Die Fäden der Zeit

von Lori M. Lee 
3,8 Sterne bei85 Bewertungen
Die Fäden der Zeit
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Positiv (56):
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Neue Welt, in die man gut reinfindet. Der Mittelteil zog sich etwas und ich wurde mit Kai nicht wirklich warm. Aber ein schönes Ende!

Kritisch (9):
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Dieses Buch konnte mich leider schon auf den ersten Seiten nicht überzeugen und ich habe es abgebrochen.

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Inhaltsangabe zu "Die Fäden der Zeit"

Das Labyrinth, wie die Bewohner die Slums von Ninurta bezeichnen, ist düster und steckt voller Geheimnisse. Eines davon hütet die 17-jährige Kai - sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Reev lebt sie daher unauffällig, mit dem Ziel, eines Tages das Elend des Labyrinths hinter sich zu lassen. Doch dann verschwindet Reev. Zusammen mit Avan, ihrem einzigen Freund, setzt Kai alles daran, ihren Bruder zu finden. Selbst wenn sie dafür ihr Geheimnis aufs Spiel setzen und die schützenden Mauern der Stadt hinter sich lassen muss...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734160318
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:20.07.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Die Bücherträumerins avatar
    Die Bücherträumerinvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Neue Welt, in die man gut reinfindet. Der Mittelteil zog sich etwas und ich wurde mit Kai nicht wirklich warm. Aber ein schönes Ende!
    Schöne Geschichte mit ein paar Kritikpunkten

    Im Allgemeinen hat mir die Story und Kais Gabe sehr gut gefallen. Man fand schnell in die Geschichte rein und Ninurta war gut beschrieben. Ich liebe dieses Kopfkino! Mit Kai wurde ich allerdings nicht ganz warm, da sie unentschlossen und manchmal auch ein bisschen naiv ist. Mit den anderen Charakteren kam ich klar. Das Ende hat mir auch ganz gut gefallen, wobei ich aber auch verstehen kann, wenn jemand den Abschluss nicht ganz toll fand. So etwas ist Geschmackssache. Leider nahm die Liebesgeschichte etwas zu viel Platz ein, so etwas sollte bei so einem tollen Thema gar nicht unbedingt nötig sein. Für Abwechslung sorgten verschiedene magische Begabungen und auch mal eine überraschende Wendungen. Ich vergebe 4 Sterne!

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    Tsukikos avatar
    Tsukikovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch konnte mich leider schon auf den ersten Seiten nicht überzeugen und ich habe es abgebrochen.
    Leider abgebrochen...

    Dieses Buch hat mir leider absolut nicht gefallen und ich habe es nach nichtmal 150 Seiten abgebrochen. Ich bin weder mit der Protagonistin warm geworden, noch habe ich den Sinn einiger Handlungen oder gar wie die Protagonistin denn nun mit den "Fäden" die Zeit beeinflusst richtig durchblickt. Vielleicht hätte ich dazu noch weiter lesen müssen, allerdings gefällt mir auch der Schreibstil nicht und die Geschichte an sich mag ich auch nich richtig. Schade eigentlich, da ich mir einiges von der Geschichte erhofft hatte.

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    hauntedcupcakes avatar
    hauntedcupcakevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu Beginn spannend und mit einem tollen Worldbuilding, doch dann wird es richtig schräg und kurios.
    Die Fäden der Zeit

    Abbruchrezi

    Inhalt

    Kai lebt mit ihrem Ziehbruder Reev in der ärmsten Region der Stadt Ninurta. Jeder Tag ist ein Kampf und nur dank ihres Jobs als Briefträgerin kann sie sich über Wasser halten. Dass sie die Fäden der Zeit manipulieren kann, ist eine zusätzliche Gefahr für sie, denn eine solche Macht dürfte eigentlich niemand besitzen. Dann verschwindet Reev spurlos - der Verdacht fällt auf den schwarzen Reiter, der seit Jahren Menschen entführen soll. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Avan macht sich Kai auf die Suche nach ihrem Bruder und deckt Geheimnisse auf, die ihr gesamtes Weltbild ins wanken bringen, während sie ihr eigenes Geheimnis beschützen muss...

    Meine Meinung

    Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen und trotz der für ein Fantasybuch typischen Eigenkreationen von Wörtern kommt man gut klar. Die Autorin beschreibt alles sehr bildhaft und ich konnte mich richtig in die Welt hineinleben.

    Kai und ihr nicht blutsverwandter Bruder Reev leben im sogenannten Labyrinth, dem ärmsten Viertel der Stadt Ninurta. Sie kommen geradeso knapp über die Runde. Dass sie wegen Kai's Fähigkeit, die Zeit zu manipulieren, besonders vorsichtig sein müssen, ist für sie schon fast normal. Als Kai's Bruder verschwindet, steht für sie fest: Sie muss ihn finden und zurückholen, denn er ist das Wichtigste in ihrem Leben. Ihr bester Freund Avan begleitet sie und für die beiden beginnt das Abenteuer ihres Lebens, denn sie müssen die schützenden Mauern ihrer Stadt verlassen.

    Es hatte so gut angefangen. Das Leben von Kai ist alles andere als einfach, aber sie kämpft sich durch, an ihrer Seite Reev, der sie als Kind gerettet hat, und Avan, in den sie heimlich verschossen ist. Natürlich will sie Reev zurückholen und natürlich würde Avan als guter Freund sie nicht allein ziehen lassen. Die abenteuerliche Reise nach ausserhalb ist unglaublich spannend und gut geschrieben. Dennoch gibt es hier schon ein paar Kritikpunkte: Kai kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren - und sie denkt, dass das niemand bemerkt. Was aber eigentlich fast alle in ihrem näheren Umfeld tun. Sie ist in ihren besten Freund Avan verschossen - obschon sie nichts über ihn weiss. Die beiden geraten immer wieder in Gefahr aber passieren tut ihnen nie wirklich etwas, alles ist ein wenig zu rund. Und sowieso - obschon Kai eine sympathische Protagonistin ist, ist sie eine der naivsten, der ich je begegnet bin. Sie sieht die Hand vor den Augen nicht, bekommt so gar nichts mit und irgendwann habe ich angefangen, mich über sie zu ärgern. Wie kann man so blind durchs Leben laufen, nicht sehen, was gerade um einen passiert? Aber trotzdem war bis dahin der Spass an der Geschichte vorhanden und die Spannung war da, denn Avan und Kai müssen ins "Nichts" reisen, und ich liebe es, solche Geheimnisse zu erkunden. Ausserdem ist das Setting sehr gelungen - die Stadt Ninurta ist interessant, ich hätte am liebsten noch mehr über sie erfahren und vor allem die "Grauen", die mechanisch-magischen Reittiere fand ich wirklich spannend.

    Und dann geht alles den Bach herunter. Ich kann und will hier nicht auf Details eingehen, denn ich möchte nicht spoilern. Nur so viel: Es war mir alles too much. Während das Buch vorher ganz klar Richtung Dystopie mit Fantasyelementen ging, kommen plötzlich noch dies und das dazu, der rote Faden verstrickt sich, es wirkt, als hätte die Autorin einen Topf genommen und alles, was ihr gefällt hineingeworfen. Fantasy ist schön und gut, schliesslich auch mein Lieblingsgenre, aber auch Fantasy muss Struktur haben und darf nicht einfach ein Mischmasch aus 1000 Ideen sein, die so gar nicht zusammenpassen.

    Nach 179 Seiten habe ich das Buch zur Seite gelegt und seither nicht mehr wieder aufgenommen. Normalerweise merke ich von Anfang an, dass ein Buch nicht meins ist, dass es mitten in der Geschichte passiert, ist so bisher noch nie geschehen... Das Kapitel "Die Fäden der Zeit" ist für mich aber abgeschlossen.

    Fazit
    Trotz eines tollen Settings und einer guten Grundidee, interessanten Wesen und einer dystopischen Ungerechtigkeit ist das Buch für mich eine Enttäuschung und wird abgebrochen. Zu Beginn vermag die Geschichte packen, aber dann wird alles immer kurioser und schräger. Was zu viel ist, ist zu viel. Ein strukturloses Chaos in der Fantasy mag ich einfach nicht.

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    wbnixes avatar
    wbnixevor 2 Jahren
    Die Fäden der Zeit - schöne Grundidee

    Inhalt: Kai lebt mit ihrem Bruder Reev im Labyrinth, wie die Slums von Ninurta bezeichnet werden. Sie hat ein Geheimnis, denn sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Das unauffällige Leben im Labyrinth hat ein Ende als Reev plötzlich verschwindet und Kai mit ihrem einzigen Freund Avan versucht ihn, um jeden Preis zu finden, auch wenn sie dafür ihr altes Leben in den schützenden Mauern der Stadt aufgeben müssen...

    Meine Meinung:
    Das Cover des Buches springt einem sofort ins Auge und auch der Klappentext macht neugierig auf mehr.
    Die Welt, in die die Autorin uns entführt, ist sehr interessant gestaltet. Die Hauptperson Kai erzählt das Buch aus der Ich-Perspektive, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen kann, allerdings wird wenig auf die Charaktere der Nebenrollen eingegangen.
    Die Fähigkeit von Kai ist es was ganz besonderes, denn es handelt sich hierbei nicht um die "übliche" Magie, wie in vielen anderen Büchern. Genauer darauf eingegangen wird leider nicht, sodass die Fantasie des Lesers gefordert wird.
    Die Idee hinter Geschichte find ich originell und bis auf Kleinigkeiten, bei welchen eine genauere Ausführung schön gewesen wäre, gut umgesetzt. Einzig von den letzten anderthalb Kapiteln bin ich nicht überzeugt.

    Fazit:
    Ein schöner Roman, welchen man gut mal zwischendurch lesen kann. Die Grundidee ist sehr schön, an einigen Stellen hätte das Buch aber ruhig etwas länger und ausführlicher sein dürfen.

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    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor 2 Jahren
    Die Fäden der Zeit

    Inhalt

    Nur wenn sie ihr Geheimnis aufs Spiel setzt, kann sie ihren Bruder retten!

    Das Labyrinth, wie die Bewohner die Slums von Ninurta bezeichnen, ist düster und steckt voller Geheimnisse. Eines davon hütet die 17-jährige Kai – sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Reev lebt sie daher unauffällig, mit dem Ziel, eines Tages das Elend des Labyrinths hinter sich zu lassen.
    Doch dann verschwindet Reev. Zusammen mit Avan, ihrem einzigen Freund, setzt Kai alles daran, ihren Bruder zu finden. Selbst wenn sie dafür ihr Geheimnis aufs Spiel setzen und die schützenden Mauern der Stadt hinter sich lassen muss …

    Meine Meinung

    Kai wohnt zusammen mit ihrem Ziehbruder Reev im Labyrinth. Sie arbeitet nebenbei als Postausträgerin und geht sonst zur Schule. Befreundet ist sie mit Avant, in dem sie sich schnell verguckt hat. Auch er scheint Gefühle für sie zu haben.
    Schließlich verschwindet plötzlich Reev und Kai findet heraus, das der „Schwarze Reiter“ ihn gefangen genommen hat. Zusammen mit Avant macht sie sich auf die Suche nach dem Zuhause des unbekannten Mannes und das führt sie außerhalb der schützenden Mauern ihrer Heimat. Dort trifft sie auf Verbündete, die wissen, wo sich Reev aufhält. Zusammen versuchen sie einen Weg zu ihm zu finden…

    Kai iat ein junges Mädchen, das von der Familie verlassen wurde und bei Reev Unterschlupf gefunden hat – zumindest ist das die offiziele Aussage. Gegen Ende des Buches erfährt der Leser die Wahrheit, die mehr als grausam ist und Kai von den Socken haut. Sie ist ein starkes Mädchen, das sich nicht unterkriegen lässt und immer freundlich bleibt. Außerdem hat sie eine Fähigkeit: sie kann die Fäden der Zeit sehen, was bedeutet, das sie die Zeit verlangsamen kann. Was sie ab und zu auch macht, obwohl sie damit sehr vorsichtig sein muss. Sie könnte das Interesse des  Herrscher auf sich lenken.
    Avant ist ein alter Schulkamerad und Freund von Kai. Er arbeitet im „Supermarkt“ der Eltern, die ihn nicht sonderlich gut leiden können. Ab und zu steckt er Kai etwas zu.
    Als er erfährt, das Reev verschunden ist, macht er sich zusammen mit Kai auf die Suche.
    Beide Charaktere wirken wie junge Jugendliche, die von ihren Eltern nicht beachtet werden. Sie haben nur sich bzw. auch noch Reev, mehr nicht. Während der gesamten Geschichte bleiben die Charaktere oberflächelich und für mich uninteressant. Ich konnte keine Beziehung zu ihnen aufbauen, wirklich schade.

    Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und es lässt sich aufgrunddessen auch sehr zügig gelesen – nur leider habe ich mich durch diesen jugendfreundlichen Schreibstil etwas gelangweilt. Auch die vielen detaillierten Ausführungen der Schwärmerei für Avan waren für mich viel zu langatmig, sodass ich auch mal quergelesen habe. Verpasst habe ich dadurch nichts.
    Die Story ist zwar ganz nett zu lesen, doch leider nichts für erwachsene Leser – für 10 bis 14 Jährige würde es passen. Die Gefühle und Tagträume von Kai stehen im Fokus der Geschichte, nebenbei verschwindet der Bruder,Kai sucht mit Avant nach ihm und findet ihn nach einigen Umwegen. Für mich ist das zu wenig, ich habe größere Ansprüche an ein Fantasybuch (auch wenn ich darum sonst eigentlich einen Bogen mache – ist nicht so mein Genre). Es fehlt einfach die komplette Substanz.
    Auch der Titel „Die Fäden der Zeit“ passt für mich nur bedingt zur Geschichte. Natürlich nimmt diese Fähigkeit von Kai einen gewissen Raum innerhalb der Story ein, aber immer noch zu wenig um einen so einen aussagekräftigen Titel (plus Erwähung im Klappentext) zu rechtfertigen. Da gefällt mir der Originaltitel deutlich besser.
    Für mich ursprünglich nur einen Stern wert, aber dank dem wirklich besonderen Cover rettet sich das Buch auf den zweiten Stern.

    Leider keine Kaufempfehlung für erwachsene Leser, aber eine Leseempfehlung für Jugendliche, die es in der Bücherei finden können.

    Schönstes Zitat

    gab leider keins

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    Gretarahels avatar
    Gretarahelvor 2 Jahren
    unerwartete Mischung

    Die Welt hat mir sehr gut gefallen. Die Containerstadt, das früher-menschliche und das heute-umfunktionierte. Alte Zeiten vergessen. Finde ich spannend. Fantasykomponente mit ihrer Fähigkeit finde ich gut eingearbeitet. Sie ist nicht supergirl. Die Fähigkeit ist beschränkt und nicht mit einem Fingerschnippen zu realisieren.

    Auch die emotionale Beziehung zu ihrem Freund find ich super herausgearbeitet. Spannend.

    Die Göttlichkeiten sind hart an der Grenze, aber als höhere alte und immer dar gewesene Wesen gut und grausam irgendwie zugleich. Gutes Spannungsverhältnis, kein klares gut und böse, kein 100 prozentiges Vertrauen.

    Man leidet mit der Liebesgeschichte, argh, hoffentlich finden sie wieder zu einander, aber gesichert ist das überhaupt nicht.  

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    Soley-Laleys avatar
    Soley-Laleyvor 2 Jahren
    Nette Lektüre für regnerische Tage auf dem Sofa

    Meine Meinung

    Die Fäden der Zeit ist eine Mischung aus Fantasy und Dystopie. Die Welt wurde durch einen Krieg zerstört der vor Jahren stattgefunden hatte. Leider wird im Buch nicht erwähnt, was diesen Krieg ausgelöst hat oder andere Details hierzu.

    Kai und ihr Bruder leben zusammen im Labyrinth und arbeiten hart, damit sie aus den Slums von Ninurta entfliehen können. Je mehr Punkte sie sammeln ( Punkte sind so was wie Geld in unserer Welt) desto größer wird ihre Chance auf ein besseres Leben außerhalb der Slums.

    Ich muss gestehen der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ schwer. Was wahrscheinlich daran liegt, weil man einfach in die Handlung hineingeworfen wird ohne irgendeine Einleitung. Aber nach den ersten paar Kapiteln wurde der Lesefluss leichter und man war gespannt was den nun als nächstes passiert. Wir verfolgen Kai dabei wie sie versucht ihren Bruder zu finden. Seit Kai klein war hat ihr Bruder auf sie aufgepasst und sein plötzlichen verschwinden ist ein Schock für sie.

    Auf ihrer Reise begleitet sie Avan, der Junge in den sie schon seit Jahren heimlich schwärmt (ja ja sehr neue Idee...).

    Die Autorin hat hier eine Welt geschaffen die sehr viele Fantasy Elemente hat. In Verbindung mit der alten Technik aus früheren Zeiten ist eine interessante Mischung entstanden.  

    Die Atmosphäre des Buches war durchgehend düster und hat super zu der Idee der Autorin gepasst, dass nur einmal im Jahr für eine Woche die Sonne scheint. Diese Verbindung hat die Welt von Ninurta noch lebendiger gemacht. Die Wendung am Ende des Buches hatte ich ehrlich gesagt gar nicht erwartet. Ich will nicht zu viel verraten aber es wird magisch :)

    Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten können. Für Fans von Fantasy Geschichten ist es eine nette Lektüre für zwischendurch. 


    Cover

    Das Cover finde ich richtig Gelungen. Es zeigt uns Kai wie sie die Fäden der Zeit in den Händen hält.


    Bewertung

    Insgesamt war das Buch eine spannende Geschichte für regnerische Tage auf dem Sofa. Die Fäden der Zeit bekommt von mir gute 3 Sonnen.


    Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


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    Morrigans avatar
    Morriganvor 3 Jahren
    Gelungener Auftakt der Fantasy-Reihe

    Die 17-jährige Kai und ihr älter Bruder Reev leben im Labyrinth, den Slums von Ninurta. Kai hat eine besondere Gabe, von der niemand erfahren darf, sie kann die Fäden der Zeit sehen und beeinflussen. Die beiden versuchen daher möglichst wenig aufzufallen, doch eines Tages kommt Reev nicht von der Arbeit nach Hause. Kai sucht Hilfe bei ihrem einzigen Freund Avan und sie begeben sich auf die Suche nach Reev. Angeblich wurde er durch den schwarzen Reiter entführt. Kai und Avan verlassen die Stadt um Reev zu retten, doch nicht der schwarze Reiter steckt hinter Reevs verschwinden. Die Wahrheit ist viel erschreckender als die beiden Freunde geahnt haben. Kai läuft Gefahr, dass ihr Geheimnis entdeckt wird. Werden sie es schaffen Reev zu finden und zu retten?

     

     Auch hier finde ich das Cover wieder sehr schön und es springt direkt ins Auge. Es ähnelt sehr dem Originalcover, das ich jedoch noch ein wenig schöner finde.

    Mein Einstieg in das Buch gestaltete sich etwas schwierig. Obwohl ich die von Lori M. Lee entworfene dystopische Fantasy-Welt sehr interessant fand, dauerte es etwas bis mich die Story in ihren Bann zog. Nachdem Kai und Avan die Stadt verlassen hatten legte die Geschichte an Tempo zu und hat mich schließlich durch die Seiten fliegen lassen. Das letzte Drittel des Buches war dann so spannend, das ich es nicht mehr weg legen konnte.

    Die Entwicklung von Kai fand ich sehr gelungen. Von dem kleinen verschüchterten Mädchen, das nicht weiß, wie es ohne ihren Bruder klar kommen soll, wird sie zur selbstbewussten jungen Frau, die nichts so schnell umhaut. Sie meistert alle Situationen, lässt sich nicht unterkriegen und kämpft für das, was sie will.

     Die Idee, die hinter allem steckt ist wirklich originell und bisher habe ich so etwas nicht gelesen.

     Ich hätte mir noch gewünscht, dass die Geschichte der Welt ein wenig mehr aufgeklärt wird. Warum es zur Wiedergeburt kam, wird nicht erläutert. Da es sich bei „Die Fäden der Zeit“ um den ersten Teil einer Reihe handelt, hoffe ich, dass dies in den weiteren Bänden erläutert wird. Der zweite Teil wurde vom Verlag leider noch nicht angekündigt. Ich hoffe sehr, dass es nicht bei dem ersten Band der Reihe bleibt.

    Fazit: Gelungener Auftakt einer Fantasy-Reihe, mit einer bisher nicht da gewesenen Idee. 4 von 5 Sternen.

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    XsabiXs avatar
    XsabiXvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine nette Geschichte für zwischendurch :)
    Interessant aber nicht überzeugend...

    Die Gestaltung des Covers wurde passend gewählt und zeigt die Protagonistin wie sie die Fäden der Zeit halt. Ein ansprechendes Cover und ein passender Titel für dieses Buch. 

    Ich fand es schön wieder einmal etwas neues in diesem Genre zu lesen und habe mich gleich in das Abenteuer gestürzt. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist gegen Mitte des Buches recht interessant. Jedoch zieht sich der Anfang der Geschichte ziemlich in die Länge und ist auch ziemlich eintönig und flach beschrieben. 
    Die Beziehungen der Protagonisten sind gut durchdacht und überzeugend dargestellt worden. Mir fehlte jedoch ein bisschen Tiefe. 
    Das Ende des Buches war leider auch nicht überzeugend. Was mach ich also mit einer Geschichte deren Anfang und Ende mich nicht mitgerissen haben. 
    Es ist schwer dieses Buch einzustufen, da der mittlere Teil spannend und überzeugend war, während der Rest hinterher hinkt 

    Ich gebe dem Buch gut gemeinte 3 Sterne. 

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    S
    Splashbooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kai lebt mit ihrem Bruder Reev im Labyrinth, den Slums von Ninurta. Eines Tages verschwindet er und sie macht sich auf, ihn zu ...
    Die Fäden der Zeit, rezensiert von Götz Piesbergen

    Mit "Die Fäden der Zeit" liegt jetzt der Debütroman der Autorin Lori M. Lee auf Deutsch vor. Es ist der Auftakt einer Buchreihe, deren zweiter Teil bereits in den USA erhältlich ist. Doch im Prinzip ist interessanter als der Roman die Biographie der Autorin.

    Denn die wurde in Laos geboren und floh dann mit ihrer Familie. Sie verbrachte einige Jahre in einem Flüchtlingskamp in Thailand, ehe sie dann in die Vereinigten Staaten auswanderte. Inzwischen ist sie glücklich verheiratet und lebt in Wisconsin. Neben ihrer Arbeit als Autorin arbeitet sie als Internetexpertin für eine große Zeitschrift.

    Das Labyrinth; so werden die Slums der Stadt Ninurta genannt. Es handelt sich um eine chaotische Ansiedlung von Containern, weit außerhalb der Stadtmauern. Hier lebt die 17-jährige Kai gemeinsam mit ihrem Bruder Reev. Sie hat ein Geheimnis: Sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Eine Fähigkeit, die sich bald als nützlich erweist, als ihr Bruder verschwindet.

    Es gibt nicht viele Hinweise. Doch diejenigen, die sie findet, deuten auf die Schwarzen Reiter. Mysteriöse Gestalten, die immer wieder die Stadt und ihre Bewohner heimsuchen. Gemeinsam mit Avan, ihrem einzigen Freund, macht sich Kai auf die Suche nach diesen mysteriösen Figuren. Und entdeckt dabei schockierendes.

    Wenn man an das Genre "Fantasy" denkt, denkt man vor allem an Drachen, Ritter und Magier. "Die Fäden der Zeit" wird ebenfalls dieser literarischen Kategorie zugerechnet. Doch in Wahrheit wirkt es stellenweise wie eine gelungene Mischung aus Fantasy und Science Fiction.

    Es wird vieles nur angedeutet. Doch anscheinend existiert Ninurta in einer Welt, die einst eine Apokalypse heimgesucht hatte. Die Natur hat sich stark verändert und immer noch gibt es Überreste der alten Welt. Dazu zählen nicht nur die Container, in denen Kai mit ihrem Bruder lebt. Sondern auch die Grautiere, mechanisierte Reit oder Zugmaschinen, die durch Energiesteine angetrieben werden.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23001/die_faeden_der_zeit

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