Lori M. Lee Ninurta - Die Unendlichen

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Inhaltsangabe zu „Ninurta - Die Unendlichen“ von Lori M. Lee

Um ihre Familie zu schützen muss sie ihre Ideale verraten Bisher hat Kai immer geglaubt, die größte Gefahr für Ninurta käme aus dem Inneren der Stadt. Nun aber steht eine Rebellenarmee vor den Mauern, und Ninurta gleicht mehr denn je einem beklemmenden Gefängnis. Außerdem scheint ausgerechnet Reev, Kais Bruder, mit den Rebellen zu sympathisieren. Kai setzt alles daran, um der Stadt den Frieden zurückzubringen. Allerdings hat sie ihre Fähigkeit, die Fäden der Zeit zu sehen und zu manipulieren, verloren. Und viel zu spät erkennt sie, dass der Krieg nur der Beginn einer noch größeren Bedrohung ist …

Nicht grundsätzlich schlecht, aber man hätte drauf verzichten können. Zumal der Verlag 3 Jahre gebraucht hat, es zu veröffentlichen...

— lexana
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  • Das Manko mit der Zeit

    Ninurta - Die Unendlichen
    lexana

    lexana

    03. July 2017 um 14:26

    Ich habe lange auf Ninurta gewartet, das fast exakt 3 Jahre später auf Deutsch erschien, nun hab ich es gelesen und bin naja, hin- und hergerissen. Doch dazu gleich mehr.Meine Meinung Während ich vom ersten Teil "Die Fäden der Zeit" (Originaltitel: Gates of Thread and Stone 1) noch recht begeistert war und ich ihn als was Originelles Neues empfand, so enttäuscht bin ich quasi vom zweiten Teil "Ninurta" (Originaltitel: Gates of Thread and Stone 2: The Infinite). Nicht ganz unschuldig ist daran die Tatsache, dass Blanvalet ganze 3 Jahre gebraucht hat, den zweiten Teil zu veröffentlichen und es zudem der Autorin nicht gelungen ist, mich wie in Band 1 wieder sofort zu fesseln. Fakt ist, ich persönlich sammel gern Reihen, ehe ich sie lese. Es gibt mittlerweile so viele Mehrteiler, dass ich weder Nerv noch das Gedächtnis eines Elefanten habe, um mir alle Handlungen und Personen diverser Bücherreihen über die Jahre einzuprägen, weil ich auf die Fortsetzungen warte. Natürlich gehe ich damit auch das Risiko ein, dass mir etwas nach Band 1 nicht gefällt und ich alles umsonst hier stehen habe, aber dann verkaufe oder vertausche ich es lieber weiter, als dass ich vor einem Buch stehe und nur "Bahnhof" verstehe. So ging es mir zunächst tatsächlich mit Ninurta, obwohl ich Band 1 erst Anfang 2016 gelesen habe. Allerdings ist mir schleierhaft, warum der Verlag eine Reihe, die 2014 herausgekommen ist und dessen Fortsetzung 2015 mit drei Jahren Zeit dazwischen veröffentlicht. Die Überschrift kann also durchaus auch auf diesen Part angewendet werden. Nichts desto trotz liegt es nicht allein daran, dass ich nicht wirklich von dem Buch gepackt wurde. Man wird ohne jegliche Information auf das Vorgeschehen in die weitere Geschichte geworfen und muss sich erstmal orientieren. Für Leser, die nicht wissen, dass es sich um einen zweiten Teil handelt, sehr ärgerlich, da es, außer im englischen Originaltitel, nicht wirklich vermerkt ist. Doch kommen wir nun endlich zur eigentlichen Geschichte. Was ich in Teil 1 noch sehr spannend und aufregend empfand - die dystopisch angehauchte Magiewelt - strengt mich hier schon nach wenigen Seiten an. Es geht um die Machtverhältnisse und Kais verzweifelte Hoffnung, Avan doch nicht ganz verloren zu haben an die Unendlichen. So zieht sich das Buch über gut 70 Seiten, was bei 288 Seiten schon eine ganze Menge ausmacht, ehe dann wirklich endlich mal etwas neues passiert, das Schwung in die Sache bringt, als Kai sich entschließt, nach Lanathrill zu reisen. Es folgen Seiten mit Spannung und dem ersten Teil in Nichts nachstehende Action. Szenen, die manchmal ein wenig zu brutal für die Altersfreigabe schienen, aber mich als älteren Leser weniger störten. Doch auch wenn das Buch Fahrt aufnahm und die Defizite aus dem ersten Teil schnell wieder wettmachte, blieb zum Ende hin ein fader Beigeschmack. Es bleiben einfach zu viele Fragen offen und es scheint, als ob da noch etwas hätte kommen sollen. Manchmal finde ich Bücher mit offenen oder angedeuteten Enden gut, dann reicht mir meine Fantasy, um mich damit zufrieden zu geben, doch bei Ninurta fehlt mir da irgendwas. Ich bin nicht zufriedengestellt. Doch einen dritten Teil scheint es nun nicht zu geben. Nach 2015 ist kein weiterer Band erschienen im Original, was darauf schließen lässt, dass es das war. Hätte ich einen zweiten Band gebraucht, stellt sich mir da die Frage. Und die Antwort lautet nein. Ich hätte "Die Fäden der Zeit" auch als Einzelbuch sehen können. Ich denke, dann wäre ich vermutlich zufriedener. War Ninurta so schlecht? Auch darauf kann ich nur mit Nein antworten. Weder noch. Es zog sich zu Beginn, steigerte sich im Mittelteil um einiges und kehrte dann aber in ein für mich unbefriedigendes Ende.Fazit Wenn man den ersten Teil gelesen hat, kann man es durchaus lesen, es ist grundsätzlich nicht schlecht, aber meiner Ansicht nach auch nicht zwangsläuftig nötig. Ich hätte es nicht gebraucht, daher von mir keine klare Kaufempfehlung. Ich vergebe gut gemeinte 3 von 5 Sternen Mehr Rezensionen auch zu Teil 1 findet ihr hier: https://geschichtentaucher.wordpress.com/2017/07/03/die-faeden-der-zeit/

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  • Lesenswerter Nachfolger eines Jugendromans

    Ninurta - Die Unendlichen
    Flaventus

    Flaventus

    29. June 2017 um 09:21

    Für gewöhnlich beginne ich eine Rezension nicht mit einer Kritik. Aber in diesem Fall kann ich nicht anders. Es steht nämlich nirgends, dass dieses Buch eine Fortsetzung ist. Erst als ich mich nach den ersten Kapiteln wunderte, wie der Leser in die Geschichte geworfen wurde, begann ich nachzuforschen. Okay, ich gebe zu, dass ich das auch vorher hätte machen können, denn im englischen Original wird schnell deutlich, dass es sich um einen Nachfolgeroman handelt (Dort heißt es: „The sequel to Gates of Thread and Stone“ (sequel = Fortsetzung)) JugendromanDas ist aber nicht das einzige, was mir negativ aufgefallen ist. Spätestens wenn die Hauptprotagonistin mit einem neuen Kleid ausstaffiert wird, eine neue Bekanntschaft deswegen anfängt zu „quietschen“ und Lippen geschürzt werden (ich weiß nicht warum, aber vor allem in Jugendromanen werden dauernd Lippen geschürzt oder darauf herumgebissen), weiß ich als Leser, dass ein junges Publikum angesprochen wird. Das wird zusätzlich durch den Schreibstil unterstrichenund die Art und Weise, wie die Protagonisten unter- und aufeinander reagieren. Im „wahren Leben“ sieht Diplomatie dann doch anders aus.Genug der KritikWenn ich mal meine nicht erfüllten Erwartungen außer Acht lasse, so handelt es sich durchaus um eine lesenswerte Geschichte. Der im Klappentext erwähnte Krieg stellt sich als Rebellion heraus, der aber davor verblasst, dass die Hauptprotagonisten Kai plötzlich als Ratgeberin zusammen mit einer Delegation in ein fremdes Land zieht.Dies sind Auswirkungen der Geschehnisse aus dem ersten Teil der Serie („Die Fäden der Zeit„), den ich nicht gelesen habe und somit mir nur grob vorstellen kann, was passiert ist. Allerdings gibt es zahlreiche Rückblenden und erklärende Verweise auf den ersten Band, so dass ich mir vorstellen kann, dass Kenner sich schnell zurechtfinden werden.Wenig komplexAber auch ich als Nichtkenner der Serie habe mich zurechtgefunden und fühlte mich nicht in der Geschichte verloren. Vielmehr war ich von der Linearität der Geschichte vor allem in der ersten Hälfte überrascht, die ihren Höhepunkt in einer kindisch naiven Freundschaft gefunden hat, wie ich es aus so manchem Jugendroman kenne.Dann aber wendet sich das Blatt und die Geschichte nimmt an Fahrt auf, auch wenn sie für meinen Geschmack in Anbetracht der Zielgruppe ein wenig zu brutal geworden ist. Wenigstens wird aber ab diesem Zeitpunkt der Spannungsbogen aufrecht gehalten und die Naivität der Protagonisten fällt von ihnen ab. Es ist dieser Teil des Buchs, der es lesenswert macht.Offenes EndeDas Buch ist nicht nur eine Fortsetzung, sondern es ist Teil einer ganzen Serie. Und so verwundert es nicht, dass das Buch zwar den einen „Haupt-Handlungsstrang“ beendet, viele andere Erzählstränge aber offen im Raum hängen. Und zwar in der Art, wie es der Leser von einer klassischen Serie gewohnt ist. Sprich: Es bleibt sehr vieles unerzählt.FazitIch gebe zu, dass wenn ich vorher gewusst hätte, dass es sich bei diesem Buch um einen zweiten Band einer Jugendfantasyreihe handelt, so hätte ich es nicht gelesen. Blende ich meine unerfüllten Erwartungen aus, so erwartet den Leser eine mehr oder weniger typisch erzählte Fantasy-Geschichte in einem durchaus kreativem Setting.Für das Gesamtverständnis der Geschichte ist es sicherlich ratsam, mit dem ersten Teil der Reihe zu beginnen. Wenn der Leser sich in Geduld üben kann (weil der dritte Teil derzeit noch nicht angekündigt ist), so erwartet ihn eine interessant erzählte Geschichte, wobei sich der Anspruch eindeutig an ein jüngeres Publikum richtet. Es ist zuweilen zwar ein wenig brutal, aber ich gehe sogar soweit, dass ich denke, dass sich auch Zwölfjährige in dieser Geschichte zurecht finden werden.Diese Rezension findet sich (in einer längeren Fassung) auch auf meinem Bücherblog.

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