Loreth Anne White

 4.1 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Winterjagd, Im kalten Nebel und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Schwarze Knochen

 (6)
Neu erschienen am 30.07.2019 als Taschenbuch bei Edition M.

Alle Bücher von Loreth Anne White

Cover des Buches Winterjagd (ISBN:9781503937130)

Winterjagd

 (20)
Erschienen am 14.06.2016
Cover des Buches Im kalten Nebel (ISBN:9781542046084)

Im kalten Nebel

 (8)
Erschienen am 04.07.2017
Cover des Buches Schwarze Knochen (ISBN:9782919808632)

Schwarze Knochen

 (6)
Erschienen am 30.07.2019
Cover des Buches The Drowned Girls (Angie Pallorino Book 1) (ISBN:9781503996229)

The Drowned Girls (Angie Pallorino Book 1)

 (1)
Erschienen am 20.06.2017
Cover des Buches The Slow Burn of Silence (ISBN:9781491529119)

The Slow Burn of Silence

 (0)
Erschienen am 05.08.2014

Neue Rezensionen zu Loreth Anne White

Neu

Rezension zu "Schwarze Knochen" von Loreth Anne White

Atmosphärisch und spannend
buecherwurm1310vor 2 Monaten

Seit zwanzig Jahren war Detective Rebecca North nicht mehr in ihrer Heimatstadt. Doch nun ist ihr Vater tot. Man hat ihn in seinem abgebrannten Haus gefunden. Die Polizei hat die Akte geschlossen, da der Ex-Cop angeblich Selbstmord begangen hat. Doch Rebecca glaubt nicht an einen Suizid und versucht auf eigene Faust herauszufinden, was geschehen ist. Ihr Vater wollte kurz vorher eigentlich etwas mit ihr besprechen, doch sie hatte keine Zeit. Nun führen ihre Ermittlungen weit zurück in die Vergangenheit Doch dabei begegnet sie dem Mann wieder, der ihr vor zwanzig Jahren das Herz gebrochen hat.

Ich hatte bisher noch kein Buch von Loreth Anne White gelesen, denke aber, dass ich „Im kalten Nebel“ und „Winterjagd“ auch noch lesen werde.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und spielt auf zwei Zeitebenen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Die Atmosphäre des winterlichen Kanadas ist sehr gut beschrieben, so dass man die Einsamkeit in dem abgelegenen Ort gut spüren konnte.

Rebecca ist wieder in ihrem Heimatort, der für sie schmerzhafte Erinnerungen birgt. Aber der Fall, den ihr Vater mit ihr besprechen wollte, sowie sein Tod lassen ihr keine Ruhe. Sie macht sie viele Gedanken und verdächtigt eigentlich jeden in dem kleinen Ort. Ich konnte ihre Gedanken und ihre Gefühle nachvollziehen und habe ihr die Liebesbeziehung gegönnt.

Mit Rebecca zusammen habe ich versucht herauszufinden, was geschehen ist. Das Ende ist überraschend, erschreckend und schlüssig.

Obwohl dieser Thriller spannend ist, fehlt ihm ein wenig der Thrill. Er besticht eher durch die Atmosphäre.

 

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J

Rezension zu "Schwarze Knochen" von Loreth Anne White

Eigenständig lesbare Fortsetzung von „Winterjagd“, unterhaltsam, mit Längen
Julia_Kathrin_Matosvor 2 Monaten

Klappentext:

Vor zwanzig Jahren hat Detective Rebecca North ihrer Heimatstadt den Rücken gekehrt. Doch dann wird ihr Vater in seinem abgebrannten Blockhaus tot aufgefunden. Verwertbare Spuren gibt es kaum. Die offizielle Version lautet: Der Ex-Cop hat sich das Leben genommen und damit ist für die Behörden der Fall erledigt.
Rebecca glaubt nicht an Selbstmord und beginnt selbst zu ermitteln. Will sie den Mörder ihres Vaters finden, muss Rebecca den Mann wiedersehen, der ihr einst das Herz gebrochen hat. Ihre Ermittlungen führen sie in eine düstere Vergangenheit voller Verrat und Gewalt. Noch ahnt Rebecca nicht, dass sie sich in tödliche Gefahr bringt …

Meine Rezension:

Genres: Krimi, Belletristik für Frauen, Liebesroman, Heimatroman (Kleinstadt im winterlichen Kanada).

Der Roman ist eigenständig lesbar. Man erfährt, wie es mit der Gegend und Figuren aus „Winterjagd“ in Nebenrollen einige Monate später weitergeht. Spoiler sind enthalten. Als Fan freue ich mich über diese optionale Fortsetzung.
Enttäuschend sind die auffalllend vielen Parallelen zu „Im kalten Nebel“. Die ca. 36 Jahre alte Hauptfigur Rebecca ähnelt der dortigen Hauptfigur Meg. Auch hier rankt sich die Handlung um ein 20 Jahre altes Verbrechen, das nach Aufklärung verlangt, was Täter in Aufruhr versetzt. Es geht auch diesmal um Lügen, eine alte Flamme, verlorene Träume und zweite Chancen.
Im Vergleich finde ich die Romanze bei „Schwarze Knochen“ glaubhafter, aber ansonsten „Im kalten Nebel“ besser, weil die dortigen Charaktere farbiger, die Umgebung vielfältiger erlebbar und die Ermittlungen spannender und wendungsreicher sind.

Der Liebesteil kommt ohne explizite Erotikszenen aus. Viele gedankliche Monologe, streckenweise stark und intensiv mit tollen Zitaten, ein bisschen kitschig und voraussehbar.
Die Ermittlungen sind mal nüchtern und mal spannungsgeladen, insgesamt von durchschnittlicher Qualität. Ich konnte gut folgen, war weder gelangweilt noch so richtig mitgerissen, habe mitgerätselt. Einige Entwicklungen habe ich geahnt, manche Erkenntnisse haben mich angenehm überrascht.
Ein emotionales Highlight bilden für mich die Rückblenden.
Die Story ist glaubwürdig und vergleichsweise ruhig, kein effektheischender Action-Thriller.

Die Gedanken und inneren Kämpfe der Hauptfigur inkl. Reflektionen zum Vater-Tochter-Gespann machen einen großen Teil der Geschichte aus. Mit Vergleichen im Hinterkopf gelang es mir nach und nach mich hineinzufühlen.
Beschreibungen zu Natur, Räumen, Personen und Wetterlage geraten sehr ausführlich. Das erzeugt Atmosphäre und stärkt die Vorstellungskraft. Auch wenn ich das tendenziell mag, hätte ich ein etwas höheres Erzähltempo bevorzugt. Der Roman ist bei eigentlich überschaubarer Handlung sehr lang. Gefühlt bildet das Buch keine Werbung für die beschriebene Gegend (Depression, Sucht, Fernweh bei den Einwohnern), was ich bei den ersten beiden in deutscher Übersetzung veröffentlichten Werken von Loreth Anne White differenzierter empfand.

Ich vergebe knappe vier Sterne. Das Werk ist unterhaltsam, sodass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Das Ende hat mich zufriedengestellt. Anders als die beiden Vorgänger hat es aber nicht die nötigen Wendungen, den beständigen Thrill oder den emotionalen Tiefgang entfacht, um ein Highlight zu bilden.

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Rezension zu "Schwarze Knochen" von Loreth Anne White

"Schwarze Knochen" von Loreth Anne White
Sila79vor 2 Monaten

Dieses Buch durfte ich vor dem Erscheinungstermin lesen und wurde mir von NetGalley freundlicher Weise zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank hierfür. Die Bereitstellung hat jedoch keinen Einfluß auf meine Persönliche Meinung und auf meine Bewertung des Buches.

Vor zwanzig Jahren hat Detective Rebecca North ihrer Heimatstadt den Rücken gekehrt. Doch dann wird ihr Vater in seinem abgebrannten Blockhaus tot aufgefunden. Verwertbare Spuren gibt es kaum. Die offizielle Version lautet: Der Ex-Cop hat sich das Leben genommen und damit ist für die Behörden der Fall erledigt. Rebecca glaubt nicht an Selbstmord und beginnt selbst zu ermitteln. Will sie den Mörder ihres Vaters finden, muss Rebecca den Mann wiedersehen, der ihr einst das Herz gebrochen hat. Ihre Ermittlungen führen sie in eine düstere Vergangenheit voller Verrat und Gewalt. Noch ahnt Rebecca nicht, dass sie sich in tödliche Gefahr bringt … Alle Bücher der Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Und: ich liebe es! Es hat alles, was ich von einem Buch in dieser Katergorie erwarte: Spannung, Spannung, Spannung. Bereits nach wenigen Sätzen steckte ich ganz tief in dieser Geschichte drin. Wie war das passiert?
Das Buch beginnt (nicht harmlos) mit einer Rückblende eines Sommertages vor 20 Jahren. Soweit so gut. Mit nur wenigen Sätzen versetzt die Autorin den Leser von der gemütlichen Couch in einen Wald im schönen Kanada. Soweit - so gut. Ein Schuß fällt.... und genau ab dieser Stelle steckt man drin... in dieser Geschichte, der man sich nicht entziehen kann. Durch den leichten Schreibstil und der wirklich hervorragenden Beschreibungen der Orte, ich konnte diesen Wald regelrecht riechen, macht die Geschichte so unglaublich authentisch und macht dem Leser den Einstieg leicht. Ebenso wie die liebevolle Gestaltung der Charaktere der Protagonisten. Das Buch erzählt eine unfassbare Tragodie, die sich überall in abgeschiedenen ländlichen Gebieten so ereignen könnte. Der Spannungsbogen ist ab der ersten Seite raketenmässig. In den wenigen ruhigen Phasen, die durch die Autorin wahrscheinlich auch als Atempausen eingebaut wurden nutzt sie jedoch geschickt, um dem Leser neue Hinweise zu geben und ihre Geschichte mit neuen Wendungen und Geschehnissen voranzutreiben. Sehr einfühlsam wird die Vater - Tochter - Verbindung beleuchtet, genau wie das Kleinstadt - und Landleben, wo jeder über jeden bestens Bescheid weiß und wo alle anderen mehr über dich wissen, als du selbst. Wo die Gerüchteküche brodelt und doch jeder sein eigenes schmutziges Geheimnis hat, welches mit allen Mitteln versteckt gehalten wird. Besonders beeindruckend war für mich die Figur der Rebecca, die um die Ehre ihres Vaters kämpft. Wie sie nach und nach die wahren Werte des Lebens erkennt und feststellt, dass die Wahrheit immer zwei Gesichter hat.
Punktgenau und perfekt durchdacht lässt die Autorin nach und nach die Vorhänge fallen, die bei mir Schnappatmung, Gänsehaut und sogar leichte Übelkeit durch die Grauenhaftigkeit hervorgerufen haben. Bei der alptraumhaften Vorstellung, was sich ungesehen und unbemerkt hinter Gardinen und Fassaden abspielt, treibt es einem mehr als nur Tränen in die Augen.
Aber es gibt auch so wunderschöne, hoffnungsvolle und romantische Momente, die sowohl das Licht in dieser (doch so kaltblütigen) Erzählung sind als auch die Chance auf ein besseres Morgen. Denn niemand kann vor seiner Vergangenheit fliehen. Doch jeder hat die Möglichkeit, Einfluß auf seine eigene Zukunft zu nehmen.

Absolute Kauf - und Leseempfehlung von meiner Seite. Ein Muss für alle, die sich in dem Genre Thriller zu Hause fühlen.

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