Loriot Gesammelte Prosa

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Inhaltsangabe zu „Gesammelte Prosa“ von Loriot

Alle Dramen, Geschichten, Festreden, Liebesbriefe, Kochrezepte, der legendäre Opernführer und etwa zehn Gedichte
Jedes von Loriot jemals geschriebene Wort, zum ersten Mal komplett, in der richtigen Reihenfolge und mit allen notwendigen Satzzeichen versehen, gesammelt in einem handlichen, schönen Band. Eine bildschöne Ausgabe ohne Bilder.

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  • Rezension zu "Gesammelte Prosa" von Loriot

    Gesammelte Prosa

    HeikeG

    30. April 2007 um 16:01

    Loriot - unschlagbar! Das Lebenswerk des großartigen Humoristen zu seinem 83. Geburtstag. Es ist ein unerlässlicher Führer durch die Welt der Satire... unvergleichlich wie Loriot den Alltagsmenschen treffsicher aufs Korn nimmt. Nichts Geringeres als die Aufheiterung eines ganzen Volkes ist ihm gelungen. Ohne Loriot wären Harald Schmidt und Helge Schneider humortechnisch undenkbar. Wir haben es hier mit der kompletten Prosa Loriots zu tun, natürlich inklusive seiner berühmten Sketche, die seinerzeit teils mit Schauspielern (z. Bsp. Der Lottogewinner), teils in Trickfilmanimation (z. Bsp. Herren im Bad) dem Publikum vorgestellt wurden. Zur leichteren Zuordnung sind nicht nur diese Texte auf mehrere Kapitel verteilt, überschrieben z. Bsp. mit "Der Mitmensch" oder "Szenen einer Ehe". Die einzelnen Titel und auch allgegenwärtige Zitate daraus sind wiederum in zwei getrennten Registern des Anhangs aufgeführt, der natürlich auch die Quellen jeweiliger Erstveröffentlichung nennt. "Sie haben da was am Mund..." Endlich gibt's Loriot zum Nachlesen! Von der "Nudel" über "Herren im Bad" bis zur "Jodelschule". Kosakenzipfel - schon mal probiert? Laut Loriot ist das ein Mokka-Trüffel-Parfait mit einem Zitronencreme-Bällchen. Im gleichnamigen Sketch zerstreiten sich die Ehepaare Pröhl und Hoppenstedt über das delikate Teil: Im Nobel-Restaurant gibt es nur noch ein einziges, und die Pröhls versprechen, die Hälfte den Hoppenstedts übrig zu lassen. Machen sie aber nicht - ein bisschen mehr durfte es schon sein - Unverschämt! Das Dessert sorgt dafür, dass eine Freundschaft zu Grabe getragen wird: Beim Kosaken-Zipfel versteht Herr Hoppenstedt keinen Spaß. Typisch Deutsch eben, der Herr Hoppenstedt. Und man begegnet Herrn Müller-Lüdenscheid wieder und der Nasennudel, dem viel zu hart gekochten Ei, Herrn Lindemann und vielen anderen. "Gran-di-os!" Monologe und Dichtkunst wechseln einander ab in den Kapiteln über die Themen Mitmensch, Ehe, Sport, Tourismus, Berufsleben, Kultur und Fernsehen, Wissenschaft, Technik und Verkehr, Politik und Kapital sowie das Tier "als solches". Daneben sind noch ein Vorwort von Joachim Kaiser, ein Nachwort von Christoph Stölzl sowie Geschichten, Festreden, Liebesbriefe, Kochrezepte, zehn Gedichte und der allbekannte Opernführer samt "Karneval der Tiere" nachzulesen. Dieses Buch hat eigentlich nur einen Makel hat: Es fehlen, abgesehen von der Coverillustration, die Cartoons! Loriot versteht es wie kein Zweiter, auf die zwischenmenschliche Diskrepanz hinzuweisen und seinen Finger sehr humorvoll in die Wunde der Deutschen Michel-Mentalität zu legen. Egal, ob sich Loriot der Tücke des Objektes widmet, ob er die Verstiegenheiten, Verschrobenheiten und Fehler der neureichen Möchtegern-Kultivierten und Medien-Yuppies aufs Korn nimmt, oder ob er ganz einfach dem Vergnügen nachgeht, den Alltag ein klein wenig aus der Kurve rutschen zu lassen: Das Grinsen wird immer breiter, wenn man in diesem Buch blättert. Fazit: Wer Loriot kennt, der weiß was ihn hier erwartet und wer ihn nicht kennt, sollte sich diesen Band anschaffen, denn "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos"

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