Lothar-Günther Buchheim Das Boot

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Inhaltsangabe zu „Das Boot“ von Lothar-Günther Buchheim

Lothar-Günther Buchheims Roman 'Das Boot' und der gleichnamige Film verdanken ihren Welterfolg dem Wagnis des Autors, sich bis in die kleinsten Einzelheiten an das Grauen des Krieges zu erinnern. Er erzählt die Geschichte eines Unterseebootes und seiner Besatzung im Zweiten Weltkrieg: Das Leben im Schattenreich des U-Boot-Krieges, die Operationen im Atlantik im Winter 1941 bei zunehmender Luftüberlegenheit der Alliierten, die wochenlange Untätigkeit, Angriff und Gegenanriff, Jagd und Flucht, der Versuch, durch die schwerbewachte Straße von Gibraltar ins Mittelmeer einzudringen. (Quelle:'Flexibler Einband')

Mein Lieblingsbuch, mein Lieblingsfilm, meine Lieblingsfilmmusik ... Das Boot packte mich von der ersten Sekunde an!

— AnneEstermann
AnneEstermann

Ich bin mal durch das Original-"Boot" in den Bavaria-Studios in München durchgelaufen.

— Holden
Holden

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Vom Ende an

Wow. Dieses Buch ist ungewöhnlich aber wirklich ein unglaublich gutes Buch. So wenig Worte vermögen eine solche Atmosphäre zu schaffen.Mega!

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    Das Boot
    huckelberry

    huckelberry

    10. April 2014 um 09:12

    Es ist zwar sehr schwer gewesen, sich durch das Buch zu kämpfen. Vorallem durch die Gammel-Kapitel. Aber genau das machte das Buch für mich zu einem Hammer - Ich konnte ganau nachfühlen, wie sich die Menschen in dem Boot gefühlt haben müssen. Der Autor schafft es durch seine in der Tat langweilig anmutenden Endlosbeschreibungen eine faszinierend dumpfe Stimmung im Leser auf zubauen. Eben genauso wie sie für die Bootsinsassen gewesen sein muss. Für mich war nicht die Story, sondern die Schreibart das Highlight.

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  • Rezension zu "Das Boot" von Lothar-Günther Buchheim

    Das Boot
    Draco_Tenebris

    Draco_Tenebris

    18. March 2011 um 20:56

    „Jedes Wort dieses Buches ist wahr“. der Kriegsberichterstatter Lothar-Günther Buchheim erzählt in diesem überaus detailreichen Roman von einem U-Boot, der U96 - seiner Feindfahrt und das Wichtigste eines solchen Gefährtes: seiner Mannschaft. 25 Jahre hat er gebraucht, um all die Einzelheiten aufzuschreiben und sie haargenau wieder zu geben, so, wie er es damals erlebt hat. Ihm geht es um extreme Genauigkeit, damit man verstehen kann, wie es damals in so einem U-Boot zuging. Buchheim lässt nichts aus. Beinahe jedes Wort seiner Mitmenschen, jede Bezeichnung eines jeden Rohres, eines jeden Gerätes und eine jede Bewegung einer technischen Einzelheit wird Seite für Seite aufgezählt. Aber er schreibt seine Erfahrungen nicht nur lieblos herunter – in Buchheims Sätzen spürt man deutlich die Gefühlswelt der Seemänner, die man damals, so tief unten im Meer, gehabt haben muss. Auf einem U-Boot kann man nichts planen. Ständig muss man auf der Hut sein, muss sich, dank der Kriegslage, immerzu auf den Feind konzentrieren. Verbündete gibt es wenig. Das Grauen des Krieges auf hoher See wird selbst in einem U-Boot deutlich – den Männern steht es im späteren Verlauf des Romans ins Gesicht geschrieben: die Angst und das Bangen um das eigene Leben, um das man in der erschwerenden Enge des Bootes kämpfen muss. Am Anfang ist es schwer, in den Roman hinein zu kommen: es stürzen mindestens ein Dutzend komplizierter Wörter auf einen herein, die man als Laie noch nie zuvor gehört hat – doch spätestens nach den ersten 200/300 Seiten, ist es nicht mehr so schwierig, Buchheims Erzählung zu folgen. Man gewöhnt sich an den militärisch angehauchten Schreibstil des Kriegsberichterstatters. Zum Glück jedoch gibt es hinten im Anhang einen Glossar, der einige schwierige Wörter und Abkürzungen beschreibt. So kann man während des Lesens, immer mal wieder nach schauen. Die Figuren werden oft nur an ihren Bezeichnungen gerufen: sie heißen leitender Ingenieur, zweiter Wachoffizier oder Obermaschinist – selbst der Kapitän der U96, wird nur „Herr Kaleun“ (Abkürzung für Kapitänleutnant) oder „Der Alte“ genannt. Im Film von Jürgen Prochnow dargestellt, schließt der Schauspieler hervorragend an seine Romanfigur an. Man merkt kaum einen Unterschied, bis auf ein paar kleine Details, die Buchheim in seinem Roman noch ausführlicher beschreibt. Die beklemmende Enge bekommt man von Seite zu Seite deutlich zu spüren. Man kann sich nicht bewegen, muss ständig aufpassen– der Feind ist scheinbar immer und überall da - mehrmals trifft die Mannschaft auf Flieger, Zerstörer und die Schwierigkeiten, ein U-Boot am Laufen zu halten. Oft wird diskutiert, wie man am besten seinen Kopf aus der Schlinge zieht. Selbst in ihrem U-Boot, eingeschlossen in zig Metern Tiefe, umgeben von unendlich tiefer, dicker Schwärze des eiskalten Meeres, bekommen die Männer das Grauen des Krieges mit – ganz besonders, wenn sie an die Oberfläche auftauchen. Die ersten Angriffe verlaufen gerade noch so glimpflich. Nur bei der Straße von Gibraltar wird es brandgefährlich: das Boot sinkt auf 280 Meter ab – und vorerst gibt es wohl kein Entkommen! Jetzt beginnt der Kampf ums nackte Überleben erst recht. Werden sie wieder auftauchen können? Es wird alles getan, um die schlimmsten Schäden zu beheben. Wer allerdings den Film kennt, weiß auch wie das Buch ausgeht. Buch und Film sind für mich absolut top – man fühlt mit den Menschen im Boot regelrecht mit, man hofft, dass sie es vielleicht doch noch unbeschadet überstehen. Der Krieg auf hoher wird in Lothar-Günther Buchheims Roman unmissverständlich klar gemacht. Man möchte nicht mehr aufhören zu lesen. Ein herausragendes Buch über den zweiten Weltkrieg, wie er besser nicht sein könnte!

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  • Rezension zu "Das Boot" von Lothar-Günther Buchheim

    Das Boot
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. November 2009 um 13:16

    Buch und Film sind einfach nur Kult. Sollte man gelesen bzw. gesehen haben. 5 glatte Sternchen von mir.

  • Rezension zu "Das Boot" von Lothar-Günther Buchheim

    Das Boot
    miramio

    miramio

    08. August 2009 um 23:03

    1941 Die deutsch U-Boot Flotte zieht ihre Patrollie im Atlantik. Der Ezähler (im Film Leutnant Werner) berichtet von dem leben auf einen U-Boot. Männer die mehere Monate nur unter sich sind. Die meiste Zeit verbringen die Männer mit warten auf ein feindliches Schiff. Bei jedem neuen Angriff kommt neue Spannung auf und die Frage, wird das Boot den Angriff überstehen? An vielen stellen wirkt das Buch sehr fad, weil die Monotonie unter der Besatzung eingezogen hat, aber die Stellen an denen die Besatzung auf feindliche Schifffe trifft machen das locker fett.

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  • Rezension zu "Das Boot" von Lothar-Günther Buchheim

    Das Boot
    Odiug

    Odiug

    06. March 2009 um 15:21

    Muss er und sie gelesen haben

  • Rezension zu "Das Boot" von Lothar-Günther Buchheim

    Das Boot
    Jens65

    Jens65

    06. February 2009 um 13:16

    Dieses Buch liegt dem gleichnamigen Film und der Fernsehserie von Wolfgang Petersen zugrunde. Buchheim beschreibt eine Feindfahrt eines deutschen U-Bootes im Atlantik des Jahres 1941. Die qualvolle Enge des Bootes, die wochenlange nervenaufreibende Warterei auf See und die zermürbende Bombardierung durch Zerstörer nach einem Angriff werden sehr anschaulich und spannend beschrieben; die handelnden Personen sind plastisch und glaubwürdig. Buchheim verläßt sich ganz auf die Wirkung seiner detaillierten, leisen Schilderung: Die Botschaft, daß Krieg grauenhaft und unbedingt zu vermeiden sei, kommt auch ohne die große Moral- und Botschaftskeule rüber. Auch für Fans des Films ist dieses Buch ein absolutes Muß weil viele Details im Film nicht die Beachtung finden wie von Buchheim gewünscht !

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  • Rezension zu "Das Boot, Sonderausg." von Lothar-Günther Buchheim

    Das Boot
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. December 2008 um 16:14

    Eines meiner Lieblingsbücher. Für Menschen nach der Generation 2. Weltkrieg kaum vorstellbar, was Buchheim erzählt. Sehr spannend und tiefgängig gemacht. Auf jeden Fall empfehlenswert.

  • Rezension zu "Das Boot, Sonderausg." von Lothar-Günther Buchheim

    Das Boot
    Joey

    Joey

    03. August 2008 um 18:35

    Für mich der Klassiker unter den autobiographischen Büchern zur Zeit des U-Boot-Krieges im 2. Weltkrieg. Sehr detailliert geschrieben, so dass man einen bedrückend realen Eindruck der damaligen Zeit bekommt. Sollte man gelesen haben.

  • Rezension zu "Das Boot" von Lothar-Günther Buchheim

    Das Boot
    Jens65

    Jens65

    02. August 2008 um 22:51

    Buchheim ist mit diesem Werk ein Meisterstück gelungen. Beim Lesen kommt es mir so vor, als würde ich alles direkt miterleben. Die Anspannung, die Angst... alles wird exakt beschrieben. Dabei lässt Buchheim nichts aus. Er schildert alles, was das U-Boot-leben im 2. WK ausmacht. Ein Wahnsinnswerk!

  • Rezension zu "Das Boot" von Lothar-Günther Buchheim

    Das Boot
    roma

    roma

    19. February 2008 um 19:58

    Spannendes Buch, dass das Leben und Bangen auf "Feindfahrt" realistisch und spannend beschreibt