührendes und einfühlsames Buch.

— Ploinki123

Kurzweilige, seichte Geschichte von einem Kind, dass versucht die Trennung seiner Eltern zu verhindern. Ganz nett, aber ohne Nachhall.

— RoteChiliSchote

Eine Geschichte die berührt

— Marie1971

Ein zauberhaftes Buch, das zum Nachdenken anregt und Kraft gibt.

— Estel90

Emotionale Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

— seschat

Teo möchte seine Welt verändern... Eine berührende Geschichte aus der Sicht eines kleinen Jungen. Lesenswert!

— Sookie70

Lorenza Gentile lässt uns einen kleinen Helden an die Hand nehmen. Durch ihn lässt sie Themen wie Sehnsucht und Träume und Hoffnung sprechen

— Binea_Literatwo

Kinder sehen die Welt anders - und manchmal einfach besser als die Erwachsenen. Wir solten viel mehr auf die hören!

— MissStrawberry

Wunderbare, rührende Geschichte mit nur leichten Schwächen - unbedingt lesenswert!

— BWV-57

Eine tolle Geschichte, die von einem 8. Jährigen Jungen erzählt wird.

— Anni_book

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Einfach ein geniales Buch. Gehört ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern.

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  • Themen
  • Sehr berührendes Buch

    Teo

    Ploinki123

    09. April 2017 um 08:01

    "Teo" ist eine wunderbare, feine Geschichte um einen Jungen, dessen Eltern sich trennen wollen. Auf sehr einfühlsame Weise wird erzählt, wie Teo die Situation wahrnimmt und wie er auf seine ganz eigene, kindliche Art damit umzugehen und das Problem zu lösen versucht. Ich fand das Buch wunderschön und sehr sensibel erzählt. Das Seelenleben des kleinen Teo kommt ganz klar zum Vorschein, fesselnd und sprachlich sehr schön erzählt, eine Geschichte, wie sie so auch wirklich passieren könnte. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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  • Eine Geschichte die berührt

    Teo

    Marie1971

    24. July 2016 um 19:14

    Teo wächst auf in einem Umfeld, was ihm nicht den Zauber einer Kindheit vermittelt sondern manch harte Realität der Erwachsenenwelt. Er versucht seinen Weg zu finden in dem er die Verantwortung auf sich nimmt, die Erwachsenen glücklich zu machen. Für manch einen wird sich ihm diese Geschichte nicht erschliessen können und für andere wird sie vielleicht ein kleines Stück wiederspiegeln von einer Welt die sie zu kennen scheinen. Nicht jede Kindheit verläuft glücklich und behütet. Nicht jeder Erwachsene fühlt sich der Verantwortung gewachsen, als Elternteil seine Bedürfnisse und Probleme zum Wohle des Kindes zurückzustellen. Teo verkörpert sehr gut diese Welt mit den Augen eines Kindes gesehen. Er vermag nicht zu verstehen, wieso seine Familie so unglücklich ist. Wie sollte er auch! Und versucht daher eine Lösung zu finden. Indem er sich und seine Bedürfnisse zum Wohle seiner Familie in den Hintergrund stellt. Er übernimmt die Rolle des Erwachsenen. Lorenza Gentile ist ein einfühlsames Buch zu einem sehr schwierigen Thema gelungen. Sie erzählt in der Person von Teo und kann auch durch ihren Schreibstil diese kindliche Gedankenwelt glaubhaft transportieren. Absolut empfehlenswert für Leser die sich der Thematik öffnen möchten.

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    • 3
  • Bewegende Geschichte

    Teo

    seschat

    17. May 2016 um 12:25

    Was können elterliche Eheprobleme mit den Kindern anrichten? Den 8-jährigen Teo nehmen die anhaltenden Streitereien zwischen Mutter und Vater sehr mit. Mehr noch, er gibt sich selbst die Schuld daran, obwohl dies natürlich nicht stimmt. Doch in seiner Welt herrschen andere Gesetze und vor allem der französische Feldherr Napoleon. Seit Teo zum Geburtstag einen Comic über Napoleon bekommen hat, ist der Korse sein größter Held und Ratgeber. Er, der angeblich nie eine Schlacht verloren habe, schaffte Ordnung, ist aber leider schon einige Jahre tot; oder lebt Napoleon in Penner Luigi weiter? Autorin Lorenza Gentile hat mit "Teo" ein sehr berührendes Buch zum Thema Familie und Entfremdung geschrieben. Für den jungen Teo gibt es keinen größeren Wunsch, als dass sich seine Eltern bald wieder verstehen. Dementsprechend denkt er über seine eigenen Verhaltensweisen nach, war er immer ein guter Schüler und Sohn? Immer tiefer gerät er dabei in einen Strudel aus Schuld und Selbstvorwürfen, so dass er selbst einen Selbstmord nicht ausschließt, um dann unsichtbar geworden, mit Napoleon reden zu können. Seine kindliche Sicht auf die Dinge wirkt erschreckend authentisch und stimmt den erwachsenen Leser nachdenklich. Fantasie/Traum und Wirklichkeit scheinen beinahe zu verschmelzen. Schließlich möchte man ihn einfach nur schütteln bzw. in den Arm nehmen und vor dem Schlimmsten bewahren. FAZIT Ein bewegender Roman mit Tiefgang.

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  • auf der Suche nach Napoleon

    Teo

    Frenx51

    02. February 2016 um 19:05

    Teo ist ein sehr bewegendes und sehr schönes Buch. Das Cover ist einfach und doch sehr fesselnd gestaltet. Im O von Teo sitzt auch der kleine Teo und liest, dabei sieht er aus wie der Mann im Mond. Das Cover lädt zum Träumen ein. In dem Buch geht es um den achtjährigen Teo, dessen Eltern sich immer wieder und immer häufiger streiten. Er ist sehr traurig, flüchtet sich irgendwann in den Comic über Napoleon, den er von seinen Eltern bekommen hat. Und schnell wird ihm klar, ihm und seinen Eltern kann nur einer helfen: Napoleon, der "alle" Schlachten gewonnen hat und auch Teo bei der Herausforderung helfen soll, seine Eltern wieder glücklich zu machen. Auch wenn Napoleon bereits tot ist schmiedet Teo verschiedene Pläne wie er mit ihm reden kann und am Ende wird es sogar wahr und Teo trifft Napoleon. Das Buch ist wundervoll geschrieben. Es zeigt die Sicht des kleinen Teo, der wissbegierig, zielstrebig ist und die Dinge selbst in die Hand nimmt und Regeln möchte. Er kann von seinem Plan nicht abgebracht werden und ist sehr überzeugt von dem was er tut. Dabei sagt er viele Dinge, die berührend und schön sind. Das Buch hat mich sehr gefesselt, da es die Sicht eines Jungen beschreibt, der nur eines will-das Glück seiner Eltern wieder hervorrufen. Um in einer glücklichen Familie zu leben versucht er alles. Besonders schön fand ich mich in Teo hineinzuversetzen, die Dinge so zu sehen, wie er sie sieht, denkt und fühlt. Mit ihm eine neue Sicht auf verschiedene Dinge zu erhalten, mit ihm zu hoffen und fröhlich zu sein. Das Buch "Teo" hat mich sehr gefesselt und berührt. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter, da es etwas ganz besonderes ist und für mich mit eins der besten Bücher 2015.

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  • Ach Teo...

    Teo

    Binea_Literatwo

    30. January 2016 um 17:17

    „Ich heiße Teo, ich bin acht Jahre alt, und ich will mit Napoleon reden. Ich muss eine sehr wichtige Schlacht gewinnen, und er ist der Einzige, der mir dabei helfen kann. Aber wenn ich mit ihm reden will, muss ich sterben, denn Napoleon ist schon tot.“ (Seite 11) Habt ihr euch auch an den ersten Zeilen festgelesen und ist euch auch bei dem Wort „tot“ die Gänsehaut den Rücken hoch gekrabbelt? Also mir schon und zwar in einer Buchhandlung in Leipzig und eigentlich wollte ich dort nicht raus, ohne das Werk und am liebsten hätte ich das Buch auch gleich vor Ort verschlungen. Finden wir Bücher oder finden Bücher uns? Ein paar Tage später wusste ich die Antwort. Hatte ich das Buch doch schweren Herzens zurück gelassen, da im Zuhause viele ungelesene Schätze warten, die einfach Vorrang haben, spang es mir doch unerwartet bei meiner besten Freundin in die buchigen Armen. Zufall? Buch findet Bini? Jedenfalls konnte ich nicht anders und musste „TEO„ (dtv) von Lorenza Gentile mitnehmen und auch gleich lesen. Teo – ich musste einfach immer wieder an ihn denken und ich wollte wissen, warum er denn sterben wollte. Teos Gedanken auf den ersten zwei Seiten lassen erahnen, dass es ihm wirklich Ernst ist. Aber warum? Die nächsten Seiten lassen uns Leser schon schwer erahnen, was in Teo vorgeht. Sein Eltern streiten sich in einer Tour und er steht in der Mitte oder eher am Rand. Er bekommt weder von Vater noch Mutter Gehör, steht im Weg und eigentlich ist er eher störend und überflüssig, als der achtjährige Sohn Teo, der seine Eltern gern als Eltern betrachten würde und vor allem Eltern braucht. Seine Schwester ist keine wirkliche Bezugsperson für ihn. Sie ist mit ihrem eigenen Leben beschäftigt und meidet ihre Eltern. Teo selbst hat keine engen Freunde, aber seit seinem Geburtstag gibt es jemanden, den er ins Herz geschlossen hat. Kaiser Napoleon. --------------------------- Hier entlang zum vollständigen Artikel mit Bildern: http://literatwo.de/teo-lorenza-gentile/

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  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • Mein Jahreshighlight

    Teo

    BubuBubu

    29. November 2015 um 14:19

    Inhalt: Teo ist ein 8-jähriger Junge und macht sich Sorgen um seine Familie. Er erträgt es nicht mehr dass sich seine Eltern ständig streiten. Sie stecken mitten in einer Ehekrise. Seine ältere Schwester Matilde versucht darauf ihren Schmerz darüber mit Wut zu kaschieren. Der kleine Teo versucht das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Sein momentanes Lieblingsbuch ist ein Comic über Napoleon. Teo setzt sich in den Kopf, Napoleon unbedingt kennen lernen zu wollen, da dieser laut seinem Comic, alle seine Schlachten gewonnen hat. Teo möchte ihn fragen wie er das denn gemacht hat. Aber wie soll er das anstellen, Napoleon ist doch tot. Aber das hält Teo nicht von seinem Plan ab. Dann besucht er ihn eben im Jenseits.   Meine Meinung: Dieses Buch ist der Wahnsinn und gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights. Der Schreibstil ist leichtgängig und dennoch fesselnd. Es stellt sich die Frage wie weit man für seine Liebsten gehen würde. Teos Antwort ist definitiv „alles“. Wir begleiten Teo eine kurze Etappe in seinem Leben, aber diese ist eine sehr wichtige Etappe. Wir lernen viel über die Gedankengänge des kleines Teos und er lernt viel über das Leben. Die Gedanken sind sehr kindlich geschrieben und man spürt sofort den eigenen Beschützerinstinkt und möchte den Jungen ganz dolle knuddeln und manchmal auch verzweifelt schreien. Es war beängstigend wie er mit dem Thema Freitod umgegangen ist und auch wie sein Klassenkamerad damit umgegangen ist. Da wird einem wieder deutlich wie anders die Wahrnehmung von Kindern ist. Ich hab geweint und ich habe gelacht. Das Cover ist sehr unscheinbar und fast hätte ich es nicht gelesen. Ich hätte so viel verpasst. Ein Buch was mir noch sehr lange im Gedächtnis geblieben ist. Ich kann es nur jedem empfehlen.

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  • Die großen Dinge des Lebens

    Teo

    MissStrawberry

    13. November 2015 um 11:50

    Teo ist acht Jahre alt und sorgt sich um seine Familie. Seine ältere Schwester ebenfalls, aber auf andere Weise, da sie ein Teenager ist. Teos Eltern streiten viel und stehen „kurz vor Phase drei“ der Trennung, wie Teo sagt. Er will dafür kämpfen, dass die beiden wieder zusammenfinden. Und dafür braucht Teo Hilfe. Sein Buch über Napoleon bringt ihn auf die Idee, dass dieser nie eine Schlacht verloren hat und deshalb der beste Ratgeber ist. Er will ihn unbedingt fragen, wie er diese Schlacht gewinnen kann. Teo ist klar, dass Napoleon tot ist, doch das hält ihn nicht ab, seinen Plan zu verfolgen … Lorenza Gentile ist mit diesem Buch ein wunderbares Kleinod gelungen. Sie gibt Teo öfter sehr erwachsene Gedanken und eine Ausdrucksweise, die nur Kinder mit wenigen Freunden in ihrem Alter, aber viel Umgang mit Älteren haben. Das allein löst beim Leser schon einen Beschützerinstinkt aus. Doch die Ideen von Teo noch viel mehr! Es ist wunderschön, ihn durch dieses Buch zu begleiten und zu beobachten, wie aus dem Einzelgänger doch noch ein Junge wird, der sich anderen öffnet, ganz vorsichtig, ein klein wenig. Die meisten Protagonisten bleiben blass und farblos, aber das passt sehr gut zur Geschichte. Xian-wei, ein Junge aus Teos Klasse, hat seine ganz eigenen Ansichten und Probleme, aber auch ihn muss man einfach mögen. Teo findet Fußball doof. Und die Reporter – erzählen sie doch nie etwas Interessantes, zum Beispiel, was essen die Leute im Stadion während der Pause. Teo philosophiert, ob man vielleicht gar nicht nur gut oder nur böse sein kann, sondern immer ein bisschen von beidem ist. Teo fragt alle, was passiert, wenn man stirbt und erhält viele verschiedene Antworten, die aber alle jeweils auf ihre Weise Recht haben und Teo lernt daraus sehr viel – seine Schlussfolgerungen ergeben ein wunderbares, herzergreifendes Ende, das die Kraft hat, den Leser zu verändern und ihm ein großartiges Geschenk mitzugeben. Der Stil der Autorin ist leichtgängig und fesselnd. Ich habe das Buch an zwei Abenden durchgelesen, hätte es aber gern komplett am Stück gelesen, hatte nur keine Zeit. Normalerweise brauche ich trotzdem viel länger für ein Buch, auch wenn es mir sehr gut gefällt. Lorenza Gentile hat so viel Weisheit und Verständnis in dieses Buch gepackt, dass man sagen kann, es ist von innen sehr viel größer als von außen! Ein Erstlingswerk, das auf viele weitere Bücher der Autorin hoffen lässt! Dieses Buch ist magisch – und bekommt von mir fünf blankpolierte Sterne!

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  • Rezension zu "Teo"

    Teo

    Flickercat

    06. November 2015 um 19:38

    Der 8-jährige Teo ist verzweifelt: Seine Eltern streiten sich nur noch, jedes Abendessen wird zur Schlacht und das Zusammenleben mit seiner Familie anstrengend und verwirrend. Teo muss einfach etwas tun – doch wie gewinnt man solch große Schlachten? Er beschließt, Napoleon zu fragen, denn ein großer Feldherr wie er muss es ja wissen. Es gibt da nur ein Problem: Napoleon ist tot und ein Treffen mit ihm somit ziemlich schwierig... Ein kleines Buch über große Themen! Die Geschichte ist aus Teos kindlicher Perspektive erzählt. Die unschuldige Naivität, mit der er sich mit dem vermeintlich seltsamen Verhalten von Erwachsenen, verschiedenen Religionen und dem Tod beschäftigt, berührt und ist überzeugend dargestellt, wie ich finde. Der Stil ist schlicht und auf den Punkt gebracht. An einigen Stellen lässt das die Charaktere etwas flach erscheinen, allerdings kommt so das Wesentliche gut zur Geltung und manche Szenen wirken gerade durch diese knappe Klarheit sehr direkt und unverfälscht auf den Leser. Das Ende ist mir zu konstruiert, gleichzeitig gefiel mir die Idee der „Auflösung“ aber ziemlich gut. Schade, dass ich die Konsequenz daraus als Abschluss für das Buch fast etwas banal fand. Bahnbrechende neue Erkenntnisse für mein eigenes Leben hat mir „Teo“ jetzt nicht unbedingt mitgegeben, aber es ist ein schönes, kleines Buch, das einem die wirklich wichtigen Dinge in Erinnerung rufen und vielleicht auch für den Mut sorgen kann, nicht aufzugeben.

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  • Streitende Eltern vs. Napoleon

    Teo

    Nespavanje

    19. October 2015 um 12:25

    Für Theo fühlen sich die ständigen Streitereien seiner Eltern wie ein Kampf, wie eine Schlacht an. Er bekommt ein Buch über Napoleon geschenkt und darin steht, dass der große Heeresführer niemals eine Schlacht verloren hat. Wie ein Zeichen mutet das für den kleinen Theo an und eine Lösung scheint in greifbarer Nähe zu sein. Er muss sich ganz einfach mit Napoleon unterhalten, auch wenn er sicherlich weiß, dass Napoleon schon lange tot ist. Theo ist aber ein mutiger Junge. Er beschließt Napoleon im Jenseits zu besuchen. Lorenza Gentile hat mit „Theo“ einen ganz wunderbaren und kurzweiligen Debütroman geschaffen. Dabei erzählt die junge Autorin aus der Sicht des kleinen Jungen Theos die Geschichte rund um ein sich streitendes Ehepaar und eben Theo, der sich plötzlich mit dem Thema Tod auseinandersetzten muss. Schließlich will er ja Napoleon, der bekanntermaßen tot ist, treffen. „Theo“ ist ein ganz klarer und leichter Roman, trotz des sehr schweren Themas, das hier porträtiert wird. Als schneller Leser hab ich beinahe nur einen Tag zum Lesen gebraucht. Ich hätte hier mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber nichts destotrotz ist dieser Roman, wenn man sich schlussendlich auf diese kindlich-naiven Blickwinkel einlässt, sehr schön zu lesen und schwingt mit einem zarten philosophischen Klang zwischen den Zeilen. Ich bin auf alle Fälle schon gespannt, was die sehr junge Mailänderin Lorenza Gentile, die laut ihrer Homepage neben dem Schreiben auch das Zeichnen für sich entdeckt hat, schriftstellerisch noch so in Petto hat.

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  • Teo, ein kleiner starker Junge

    Teo

    Fay1279

    Inhalt Teo ist 8 Jahre alt als er es nicht mehr erträgt, dass sich seine Eltern ständig streiten. Er zieht sich in sein Zimmer zurück und fängt an ein Comic über Napoleon zu lesen. Teo ist total begeistert von Napoleon, da dieser nie eine Schlacht verloren hat und glaubt auch er müsse kämpfen, damit sich seine Eltern wieder vertragen. Wird Teo es schaffen Napoleon zu finden, damit er ihm verrät, wie man eine Schlacht gewinnt? Meine Meinung Schreibstil: Der Schreibstil ist dem eines achtjährigen Jungen angepasst. Lorenza Gentile schreibt aus der Perspektive von Teo in der Ich-Form, was ihr hier wirklich gut gelungen ist. Es ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sätze sind kurz gehalten. Personen: Teo ist als Person wirklich gut gelungen. Man möchte ihm eigentlich ständig über den Kopf streicheln. Auch wenn manche Reaktionen für mich nicht schlüssig waren. Aber ich bin ja auch keine 8 Jahre alt. Die Eltern und auch die große Schwester von Teo bleiben für mich sehr farblos. Xian, der Freund von Teo ist ein kluges Köpfchen und man ist froh, dass er in dem Buch vorkommt. Doch auch er bleibt eher farblos. Fazit:  Mich hat dieses Buch schon sehr berührt. Wie sehr muss dieser kleine Teo unter den Streitereien seiner Eltern gelitten haben. Und wie egoistisch müssen Erwachsene sein, um nicht zu merken, was sie ihren Kindern antun. Auch wenn für mich einige Gedankengänge von Teo und seinen Klassenkameraden nicht nachvollziehbar waren, ist es ein Buch welches ich nur empfehlen kann. Es hat mir bewusst gemacht, wie wenig wir uns in die Kinder hineinversetzen können und daher nicht merken, was wir in ihnen auslösen mit unserem Handeln.

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    • 2
  • Teo ein junge der einen zeigt, wie kleine Kinder denken!!!

    Teo

    Anni_book

    09. September 2015 um 09:41

    Ich habe gestern das Buch "Teo von Lorenza Gentile" gelesen. Es ist erschienen im dtv Verlag wird aus der Sicht von Teo erzählt und hat 195 Seiten. In dem Buch geht es um Teo. Teo ist 8 Jahre alt und will unbedingt mit Napoléon reden, denn Napoléon ist der einzige der ihm sagen kann, wie er eine sehr wichtige Schlacht gewinnen kann. Doch so einfach ist das nicht, denn Napoléon ist tot! Doch irgendwie muss es doch möglich sein, mit ihm zu reden... In Teo seiner Familie geht momentan vieles drunter und drüber. In der Schule läuft es nicht so gut, seine große Schwester ignoriert ihn oder hört ihn nicht richtig zu und seine Eltern streiten nur noch. Also will Teo helfen! Er will Napoléon fragen, wie er diese Schlacht gewinnen kann, damit zu hause sich alle wieder Vertragen und seine Eltern nicht in die Phase 3 kommen. (Die Scheidung). Meine Meinung: Kennt ihr das, ihr steht vor eurem Bücherregal und wollt euch ein neues Buch aussuchen und dann seht ihr ein bestimmtes und denkt euch, genau das brauche ich jetzt! Genau so, ging es mir mit diesem Buch. Die Geschichte um Teo hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Eine Geschichte zu lesen, die von einem 8 jährigen Jungen erzählt wird, der seinen Eltern helfen möchte, fand ich total faszinierend. Die Gedankengänge die er hat, sind toll beschrieben und eigentlich sehr plausibel. (z.B. guter Mensch der böses tut, aber beichtet = Himmel; böser Mensch, der nicht beichtet = Hölle). Ich fand es toll, wie sehr er sich mit vielen Sachen auseinandersetzt um eine Lösung für "Erwachsene Probleme" zu finden. Beängstigend fand ich aber, dass ein kleiner Junge über den Freitod nachdenkt. Wie sich alles entwickelt für Teo, verrate ich euch nicht, nur so viel, dieses Buch hat viel tiefe und regt stark zum nachdenken an!

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  • klein, aber fein

    Teo

    sursulapitschi

    Was passiert mit uns, wenn wir tot sind? Diese Frage interessiert den 8jährigen Teo brennend und er untersucht das Thema nach Kräften wissenschaftlich. Was sagen Christen dazu, was meinen Atheisten, was ist dran an der Sache mit der Wiedergeburt oder hat vielleicht sein Freund Xian recht, der an eine interessante Zahlentheorie glaubt? Teo möchte von Napoleon das Geheimnis erfahren, wie man alle Schlachten gewinnt, damit er seinen Eltern helfen kann, die sich nur noch streiten. Napoleon ist ein echter Held, der muss es doch wissen. Nur dumm, dass Napoleon schon lange tot ist. Muss Teo sterben, um mit Napoleon zu reden? Hier blickt man in das Herz eines klugen kleinen Jungen, der versucht, die Welt zu verstehen und der das Richtige tun möchte. Nur woher weiß man, was das Richtige ist? Teo bringt einen dazu, elementare Lebensfragen zu überdenken. Es gibt so viele Theorien, aber wer hat recht? Teo gibt sich 11 Tage Zeit, um eine Entscheidung zu treffen. Und während dieser 11 Tage fragt man sich ständig: Ist das dein Ernst, Teo? Willst du dich wirklich umbringen? Dieses Buch ist klein, aber fein. Sehr gespannt folgt man Teo durch seinen Alltag, die Seiten fliegen dahin. Es ist ein bisschen von Allem, ein bisschen traurig, ein bisschen witzig, philosophisch und herzlich, rührend und klug, und am Ende macht es Mut. Mut zum Leben. Mir hat es gefallen.

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    • 2

    gst

    02. September 2015 um 21:32
  • Teo, der kleine Philosoph

    Teo

    dimashq

    30. August 2015 um 11:19

    Theo ist erst acht Jahre alt, aber er versteht schon sehr gut, dass in seiner Familie etwas mächtig schief läuft. Aber wie das mit Erwachsenen so ist, nehmen sie ihn nicht für voll und auch seine große Schwester meint, dass er das alles noch gar nicht verstehen kann. Das sieht Theo allerdings anders und möchte seine Familie retten. Da er zu Weihnachten ein Buch von Napoleon geschenkt bekommen hat und dieser nach seinem Wissen alle Schlachten gewonnen hat, möchte er mit ihm reden, um herauszufinden, wie er die Schlacht um seine Familie gewinnen kann. Leider ist Napoleon schon tot und so muss Theo einen Weg finden, wie er mit ihm reden kann. So beginnt eine elftägige philosophische Reise. Die Geschichte wird aus der Sicht von Theo erzählt, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Die Sicht eines achtjährigen liest man ja auch nicht allzu oft. Er philosophiert über das Leben und vor allem natürlich über die Familie. Ist seine Familie normal oder läuft etwas schief? Man weiß ganz zu Anfang schon, dass er keinen anderen Ausweg sieht, als zu sterben, damit er Napoleon fragen kann, wie er alle seine Schlachten gewonnen hat. So wurde eine Spannung aufgebaut, da man natürlich unbedingt wissen will, ob sich Theo tatsächlich umbringen wird. Man hofft und betet, dass er doch noch einen anderen Ausweg findet, oder dass die Eltern endlich sehen, wie es ihrem Sohn mit der Situation tatsächlich geht. Bei diesem Buch hat mir der Schreibstil besonders gut gefallen. So gut, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Wie Theos Gedanken beschrieben werden ist wirklich toll und auch authentisch, man kann sich den kleinen Jungen richtig gut vorstellen, wie er um seine Familie kämpft und diese eigentlich keine Notiz von ihm nimmt. Auch die Auflösung am Schluss fand ich rührend und ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen und deshalb bekommt es auch 5 volle Sterne von mir.

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  • Regt zum Nachdenken an & ist sehr berührend!

    Teo

    line91blog

    27. August 2015 um 20:40

    Mit nur knapp 200 Seiten ein recht kleines Buch, aber mit einer wirklich großen Geschichte! Teo ist zuckersüß und sehr schlau, seine Gedankengänge sind kindlich naiv und doch einleuchtend! Und Teo möchte auf jeden Fall mit Napoleon Kontakt aufnehmen, doch dieser ist bekanntlich schon sehr lange tot... Die Geschichte hat mich richtig gefesselt und ich habe sehr mitgefiebert, weil ich zwischenzeitlich angst um Teo hatte. Wie es letztendlich ausgegangen ist verrate ich natürlich nicht. Das Buch regt wirklich zum Nachdenken an was Kinder auch in jungen Jahren schon alles mitbekommen vom Ärger der Großen.

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