Lori M. Lee Die Fäden der Zeit

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Inhaltsangabe zu „Die Fäden der Zeit“ von Lori M. Lee

Das Labyrinth, wie die Bewohner die Slums von Ninurta bezeichnen, ist düster und steckt voller Geheimnisse. Eines davon hütet die 17-jährige Kai - sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Reev lebt sie daher unauffällig, mit dem Ziel, eines Tages das Elend des Labyrinths hinter sich zu lassen. Doch dann verschwindet Reev. Zusammen mit Avan, ihrem einzigen Freund, setzt Kai alles daran, ihren Bruder zu finden. Selbst wenn sie dafür ihr Geheimnis aufs Spiel setzen und die schützenden Mauern der Stadt hinter sich lassen muss...

Komplexe Story, die erst etwas verwirrt, mich dann aber begeistern konnte. Nicht der übliche Einheitsbrei. Freue mich auf den 2. Teil.

— lexana
lexana

Idee ist abgekupfert. Sprachlich ist es sehr einfach gehalten. Die Charaktere bleiben langweilig.

— QueenDebby
QueenDebby

Ziemlich gute Story und auch toll geschrieben. Irgendwie hat es mich aber nicht zu 100 Prozent gepackt...

— swayaway
swayaway

Kai lebt mit ihrem Bruder Reev im Labyrinth, den Slums von Ninurta. Eines Tages verschwindet er und sie macht sich auf, ihn zu ...

— Splashbooks
Splashbooks

Ein tolles Buch mit 2 romantisch überraschenden Endseiten. Allerdings noch Platz für einen zweiten Band

— Fantworld
Fantworld

Eine nette Geschichte für zwischendurch :)

— XsabiX
XsabiX

Wieder ein Buch in dem die Liebe viel mehr im Vordergrund steht, als das wirklich Wichtige. Also lieber Geschwärme als das wahre Leben.

— ZeilenSprung
ZeilenSprung

Ein wahnsinnig beeindruckender Auftakt, der mich sehnsüchtig Band 2 erwarten lässt.

— ClaudisGedankenwelt
ClaudisGedankenwelt

Eher Romantasy, als "Abenteuer"fantasy

— Baneful
Baneful

Konnte mich leider nicht überzeugen.....ich kam irgendwie nicht so richtig in die Geschichte rein.

— lesemaus1981
lesemaus1981

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  • hätte mir als Einzelband besser gefallen

    Die Fäden der Zeit
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    Inhalt Kai wohnt mit ihrem Bruder Reev in einem der ärmsten Teile der Stadt. Im Labyrinth. Tagtäglich kämpfen sie ums Überleben und darum, irgendwann ein besseres Leben zu führen. Als Reev jedoch eines Tages spurlos verschwindet, schmeißt Kai alles hin und macht sich zusammen mit ihrem besten Freund auf die Suche nach ihrem Bruder. Doch Kai schwebt in großer Gefahr, denn sie hat eine Gabe, wegen der sie am liebsten tot gesehen wird. Eigene Meinung Kai ist Botin in Ninurta, welches in verschieden reiche Viertel unterteilt ist. Die Darstellung der Viertel und von Kais Arbeit haben mir echt gut gefallen. Ich hatte dabei nur das Gefühl, dass alles nur ein bisschen angeritzt wird. Nach dem Motto "Das ist Kai, wir begleiten sie einen Tag bei ihrer Arbeit, danach wisst ihr genug und wir können endlich mit der Geschichte anfangen". Den Teil hätte ich mir etwas länger gewünscht. Und kaum wurde uns Kais Bruder Reev vorgestellt, da wird er auch schon entführt und kommt fast gar nicht mehr vor. Auch hat mir Kai nicht den Eindruck vermittelt, als vermisse sie Reev so sehr. Klar sie macht sich auf die Suche nach ihm, doch irgendwie wird er dabei zur Nebensache. Avan hingegen hat mir richtig gut gefallen, ebenso die späteren Charaktere. Allerdings hätte man die Sache Mason irgendwie anders aufziehen sollen, mir war es teilweise fast zu nah an einer sich anbahnenden Romanze. Zwar sind wir in Ninurta, also in einer erfundenen Welt mit eventuell eigener Sprache, doch das einzige, das man andauernd (leider viiiiel zu oft) um die Ohren gehauen bekam war der Ausruf: "Verdammter Drak". Ehm ja... für eine größere Auswahl an komischen/fremdartigen Worten/Ausdrücken hat es dann wohl nicht mehr gereicht. Ich fand es auch eher einen lächerlichen Ausdruck, als eine tolle Neuschöpfung. Sehr, sehr schade war, dass man nicht viel von Kais Fähigkeiten mitbekommt. Klar man ahnt in etwa was es mit ihnen auf sich hat und ab und zu benutzt sie sie auch, doch die meiste Zeit tut sie dies eben nicht, weil Reev es ihr verboten hat. Zwar hat es somit einen trifftigen Grund, für den Leser ist das jedoch ziemlich langweilig. Und ich hätte gern noch mehr über die anderen Gaben erfahren. Fazit Das Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen. Es ging sehr schnell und wirkte auf mich viel zu konstruiert. Außerdem hätte die Geschichte hier ruhig enden können, die plötzliche Wendung war mir irgendwie zu viel. Daher werde ich den zweiten Band auch nicht lesen. Mir waren es etwas zu wenig Randinformationen und ich hätte es als Einzelband besser gefunden. Dennoch war es mal wieder ein schönes Fantasybuch.

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    • 2
  • Die Fäden der Zeit - schöne Grundidee

    Die Fäden der Zeit
    wbnixe

    wbnixe

    27. May 2016 um 23:25

    Inhalt: Kai lebt mit ihrem Bruder Reev im Labyrinth, wie die Slums von Ninurta bezeichnet werden. Sie hat ein Geheimnis, denn sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Das unauffällige Leben im Labyrinth hat ein Ende als Reev plötzlich verschwindet und Kai mit ihrem einzigen Freund Avan versucht ihn, um jeden Preis zu finden, auch wenn sie dafür ihr altes Leben in den schützenden Mauern der Stadt aufgeben müssen... Meine Meinung:Das Cover des Buches springt einem sofort ins Auge und auch der Klappentext macht neugierig auf mehr. Die Welt, in die die Autorin uns entführt, ist sehr interessant gestaltet. Die Hauptperson Kai erzählt das Buch aus der Ich-Perspektive, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen kann, allerdings wird wenig auf die Charaktere der Nebenrollen eingegangen. Die Fähigkeit von Kai ist es was ganz besonderes, denn es handelt sich hierbei nicht um die "übliche" Magie, wie in vielen anderen Büchern. Genauer darauf eingegangen wird leider nicht, sodass die Fantasie des Lesers gefordert wird. Die Idee hinter Geschichte find ich originell und bis auf Kleinigkeiten, bei welchen eine genauere Ausführung schön gewesen wäre, gut umgesetzt. Einzig von den letzten anderthalb Kapiteln bin ich nicht überzeugt. Fazit:Ein schöner Roman, welchen man gut mal zwischendurch lesen kann. Die Grundidee ist sehr schön, an einigen Stellen hätte das Buch aber ruhig etwas länger und ausführlicher sein dürfen.

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  • Die Fäden der Zeit

    Die Fäden der Zeit
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    16. May 2016 um 15:51

    Inhalt Nur wenn sie ihr Geheimnis aufs Spiel setzt, kann sie ihren Bruder retten! Das Labyrinth, wie die Bewohner die Slums von Ninurta bezeichnen, ist düster und steckt voller Geheimnisse. Eines davon hütet die 17-jährige Kai – sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Reev lebt sie daher unauffällig, mit dem Ziel, eines Tages das Elend des Labyrinths hinter sich zu lassen.Doch dann verschwindet Reev. Zusammen mit Avan, ihrem einzigen Freund, setzt Kai alles daran, ihren Bruder zu finden. Selbst wenn sie dafür ihr Geheimnis aufs Spiel setzen und die schützenden Mauern der Stadt hinter sich lassen muss …Meine Meinung Kai wohnt zusammen mit ihrem Ziehbruder Reev im Labyrinth. Sie arbeitet nebenbei als Postausträgerin und geht sonst zur Schule. Befreundet ist sie mit Avant, in dem sie sich schnell verguckt hat. Auch er scheint Gefühle für sie zu haben.Schließlich verschwindet plötzlich Reev und Kai findet heraus, das der „Schwarze Reiter“ ihn gefangen genommen hat. Zusammen mit Avant macht sie sich auf die Suche nach dem Zuhause des unbekannten Mannes und das führt sie außerhalb der schützenden Mauern ihrer Heimat. Dort trifft sie auf Verbündete, die wissen, wo sich Reev aufhält. Zusammen versuchen sie einen Weg zu ihm zu finden… Kai iat ein junges Mädchen, das von der Familie verlassen wurde und bei Reev Unterschlupf gefunden hat – zumindest ist das die offiziele Aussage. Gegen Ende des Buches erfährt der Leser die Wahrheit, die mehr als grausam ist und Kai von den Socken haut. Sie ist ein starkes Mädchen, das sich nicht unterkriegen lässt und immer freundlich bleibt. Außerdem hat sie eine Fähigkeit: sie kann die Fäden der Zeit sehen, was bedeutet, das sie die Zeit verlangsamen kann. Was sie ab und zu auch macht, obwohl sie damit sehr vorsichtig sein muss. Sie könnte das Interesse des  Herrscher auf sich lenken.Avant ist ein alter Schulkamerad und Freund von Kai. Er arbeitet im „Supermarkt“ der Eltern, die ihn nicht sonderlich gut leiden können. Ab und zu steckt er Kai etwas zu.Als er erfährt, das Reev verschunden ist, macht er sich zusammen mit Kai auf die Suche.Beide Charaktere wirken wie junge Jugendliche, die von ihren Eltern nicht beachtet werden. Sie haben nur sich bzw. auch noch Reev, mehr nicht. Während der gesamten Geschichte bleiben die Charaktere oberflächelich und für mich uninteressant. Ich konnte keine Beziehung zu ihnen aufbauen, wirklich schade. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und es lässt sich aufgrunddessen auch sehr zügig gelesen – nur leider habe ich mich durch diesen jugendfreundlichen Schreibstil etwas gelangweilt. Auch die vielen detaillierten Ausführungen der Schwärmerei für Avan waren für mich viel zu langatmig, sodass ich auch mal quergelesen habe. Verpasst habe ich dadurch nichts.Die Story ist zwar ganz nett zu lesen, doch leider nichts für erwachsene Leser – für 10 bis 14 Jährige würde es passen. Die Gefühle und Tagträume von Kai stehen im Fokus der Geschichte, nebenbei verschwindet der Bruder,Kai sucht mit Avant nach ihm und findet ihn nach einigen Umwegen. Für mich ist das zu wenig, ich habe größere Ansprüche an ein Fantasybuch (auch wenn ich darum sonst eigentlich einen Bogen mache – ist nicht so mein Genre). Es fehlt einfach die komplette Substanz.Auch der Titel „Die Fäden der Zeit“ passt für mich nur bedingt zur Geschichte. Natürlich nimmt diese Fähigkeit von Kai einen gewissen Raum innerhalb der Story ein, aber immer noch zu wenig um einen so einen aussagekräftigen Titel (plus Erwähung im Klappentext) zu rechtfertigen. Da gefällt mir der Originaltitel deutlich besser.Für mich ursprünglich nur einen Stern wert, aber dank dem wirklich besonderen Cover rettet sich das Buch auf den zweiten Stern. Leider keine Kaufempfehlung für erwachsene Leser, aber eine Leseempfehlung für Jugendliche, die es in der Bücherei finden können.Schönstes Zitat gab leider keins  Sterne

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  • Leider nicht überzeugt

    Die Fäden der Zeit
    VeWe

    VeWe

    03. May 2016 um 21:05

    Leider ist es Lee nicht gelungen mich dazu zu bringen, das Buch komplett zu lesen. Das hat mehrere Gründe. Schon zu Beginn überschüttet die Autorin ihre Leser mit Infodump, statt Dinge zu zeigen, werden sie am laufenden Band und ziemlich langweilig nacherzählt. Das wird schnell fad und das obwohl es viele gute Ansätze gibt. Gleichzeitig jedoch ist das meiste einfach nicht zu verstehen oder zu hinterblicken. Gerade der Weltenentwurf ist mir schleierhaft geblieben. (...) Kai ist in Avan verliebt und er auch in sie, weil er aber ein reges Sexualleben hinter sich hat und zudem aus irgendeinem Grund schüchtern ist, klappt es bisher nicht mit den beiden. Als nun Reev verschwindet und Kai ihn nicht finden kann, erklärt Avan sich bereit, sie zu begleiten, auch wenn er guten Grund hätte, es nicht zu tun. Sie gelangen außerhalb der Stadtmauern, wo alles zerstört ist und es gefährliche Gargoyles gibt. Offenbar hat es vor einigen Jahrhunderten einen großen Krieg gegeben, der alles zerstörte, mehr zu erfahren oder herauszulesen ist beinahe unmöglich. Sehr aufdringlich leider die recht konstruiert wirkende Liebesgeschichte zwischen den beiden jungen Leuten. In Situationen, in denen es mehr als unpassend ist, gibt es Augengeklimper und rote Wangen und alle haben natürlich ihre ganz eigenen Geheimnisse. Leider ist das auch wieder eine Geschichte, in der die Heldin nicht in der Lage ist, allein geradeaus zu gehen und immer ihren männlichen Beschützer an der Seite braucht. Dabei hätte es so viel Potential für eine wirklich starke Figur gegeben, auch mit einem Begleiter. Auf Seite 234 (von 379) war daher Schluss für mich und ich habe nur noch quergelesen. Und festgestellt, dass es Lee geschafft hat auf all das noch eine Spitze mehr aufzusetzen. Ist mir ehrlich gesagt schleierhaft, wie man das hat so durchwinken können, nicht nur in einem Verlag, sondern auch in einem zweiten, der es dann übersetzt hat. Schade, dass ich dafür Geld bezahlt habe.

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  • Die Fäden der Zeit

    Die Fäden der Zeit
    Astridlo

    Astridlo

    27. April 2016 um 18:03

    Das Buch ist wirklich gut! Ich muss sagen es zieht sich etwas, aber es wird immer besser. Es geht um ein Mädchen namens Kai. Sie wohnt mit ihrem ,,Bruder" zusammen. Die Zeit spielt nach der Wiedergeburt der Welt. Sie lebt ihr leben so wie immer bis sich alles verändert. Sie wird angegriffen einige Tage ist ihr Bruder verschwunden und sie macht sich auf die suche nach ihm. Mit Avan ihrem einzigen Freund. Es wird eine Interessante Reise.Ich weiß nicht ob es noch einen zweiten Teil gibt aber ich hoffe es. Da wie ich finde das Ende etwas Offen wirkt und ich einfach weiter Lesen muss! :D Ich kann es aufjedenfall weiter empfehlen!!!

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  • unerwartete Mischung

    Die Fäden der Zeit
    Gretarahel

    Gretarahel

    26. March 2016 um 11:53

    Die Welt hat mir sehr gut gefallen. Die Containerstadt, das früher-menschliche und das heute-umfunktionierte. Alte Zeiten vergessen. Finde ich spannend. Fantasykomponente mit ihrer Fähigkeit finde ich gut eingearbeitet. Sie ist nicht supergirl. Die Fähigkeit ist beschränkt und nicht mit einem Fingerschnippen zu realisieren. Auch die emotionale Beziehung zu ihrem Freund find ich super herausgearbeitet. Spannend. Die Göttlichkeiten sind hart an der Grenze, aber als höhere alte und immer dar gewesene Wesen gut und grausam irgendwie zugleich. Gutes Spannungsverhältnis, kein klares gut und böse, kein 100 prozentiges Vertrauen. Man leidet mit der Liebesgeschichte, argh, hoffentlich finden sie wieder zu einander, aber gesichert ist das überhaupt nicht.  

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  • Nette Lektüre für regnerische Tage auf dem Sofa

    Die Fäden der Zeit
    Soley-Laley

    Soley-Laley

    24. March 2016 um 14:16

    Meine Meinung Die Fäden der Zeit ist eine Mischung aus Fantasy und Dystopie. Die Welt wurde durch einen Krieg zerstört der vor Jahren stattgefunden hatte. Leider wird im Buch nicht erwähnt, was diesen Krieg ausgelöst hat oder andere Details hierzu. Kai und ihr Bruder leben zusammen im Labyrinth und arbeiten hart, damit sie aus den Slums von Ninurta entfliehen können. Je mehr Punkte sie sammeln ( Punkte sind so was wie Geld in unserer Welt) desto größer wird ihre Chance auf ein besseres Leben außerhalb der Slums. Ich muss gestehen der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ schwer. Was wahrscheinlich daran liegt, weil man einfach in die Handlung hineingeworfen wird ohne irgendeine Einleitung. Aber nach den ersten paar Kapiteln wurde der Lesefluss leichter und man war gespannt was den nun als nächstes passiert. Wir verfolgen Kai dabei wie sie versucht ihren Bruder zu finden. Seit Kai klein war hat ihr Bruder auf sie aufgepasst und sein plötzlichen verschwinden ist ein Schock für sie. Auf ihrer Reise begleitet sie Avan, der Junge in den sie schon seit Jahren heimlich schwärmt (ja ja sehr neue Idee...). Die Autorin hat hier eine Welt geschaffen die sehr viele Fantasy Elemente hat. In Verbindung mit der alten Technik aus früheren Zeiten ist eine interessante Mischung entstanden.   Die Atmosphäre des Buches war durchgehend düster und hat super zu der Idee der Autorin gepasst, dass nur einmal im Jahr für eine Woche die Sonne scheint. Diese Verbindung hat die Welt von Ninurta noch lebendiger gemacht. Die Wendung am Ende des Buches hatte ich ehrlich gesagt gar nicht erwartet. Ich will nicht zu viel verraten aber es wird magisch :) Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten können. Für Fans von Fantasy Geschichten ist es eine nette Lektüre für zwischendurch.  Cover Das Cover finde ich richtig Gelungen. Es zeigt uns Kai wie sie die Fäden der Zeit in den Händen hält. Bewertung Insgesamt war das Buch eine spannende Geschichte für regnerische Tage auf dem Sofa. Die Fäden der Zeit bekommt von mir gute 3 Sonnen. Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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  • Gelungener Auftakt der Fantasy-Reihe

    Die Fäden der Zeit
    Morrigan

    Morrigan

    02. March 2016 um 18:49

    Die 17-jährige Kai und ihr älter Bruder Reev leben im Labyrinth, den Slums von Ninurta. Kai hat eine besondere Gabe, von der niemand erfahren darf, sie kann die Fäden der Zeit sehen und beeinflussen. Die beiden versuchen daher möglichst wenig aufzufallen, doch eines Tages kommt Reev nicht von der Arbeit nach Hause. Kai sucht Hilfe bei ihrem einzigen Freund Avan und sie begeben sich auf die Suche nach Reev. Angeblich wurde er durch den schwarzen Reiter entführt. Kai und Avan verlassen die Stadt um Reev zu retten, doch nicht der schwarze Reiter steckt hinter Reevs verschwinden. Die Wahrheit ist viel erschreckender als die beiden Freunde geahnt haben. Kai läuft Gefahr, dass ihr Geheimnis entdeckt wird. Werden sie es schaffen Reev zu finden und zu retten?    Auch hier finde ich das Cover wieder sehr schön und es springt direkt ins Auge. Es ähnelt sehr dem Originalcover, das ich jedoch noch ein wenig schöner finde. Mein Einstieg in das Buch gestaltete sich etwas schwierig. Obwohl ich die von Lori M. Lee entworfene dystopische Fantasy-Welt sehr interessant fand, dauerte es etwas bis mich die Story in ihren Bann zog. Nachdem Kai und Avan die Stadt verlassen hatten legte die Geschichte an Tempo zu und hat mich schließlich durch die Seiten fliegen lassen. Das letzte Drittel des Buches war dann so spannend, das ich es nicht mehr weg legen konnte. Die Entwicklung von Kai fand ich sehr gelungen. Von dem kleinen verschüchterten Mädchen, das nicht weiß, wie es ohne ihren Bruder klar kommen soll, wird sie zur selbstbewussten jungen Frau, die nichts so schnell umhaut. Sie meistert alle Situationen, lässt sich nicht unterkriegen und kämpft für das, was sie will.  Die Idee, die hinter allem steckt ist wirklich originell und bisher habe ich so etwas nicht gelesen.  Ich hätte mir noch gewünscht, dass die Geschichte der Welt ein wenig mehr aufgeklärt wird. Warum es zur Wiedergeburt kam, wird nicht erläutert. Da es sich bei „Die Fäden der Zeit“ um den ersten Teil einer Reihe handelt, hoffe ich, dass dies in den weiteren Bänden erläutert wird. Der zweite Teil wurde vom Verlag leider noch nicht angekündigt. Ich hoffe sehr, dass es nicht bei dem ersten Band der Reihe bleibt. Fazit: Gelungener Auftakt einer Fantasy-Reihe, mit einer bisher nicht da gewesenen Idee. 4 von 5 Sternen.

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  • Interessant aber nicht überzeugend...

    Die Fäden der Zeit
    XsabiX

    XsabiX

    17. January 2016 um 21:02

    Die Gestaltung des Covers wurde passend gewählt und zeigt die Protagonistin wie sie die Fäden der Zeit halt. Ein ansprechendes Cover und ein passender Titel für dieses Buch. Ich fand es schön wieder einmal etwas neues in diesem Genre zu lesen und habe mich gleich in das Abenteuer gestürzt. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist gegen Mitte des Buches recht interessant. Jedoch zieht sich der Anfang der Geschichte ziemlich in die Länge und ist auch ziemlich eintönig und flach beschrieben. Die Beziehungen der Protagonisten sind gut durchdacht und überzeugend dargestellt worden. Mir fehlte jedoch ein bisschen Tiefe. Das Ende des Buches war leider auch nicht überzeugend. Was mach ich also mit einer Geschichte deren Anfang und Ende mich nicht mitgerissen haben. Es ist schwer dieses Buch einzustufen, da der mittlere Teil spannend und überzeugend war, während der Rest hinterher hinkt Ich gebe dem Buch gut gemeinte 3 Sterne.

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  • Die Fäden der Zeit, rezensiert von Götz Piesbergen

    Die Fäden der Zeit
    Splashbooks

    Splashbooks

    16. January 2016 um 09:55

    Mit "Die Fäden der Zeit" liegt jetzt der Debütroman der Autorin Lori M. Lee auf Deutsch vor. Es ist der Auftakt einer Buchreihe, deren zweiter Teil bereits in den USA erhältlich ist. Doch im Prinzip ist interessanter als der Roman die Biographie der Autorin. Denn die wurde in Laos geboren und floh dann mit ihrer Familie. Sie verbrachte einige Jahre in einem Flüchtlingskamp in Thailand, ehe sie dann in die Vereinigten Staaten auswanderte. Inzwischen ist sie glücklich verheiratet und lebt in Wisconsin. Neben ihrer Arbeit als Autorin arbeitet sie als Internetexpertin für eine große Zeitschrift. Das Labyrinth; so werden die Slums der Stadt Ninurta genannt. Es handelt sich um eine chaotische Ansiedlung von Containern, weit außerhalb der Stadtmauern. Hier lebt die 17-jährige Kai gemeinsam mit ihrem Bruder Reev. Sie hat ein Geheimnis: Sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Eine Fähigkeit, die sich bald als nützlich erweist, als ihr Bruder verschwindet. Es gibt nicht viele Hinweise. Doch diejenigen, die sie findet, deuten auf die Schwarzen Reiter. Mysteriöse Gestalten, die immer wieder die Stadt und ihre Bewohner heimsuchen. Gemeinsam mit Avan, ihrem einzigen Freund, macht sich Kai auf die Suche nach diesen mysteriösen Figuren. Und entdeckt dabei schockierendes. Wenn man an das Genre "Fantasy" denkt, denkt man vor allem an Drachen, Ritter und Magier. "Die Fäden der Zeit" wird ebenfalls dieser literarischen Kategorie zugerechnet. Doch in Wahrheit wirkt es stellenweise wie eine gelungene Mischung aus Fantasy und Science Fiction. Es wird vieles nur angedeutet. Doch anscheinend existiert Ninurta in einer Welt, die einst eine Apokalypse heimgesucht hatte. Die Natur hat sich stark verändert und immer noch gibt es Überreste der alten Welt. Dazu zählen nicht nur die Container, in denen Kai mit ihrem Bruder lebt. Sondern auch die Grautiere, mechanisierte Reit oder Zugmaschinen, die durch Energiesteine angetrieben werden.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23001/die_faeden_der_zeit

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  • Noch Platz für eine Vortsetzung

    Die Fäden der Zeit
    Fantworld

    Fantworld

    07. January 2016 um 18:23

    Die Wiedergeburt, so nennen die Bewohner Ninurtas den krieg, der die ganze Welt zerstörte ist vorbei. Und scheinbar ist Ninurta die einzige Stadt die überlebte. Und genau dort lebt Kai. Im Bettlerviertel Labyrinth arbeitet sie als Postbotin, und wohnt gemeinsam mit ihrem Bruder, der ihr ein und alles ist. Freunde hat sie eigentlich nicht, bis auf Avan. Und als dann plötzlich ihr Bruder Reev verschwindet ist Kai außer sich. Tage lang sucht sie und ihre Suche führt sie bis außerhalb der Stadt in die Einöde, wo es nur so von Ungeheuern wimmelt, doch sie erwartet eine Überraschung... Der Klappentext ließ mich auf ein mittelalterliches Leben schließen, doch so war es nicht. Nach einigen Seiten schon war ich mitten in der Welt von Lori M. Lee und merkte was für eine vollkommene Welt, sie gewählt hat. In einer Art zurückgesetzten Zukunft spielt das Geschehen, von die Fäden der Zeit, welches viel zu schnell vorbei war. Die Geschichte ließ sich schnell lesen, von daher hätte etwas mehr Länge nicht geschadet. Dann wäre vielleicht auch noch mehr Spannung möglich gewesen. Aber vielleicht überrascht die Autorin ja noch mit einem zweiten teil und einer neuen Herausforderung für Kai. Fazit: 🌟🌟🌟🌟 von 🌟🌟🌟🌟🌟

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  • Die Fäden der Zeit

    Die Fäden der Zeit
    thebookpassion

    thebookpassion

    11. December 2015 um 17:50

    Mehr schlecht als recht kommen Kai und ihr Bruder über die Runden. Sie leben in dem verrufenen Armenviertel ihrer Stadt, auch das Labyrinth genannt. Das Labyrinth ist voller zwielichtiger Gestalten, die versuchen ihre Geheimnisse vor den anderen Bewohnern zu bewahren. Auch Kai hütet ein Geheimnis, denn sie kann die Fäden der Zeit sehen und beeinflussen. Ihr Geheimnis darf nie ans Licht kommen, da sie sonst von dem Herrscher gefangen genommen wird und niemand weiß, was mit den Magie-Begabten hinter den Mauern der Festung passiert. Doch dann passiert etwas unfassbares Rai, Kais Bruder, verschwindet spurlos und Kai setzt wirklich alles daran ihn wiederzufinden, denn eins steht fest er würde sie niemals freiwillig alleine lassen. ,,Die Fäden der Zeit“ ist eine gute Mischung aus Dystopie und Fantasy, denn ein großer Krieg zerstörte bzw. veränderte die Welt nachhaltig, leider erfährt man jedoch am Anfang nur wenig Informationen über den Krieg und ich konnte nur Vermutungen anstellen. Der Autorin gelingt es Magie mit technischen Aspekten zu verbinden, denn die Bewohner der Stadt bewegen sich, vorausgesetzt sie besitzen den benötigten Reichtum, mit Hilfe von Grautieren. Grautiere sind mechanische Wesen, die von einem magischen Energiestein angetrieben werden. Oftmals werden sie in der Form eines Hirsches oder eines Pferdes gebaut. Ich fand die Idee wirklich interessant, jedoch nicht unbedingt neu. Der Autorin gelingt es die Idee wirklich gut und logisch auszuschmücken, sodass ich mir die mechanischen Wesen wirklich gut vorstellen konnte. Auch über die Währung hat sich die Autorin Gedanken gemacht und so gibt es kein Geld mit denen die Bürger bezahlen können, sondern sie müssen durch Arbeit oder auch durch Blutspenden Punkte sammeln, die sie wiederum für Essen etc. einlösen können. Auch die Magie kommt in diesem Roman nicht zu kurz, obwohl grade zu Beginn des Romans Kais Fähigkeiten die Zeit zu verändern und anzuhalten im Vordergrund stehen, doch von Seite zu Seite kommen immer mehr phantastische Elemente hinzu. Leider kann ich nicht auf die anderen magischen Aspekte eingehen, da ich sonst zu viel von der Geschichte verraten würde. Es herrscht eine eher düsterer Grundstimmung, da der Überlebenskampf von Kai und die Suche nach ihrem Bruder allgegenwärtig ist. Lori M. Lee bedient sich einer leichten und sehr flüssig zu lesenden Wortwahl und sie legt den Fokus vor allem auf Kai und ihrer Lebenswelt. Es gibt kaum ungewohnte Namen oder Begriffe, sodass der Roman auch etwas für Neulinge des Genres ist. Zudem greift die Autorin auf den typischen Einführungsteil zurück, indem sie die Protagonisten und die Welt nach und nach vorstellt. Bei ,,Die Fäden der Zeit“ handelt es sich, wie so oft, um einen Reihenauftakt. Ich war jedoch sehr erleichtert, als ich feststellen konnte, dass es keinen fiesen Chliffhanger gibt und das Ende relativ abgeschlossen ist. Leider konnten mich die Figuren nur teilweise überzeugen, da vor allem den Nebenfiguren das gewisse etwas fehlt, um sie einfach lebendiger wirken zu lassen. Kai versucht einfach nur zusammen mit ihrem Bruder zu überleben und die beiden Geschwister sind unzertrennlich. Jeder möchte den Anderen bestmöglich beschützen. Der Autorin ist es vor allem gelungen die Gefühle von Kai für ihren Bruder authentisch und nachvollziehbar rüber zubringen. Dennoch hafteten den Charakteren einfach etwas Klischeehaftes an, denn die Autorin konnte es nicht lassen eine dramatische Liebesgeschichte einzubauen. Sicherlich muss ein starkes Mädchen, wie Kai, einen Verehrer haben. Avan himmelt Kai förmlich an und auch Kai himmelt Avan an, doch, wie kann es anders sein, erkennen die Beiden die Gefühle des Anderen schon fast zu spät. Die Nebencharaktere kamen mir Stellenweise einfach nur als Mittel zum Zweck vor, da sich die Autorin nur selten die Mühe macht den Figuren Leben einzuhauchen oder etwas Platz in der Geschichte einzuräumen. Alles in allem ist ,,Die Fäden der Zeit“ ein netter Roman für zwischen durch. Die Ideen der Autorin sind nicht unbedingt neu aber doch recht gut umgesetzt. Leider waren mir die Figuren einfach etwas zu oberflächlich und klischeehaft. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Ich freue mich auf den nächsten Band

    Die Fäden der Zeit
    Buechernixen

    Buechernixen

    03. December 2015 um 10:30

    https://youtu.be/jYwa3HBqcEE

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  • Sehr gelungenes Debüt

    Die Fäden der Zeit
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    29. November 2015 um 12:31

    Inhalt: Die 17 jährige Kai kann die Zeit manipulieren. Warum das so ist weiß sie nicht, sie weiß nur, dass sie ihre Fähigkeiten verbergen muss. Zusammen mit ihrem Bruder Reev lebt sie in den Slums von Ninurta und die beiden sparen alles was sie entbehren können um den Slums zu entrinnen. Als eines Tages ihr sonst zuverlässiger Bruder verschwindet ohne eine Erklärung weiß Kai, dass ihm etwas passiert sein muss. Sie begibt sich auf die Suche nach ihm und begibt sich dabei in große Gefahr. Wird sie ihren Bruder retten? Welche Hindernisse wird sie zu überwinden haben? Rezension: Bei diesem Buch ist mir zuerst das wundervolle Cover aufgefallen. Das junge Mädchen, das man nicht erkennen kann ist wahrscheinlich Kai, die gerade an den Fäden der Zeit zupft. Es passt einfach perfekt zur Handlung und ist dem englischen Cover sehr ähnlich. Nachdem ich den Klappentext kannte war mir klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Während des Lesens hat mir die dystopische Atmosphäre sehr gut gefallen. Die Welt hat sich so markant verändert, dass die Bewohner von Ninurta nie außerhalb der Mauern sind. Wer sich nach draußen begibt, den erwartet der Tod durch Gargoyle-Klauen oder schlimmeres. Jeder kämpft ums Leben und ums Überleben in dieser Stadt, die sehr düster wirkt zunächst. Es gibt auch noblere Wohnviertel als die Slums in denen Kai lebt, aber die sind den Reichen vorbehalten. Zu dieser Dystopie kommen auch noch Fantasy-Elemente wie die Gargoyles und die Magie, die einige bewirken können. Auch ein wenig Steampunk fließt in Form der Grautiere, die als Reit und Lasttiere dienen mit ein. Dieser Mix macht einen ganz besonderen Reiz beim Lesen aus. Die Autorin führt den Leser zunächst durch die Stadt und zeigt wie Kai und Reev leben und was sie im Alltag tun. Diese etwas längere Einführung hat mich aber gar nicht gestört, weil die Autorin alles so fesselnd beschrieben hat. Ich bin ihr gerne durch die Gassen gefolgt und habe Kai kennengelernt währenddessen. Ich denke auch, dass diese Einführung wichtig ist um das Leben dort zu verstehen und Kais Handlungen nachvollziehen zu können. Nachdem Reev verschwindet, nimmt die Handlung richtig an Fahrt auf und Kai begibt sich auf die Suche. Ab da war es sehr schwer das Buch noch aus der Hand zu legen. Immer wieder warteten Überraschungen und Wendungen, die mich gefesselt haben. Neue Protagonisten und Antagonisten werden in die Handlung eingeführt und es war wahnsinnig spannend. Die Entwicklung von Kai ist ebenfalls sehr gelungen, weil sie langsam lernt sich nicht nur auf andere zu verlassen, sondern auch auf sich selbst. Der wunderbare Schreibstil der Autorin führt durch die Geschichte und man hat an keiner Stelle das Gefühl, dass etwas zu lang oder zu kurz abgehandelt wird. Die Tatsache, dass dieser Reihenauftakt ihr erstes Werk ist finde ich wirklich erstaunlich. Ich hatte das Gefühl einer sehr erprobten Autorin in ein Buch zu folgen und bin unfassbar überrascht, dass es sich hier um ein Debüt handelt. Fazit: Sehr gelungener, fesselnder Auftakt mit einem einzigartigen Setting und spannenden Protagonisten. Selten überrascht ein Debüt so positiv. Wer gern einen Mix aus Dystopie, Steampunk und Fantasy lesen möchte, dem kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen.

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  • Interessante Grundidee, die Umsetzung ist nicht ganz nach meinem Geschmack

    Die Fäden der Zeit
    Baneful

    Baneful

    20. November 2015 um 07:23

    Meine Meinung: Dieses Cover allein reicht schon aus, um einen neugierig zu machen, nicht wahr? Nach dem Lesen erkenne ich auch einige Elemente wieder, die in dem Buch eine wichtige Rolle spielen. So viel zum Cover, genug gesagt, es spricht ganz gut für sich selber, finde ich. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Kai erzählt, einem Mädchen, dass in den Slums von Ninurta lebt, dem Labyrinth. Sie hat eine besondere Gabe, die sie verstecken muss und liebt ihren Bruder von ganzem Herzen. Kai ist eine taffe Protagonistin oder es wird versucht, dies dem Leser einzureden. Kai ist soo taff und stark und eigensinnig, dass sie bei jeder Berührung eines heißen Jungen, einfach mal total durchdreht und sich in ein Fangirl verwandelt. Das ist natürlich nicht schlimm, nach einiger Zeit jedoch nervig, wenn das gefühlt die ganze Zeit über passiert. Anstatt sich auf ihre Mission zu konzentrieren, schließlich stehen Leben auf dem Spiel, wird immer wieder vorgeschwärmt, wie toll der Love Interest doch ist. Leider bleiben auch die anderen Nebencharaktere ziemlich flach. Kaum schien eine Person interessant zu sein, wurde sie weggedrängt. Schade, um das verlorene Potential. Durch die Zweidimensionalität der Charaktere, habe ich leider auch die Beziehungen zwischen den Charakteren nicht verstehen oder nachvollziehen können. Obwohl die Handlung spannend ist, läuft die Geschichte sehr schleppend voran. Dabei ist die Handlung auch keine 0815-Jugendfantasygeschehen, es hat wirklich viel Potential, weshalb ich nicht verstehen konnte, weshalb ich so lange für das Buch gebraucht habe. Das mag am Schreibstil liegen, der doch recht roh und ungeschliffen wirkt. Die Sätze sind zum Teil für Grundschulniveau geeignet, hatte ich oft das Gefühl. Ein richtiger Lesefluss kam somit nie richtig zu Stande.   Wenn Spannung aufkommt, schwindet sich nach einigen Momenten zugleich wieder. Das mag auch wieder am Schwärmen der Protagonistin liegen, die sich in falschen Augenblicken auf Dinge, die irrelevant sind, konzentriert. Bewertung: Es ist schade, um das vergeudete Potenzial des Buches. Wenn die Protagonistin an Reife gewinnen würde, könnte der zweite Band weitaus interessanter und besser werden. Gegen Ende des Buches herrschen genügend Konflikte, um für einen Auftrieb im zweiten Band zu sorgen. Für diesen mittelmäßigen Band gibt es ♥♥♥ Herzchen, ein durchschnittliches Buch, das sich für Romantasybeginner anbietet.

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