Loretta Chase Die Königin der Kurtisanen

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Inhaltsangabe zu „Die Königin der Kurtisanen“ von Loretta Chase

Die Zeit: 1820. Der Ort: Venedig mit seinen dunklen Kanälen und geheimnisvollen Palazzi.
Höchst kompromittierende Briefe belasten eine hochgestellte Persönlichkeit. Heimlich gestohlen hat diese Briefe Francesca Bonnard, die glanzvolle Königin der Kurtisanen. Und ein gewisser James Cordier, Meisterspion im Dienst der Krone, soll ihr selbige wieder diskret entwenden. Eigentlich kein Problem für den charmant-gerissenen Aristokraten. Wäre die Dame nicht überaus eigensinnig – und verführerisch. Und wäre da nicht dieses aufreizende Gefühl, just der ersten Frau begegnet zu sein, die zu erobern ihn mehr als alles andere befriedigen würde …

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  • Rezension zu "Die Königin der Kurtisanen" von Loretta Chase

    Die Königin der Kurtisanen

    AusZeit-Mag

    02. October 2012 um 08:34

    Inhalt - James Cordier ist amtsmüde. Nach jahrelanger Tätigkeit für Krone und Vaterland möchte er nun endlich seine Arbeit im Spionagedienst an den Nagel nähen, sehnt er sich doch nach langjähriger Aufregung und Hektik nach einem ruhigen beschaulichen Dasein mit allem, was das englische Landleben so zu bieten hat. Ein allerletzter Auftrag führt ihn noch nach Venedig, um dort in den Besitz äußerst brisanter Korrespondenz zu gelangen, die für die britische Regierung von bedeutender Wichtigkeit sind. Um dieser heiklen Schreiben habhaft zu werden, muss er die Besitzerin der Briefe umgarnen, was für den abgeklärten James eigentlich kein Problem darstellt, denn Frauen verführen und anschließend seine Befehle auszuführen, gehört eigentlich zur alltäglichen Routine des Meisterspions ... - Doch da hat er die Rechnung ohne Francesa Bonnard gemacht, denn die eigenwillige und schöne Kurtisane denkt gar nicht daran, dem gewieften James es so leicht zu machen ... - Einschätzung - Mit „Die Königin der Kurtisanen“ präsentiert uns Loretta Chase den ersten Teil ihrer „The Fallen Women“ Serie, bei der das weibliche Geschlecht nun nicht unbedingt dem Idealbild der traditionellen Engländerin von damals entspricht und bei ihren Auftritten etwas aus dem Rahmen fallen. Eigentlich mal eine ganz nette Abwechslung, wenn - wie in diesem Falle - es sich mal nicht um ein unerfahrene Jungfrau handelt, sondern schlicht und einfach mal eine gestandene Frau mit skandalösem Ruf an den Start geschickt wird. Zudem hat sich Loretta Chase als Setting auch ein eher ungewohntes Terrain mit „Bella Italia“ ausgesucht und uns Leserinnen da mal gleich in das wunderschöne Städtchen Venedig mitgenommen. - Na gut, der Plot mit Spionage für Krone und Vaterland präsentiert sich jetzt nicht gerade brandneu, aber hat sich sicherlich schon in dem ein oder anderen Historical ganz gut bewährt. Bei dieser verheißungsvollen Konstellation aus ungewöhnlichem Heldenpaar, inklusive exotischem Handlungsschauplatz reibt man sich ja schon erwartungsvoll die Hände und erwartet bei diesen Zutaten bei dem Namen Loretta Chase einen kreativen und geistreichen Schmöker. - Die Hauptprotagonisten: Sie, eine scheinbar abgebrühte und unsensible Prostituierte, die ganz bewusst ihre Kokotten-Kunst nach außen trägt, er ein berufsmüder und ausgebrannter Spion, der eigentlich vorhat, zukünftig seinen „Altersruhestand“ zu genießen und gefährliche Aufträge Vergangenheit sein zu lassen. Beiden gibt die Autorin hier eine gute Portion Zynismus mit auf den Weg, den vor allem die gute Francesca nur schwer ablegen kann und fast wie einen Panzer bis zum Ende vor sich her trägt. Da hätte sie für meinen Geschmack gerne auch früher etwas nachgiebiger sein können und dem guten James gegenüber entgegenkommender sein dürfen. - Am Ende des Romans habe ich dann doch so ein bisschen das Gefühl habt, dass die beiden trotz Happy End nicht komplett zu einander gefunden haben, vielleicht auch deshalb, weil mir persönlich das zwischenmenschliche Miteinander unseres Duo ein bisschen zu kurz gekommen ist und romantisches Flair sich nicht so richtig entfalten konnte. - Natürlich hat man als ausgemachte Historical-Liebhaberin bei dem Namen Loretta Chase ihre originellen Regencys rund um die Carsington-Brüder im Hinterkopf und man kommt ja fast gar nicht drumherum, da mal unsere schrägen Carsingtons hier als Vergleich heranzuziehen. Tja - bei dieser Gegenüberstellung kann dieser Schmöker eigentlich nur verlieren und deswegen versuche ich mir bei der Bewertung von Francesca und James Geschichte das mal zu verkneifen. - Nichtsdestotrotz zeigt sich Loretta Chase' Schreibstil gewohnt lässig-salopp. Da hat sie unserem Duo einige wirklich launige Dialoge und auch amüsante Gedankengänge angedeihen lassen, bei denen sie dann auch mal den ein oder anderen Kraftausdruck raushaut, was dem Ganzen einen ziemlichen modernen und trendigen Anstrich verleiht. In dieser Beziehung hat sie auch hier wieder mit ihrem trockenen Humor bei mir persönlich voll ins Schwarze getroffen und dank ihrer lebhaften Ausdrucksweise wieder viel an Boden gutgemacht. - Fazit - Eine eher untypische Regency-Heldin, die ihre Brötchen als Prostituierte verdient und ein ausgepowerter Meisterspion: Eine scheinbar faszinierende Konstellation, bei der mir so ein Hauch von gefühlvoller Atmosphäre fehlt, aber dank Loretta Chase' Schreibe mir persönlich gut gefallen hat. Daher gibt’s von mir gute 4 von 5 Punkten für den Spionage-Ausflug ins exotische Venedig! (AK)

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