Lori Schiller Wahnsinn im Kopf

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Inhaltsangabe zu „Wahnsinn im Kopf“ von Lori Schiller

Als Lori siebzehn ist, ändert sich ihr Leben schlagartig: Stimmen dringen zu ihr und verschaffen sich ungebeten Gehör. Sie machen Lori Vorwürfe, stacheln sie auf und stiften sie zu Taten an, die ihr vorher nie in den Sinn gekommen wären. Zuerst versucht Lori, die Stimmen einfach zu ignorieren, doch schon bald kann sie den Schein der Normalität nicht mehr länger aufrechterhalten. Sie wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und der lange Kampf gegen die Schizophrenie beginnt. Wird Lori es schaffen, die Stimmen zu besiegen?

Sehr gut und einfühlsam geschrieben und beschrieben. Vielen Dank an die Autorin für diesen eindrucksvollen Bericht ihrer Erkrankung!

— Tess-xy

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  • Wahnsinn im Kopf

    Wahnsinn im Kopf

    Seitenfetzer

    05. May 2013 um 16:57

    Zu Beginn tat ich mich ein wenig schwer damit, zu begreifen, dass Lori, die scheinbar ein mehr als angenehmes Leben geführt hatte, begann Stimmen zu hören, doch auch sie kann es wohl zunächst nicht so ganz fassen. Nach dem Auftauchen der Stimmen berichtet Lori ziemlich schnell, wie sie versucht, die Stimmen zu decken, was ihre Ängste und Befürchtungen sind und, dass sie dieses Versteckspiel um jeden Preis weiterspielen muss. Doch da auch andere Personen als Lori selbst, deren Erinnerungen teilweise ziemlich verblasst sind, zu Wort kommen, bemerkt man auch, dass ihr diese Versuche nicht immer gelingen. Als die durch die Stimmen mit verursachten Stimmungsschwankungen gefährliche Auswirkungen haben, beginnt für Lori ein Teufelskreis zwischen Krankenhaus, Freiheit und Selbstmord. Ich will nicht sagen, dass es mich gelangweilt hat, doch irgendwann dachte ich mir nur genervt, warum sie sich verdammt nochmal nicht helfen lässt. Ich hätte sie am liebsten einmal kräftig durchgeschüttelt, obgleich ich in ihrer Situation vermutlich nicht viel anders gehandelt hätte. Nach einem der vielen Krankenhaus- und Psychatrieaufenthalte, von deren “Beruhigungsmethoden” ich schon ein wenig erschrocken war, da sie, wie Loris Beispiel zeigen, manchmal alles andere als beruhigend sind, zumindest was den Geist angeht, beschließt sie, in eine betreute Wohngruppe zu ziehen. An der Stelle hatte ich inständig gehofft, dass es nun mit ihr bergauf gehen würde-doch es war nur ein weiterer Rückschlag. Irgendwann beginnt sie, sich einzugestehen, dass sie vielleicht doch krank ist, dass sie den Stimmen vielleicht nicht trauen kann und wirklich nicht jeder sie hört. Ab da an beginnt meine Lieblingsstelle des Buches; der eigentliche Kampf, den ich mir hunderte von Seiten hätte durchlesen können. Wunderbar sind ihre Fortschritte, die oftmals von Rückschlägen gefolgt werden, geschildert. Der Moment, dass ich das Buch nicht mehr aus meiner Hand legen wollte, trat allerdings erst dort ein, als Lori ihr Leben riskiert um den letzten Heilungsweg  zu versuchen. Gerade während der letzten Phase des Buches, als sie aktiv kämpft, habe ich hin und wieder an meinem eigenen Verstand gezweifelt und mich gefragt, ob es mir in ein paar Jahren vielleicht auch so ergehen könnte, da ich doch ein wenig mehr als nur die Körpergröße mit Lori Schiller gemeinsam habe. Schizophrenie ist eine Krankheit, die einen kalt lässt, bis man mit ihr konfrontiert wird. Ein äußerst spannender Bericht, bei dem es an der Umsetzung allerdings doch ein wenig gehapert hat und der vielleicht nicht unbedingt für Leute sanftestem Gemütes geeignet ist. So bewerte ich das Buch vor allem wegen der Thematik mit 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Wahnsinn im Kopf" von Lori Schiller

    Wahnsinn im Kopf

    babylu

    08. April 2012 um 20:20

    Eine Biografie die wirklich unter die Haut geht.Interessant fand ich,vorallem die Gadanken der Famile und die Sicht der Ärzte.
    Das Buch wurde vor 13Jahren geschrieben,natürlich ist die Medizen heute auf einen ganz anderen Stand,aber dennoch gibt das Buch gute Einblicke in/über die Krankheit,was es eigentlich bedeutet schizophren zu sein.

  • Rezension zu "Wahnsinn im Kopf" von Lori Schiller

    Wahnsinn im Kopf

    melli.die.zahnfee

    30. November 2009 um 20:44

    Als Lori siebzehn ist, ändert sich ihr Leben schlagartig: Stimmen dringen zu ihr und verschaffen sich ungebeten Gehör. Sie machen Lori Vorwürfe, stacheln sie auf und stiften sie zu Taten an, die ihr vorher nie in den Sinn gekommen wären. Zuerst versucht Lori, die Stimmen einfach zu ignorieren, doch schon bald kann sie den Schein der Normalität nicht mehr länger aufrechterhalten. Sie wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und der lange Kampf gegen die Schizophrenie beginnt. Wird Lori es schaffen, die Stimmen zu besiegen? Ein sehr ergreifendes Buch, das ich in einem Zug durchgelesen habe. Gut geschrieben ohne Gefühlsheuchelei, gut zu verstehen und ein Stück weit für Gesunde nachvollziehbar. Mich hat dieses Buch sehr ergriffen, da diese Erbkrankheit in unserer Familie vorkommt und mir dieses Schicksal erspart geblieben ist.

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  • Rezension zu "Wahnsinn im Kopf" von Lori Schiller

    Wahnsinn im Kopf

    bibliomane

    14. April 2008 um 18:10

    Eine harte Lebensgeschichte und man kann das Mädel nur liebhaben...

  • Rezension zu "Wahnsinn im Kopf" von Lori Schiller

    Wahnsinn im Kopf

    Banshee

    07. April 2008 um 16:15

    Interessantes Thema, welches leider manchmal etwas zu missglückt und streckenweise viel zu lang ausgeführt wurde. Es ging zu wenig um die Krankheit an sich.

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