Lori Wilde

 3.9 Sterne bei 60 Bewertungen
Autorin von Traumhaft verliebt, Weihnachtsmänner küssen besser und weiteren Büchern.
Lori Wilde

Lebenslauf von Lori Wilde

Lori Wilde ist eine Bestsellerautorin aus den vereinigten Staaten. In den USA hat sie für ihre Bücher schon etliche Auszeichnungen bekommen. Sie lebt mit ihrem Mann und vielen Haustieren in Weatherford, Texas.

Alle Bücher von Lori Wilde

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Traumhaft verliebt

Traumhaft verliebt

 (40)
Erschienen am 12.11.2011
Weihnachtsmänner küssen besser

Weihnachtsmänner küssen besser

 (7)
Erschienen am 01.10.2008
Zu heiss in Alaska

Zu heiss in Alaska

 (2)
Erschienen am 01.01.2003
Verführung unterm Mistelzweig

Verführung unterm Mistelzweig

 (1)
Erschienen am 13.11.2017
Tiffany Lieben & Lachen Band 0012

Tiffany Lieben & Lachen Band 0012

 (1)
Erschienen am 17.12.2012
Viel Trubel um Sam

Viel Trubel um Sam

 (0)
Erschienen am 07.12.2012
Gefährlich erotisch (Digital Edition)

Gefährlich erotisch (Digital Edition)

 (0)
Erschienen am 10.05.2017
Magische Momente der Lust

Magische Momente der Lust

 (0)
Erschienen am 23.11.2012

Neue Rezensionen zu Lori Wilde

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Rezension zu "Sternenglanz im Herzen" von Lori Wilde

Ernste Themen, viel Körpergefühl – falscher Klappentext, aber schönes Weihnachtsidyll
MamaSandravor einem Jahr

Inhalt:

Gabi tauscht mit Katie Cheek die Wohnung und für 3 Wochen das Leben, denn beide wollen Weihnachten einfach anders verbringen: Katie fernab der weihnachtsverrückten Heimat wegen der Erinnerungen an ihren verstorbenen Mann. Gabi will geradewegs in einen Weihnachtstrubel, so wie sie es sich früher mit ihrem Bruder gewünscht hat, wie in einer Schneekugel. In Twilight angekommen, lernt Gabi gleich Katies Bruder Joe Cheek kennen. Es entsteht sofort eine knisternde Spannung zwischen den beiden.

 

Schreibstil:

In 26 Kapiteln wird ein Blick auf beide Protagonisten  - Joe und Gabi – gewährt. Man lernt so beide gut kennen, Gabi noch ein bisschen genauer, da sie auch die Hauptprotagonistin ist. Sehr häufig wird die Anspielung auf den Film „Liebe braucht keine Ferien“ verwendet, die irgendwann etwas nervte – aber vielleicht schaue ich mir den Film einmal an :- ) Die Landschaft, das ganze Dorf Twilight ist wunderbar beschrieben. Man kann sich diese „Schneekugel-Atmosphäre“ sehr gut vorstellen und würde auch glatt dort Urlaub machen wollen.

 

Meine Einschätzung:

Erst einmal habe ich bis zuletzt danach gesucht, woher sich Joe und Gabi kennen. Keinem scheint aufgefallen zu sein, dass der Klappentext falsch ist: „(…)Das schönste Geschenk bekommt in diesem Jahr aber Joe, denn seine Jugendfreundin Gabi, von der er immer noch träumt, ist wieder in der Stadt.(…)“ >>> Die beiden kennen sich überhaupt nicht aus früherer Zeit! Also nicht irritieren lassen! Gabi kommt als völlig Fremde nach Twilight und sie lernen sich erst dort kennen!

Die Beziehung der beiden basiert vom 1. Blick an erst einmal nur auf rein körperlicher Anziehungskraft. Sofort fühlen sich beide derart voneinander angezogen, dass sie am liebsten sofort, ohne sich einander vorzustellen, übereinander herfallen wollen. Das war etwas übertrieben und kam sehr oberflächlich und sexistisch bei mir an. Allein 3-4 Kapitel handeln allein vom ersten Sex der beiden und man kann überhaupt keine tiefergehenden Gefühle erkennen. Das war wenig romantisch, nahm aber im weiteren Verlauf zumindest herzlichere Züge an.

Wie ich von „Schneegestöber im Herzen“ gewohnt war, spielten auch hier ernste Themen und Krankheiten eine Rolle. In diesem Buch war ADHS ein wichtiges Thema. Aber auch, dass Eltern ein zweites Kind bekommen, um das Leben des erkrankten ersten Kindes zu retten. Dass diese Rolle des Zweitgeborenen „Ersatzteillagers“ entsprechenden Einfluss auf dessen Charakter und Selbstwertgefühl hat, wurde im Buch sehr gut behandelt. Vor allem da Gabi ihren Bruder nicht retten konnte und ihr bisheriges Leben sehr darunter zu leiden hatte, ebenso auch ihre Eltern und man durch Ehrlichkeit und Offenheit viel Kummer hätte zeitiger ersparen können.

Die ernstzunehmenden Themen haben mich sehr gefesselt und Gabi gewann mein Mitgefühl. Die Kleinstadt Twilight hatte ich bereits beim Vorgänger-Roman ins Herz geschlossen. Es wird wirklich zauberhaft beschrieben, auch wenn die Autorin doch etwas übertreibt mit den Traditionen dort. Zumindest kam aber Weihnachtsstimmung auf.

 Die sehr vielen Anspielungen auf den Film haben mich gestört, aber noch mehr die rein körperliche Anziehung, die von der ersten Seite an zu stark betont wurde. Man konnte sich gar nicht wirklich mit den beiden Protagonisten verlieben, da vorerst wenig tiefe Gefühle eine Rolle spielten. Insgesamt ein schöner Weihnachtsroman! Großes Minus: der schlechte Klappentext!!! Wer gibt so etwas frei?

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Rezension zu "Schneegestöber im Herzen" von Lori Wilde

2 gebrochene Seelen, die zueinander finden – und das noch an Weihnachten
MamaSandravor 2 Jahren

Zum Inhalt:

Meredith lebt derzeit mit ihrem 5-jährigen Sohn in Twilight, einem kleinen Ort im Norden von Texas. Sie nennt sich dort allerdings Jane Brown und ist von Beginn an ein sehr vorsichtiger Mensch. Schnell erfährt man auch warum: Meredith ist auf der Flucht vor ihrem Ex-Mann, ein gewalttätiger Mensch, der sie immer wieder aufspürt und nicht in Ruhe lässt.

In Twilight lebt sie bei Ashley und ihrer ebenfalls 5-jährigen Tochter. Von einem Tag auf den anderen, kurz vor Weihnachten, verschwindet Ashley, reist mit einem neuen Bekannten einfach ins Ausland aus einer verliebten Laune heraus. Meredith kümmert sich nun um beide Kinder, versucht täglich Ashley zu erreichen, erfährt erstmals von deren Bruder und muss zudem noch bedeckt bleiben und sich im Ort nicht zu auffällig verhalten.

 Hutch ist bei der Delta Force bzw. war es. Bei einem Angriff ist sein ganzes Team umgekommen, er war einziger Überlebender, leidet nun unter einer PTBS (Post-Traumatische-Belastungs-Störung) und kann nicht mehr sprechen. Letzteres ist aber laut Ärzten nur psychischer Natur. Hutch wird entlassen und nach Hause geschickt.

Und zu Hause ist derzeit nur Meredith da, die ihn erstmal mit Pfefferspray begrüßt, weil sie dachte, dass ihr Ex-Mann sie wieder aufgespürt hat.

Nun wollen bzw. müssen sich Meredith und Hutch arrangieren, die Kinder gemeinsam betreuen solange Ashley weg ist. Dafür werden von Meredith Regeln aufgestellt, auch zum Selbstschutz. Denn sofort ist eine Anziehung zu spüren, die Meredith Sorge bereitet. Außerdem fühlt sie sich einfach zu wohl in Twilight, aber kann eigentlich nicht mehr länger bleiben.

Doch die Weihnachtstage stehen vor der Tür. Das Fest wollen sie für die Kinder schön gestalten, sich zusammen reißen und ihre Ängste besiegen. Ob ihnen das gelingt, wird sich zeigen. Auch, ob die Angst von Meredith vor ihrem Ex-Mann begründet ist und was eigentlich mit Ashley ist. Und natürlich ob die Regeln etwas nützen, um Meredith und Hutch auf Abstand zueinander zu halten.

 

 Zum Schreibstil:

Das Buch ist in 22 Kapitel unterteilt, erzählt wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Meredith und Hutch. Beiden wird mehr oder weniger aus der Seele gesprochen, sodass man einen guten und tiefen Einblick in ihre Gefühlswelten bekommt. Die innere Zerrissenheit von Meredith wird auch in den Vordergrund gerückt, da sie in der Geschichte einen gewichtigeren Stellenwert hat.

Die Art und Weise wie man Stück für Stück auf ihre Erfahrungen mit Sloane – dem Ex-Mann – hingeführt wird, ist der Autorin gut gelungen. Eine gewissen Spannung wird aufgebaut, da man natürlich Näheres erfahren möchte wer dieser Mann eigentlich ist und was genau ihr widerfahren ist. Zu Beginn des letzten Drittels werden der Leser und Meredith in Sicherheit gewogen, was man natürlich gleich als Finte ahnt. So wird auch bis zum Ende des Buches der Leser etwas gefesselt und überrascht.

 

Meine Einschätzung:

Gekauft habe ich das Buch mit einigen Weihnachtsromanen, die mich kurzweilig und unterhaltsam auf die Feiertage einstimmen sollten. Ich habe dieses Buch zwar leider erst nach Silvester begonnen, aber Weihnachtsstimmung wäre mir auch im Dezember nicht aufgekommen. Es handelt sich bei diesem Buch um eine Mischung aus Liebesroman und Krimi. Wirklich kurzweilig war es nicht, man musste schon dran bleiben, um das Geschehen gut verfolgen zu können.

Es wurden ernste Themen angeschnitten: Borderline, PTBS, Trauma der Kriegsveteranen, Soziopathen, kriminelle Hüter des Gesetzes, Gewalt in der Ehe… Teilweise keine leichte Kost. Nichts davon wurde heruntergespielt oder als gewöhnlich abgetan, sondern mit einer gewissen Ernsthaftigkeit in die Geschichte eingefügt. Nicht zu viel Ärzte-Deutsch, nicht zu wenig Informationen für Außenstehende. Man konnte mit allen Themen etwas anfangen, fühlte sich nicht damit überfordert oder genervt. Das ist der Autorin gut gelungen.

Das ist für einen gemütlichen Weihnachtsroman etwas zu schwer, zumal die Geschichte nahezu in jeder Jahreszeit hätte spielen können. Lediglich die weihnachtliche Atmosphäre für die Kinder, die besonders empfindliche Jahreszeit für schwierige Lebenssituationen rechtfertigen wohl den Zeitraum der Geschehnissen und die Kategorisierung Weihnachtsroman.

 Die Geschichte an sich war nicht schlecht. Spannung wurde sehr gut aufgebaut, der Leser ab und zu nochmal überrascht. Auch wenn ich nicht der Krimi-Leser bin, schaue ich solche doch gern im TV und empfand es in dieser Geschichte eher als gutes Topic. Es blieb wirklich bis fast zur letzten Seite interessant. Ich kann auch nicht sagen, dass es mir zwischendurch zu langatmig wurde, wenn auch manche Situationen ziemlich gedehnt wurden. Das hat der Geschichte gesamt aber nicht geschadet.

 Der Schluss an sich, der Abschnitt mit Ashley, hat mir allerdings gar nicht gefallen. Auch wenn sie krank war und dadurch ihre Fehlerchen hat, so hat man sie zum Schluss der Geschichte nicht ausreichend gewürdigt. Die Protagonisten und auch die Kinder sind ziemlich locker mit allem umgegangen was in der Geschichte geschehen ist, als wäre es alles nicht so wild. Das hätte ich mir weitaus emotionaler vorgestellt, vor allem von Seite des Bruders. Aber das Happy End an sich war weihnachtlich romantisch.

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Freyheits avatar

Rezension zu "Schneegestöber im Herzen" von Lori Wilde

Winterzeit ist Weihnachtszeit
Freyheitvor 2 Jahren

Ein Liebesroman mit ernstem Hintergrund. Spannend, aufreibend und romantisch. Erst war ich ja etwas genervt. Irgendwie sind es in amerikanischen Romanen immer irgendwelche Soldaten (meist der Special Forces), die in den Himmel gehoben werden. Maskulin, muskelbepackt, dominant und jederzeit zum Töten bereit. Von den Frauen vergöttert erfüllen sie jedes Heldenbild – so auch Hutch.

Trotzdem bringt Wilde mir die Geschichte der Protagonisten einfühlsam nahe.
Ihre Vergangenheit, Erlebnisse aus der Kindheit und was zur derzeitigen Situation geführt hat. So schafft sie es nicht nur, dass Meredith sich Hutch öffnet und vertraut, sondern auch ich fühle mich immer mehr von ihm angezogen. Aus einem Soldaten wird der verständnisvolle Ersatzvater mit Charme und Humor.

Und ja, er hat den Titel „Held“ definitiv verdient. :-)

Auch Meredith wird mir immer sympathischer. Eine tapfere, kluge und liebevolle Mutter. 
Das Buch bekommt nochmal einen richtigen Schupps, als es Tote gibt. Damit habe ich nun gar nicht gerechnet. Das macht es nochmal um so einiges lesenswerter. Alle aufkommenden Fragen werden im Verlauf der Geschichte aufgeklärt, was ich sehr wichtig finde.


Fazit:


Ein schönes Buch für die Frau, die mal nicht nur von Liebe, Herzschmerz und Erotik lesen will. So darf es zur Abwechslung auch mal eine Brise „Krimi“ sein. Sehr gelungene Winterlektüre, da auch die Weihnachtsstimmung nicht zu kurz kommt.

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