Der erste Tag vom Rest meines Lebens

von Lorenzo Marone 
4,3 Sterne bei41 Bewertungen
Der erste Tag vom Rest meines Lebens
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (32):
Italien_lesens avatar

ironisch, bissig und doch liebevoll - ein ganz besonderes Meisterwerk

Kritisch (2):
Josi93s avatar

Leider fehlt es dem Protagonisten an Authentizität und die Handlung scheint sich nicht zu entwickeln. Gute Idee, nur nicht gut umgesetzt.

Alle 41 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der erste Tag vom Rest meines Lebens"

Cesare ist 77 und zieht Bilanz. Von seinen einst hochfliegenden Träumen ist wenig aufgegangen. Seine Methode, mit den Enttäuschungen des Lebens umzugehen: Ironie und Sarkasmus. Das kommt bei seinen Mitmenschen nicht immer gut an. Bis Emma in die Nachbarwohnung zieht. Irgendetwas stimmt nicht mit ihr und ihrem Mann. Das sieht Cesare an Emmas traurigen Augen. Und plötzlich mischt sich Cesare ein. Er hat wieder Mut zu kämpfen. Für seine junge Nachbarin. Für die Liebe. Für das Glück, am Leben zu sein ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492310192
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:04.10.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.09.2015 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    AnjaLG87s avatar
    AnjaLG87vor 3 Monaten
    Nette Familiengeschichte, aber Cesare blieb mir seltsam fremd.

    Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. 

    Der Autor schreibt gut lesbar und wunderbar
    leicht, allerdings war mir die Verwendung der
    vielen Schimpfworte und vulgären Ausdrücke 
    zu "gewollt" und gezwungen. Nichtsdestotrotz 
    hat es mir Spaß gemacht, Cesare und seinen
    Lieben durch ihr Leben zu folgen und die 
    auch sehr traurigen Schicksale, die das Leben
    eben so mit sich bringt, zu verfolgen. Cesare
    ist mir dabei aber seltsam fremd geblieben. 
    Deshalb an dieser Stelle nur 3 von 5 Sternen. 
    Für mich hat das Buch sein Potential nicht 
    ausgeschöpft. 

    Kommentare: 1
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    Italien_lesens avatar
    Italien_lesenvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: ironisch, bissig und doch liebevoll - ein ganz besonderes Meisterwerk
    ein ganz besonderes Meisterwerk

    Erfrischend, direkt, anders, witzig – eindeutig, ich habe dieses Buch geliebt!

    Cesare ist 77 und hat keine Lust mehr ein netter Mensch zu sein, dafür ist er direkt, ironisch und einfach witzig. Sein Leben ändert sich, als Emma mit ihrem Mann in die Nachbarwohnung zieht.

    Dummerweise lese ich gerne in Cafés, Parks oder in Zügen und so habe ich mich dank diesem Buch ziemlich lächerlich gemacht. Nicht wenige Menschen haben mich lachend weinen gesehen und mich wahrscheinlich für verrückt erklärt. Das Gute ist, dass mich das Buch so sehr in seinen Bann gezogen hat, dass ich niemanden um mich herum wahrgenommen habe.

    Im Original heißt das Buch von Lorenzo Marone „la tentazione di essere felici“, also die Versuchung glücklich zu sein. Ein sehr treffender Titel, denn das ist es worum sich für mich das Buch dreht: darum glücklich zu sein ohne Ketten und egal welche Fehler man gemacht hat.

    Absolute Leseempfehlung

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    Monika58097s avatar
    Monika58097vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ganz wunderbarer Roman!
    Ein ganz wunderbarer Roman über einen alten kauzigen Mann, der endlich beginnt zu leben.

    Cesare Annunziata ist 77 Jahre alt, als er beschließt, das Leben endlich in vollen Zügen genießen zu wollen. Er ist Witwer und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Die Tochter ist unglücklich verheiratet, der Sohn ein Künstler, der einen Mann liebt. In der Familie wird nicht darüber geredet; dabei weiß Cesare es längst. Das Verhältnis zu den Kindern ist angespannt. Dann eines Tages zieht die junge Emma mit ihren Mann ins selbe Haus. Irgendetwas stimmt mit Emma nicht. Ganz ungewöhnlich für Cesare – er kann es selbst kaum glauben – berührt in die junge Frau und ihr Schicksal. Cesare fängt an sich zu kümmern. Der Beginn seines neuen, anderen Lebens.


    „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ - ein Roman, aus der Sicht eines alten Mannes geschrieben – einfach wunderbar! Ich habe jede Zeile genossen. Der alte Nörgler, der Miesepeter, launisch, sarkastisch zu Beginn, macht eine Erfahrung und wird zum Kümmerer. Eine Geschichte, die mich begeistert hat. Cesare, ich habe mir den alten Mann bildlich vorstellen können. Es war, als wäre er mein Nachbar, der immer wieder von seiner Tochter kritisiert wird, weil er heimlich eine Zigarette raucht oder ein Glas Wein trinkt, was ihm eigentlich nicht erlaubt ist. Cesare pfeift drauf. Er sagt sich, er hat sein Leben gehabt. Die letzten Tage will er in vollen Zügen genießen. Und dann ist da Emma, die junge und unglückliche Nachbarin, die sich nicht helfen lassen will.


    Wunderschön zu lesen und mitzuerleben, wie aus dem alten kauzigen Mann ein Jemand wird, den man gerne zum Opa haben würde. Ein großartiges Buch, das aber auch zum Nachdenken anregt, zum Hinschauen.


    „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ - Lesegenuss vom Feinsten!






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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wunderbarer Roman über die Freundschaft, das Leben im Alter und der Rückkehr zur eigenen Familie.
    Mit siebenundsiebzig mitten im Leben!

    Siebenundsiebzig Jahre alt und jetzt beginnt das Leben? Ein alter Mann will nichts anderes mehr, als seine letzten Tage in seiner Wohnung mit den Frauen die er liebt zu verbringen. Doch das Altwerden fällt ihm nicht leicht und der Kontakt zu seinen Kindern hält er in Grenzen.

     Doch dann taucht Emma in der Wohnung gegenüber auf und sein Leben bessert sich von Tag zu Tag. Als Emmas Ehemann wieder einmal mit den Fäusten zeigt, wer der Herr im Haus ist, beschließen Marino, sein uralter Nachbar und er gemeinsam, Emma zu retten.

     Eine wunderbarer Roman über die Freundschaft, das Leben im Alter und der Rückkehr zur eigenen Familie.

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    Wichmanns avatar
    Wichmannvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Plätschert so dahin...
    Er hasst es, alt zu sein! Er nörgelt herum und er schreibt mit purer Ehrlichkeit!

    Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

    Cover
    ‚Der erste Tag‘ und ‚Rest meines Lebens‘ sind jeweils starke Statements und entsprechend durch das kleine Wörtchen ‚Roman‘ voneinander getrennt. Der Hut fliegt verspielt ausgerechnet in das Wort ‚Lebens‘. Wenn das kein gekonnt umgesetztes Cover ist!

    Inhalt und Aufteilung des Buches
    Ein alter Mann erzählt aus seinem Leben. Er beginnt nicht vorn, sondern damit, dass er das Geheimnis seines Sohnes durchaus kennt. Heimlich.
    Auch seine Kinder kennen nicht seine Geheimnisse und der Leser lernt sich nacheinander kennen, soll mitfühlen, miterleben, wie es zu der Geheimniskrämerei kam, wie ein jeder der Betroffenen mit der Situation und dem alten Kauz umgeht, der von seinen Ecken und Kanten durchaus weiß und sie liebt und pflegt. 

    Tatsächlich fehlt ein Spannungsbogen, denn die ‚Biographie‘ plätschert so durch die Zeit eines gelebten Lebens, erzählt von verpassten Chancen und einer verpatzen großen Liebe. Wie das Leben halt so spielt, könnte man meinen, wobei es auch um ein Geheimnis geht, dass ein Sterbebett überdauerte.
    Insgesamt wird vom Erleben ruhig und etwas zu entspannt berichtet. Wie ein breiter Fluß, der das Reißende verlor und sich anschickt, sich in die breite Meeresöffnung zu ergießen. Mit einem Hauch von Witz und Lebensfreude vermag es der Autor das Zittern der Hand zu beschreiben, dass einen Lebenserfahrenden befällt, nicht weil er alt geworden ist, sondern weil er ausspricht, was ihn berührt.

    Zielgruppe
    Jugendliche werden sich durchkämpfen, Ältere sich teils selbst erkennen und Alte es lieben.

    Stil
    In der Ich-Form geschrieben lebt das Buch von manchem Zeitsprung, manch einer Erinnerung und manchen Offenbarungen des Protagonisten, wobei der Autor durchgängig eine authentische Sprache mit leichtem Zugang zum Text verwendet und erfrischende Dialoge einstreut, aus denen sich die Figuren formen.


    Autor
    Der Anwalt Lorenzo Marone widmete sich seiner Leidenschaft, dem Schreiben. Dies ist sein erster Roman.

    Fazit
    Die Geschichte plätschert so dahin wie das Leben.

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    Callsos avatar
    Callsovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Altwerden in Neapel - ein altes Eisen, das noch mal reift und angreift!
    Mit 77 Jahren fängt das Leben zwar nicht an, aber es ändert sich Manches!

    Es gibt bestimmt viele Leser, die sich von dieser bestimmtem Stimmung des Buches anstecken lassen, die hingebungsvoll folgen und das muntere Treiben des Protagonisten mit viel Aufmerksamkeit und Augenzwinkern folgen. Mir ist das nur bedingt geglückt.
    Ich konnte mich nicht ganz einlassen auf den zwar starken Charakterkopf von Cesare, der immer so schwankend zwischen Ironie, Starrsinn und Biederheit und mininmalen Ausbrüchen schwankt.

    Sicher, das Buch bietet einen Schuß Melancholie, ein Prise Tragik und einen Blick auf das Leben und seine vielen Mitmenschen. Von allem ein wenig, aber eben ohne klare Linie.

    Es geht um einen 77-jährigen Rentner aus Italien, der zwischen Familie, Sex, zwischen den eigenen vier Wänden und der Hausgemeinschaft pendelt.
    Der Sohn ist schwul, die Tochter hat eine Affäre, die Nachbarin wird mißhandelt und sein bester Freund verlässt die eigenen vier Wände nicht mehr. Reichlich sorgen, die den einsamen Cesare beschäftigen. Zwischendurch nähert sich Cesare immer mehr einer sympathischen Prostituierten an.
    Viel Stoff für das dünne Buch. So kommt die Story tatsächlich etwas überfrachtet daher. Der Roman kann sich meiner Meinung nach nicht so ganz entscheiden, welche Kernaussage, welche Handlung im Vordergrund stehen soll.
    Mir fehlte somit die Bindung zur braven Story, die am Anfang noch so belanglos daherkommt.
    Dennoch hat das Buch mit dem schönen Titel durchaus auch seine guten Seiten...

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    WinfriedStanzickvor 3 Jahren
    Nie ist es zu spät, seinem eigenen Leben eine Wendung zu geben



    Mit seinem 77 Jahre alten Erzähler Cesare Annunziata hat der italienische Schriftsteller Lorenzo Marone eine literarische Figur erschaffen, die dem Leser mit jeder Seite mehr ans Herz wächst. Dabei ist er selbst nach eigener Auffassung, wenn er auf sein langes Leben zurückblickt, ein wenig sympathischer oder gar liebevoller Mensch gewesen. Und erfolgreich schon gar nicht, weder im Beruf noch privat. Er hat keine Karriere gemacht und auch als Ehemann und Vater auf voller Linie versagt. Der schrullige alte Mann blickt sehr kritisch auf seine angespannte Beziehung zu seinen Kindern Dante, ein Galerist, den Cesare verachtend für schwul hält und Sveva, die er für eine unglückliche und deshalb auch wenig erfolgreiche Frau und Mutter hält.
    Zu anderen Menschen pflegt Cesare keinen Kontakt mehr. Er hält sich für einen Versager, und wer ihm begegnet, hält ihn für einen unverbesserlichen Egoisten. Vielleicht machen seine beiden Nachbarn Marino und Eleonora da eine Ausnahme, insbesondere dann, als  in das andere Nachbarhaus eines Tages Emma und ihr Mann einziehen und Cesare sich bald schon zum Handeln gezwungen sieht.

    Denn als er immer wieder aus dem Nachbarhaus die unzweifelhaften Geräusche, Töne und Stimmen von lautstarken Auseinandersetzungen des neuen Ehepaars hört, beschließt er, mit Hilfe von Marino und Eleonora den beiden zu helfen. Denn sie sollen, so hat er entschieden, nicht dieselben Fehler begehen wie er, mit denen er sein ganzes Leben ruiniert hat.

    Immer wieder von Rückblenden auf sein Leben, seine Ehe und vor allen Dingen seine zahlreichen Affären mit anderen Frauen unterbrochen, lädt Cesare seine Leser schon bald ein, ihr eigenes Leben mit seinen Augen zu betrachten und vielleicht das eine oder andere zu erkennen und zu erinnern.

    Nie ist es zu spät, seinem eigenen Leben eine Wendung zu geben, es mit Sinn aufzufüllen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Das ist die Botschaft eines Buches, das wundervolle Unterhaltung bietet.






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    DasBuchmonsters avatar
    DasBuchmonstervor 3 Jahren
    So ein alter Knochen

    Inhalt:
    In dem Buch geht es um Cesare Annunziata, der ein alter, verschrobener Rentner ist und laut seiner Aussage, vieles in seinem Leben bereut. Vor allem mit dem Umgang mit seinen Kindern ist er höchst unzufrieden. Beide Kinder scheinen unglücklich zu sein. Cesare wirkt wie ein hater Kerl, sehr verschlagen, hat aber tief (sehr tief) in seinem Innern einen weiches Herz. Damit seine Kinder nicht denselben Fehler machen wie er, versucht er sie zu belehren, dabei beißt er allerdings eher auf Granit. Dann jedoch erscheint seine neue Nachbarin Emma, diese wird geschlagen von ihrem Mann. Cesare will ihr helfen aus diesem Leben auszutreten, etwas, das Cesare mit seinem eigenen Leben nie geschafft hat.... Meinung:
    Das Cover ist sehr hübsch, dieses und der Titel lassen vermuten, dass es sich um die Geschichte eines alten Herren handelt.  Gleich am Anfang bekommt man ein Gefühl für den Protagonisten, er ist ein alter, knurriger Knochen. Kein schlechter Mensch, doch auch kein Optimist. Er hält lange hinterm Berg, was genau ihn eigentlich stört, was mich persönlich ja schon etwas erheitert hat. Die Art und Weise wie der Autor den Charakter von Cesare herüber bringt ist selbstironisch, witzig und unterhaltsam, manchmal aber auch ziemlich hart. Diese genannte Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch. Obwohl ich kein Fan von alten grimmigen Herren bin, wirkt Cesare sympathisch, gerade durch seine harte aber ehrliche Art, die nichts verschönert, wirkt er authentisch. Vom Gefühl und Charakter des Protagonisten erinnert Cesare mich an den Protagonisten von "Gran Torino", der es ja schließlich auch faustdick hinter den Ohren hat. Warum genau er Emma helfen möchte, erfährt man nur Häppchenweise, die Frau scheint einfach sein Herz zu erweichen. Die Parellele bildet eigentlich die offensichtliche Problematik mit seinen Kindern.  Er kann seinen Kindern nicht helfen, aber Emma kann er helfen. Das ist schon traurig, wenn man seinem eigenen Fleisch und Blut nicht helfen kann.
    Die charakterliche Entwicklung stagniert phasenweise, die Handlung an sich ist auch recht kurz, doch Cesare ist einfach ein guter, ehrlicher Mensch, dem ich selbst auch gern mal begegnen möchte. Besser ein alter Stoffel mit einem weichen Kern, als jemand, der einem falsch ins Gesicht lächelt und nur Böses im Sinn hat. Cesares verstorbene Frau Caterina wird anfangs als Drache dargestellt, doch mit seiner charakterlichen Entwicklung und Reife, versteht er sie immer mehr und mehr und zollt ihr somit mehr Respekt, was ein sehr schöner, positiver Ausklang ist. Für die Frau leider etwas zu spät. Das Ende ist berührend und gut gelungen, allein für das Ende, würde ich das Buch noch einmal lesen.
    Zusammengefasst hat mir das Buch Spaß gemacht zu lesen, es war witzig, tiefsinnig und berührend. Leider war die Handlung etwas knapp gehalten, sodass es am Handlungsstrang teilweise etwas langweilig war.

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    LadySamira091062s avatar
    LadySamira091062vor 3 Jahren
    Ein geniales Buch ,das man lesen muss

    Cesare Annunziata ist 77  und  Witwer und eigentlich ein nörgelnder alter Kauz ,aber doch mit dem Herz am rechten Fleck,wenn denn grad in seine Gemütslage passt.Aber man kann sich seinem  Charm und  manchmal rabenschwarzen Humor nicht entziehen 

    Sein Leben verlief ohne große Höhen und Tiefen  ,seinen Beruf  hat er nicht gerne gemacht ,seine Frau  nunja  die große Liebe war es auch nicht grad,mit seinen Kindern versteht  er sich auch nicht unbedingt gut und  über seine Freunde  da lästert er  von Herzen gerne ..Mit seiner spitzen Zunge und ironischen Sprüchen macht  er sich nicht gerade überall Freunde,doch als in der Nachbarwohnung die junge Emma  einzieht ,da kommt Farbe und Freude  in sein Leben .

     Cessare ist  ein totaler Egoist und doch macht er sich um  Emma und seine beiden alten Freunde  Sorgen  und ist sogar bereit sein Leben für Emmas Wohl aufs Spiel zu setzen ,auch wenn er weiss ,das in seinem Alter  das Leben nicht mehr viele Möglichkeiten bietet .

    Doch während er und  sein Freund noch zaudern ,ob sie  nun was unternehmen sollen und wenn ja was  nimmt das Schicksal seinen Lauf.   

       Cessares bissiger ,schwarzer Humor  und das  leider doch recht traurige Ende haben mir sehr viele schöne Lesestunden geschenkt, mich  auch   ein bischen nachdenklich gemacht und  auch  von Herzen schmunzeln lassen.Denn  Cessare  ist ein Unikum ,das man heut zu Tage nur noch selten trifft  und das man oft nicht  richtig zu würdigen weiss

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    RosaSarahs avatar
    RosaSarahvor 3 Jahren
    Der erste Tag vom rest meines Leben

    Das Buch von Lorenzo Marone ist ein äußerst ungewöhnliches Buch mir einem ungewöhnlichen, fast unsympathischen Helden.

     

    Es  fiel mir schwer ihn zu mögen und konnte nicht alle Gedanken des alten schrulligen Kerls teilen.. aber mit jeder Seite, mehr und mehr, schleicht Cesare sich in die Herzen der Leser. Man kann viel aus den Gedanken lernen, die sich Cesare macht und man merkt, dass Dinge nicht immer so sind, wie sie anfangs scheinen.

     

    Mir gefielen die lustigen Momente des Buches, manchmal hab ich mich aber auch in seinen Gedanken verloren, habe aber immer wieder zurück gefunden. Alles in allemein gutes Buch mit schönen Lesemomenten, aber leider einem sehr abrupten Ende.


    Ein schön illustriertes Buch. Der schon ein bisschen von der Handlung verrät.


    Ein kleines feines Buch, für zwischen durch. Ich werde es mit der Zeit nochmal lesen.

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