Lothar Becker Bubble Gum 69

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Inhaltsangabe zu „Bubble Gum 69“ von Lothar Becker

Sie ist trist und eng, die 60er-Jahre-Welt der alten Männer, die vom Krieg geprägt und noch immer Hitler zugewandt den atomaren Weltuntergang erwarten. Erträglich wird ihr Dasein nur, weil es den anderen auch nicht bessergeht. Mitten unter ihnen lebt Lothar Beckers neunjähriger Protagonist, der sich aufgrund dieses Umfelds selbst für einen Greis hält und sich nur eine winzige Extravaganz erlaubt: Kaugummi. Doch als er sich den ersten echten »Hitschler« zwischen die Zähne schiebt, bekommt seine Welt plötzlich Farbe und Klang … Lothar Becker ist eine aberwitzige Parabel auf das Erwachsenwerden und den Aufbruch in eine neue Zeit gelungen – eine Lektüre voller hintergründiger Ironie.

Kaugummi gegen Alltags-Tristesse

— hdghdg
hdghdg

Kaugummi gegen Alltags-Tristesse

— camilla1303
camilla1303

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  • LOthar Becker ,,Bubble Gum 69''

    Bubble Gum 69
    hdghdg

    hdghdg

    23. February 2017 um 16:20

    Der erschiene Episodenroman von Eulenspiegel Verlag „Bubble Gum 69“ ist von Lothar Becker  Lothar Beckers lebte in 60er Jahren neunjähriger Protagonist , als er sein ersten ,, Hitschler'' beißt und die Welt plötzlich  in Farben   sieht ,da die  Welt um ihn rum ist grau.    Lothar Becker ist eine aberwitzige Parabel auf das Erwachsenwerden und den Aufbruch in eine neue Zeit gelungen eine Lektüre voller hintergründiger Ironie.   Meine Meinung: Lothar Becker's Buch hat eine Zeit wieder belebt für die ,die damals Kinder oder Jungendlicher war, sehr gut beschrieben  In den  Episodenabschnitten werden Situationen und Reaktionen dieser Zeit, die durch die Nachkriegszeit erzählt. Alles wird etwas grau dargestellt bis für den Jungen die Welt durch einen Kaugummi in Farbe explodiert.   Mein Fazit: Das Buch hat  interessiert, da ich selber zu der Zeit in der DDR groß geworden bin und auch wissen wollte wie jemand über diese Zeit geschrieben hat. Teilweise fand ich die graue Welt auch etwas  übertrieben dargestellt. Interessant ist Cover des Buch , ist gelungen ,,Bunte Kugeln '' wie Hitschler sie damals hatte und bei den die in der DDR lebenden Kinder sehr beliebt waren ,wenn man sie hatte  

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  • Kaugummi gegen Alltags-Tristesse

    Bubble Gum 69
    camilla1303

    camilla1303

    11. October 2016 um 19:54

    Der Episodenroman „Bubble Gum 69“ von Lothar Becker ist 2016 im Eulenspiegel Verlag erschienen. Lothar Beckers neunjähriger Protagonist lebt in einem finsteren 60er Jahre Szenario. Alte Männer scheinen dem Führer weiterhin nachzutrauern, immerhin hört man den Satz „Bei Adolf hätte es das nicht gegeben!“, in fast jedem Gespräch. Die Menschen arbeiten in grauen Fabriken, treffen sich in Imbissbuden und im Kirchgemeindehaus. Reden dabei aber nie über den Krieg, den sie alle erlebt haben. Die Welt ist grau. Bis der neunjährige Protagonist in seinen ersten „Hitschler“ beißt und die Welt plötzlich in Farbe sieht. Ich hatte vor dem Lesen eine ganz andere Vorstellung des Buches und mir erhofft, dass etwas mehr von der 68er Revolte ins Buch einfließt, Aufbruchsstimmung und Rebellion. Teilweise fand ich die Tristesse des Alltags ein wenig übertrieben, doch die Ironie hinter dem Geschriebenen hat mir sehr gut gefallen, so dass ich das Buch von Lothar Becker doch als lesenswert weiterempfehlen würde.

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  • Buchverlosung zu "Bubble Gum 69" von Lothar Becker

    Bubble Gum 69
    Eulenspiegel_Verlagsgruppe

    Eulenspiegel_Verlagsgruppe

    Bei Adolf hätte es das nicht gegeben! Kein Satz fällt häufiger in der Welt der alten Männer. Sie huschen in dunkler Kleidung über den Marktplatz ihrer Kleinstadt, arbeiten in grauen Fabriken, sitzen in Imbissstuben und im Kirchgemeindehaus. Sie waren im Krieg, reden aber nie darüber. Sie fürchten die atomare Verseuchung, gehen aber wöchentlich zum Röntgen. Die Zeitreise in dieses finstere Sechziger-Jahre-Szenario wird zu einer hellen Coming-of-Age-Geschichte, als ein neunjähriger Junge plötzlich die Welt in Farbe sieht … Ein hintergründiger Roman über den Aufbruch in eine neue Zeit und die Kraft der Suggestion.»Er ist ein guter Beobachter und hat mit der ungebremsten Lust am Fabulieren seine Geschichten aufgeschrieben« 18.08206 MDR artour

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    • 71
  • Das hätte es bei Adolf nicht gegeben!

    Bubble Gum 69
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    07. October 2016 um 04:09

    Jaja, der fiese Adi wird nach dem Zweiten Weltkrieg wohl sehr vermisst, denn dieser Satz taucht des Öfteren mal im Buch auf. In den 60er Jahren ist alles relativ trist, alles dunkel und grau. Der 9-jährige Protagonist erlebt die Welt als farblos und schnöde, bis er sich die ersten echten "Hitschler" zwischen die Zähne schiebt. Es folgt eine Welt voller Farbe und Klang.Für mich spiegelt das Cover den Inhalt des Buches sehr gut wieder.  Das Schwarz steht für die alten Männer und die Tristesse von der sie umgeben sind und die bunten bunten Blasen für das Bubble Gum, welches die Welt in Farbe taucht.Mir gefällt an dem Buch besonders, dass es ein schönes Hardcover hat, was den Preis rechtfertigt, die kurzen Kapitel und der eingängige Schreibstil. Das Ende finde ich übrigens am besten. Dennoch fehlt mir hier das gewisse Etwas. Ich habe das Buch gelesen ohne hinterher sagen zu können: diese eine Szene hat mir am besten gefallen. Ich finde, es ist ein nettes Buch für Zwischendurch, nicht ganz gewöhnlich, halt mal etwas anderes, aber auch nicht mein Lese-Highlight des Monats.

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  • Interessanter Lesestoff, über den sich jeder seine eigene Meinung bilden muss

    Bubble Gum 69
    grit0707

    grit0707

    05. October 2016 um 14:03

    Klappentext:Sie ist trist und eng, die 60er-Jahre-Welt der alten Männer, die vom Krieg geprägt und noch immer Hitler zugewandt den atomaren Weltuntergang erwarten. Erträglich wird ihr Dasein nur, weil es den anderen auch nicht bessergeht. Mitten unter ihnen lebt Lothar Beckers neunjähriger Protagonist, der sich aufgrund dieses Umfelds selbst für einen Greis hält und sich nur eine winzige Extravaganz erlaubt: Kaugummi. Doch als er sich den ersten echten »Hitschler« zwischen die Zähne schiebt, bekommt seine Welt plötzlich Farbe und Klang ... Lothar Becker ist eine aberwitzige Parabel auf das Erwachsenwerden und den Aufbruch in eine neue Zeit gelungen eine Lektüre voller hintergründiger Ironie.Meine Meinung:Lothar Becker hat eine Zeit in eine teils humorige, teils ernste Parabel gepackt und diese aus der Sichtweise eines 9jährigen Jungen erzählt. In Episodenabschnitten werden Situationen und Reaktionen dieser Zeit, die durch die Nachkriegszeit geprägt ist, erzählt. Alles wird etwas grau dargestellt bis für den Jungen die Welt durch einen Kaugummi in Farbe explodiert. Mein Fazit:Mich hat das Buch interessiert, da ich selber in der DDR groß geworden bin und wissen wollte wie jemand anders diese Zeit empfunden hat. Teilweise habe ich genickt und teilweise fand ich die graue Welt auch etwas übertrieben dargestellt. Interessant ist das Buch alle male. Doch ich finde, dass sich über den Inhalt jeder seine eigene Meinung bilden sollte, der in der DDR aufgewachsen ist.  

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  • Bedingt lustig, sonst eher Kleinstadttristesse mit Nachkriegstrauma

    Bubble Gum 69
    seschat

    seschat

    30. September 2016 um 16:08

    Lothar Beckers Parabel ist nicht so bunt, wie es auf den ersten Blick scheint. Im Gegenteil, der Autor hat ein graues, monotones Szenario entworfen, dessen Tragikomik Geschmackssache ist. Ein Neunjähriger steht im Fokus, dessen Umfeld nur aus vermeintlichen, vom Krieg gezeichneten Greisen besteht und der inmitten von grauen Fabriken und mit wöchentlichen Röntgenuntersuchungen aufwächst. Sein Leben ist bloße Tristesse und alles andere als bunt und heiter. Der graue Alltag ringt ihn und seine Bekannten fast nieder, als das Farbfernsehen und Hitschler eine neue Zeit ankündigen und möglich machen. Beckers Episodenroman ist keine typische Coming-of-Age-Geschichte, weil sie keinen Zauber oder Aufbruch samt Abenteuer transportiert. Der Protagonist spielt mit seinen 9 Jahren bereits eine Erwachsenenrolle (siehe puer-senex-Topos aus dem Mittelalter) und muss sich in einer leeren, freudlosen Welt zurechtfinden. Hierbei wählt Becker das Mittel der Ironie. Doch wenn die Alltagsepisoden immer gleich trist daherkommen, ist es kein Wunder, wenn sich die Lektüre zieht. Ich hatte mir aufgrund des bunten Covers und des Wissens um die 68er eine andere, revolutionärere Geschichte gewünscht; sprich, mehr Rebellion und Aufbruchsstimmung, die wirklich nur auf den letzten drei Seiten aufkommt. Sicherlich beweist Becker mit der anhaltenden bedrückenden Stimmung seines Romans Mut, aber mir war's zu viel. Lieblingsabschnitt (S. 171):Tatsächlich war das Leben wesentlich leichter, wenn man ein bisschen blöd war. Die Dummen fanden alles gut, einmal abgesehen von den Dingen, die sie nicht gut fanden. Aber die fanden sie eigentlich auch gut, ihr Stumpfsinn bewahrte sie vor allen unangenehmen Empfindungen. Die Dummen lebten auf einer Art Insel der Seligen." FAZITEine bedingt witzige Geschichte, die von viel Kleinstadttristesse und Nachkriegstrauma durchzogen ist.

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