Lorma Marti how we spent it

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Inhaltsangabe zu „how we spent it“ von Lorma Marti

Was kostet die Welt? Die englische Financial Times hat diese Frage wörtlich genommen. Seit Jahren präsentiert sie in ihrer monatlich erscheinenden Wochenendbeilage "how to spend it" eine reiche Palette an Bedarfs- und Luxusartikeln jeglicher Art inklusive Preisen und Werten. Lorma Marti gehen noch einen Schritt weiter. In "how we spent it" übertragen die Künstler die Welt kurzerhand in Zahlen und Barcodes. Basis ihrer Vermessung sind die Artikel-, Preis- und Wertangaben ausgewählter how to spend it-Ausgaben der Jahre 2000 bis 2008. Das Ergebnis ist ein vielversprechender und anspruchsvoller Start der neuen Reihe correspondents, die vom Institut für Gestaltung Studio1 der Universität Innsbruck herausgegeben wird – wer das Heft aufschlägt, blickt geradewegs in das Antlitz unserer heutigen kapitalistischen Gesellschaft. How much is the world? The Financial Times responds literally to this question. Since years, in their monthly supplement how to spend it, they present a wide selection of commodities of any kind from everyday products to luxury goods, including prices and values. Lorma Marti go one step further. In how we spent it, the artists transcribe this world into figures and barcodes based on products, prices and values stated in selected how to spend it issues from the years 2000 until 2008. The result is a promising and sophisticated start for the new series correspondents initiated by the Institute of Design Studio1 at the University of Innsbruck – when opening the issue one sees right into the features of today’s capitalistic society.

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  • Rezension zu "how we spent it" von Lorma Marti

    how we spent it
    Sophia!

    Sophia!

    25. March 2011 um 21:50

    Das Leben als Barcode _ Lorma Marti präsentieren uns in diesem interessanten Werk eine künstlerische Zusammenstellung potentieller Ausgaben. Dazu zählen unverzichtbare Dinge wie Nahrung und Kleidung, größere Anschaffungen wie eine angemessene Kücheneinrichtung, Schmuck oder gar einen Ferrari bis hin zu zahlreichen Aufenthalten in mehreren Luxusuhotels. Die Auflistung bezieht sich jeweils auf einer Doppelseite auf einen Monat, beginnend im Jahr 2000 bis einschließlich 2007. Für den Leser ist es spannend zu entdecken, welche Dinge hier konsumiert wurden. Oft findet man dabei Gegenstände, die in einer persönlichen Auflistung der Ausgaben ebenfalls auftauchen würden oder die man sich bei dem ein oder anderen Luxusgut vielleicht genau dort wünschen würde, wenn man über das nötige Kleingeld verfügen würde. Um nicht von der eigentlichen Botschaft abzulenken, wurde in dem Buch ganz bewusst auf eine Angabe der Seitenzahlen verzichtet. Die Schriftgröße variiert von Seite zu Seite. Der erste Teil besteht aus der Aneinanderreihung der Ausgaben, im zweiten Teil folgt ein Barcode auf den nächsten. Da es sich bei diesem Werk um eine Anlehnung an die Beilage "how to spend it" der englischen Financial Times handelt, wurden alle Ausgaben auf Englisch angegeben. Als Währung findet man sowohl Euro als auch Pfund. _ Hier wird keine Geschichte vermittelt, sondern eine Botschaft. Was kostet das Leben? Was wünschen wir uns? Wofür geben wir unser Geld aus? Die Antwort ist ein verwirrendes Durcheinander an Worten, Zahlen und Barcodes. Hier drängt sich die Frage auf, ob der konsumierende Mensch dadurch glücklich werden kann oder ob es vielmehr nicht doch einen höheren Sinn im Leben geben muss. - Fazit: Moderne Kunst in Buchform, die zum Nachdenken anregt.

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