Die Farben des Lebens

von Lorraine Fouchet 
4,3 Sterne bei24 Bewertungen
Die Farben des Lebens
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Neue Kurzmeinungen

momomaus3s avatar

Schöne Geschichte über den Wert des Lebens

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Ein sorgfältig komponierter, intelligent gestrickter Roman, der Spannung, Überraschendes, Liebevolles und Berührendes bietet - sehr schön!

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Inhaltsangabe zu "Die Farben des Lebens"

Nichts ist so viel wert wie das Leben: Ein Roman über das Altern, den Verlust eines geliebten Menschen, den Kreislauf des Lebens – voller Lebenslust und mit einem positiven Blick auf die Welt. Nach dem Tod ihrer Großmutter flieht Kim von der bretonischen Insel Groix und reist gen Süden, um in Antibes eine dickköpfige alte Dame zu betreuen. Gilonne wird schnell zu ihrer Ersatzgroßmutter. Außer Kim kümmert sich auch Gilonnes Sohn rührend um sie. Umso überraschter ist Kim, als sie herausfindet, dass Gilonnes Sohn angeblich vor Jahrzehnten verschwunden ist. Ist die alte Dame einem Hochstapler aufgesessen? Kim will Gilonne beschützen und macht sich daran, lang gehütete Familiengeheimnisse zu lüften …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455003086
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:14.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    momomaus3s avatar
    momomaus3vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte über den Wert des Lebens
    Rezension "Die Farben des Lebens" von Lorraine Fouchet

    Zunächst bedanke ich mich beim Hoffmann und Campe/ Atlantik Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.


    Titel: Die Farben des Lebens
    Autor: Lorraine Fouchet
    Verlag: Atlantik Verlag
    Seitenzahl: 320
    Preis: 20,00 € (Hardcover)
    Erscheinungsdatum: 14.03.2018
    Genre: Roman

    I N H A L T

    Nichts ist so viel wert wie das Leben: Ein Roman über das Altern, den Verlust eines geliebten Menschen, den Kreislauf des Lebens – voller Lebenslust und mit einem positiven Blick auf die Welt. Nach dem Tod ihrer Großmutter flieht Kim von der bretonischen Insel Groix und reist gen Süden, um in Antibes eine dickköpfige alte Dame zu betreuen. Gilonne wird schnell zu ihrer Ersatzgroßmutter. Außer Kim kümmert sich auch Gilonnes Sohn rührend um sie. Umso überraschter ist Kim, als sie herausfindet, dass Gilonnes Sohn angeblich vor Jahrzehnten verschwunden ist. Ist die alte Dame einem Hochstapler aufgesessen? Kim will Gilonne beschützen und macht sich daran, lang gehütete Familiengeheimnisse zu lüften …

    (Quelle: Atlantik Verlag)

    E I G E N E  M E I N U N G

    Letztes Jahr habe ich von der Autorin „Ein geschenkter Anfang“ gelesen und es hat mir so gut gefallen, dass ich mir auch das neue Buch von Lorraine Fouchet nicht entgehen lassen wollte.

    Diesmal ist das Buch aber total anders, wenn auch der Schreibstil wieder sehr schön und flüssig ist.

    Es geht um die junge und starke Persönlichkeit Kim, die ihre Großmutter verloren hat und danach auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist. Sie nimmt einen Job an bei dem sie sich um die ältere Gilonne, die an kümmert. Diese wohnt in einem Seniorenheim und wurde bisher von ihrem Sohn Comes betreut.

    Es werden Facetten des Lebens von Kim aufgezeigt, in denen sie lernt, dass man das Wichtigste im Leben erkennen und das Beste daraus machen muss. Denn in jedem Leben verbirgt sich ein Schicksal und jedes Leben ist lebenswert.

    Jedes Kapitel wird aus anderer Sichtweise und auch teilweise anderer Zeit erzählt, womit ich aber sehr gut klar kam, denn so lernt man alle besser kennen und kann sich in sie hineinversetzen. Dieses Buch enthält aber auch Kapitel aus Sicht des Kühlschranks und anderer Gebrauchsgegenstände, was für mich etwas gewöhnungsbedürftig war.

    Nach und nach verbindet sich die Handlung Aller und es ergibt sich ein Gesamtbild.

    F A Z I T

    Ich empfehle das Buch allen, die von älteren Menschen den Sinn des Lebens erfahren möchten und erkennen, dass es sich immer lohnt zu leben.






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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 5 Monaten
    Leben und altern

    Kim ist bei ihrer Großmutter auf Groix aufgewachsen, da ihre eigene Mutter bei der Geburt gestorben ist. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Auf der Insel betreibt Kim mit ihrem freund Clovis einen Zeitschriftenhandel. Dann ist die Großmutter eines Morgens nicht da und Kim erhält eine Nachricht, dass ihre Großmutter in der Schweiz ist, um ihr Leben dort zu beenden. Das muss Kim erst einmal verarbeiten. Sie verlässt die Insel und nimmt einen Job als Betreuerin von Madame Gilonne Kerjeant an der Côte d'Azur an. Aber dann erfährt Kim, dass Come nicht Gilonnes Sohn sein kann, da dieser vor Jahren gestorben ist. Wer ist also dieser angebliche Sohn von Gilonne? Kim beginnt Nachforschungen anzustellen.

    Neben diesem Erzählstrang wird noch von einem kleinen Jungen berichtet, der von seiner Mutter nicht geliebt wird, da er seinem Vater ähnlichsieht. Dann miterleben musste, wie der Vater auf die Mutter schießt.

    Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, auch wenn ich die Geschichte lange Zeit sehr verwirrend fand. Erst zum Schluss verbinden sich die Erzählstränge und es klärt sich alles.

    Madame Gilonne Kerjeant war als Schauspielerin berühmt. Inzwischen ist sie etwas dement und lebt in einer exklusiven Seniorenresidenz. Auch wenn ihr Leben nicht immer gradlinig verlaufen ist, so blieb sie doch lebensfroh und hat ihr Leben nach ihren Vorstellungen gelebt. Zu Kim hat sie Vertrauen, weil Kim wie sie selbst rote Haare hat. Come ist ein liebenswürdiger Mensch, der sich rührend um Gilonne kümmert. Alle Charaktere sind gut und vielschichtig beschrieben.

    Das Leben ist nicht immer leicht, aber es ist bunt und man sollte es jeden Augenblick auskosten. Es ist eine interessante und berührende Geschichte über das Altern, die Liebe und die Freundschaft.

    Mir hat der Roman gut gefallen.

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    pardens avatar
    pardenvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sorgfältig komponierter, intelligent gestrickter Roman, der Spannung, Überraschendes, Liebevolles und Berührendes bietet - sehr schön!
    Das Leben ist, was man daraus macht...

    DAS LEBEN IST, WAS MAN DARAUS MACHT...

    Nach dem Tod ihrer Großmutter flieht Kim von der bretonischen Insel Groix und reist gen Süden, um in Antibes eine dickköpfige alte Dame zu betreuen. Gilonne wird schnell zu ihrer Ersatzgroßmutter. Außer Kim kümmert sich auch Gilonnes Sohn rührend um sie. Umso überraschter ist Kim, als sie herausfindet, dass Gilonnes Sohn angeblich vor Jahrzehnten verschwunden ist. Ist die alte Dame einem Hochstapler aufgesessen? Kim will Gilonne beschützen und macht sich daran, lang gehütete Familiengeheimnisse zu lüften…

    Für Kim bricht die Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihre Großmutter beschlossen hat, sich in der Schweiz das Leben zu nehmen - die Großmutter, die ihre einzige Familie war, da Kims Mutter bei ihrer Geburt starb und niemand weiß, wer ihr Vater ist. Auch ihr Freund Clovis kann Kim nicht trösten, denn diese (ver-)zweifelt plötzlich an allem. Sie braucht eine Auszeit, und so beschließt sie, die bretonische Insel Groix zu verlassen und gen Süden zu reisen. Ihre Freundin verschafft ihr in Antibes eine Stelle als Betreuerin einer alten Dame - denn Kim will herausfinden, was das eigentlich ist: das Alter.

    Gilonne ist eine exzentrische alte Dame, eine ehemalige und gut betuchte Schauspielerin, die nun in einer exklusiven Residenz lebt. Ihr Sohn Côme kümmert sich am Wochenende um seine Mutter, doch für die alltäglichen Belange benötigt Gilonne eine persönliche Betreuerin. Da Kim rothaarig ist, wird sie von der ansonsten recht unnahbaren alten Dame sogleich in die 'Liga der glücklichen Rothaarigen' aufgenommen - und engagiert. Mit der Zeit gewinnt Kim das Vertrauen von Mutter und Sohn und erhält Einblicke in die Familiengeschichte. Doch dann erfährt sie, dass Gilonnes Sohn Côme angeblich schon seit Jahren tot ist. Kim setzt alles daran, hinter das Geheimnis zu kommen, denn womöglich sitzt die an beginnender Demenz leidende alte Dame hier einem Betrüger auf!


    "Habe ich Sie zu sehr angestrengt?", frage ich besorgt. "Sie haben mich beruhigt. Machen Sie sich vom Acker. Ich verschreibe Ihnen ein Leben voller Abenteuer." (S. 151)


    Kim führt während der Wochen im Süden in einem indigoblauen Notizbuch eine Liste - die Pros und Contras des Lebens. Und da kommt eine Menge zusammen. Jeder Tag lehrt sie etwas dazu, und auch die Lebensgeschichte Gilonnes trägt ihren Teil dazu bei. Dumm nur, dass sie plötzlich Grund hat, an der Treue ihres Freundes Clovis zu zweifeln - er belügt sie offensichtlich pausenlos. Aber auch Kim hat ihre Geheimnisse... Was wird gewinnen - das Pro oder das Contra?

    Neben der Geschichte um Kim und Gilonne gibt es einen weiteren Handlungsstrang um einen kleinen Jungen, dessen Vater versucht hat, die Mutter des Kindes umzubringen. Dieser Handlungsstrang wird immer wieder aufgegriffen, der Junge jedesmal ein wenig älter geworden.  Zu Beginn kann man sich darauf überhaupt keinen Reim machen, doch unversehens verwebt sich dieser Handlungsstrang gekonnt mit den anderen Erzählsträngen. Als besonderes Detail hat Lorraine Fouchet immer wieder auch die Perspektive unbelebter Gegenstände eingestreut: so kommt eine Kaffeemaschine zu Wort, ein Kühlschrank, ein Klavier. Das irritierte mich zunächst, doch empfand ich dies zunehmend als geschickt, da so ein erhellender Blick von außen auf das Geschehen geworfen wird.


    "Der Kühlschrank hat den Unterschied sofort bemerkt, den fremden Druck der Finger, das neue Naturell, das Zögern beim Öffnen, die Sanftheit beim Schließen. Eine solche Verwandlung ist nicht normal. Der Kühlschrank hat keine Augen, kann keine Gesichter sehen. Trotzdem sagt ihm sein Instinkt, dass da etwas faul ist. Ihn fröstelt, als hätte er ein Eisfach." (S. 62)


    Lorraine Fouchet hat hier einen sorgfältig komponierten, intelligent gestrickten Roman geschrieben, der Spannung, Überraschendes, Liebevolles und Berührendes in wohlaustarierter Balance bietet. Es ist eine ruhige Erzählung, die von der inneren Spannung und den Emotionen getragen wird. Kleine berührende Gesten oder Sätze setzen winzige Sahnehäubchen auf die Geschichte, ohne jemals am Kitschigen zu kratzen. Eine für mich überaus gelungene Mischung.

    Das Leben ist nicht schwarz oder weiß - es bietet viele Farben, auch wenn es manchmal sehr düster zu sein scheint. "Das Leben ist, was man daraus macht." (S. 247) scheint mir demnach abschließend eine gute Erkenntnis zu sein. Für den Roman jedenfalls gibt es von mir eine uneingeschränkte Empfehlung!


    © Parden

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    19angelika63s avatar
    19angelika63vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Was für ein wundervolles Buch ♥
    Ist das Leben die Mühe wert?

    Klappentext
    Als ihre Großmutter stirbt, bricht für Kim alles zusammen. Sie ist bei ihr aufgewachsen, die Großmutter war immer für sie da. Also flieht Kim von der bretonischen Insel Groix und ihrer großen Liebe Clovis. Sie braucht Zeit zum Nachdenken und reist gen Süden, um in Antibes an der Côte d'Azur eine dickköpfige alte Dame zu betreuen. Gilonne wird schnell zu ihrer Ersatzgroßmutter, mit der sie Madison tanzt, am Meer Pommes frites isst und das Leben genießt. Außer Kim kümmert sich auch Gilonnes Sohn rührend um sie. Umso überraschter ist Kim, als sie herausfindet, dass er angeblich längst verstorben ist. Ist die alte Damen einem Hochstapler aufgesessen? Kim will Gilonne beschützen und macht sich daran, lang gehütete Familiengeheimnisse zu lüften ...



    "Heute ist mein Kopf weiß wie ein Klatschmohnfeld im Winter. Aber ich bleibe eine Rothaarige, solange ich lebe. Wir sind eine Elite, Kim. Unsere Haarfarbe rührt von einer Mutation auf dem Chromosom sechzehn her. Ramses II. war rothaarig, genau wie König David und Judas. Wir sind anfälliger für Allergien und Sonnenbrände, reagieren empfindlicher auf Narkosemittel, sind streitsüchtiger und leidenschaftlicher. Wir ernten mehr Spott in der Schule, müssen früh lernen, uns zu verteidigen, lieben heftiger, leben intensiver." (Seite 33)

    Kim lebt schon ihr ganzes Leben auf Groix. Sie wuchs nach dem Tod der Mutter, diese kam bei Kims Geburt ums Leben, bei der Großmutter auf. Ihren Vater kennt Kim nicht, denn dieser hat die Familie vor ihrer Geburt verlassen. Auf Groix betreibt sie mit ihrem Freund Clovis den Zeitschriftenladen ihrer Großmutter. Eines Morgens ist die Großmutter verschwunden. In einem Brief teilt sie Kim mit, dass sie in Schweiz reist, um ihrem Leben ein Ende zu setzen.

    Kim ist am Boden zerstört. Sie kann nicht verstehen, warum ihre Großmutter dies gemacht hat. Um zu verstehen, verlässt sie ihre Heimat um auf dem Festland Antworten zu finden. Sie findet eine Anstellung als Gesellschafterin der alten Madame Gilonne-Kerjeant an der Côte d'Azur. Die alte Dame war früher eine berühmte Schauspielerin und so führt sie sich auch auf. Dich die beiden Frauen haben eine Gemeinsamkeit ... rote Haare. Und das ist der Schlüssel mit dem Kim das Vertrauen der alten Dame gewinnt.

    Parallel wird die Geschichte eines Kindes, einem Jungen erzählt, dessen Vater versucht die Mutter umzubringen. In verschiedenen Zeitabständen wird die Entwicklung und das Leben des jungen Manns geschildert, bis zu dem Zeitpunkt, an dem er ins Leben von Gilonne und Kim tritt.

    In der Realität hat Gilonne einen Sohn gebraucht und ich eine Mutter. Wie die Heldin im Film hat sie Farbe in mein Leben gebracht. Ich bin durch sie wiedergeboren, ein neuer Mensch. Sie ist durch mich aufgelebt." (Seite 194)

    Fouchet hat es wieder einmal geschafft ein ganz besonderes Buch zu schreiben. Mit "Die Farben des Lebens" gibt sie eigentlich schon das Grundthema vor ... das Leben ... und zwar in all seinen Facetten. Das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß ... nein es ist bunt.

    Für Kim ist das Leben nach dem Tod der Großmutter zunächst schwarz. Sie kann nicht verstehen warum die Großmutter sich das Leben genommen hat. Also fängt sie an, eine Liste mit Pro und Kontras zu führen, um zu sehen, warum sich zu leben lohnt oder auch nicht.

    Dann lernt sie die lebensfrohe und etwas durchgeknallte Gilonne kennen. Eine Frau, die sich im Leben fast alles genommen hat was sie will. Auch wenn ihr Leben nicht immer gerade und schön verlaufen ist.

    Und dann ist da noch der Junge, dessen Leben nun wirklich nicht gut verläuft. Dessen Mutter vom Vater angeschossen wird. Die Mutter ringt um ihr Leben, der Vater kommt ins Gefängnis, und der Junge wächst erst einmal bei den Großeltern auf. Doch eines Tages holt die Mutter ihn wieder zu sich und lässt den Jungen jeden Tag seines Lebens spüren, dass sie ihn hasst, weil er seinem Vater so ähnlich sieht.

    Drei verschiedene Figuren, drei Schicksale/ Leben. Sie alle sind im Buch miteinander verwoben zu einer Geschichte, zu einer Geschichte über das Leben und was es lebenswert macht.

    "Das Leben ist ein Édith-Piaf-Schmettern und Bergamottes-Lutschen. Ein Nizza-Salat- und Apfel-Andouille-Galette-Schlemmen. Ein In-Mitgefühl-und-Liebe-Baden. Jeder Schluck, jeder Bissen, jede Umarmung, jeder Ton, jedes Kinderlachen, jedes Schnurren, jedes Kläffen ist die Mühe wert. (Seite 243)

    Mich hat die Geschichte um Gilonne und Kim berührt. Ich mochte die beiden sehr. Gilonne, weil sie so unbefangen und lebenshungrig war, und Kim, weil sie vorsichtig und zaghaft ja beinah ängstlich war.

    Dieses Buch ist eine Hommage an das Leben, egal wie schlimm es manchmal auch verläuft, es gibt immer wieder diese besonderen Momente, die Leben sich lohnen. Kim hatte ihre ganz eigenen Pro und Kontra Liste, die ich am Ende des Buches noch einmal komplett lesen kann. Und auch Fouchet hat eine Pro und Kontra Liste hinzugefügt.

    Vielleicht sollte man ab und an für sich selbst eine Pro und Kontra Liste erstellen, um sich in schwarzen Momenten an die bunten Farben des Lebens zu erinnern, zu sehen und zu spüren ... ja, das Leben ist die Mühe wert!

    "Altwerden ist ein Privileg, das man akzeptieren oder auch ablehnen kann. Man entscheidet sich jede Sekunde, da zu sein, im Hier und Jetzt, die Welt zu umarmen." (Seite 297)


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    katze267s avatar
    katze267vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: beindruckend einfühlsame Beschäftigung mit Alter und Tod, Liebe und Vertrauen.
    Einfühlsame, emotional berührende Geschichte nicht nur über das Älterwerden

    Kim muss den plötzlichen Tod ihrer geliebten Großmutter, die sie aufgezogen hat, da ihre Mutter bei der Geburt starb, verarbeiten. Um Abstand zu gewinnen und Zeit zum Nachdenken zu haben, verlässt ihre Heimatinsel Groix und ihren Lebensgefährten Clovis und nimmt bei der dickköpfigen, aber irgendwie charmanten alten Dame Gilonne einen Job als Betreuerin an.Dort gerät sie auch in Kontakt zu deren Sohn Come, der sich liebevoll um Gilonne kümmert.Doch dann erfährt Kim, dass Come angeblich schon vor Jahren starb und beginnt nachzuforschen. Parallel wird die tragische Geschichte eines kleinen jungen erzählt, der erleben muss, dass sein Vater auf seine Mutter schoss und sändig entwurzelt wurde. Erst am Ende fügen sich beide Erzählstränge zusammen.

    Mich hat dieser Roman sehr berührt. Alle Charaktere sind liebevoll geschildert, wirken sympathisch Auch wenn man nach und nach das eine oder andere weniger Liebenswerte besonders über Gilonne erfährt.,kann man sich ihrem Charme kaum entziehen. Die Beschwerlichkeiten und Veränderungen, die das Alter mit sich bringt werden authentisch und einfühlsam beschrieben und durch das Rätsel um Comes Tod kommt auch Spannung auf. Besonders originell fand ich,dass auch „leblose“ Gegenstände, wie ein Kühlschrank und ein Spiegel zu Wort kamen und Eindrücke schilderten.

    Ein wundervoller Roman, emotional berührend und die Farben des Lebens in viele Facetten schildernd, Alter, Liebe zu Partner, Mutter und Kindern, Freundschaft, Vertrauen, all diese Farben werden einbezogen.

    Für mich ein wundervoller Roman mit uneingeschränkter Leseempfehlung

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    Orishas avatar
    Orishavor 6 Monaten
    Ode an die Freundschaft

    Kim wächst bei ihrer Großmutter auf. Als die sich eines Tages das Leben nimmt, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie kann diesen Schritt nicht nachvollziehen und will erkunden, was das Alter ausmacht. Bei ihrer Suche trifft sie auf Gilonnne, die in Antibes im Altersheim lebt und nur noch ihren Sohn Côme hat. Schnell schließt sie die alte Dame ins Herz, die ihren ganz eigenen Willen hat. Als sie nach und nach in die Familiengeheimnisse eintaucht, macht sie eine Entdeckung, die das Erzählte schnell in Frage stellt. 


    Loirraine Fouchets Roman ist eine Ode an das Leben, an das Alter und an Familien in jeglicher Konstellation und zugleich eine Hommage an die Rothaarigen dieser Welt. Kims Suche nach dem Sinn des Lebens, den Gründen fürs Altwerden ist charmant dargestellt ohne kitschig zu sein. Fouchets Charaktere haben Ecken und Kanten, in Abgründe geschaut, wurden verstoßen und rappelten sich ganz von allein wieder auf und fanden Halt an unerwartete Stelle. So ist der Roman auch ein Loblied auf die Freundschaft, an jene Menschen, die nicht zur klassischen Familienkonstellation gehören und diejenigen, die in Freunden manchmal eher eine Familie finden, als in ihren eigenen. Kurzum Fouchets Roman macht Freude, ist kurzweilig, überraschend und macht einfach Spaß. 

    Fazit: Ein kurzweiliger Spaß um ernste Themen, die Fouchet gekonnt leicht verpackt. Lesenswert.

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    Naburavor 6 Monaten
    Pros und Kontras der Sache namens Leben

    Kim lebt auf der bretonischen Insel Groix und betreibt gemeinsam mit ihrem Freund Clovis einen Zeitungsladen. Außer ihm hat sie nur noch ihre Großmutter. Dass diese in die Schweiz fährt, um dort zu sterben, wirft Kim völlig aus der Bahn. Sie beginnt, in einem Notizbuch Pros und Kontras des Lebens zu sammeln und braucht dringend einen vorübergehenden Tapetenwechsel. Über eine Freundin erfährt sie, das eine Dame in einem exklusiven Seniorenheim in Antibes Unterstützung braucht. Gilonne ist in letzter Zeit immer verwirrter, akzeptiert Kim aber gleich als Mitglied in der Liga der glücklichen Rothaarigen. Die Demenz hat Gilonne verändert, und was andere über sie, ihr Verhalten und ihre Geschichte erzählen wirft für Kim so manches Rätsel auf.

    Ich habe mich sehr gefreut, nach „Ein geschenkter Anfang“ mit diesem Buch der Insel Groix erneut einen Besuch abzustatten. Die beiden Bücher sind nur ganz lose miteinander verknüpft, sodass man kein Vorwissen benötigt. Gleich auf den ersten Seiten erhält Kim den letzten Anruf ihrer Großmutter, die in der Schweiz nach eigener Aussage mit Stil das Handtuch wirft. Ich konnte gut verstehen, wie sehr das Kim aufwühlt – sie war ihre einzige Familie und ihre Entscheidung kommt für sie überraschend.

    Schade fand ich, dass nicht weiter auf die Entscheidung der Großmutter eingegangen wird und ihre Motive völlig im Dunklen bleiben. Es wird nur erwähnt, dass sie mit Kim schon einmal über das Thema Sterbehilfe gestritten hat. Stattdessen konzentriert sich die Geschichte auf Kim, die einen Tapetenwechsel als einzigen Ausweg sieht, um sich auf das zu besinnen, was das Leben für sie bereit hält. In Antibes angekommen konzentriert sie sich auf ihre neue Rolle als Gesellschafterin von Gilonne und darauf, ihr Vertrauen zu gewinnen.

    Parallel zum Handlungsstrang in der Gegenwart springt das Buch immer wieder in die Vergangenheit und berichtet über das Schicksal eines kleinen Jungen, bei dem eine schreckliche Tat sein Leben für immer verändert. Diese Einblicke konnten mich berühren und als Leser ahnt man bald, was das mit der Gegenwart zu tun hat. In dieser wird Kim allmählich mit den Abläufen im Seniorenheim vertraut und lernt auch einige andere mehr oder weniger liebenswerte Bewohner kennen.

    Bald kommt Kim einem Geheimnis auf die Spur, weshalb sie alte Bekannte von Gilonne kontaktiert, um mehr herauszufinden. Diese zeichnen ein völlig anderes Bild der alten Dame, die mich ins Nachdenken darüber brachte, wie sehr Demenz einen Menschen verändern kann und ob dies mit Vergebung einhergehen kann. Kims Liste mit den Pros und Kontras des Lebens füllt sich bei diesen ganz unterschiedlichen Begegnungen zunehmend. Die Erfahrungen, die sie in ihrer Zeit in Antibes macht, sind berührend, traurig und schön zugleich – genau wie das Ende, welches die Geschichte gelungen abrundet.

    In „Die Farben des Lebens“ reist Kim nach dem Tod ihrer Großmutter von Groix nach Antibes, um dort vorübergehend in einem Seniorenheim zu arbeiten und über das Leben und Sterben nachzudenken. Das Buch bringt ins Nachdenken über das Altern und den Tod, behält dabei aber stets eine gewisse Leichtigkeit. Ein Geheimnis sorgt zusätzlich für ein wenig Spannung und Überraschungen. Sehr gern empfehle ich diesen bittersüßen französischen Roman weiter.

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    schlumelines avatar
    schlumelinevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: „Die Farben des Lebens“ machen Lust auf das Leben, denn es ist lebenswert, auch wenn es uns manchmal an unsere Grenzen führt.
    Die Farben des Lebens

    Kim hat nach dem Tod der geliebten Großmutter keine Verwandten mehr. Nur ihr Verlobter Clovis ist stets an ihrer Seite. Dennoch wird Kim mit dem unerwarteten Tod der Katze (Spitzname der Großmutter) nicht fertig. In gewisser Weise stellt sich ihr die Frage nach dem Sinn des Lebens und das speziell bezogen auf das Älterwerden und das Alter an sich. So entschließt sich Kim dem Leben auf der kleinen bretonischen Insel Groix für einige Zeit zu entfliehen. An der Cote D’Azur wird sie Gilonne betreuen, eine ältere, vermögende Dame. Gilonne leidet an beginnender Demenz. Kim schafft es sehr schnell das Herz von Gilonne zu erobern, obwohl diese nicht gerade einfach ist. Aber Kim passt perfekt in ihre Liga der lustigen Rothaarigen. An der Cote D’ Azur verlebt Kim trotz der zu erledigenden Arbeit eine schöne Zeit und darf dabei noch das Rätsel um Gilonnes Sohn Come lösen, der nicht der zu sein scheint, für den er sich ausgibt.

    „Die Farben des Lebens“ ist eine wundervolle Geschichte über das Leben, die Liebe und alles was sonst noch zum Leben dazugehört. Leben ist vielfältig. Es wird von Menschen unterschiedlich wahrgenommen und damit auch unterschiedlich gelebt. Hier ist es wichtig den anderen Menschen zu verstehen und ihn sein Leben leben zu lassen, wie er es mag.  Die Autorin Lorraine Fouchet versteht es uns dies näherzubringen. Ihre Geschichte wird uns in großen Teilen aus der Sicht von Kim präsentiert, aber auch Gegenstände kommen zu Wort, denn auch sie sind Teil eines Menschenlebens. Die Schilderungen aus der Sicht einer Sache sind teilweise höchst originell, aber auf ihre skurrile Art auch absolut treffend. „Die Farben des Lebens“ machen Lust auf das Leben, denn es ist lebenswert, auch wenn es uns manchmal an unsere Grenzen führt.

    Danke für diesen farbenfrohen und lebensbejahenden Roman. Die Farben des Lebens warten…

    Copyright © 2018 by Iris Gasper

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    Edelstellas avatar
    Edelstellavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Für Lorraine Fouchet gibt es kein Schwarz oder Weiß, kein Gut oder Böse, für sie gibt es tausend Facetten! Wunderbar!
    Verlorene "Rote" halten zusammen!

    Wenn mir im letzten Jahr jemand gesagt hätte „Ein geschenkter Anfang“, bekommt einen würdigen Nachfolger, hätte ich es wohl für vermessen gehalten. Aber Lorraine Fouchet hat es geschafft! Sie hat wieder ein wunderbares Buch geschrieben, dass einen etwas verlorenen Leser zurücklässt, nach der letzten gelesenen Seite!


    Kim lebt auf der Insel Groix im Atlantik mit ihrer Großmutter, die sie respektvoll „die Katze“ nennt und hat immer Halt und Liebe bei ihr gefunden. Bis sie stirbt. Kim verlässt ihre Liebe Clovis und die bretonische Insel, um sich zu sortieren. Sie geht nach Antibes an der Cote d'Azur in die Wohnung einer Freundin und tritt eine Betreungsstelle bei der alten exzentrischen Gilonne an. Die Stellung hält sie in Atem und verlangt ihr Einiges ab. Da gibt es den Sohn Come, der geheimnisvoll scheint. Zuhause bei Clovis ist auch nicht mehr alles so wie es sein soll! Kim selbst hat auch noch Dinge nicht gesagt.......Es geht um das Verlorengehen und eine Stelle in dieser Welt zu finden.....


    Ein wunderbares Buch! Ein trauriges und anrührendes Buch! Ein bewegender und wachrüttelnder Roman! ….Da liegt man mit den Aussagen immer richtig und ich könnte noch mal so viel aufzählen. Hier ist wieder gelungen, Geschichten miteinander zu verknüpfen, Handlungsstränge zu verweben, ohne kitschig zu wirken oder konstruiert. So könnte es sein, denke ich als Leserin. Oder so wäre es gut. Dieses Buch ist spannend bis zum Schluss, es spricht aktuelle Themen an, es geht behutsam mit seinen Protagonisten um. Die Perspektivwechsel sind sehr interessant und unterstreichen nochmal das Gesagte und Angedeutete. Vor allem wenn alte Gegenstände erzählen. Da hat die Autorin einen ganz neuen Blickwinkel eingebracht.


    „Der Kühlschrank hat den Unterschied sofort gemerkt, den fremden Druck der Finger, das neue Naturell, das Zögern beim Öffnen, die Sanftheit beim Schließen. Eine solche Verwandlung ist nicht normal. Der Kühlschrank hat keine Augen, kann keine Gesichter sehen. Trotzdem sagt ihm sein Instinkt, dass da etwas faul ist. Ihn fröstelt, als hätte er ein Eisfach.“


    Bei Lorraine Fouchet sind die Menschen nicht einfach nur gut oder schlecht, es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß. Es gibt alle Facetten der Charaktere und vielfältige Gründe, warum sie so wurden. Es gibt die unendliche Liebe zur Insel Groix und seinen besonderen Bewohnern und die Autorin berührt durch Klarheit und Offenheit. Heikle Themen werden angesprochen und sie zeigt auch schon mal unkonventionelle Wege auf, mit ihnen umzugehen.

    Ein beeindruckendes Buch! Ich kann es nur unbedingt weiterempfehlen und vergebe 5 Lesesterne und bedanke mich bei der Autorin für einen ganz großen Lesegenuss!



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    biggtatvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch dass zum Nachdenken anregen soll! Eine spannende Reise wie das Leben selbst.
    Das Leben ist ein Erdnussknabbern...

    Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter flieht Kim von der Bretagne in Frankreichs Süden, um die dickköpfige alte Dame Gilonne zu betreuen. Kim schließt sie gleich ins Herz und auch ihr Sohn kümmert sich rührend um sie. Alles ist gut, bis Kim herausfindet, dass Gilonnes Sohn angeblich vor Jahren verschwunden ist. Ist die liebenswerte alte Dame einem Hochstapler aufgesessen?

    "Die Farben des Lebens". Da begrüßt mich schon ein farbenfrohes, zum Titel passendes Cover, mit lebensfroh verschnörkelter Schrift. Bücher mit solchen hervorstechenden Cover sprechen mich gleich an. Und auch der Inhalt hat mir sehr gut gefallen. Liebevolle Charaktere, viele Emotionen verpackt mit etwas Humor. Genau die richtige Mischung für ein wunderbares Buch über das Altern. Ein Thema, dass uns alle mal betrifft. Ist das Leben im Alter noch lebenswert? Da muss man wohl das "indigoblaue Notitzbuch" fragen. Oder das Leben lieben. So wie die liebenswerte Gilonne. Denn: "Das Leben ist ein Erdnussknabbern!"

    Ein wunderbares Buch dass zum Nachdenken anregen soll!
    Eine spannende Reise wie das Leben selbst.
    Klare Leseempfehlung!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AtlantikVerlags avatar

    Nach dem Erfolg von Ein geschenkter Anfang gibt es nun endlich den neuen Roman von Lorraine Fouchet!

    Wir wollen mit Euch gemeinsam Die Farben des Lebens lesen und diskutieren. Ein Buch, das nicht besser zu den (hoffentlich bald) nahenden warmen Jahreszeiten passen könnte: Voller Wärme und mit einem positiven Blick auf die Welt schreibt Lorraine Fouchet über den Kreislauf des Lebens. Gute Laune und ein breites Lächeln im Gesicht sind hier vorprogrammiert!

    »Eine Hymne an das Leben und die Liebe, dieser Roman verströmt Optimismus und Lebenslust.« 
    Ouest France

    Zum Buch

    Nach dem Tod ihrer Großmutter flieht Kim von der bretonischen Insel Groix und reist gen Süden, um in Antibes eine dickköpfige alte Dame zu betreuen. Gilonne wird schnell zu ihrer Ersatzgromutter. Außer Kim kümmert sich auch Gilonnes Sohn rührend um sie. Umso überraschter ist Kim, als sie herausfindet, dass Gilonnes Sohn angeblich vor Jahrzehnten verschwunden ist. Ist die alte Dame einem Hochstapler aufgesessen? Kim will Gilonne beschützen und macht sich daran, lang gehütete Familiengeheimnisse zu lüften ...


    Zur Autorin

    Lorraine Fouchet, geboren 1956, arbeitete als Notärztin, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie ist Autorin zahlreicher Romane. Sie lebt in der Nähe von Paris und auf der Île de Groix in der Bretagne. Bei Atlantik erschein von ihr Ein geschenkter Anfang (2016).




    In dieser Leserunde stellen wir Euch 20 Exemplare zur Verfügung. Ihr könnt Euch bewerben, in dem Ihr uns folgende Frage beantwortet:

    Wer oder was macht Dir im Handumdrehen gute Laune wenn es Dir schlecht geht?

    Wir drücken Euch die Daumen!
    Zur Leserunde

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