Rizin

von Lothar Beutin 
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Rizin
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Gut geschriebener Wirtschaftskrimi

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Der Autor hat mich bisher noch nie enttäuscht! Wieder einmal ein sehr spannender und lehrreicher Wissenschaftskrimi.

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Inhaltsangabe zu "Rizin"

Der unpolitische Mikrobiologe Leo Schneider wird durch Veränderungen an seinem Institut von seinen Vorgesetzten gezwungen, seine Forschung auf Abwehr von Biowaffen umzustellen. Dass Abwehrforschung sich prinzipiell nicht von Biowaffenentwicklung unterscheidet, muss Schneider schnell lernen, mit den mörderischen Konsequenzen, die sich für ihn daraus ergeben. Nachdem Schneider wider eigenen Willen eine Biowaffe (Rizin 51) entwickelt hat, geraten er und sein Umfeld ins Fadenkreuz von skrupellosen Konzernen, Terroristen und Geheimdiensten, die bereit sind, für diese Erfindung über Leichen zu gehen. Ein Prozess, an dem Schneider und seine Leute nicht unbeteiligt bleiben können.

Der Roman RIZIN ist mehr als nur ein Wissenschaftskrimi. In einer spannenden Kriminalgeschichte führt er Sie in eine Welt, die den meisten von Ihnen verschlossen ist.
Bioterrorismus und Biowaffen, wer hat nicht schon davon gehört? Und doch können sich die meisten darunter wenig vorstellen, bestenfalls Szenarien aus Hollywoodfilmen. Aber Biowaffen sind Realität. Sie spielen im Kalkül der Macht eine wichtige Rolle und allein die Annahme, ein Staat könnte sie einsetzen, reicht aus, um Kriege zu entfachen.

„Die Form des Kriminalromans nutzt Beutin, um auf über 400 Seiten ein Panorama der Zustände im staatlich alimentierten Wissenschaftsbetrieb auszubreiten. „Rizin“ ist ein Gesellschaftsroman im besten Sinne, der die Charaktere, die Machtverhältnisse und die psychologischen Triebfedern des Handelns von Menschen offenlegt, die in diesem Soziotop unter ebenso autoritären wie prekären Bedingungen regieren und arbeiten. Er vermittelt uns obendrein einen leicht verständlichen und zugleich spannenden Einblick in das Forschungsgebiet der Bakterientoxine“ (zitiert nach J. T. K.).

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783847640813
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:318 Seiten
Verlag:neobooks
Erscheinungsdatum:03.09.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Mattdervor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Gut geschriebener Wirtschaftskrimi
    Wirtschaftskrimi über die Herstellung Rizins

    Ein Labor wird auf Grund seiner Forschungsergebnisse überfallen und Rizin Proben entwendet weil man Darauß Kampfstoffe herstellen kann. Sehr gut geschriebener Wirtschaftskrimi mit einigen Wendung. Lesen.

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    chicken-ranvor einem Monat
    Kurzmeinung: Der Autor hat mich bisher noch nie enttäuscht! Wieder einmal ein sehr spannender und lehrreicher Wissenschaftskrimi.
    Ein sehr spannender und lehrreicher Wissenschaftskrimi

    Klappentext:

    Der unpolitische Mikrobiologe Leo Schneider wird durch Veränderungen an seinem Institut von seinen Vorgesetzten gezwungen, seine Forschung auf Abwehr von Biowaffen umzustellen. Dass Abwehrforschung sich prinzipiell nicht von Biowaffenentwicklung unterscheidet, muss Schneider schnell lernen, mit den mörderischen Konsequenzen, die sich für ihn daraus ergeben. Nachdem Schneider wider eigenen Willen eine Biowaffe (Rizin 51) entwickelt hat, geraten er und sein Umfeld ins Fadenkreuz von skrupellosen Konzernen, Terroristen und Geheimdiensten, die bereit sind, für diese Erfindung über Leichen zu gehen. Ein Prozess, an dem Schneider und seine Leute nicht unbeteiligt bleiben können.

    Der Roman RIZIN ist mehr als nur ein Wissenschaftskrimi. In einer spannenden Kriminalgeschichte führt er Sie in eine Welt, die den meisten von Ihnen verschlossen ist.
    Bioterrorismus und Biowaffen, wer hat nicht schon davon gehört? Und doch können sich die meisten darunter wenig vorstellen, bestenfalls Szenarien aus Hollywoodfilmen. Aber Biowaffen sind Realität. Sie spielen im Kalkül der Macht eine wichtige Rolle und allein die Annahme, ein Staat könnte sie einsetzen, reicht aus, um Kriege zu entfachen.

    Ich muss ehrlich gestehen, Herr Beutin hat mich bisher noch nie enttäuscht mit seinen Wissenschaftskrimis. Es war wieder einmal sehr spannend und lehrreich mit der Aufklärung über Rizin.

    Das Buch lässt sich super gut lesen und auch die Charaktere sind sehr toll ausgearbeitet. Nur Dr. Schneider wirkte nicht mehr von dieser Welt, da er weit weg mit seiner Wahrnehmung ist.

    Wie immer merkt man, dass sich die Recherchearbeit sehr gelungen ist, was bestimmt nicht wenig Arbeit ist.

    Was soll ich sagen, ich bin begeistert. Das Buch ist hochspannend und kann es nur weiterempfehlen.

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    AnjaMagdalenas avatar
    AnjaMagdalenavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Wissenschaftskrimi
    Spannender Wissenschaftskrimi

    "Rizin" handelt von der Forschung an möglichen Biowaffen, konkret um die aus den Rizinussamen gewonnene Substanz Rizin. Im Mittelpunkt steht der Mikrobiologe Dr. Leo Schneider, der in einem Berliner Forschungsinstitut arbeitet. Dort soll er einen Impfstoff gegen Rizin entwickeln und hat auch bald erste Erfolge. Verschiedene Akteure zeigen plötzlich Interesse an der Rizin Forschung, da Schneider auch zufällig eine Methode entwickelt hat, um das Rizin noch giftiger zu machen. Es entwickelt sich eine spannende und rasante Geschichte, in der Geheimdienste, suspekte Gestalten und die Industrie ihre Finger mit im Spiel haben.


    "Rizin" ist mein zweites Buch von Lothar Beutin und hat mich wieder vollkommen gepackt und begeistert. Der Einstieg ist etwas langatmiger, aber mit jeder gelesenen Seite nimmt die Geschichte große Fahrt auf! Am Ende war ich ein wenig traurig, dass das Buch fertig gelesen ist.
    Nebenbei bekommt der Leser einen interessanten Einblick in Forschungsinstitute und deren Arbeit. Komplizierte Vorgänge werden für den Laien einfach verständlich erklärt. 

    Ein Buch zu einem Thema, das ganz aktuell ist. Ich empfehle es jedem, der gerne Krimis mit ein bisschen "mehr" an Wissen liest!

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    verruecktnachbuecherns avatar
    verruecktnachbuechernvor 2 Monaten
    Gelungener Wissenschaftskrimi

    Leo Schneider arbeitet als Mikrobiologe und er forscht im Moment mit Rizin. Durch Zufall schafft er die Biowaffe Rizin 51, obwohl diese Entdeckung ein Geheimnis ist und er alle Aufzeichnung davon löscht sind bald die unterschiedlichsten Menschen hinter dem Rizin 51 hinterher. Menschen die dafür auch über Leichen gehen würden. Plötzlich steckt Schneider mitten drinnen und versucht heile aus der Sache raus zu kommen.

    Der Einstieg in die Geschichte war recht lang und hat sich auch gezogen. Es wurde das Institut, in dem Schneider arbeitet, vorgestellt und die Strukturen, so hatte man zwar einen guten Überblick über das Geschehen, aber ich musste mich an einigen Stellen durch beißen.
    Dannach wurde die Geschichte schnell spannend, denn es passiert so vieles gleichzeitig. Die Spannung kann lange aufrecht gehalten werden.

    Gefallen hat mir, dass die Kapitel nicht nur aus Schneiders Sicht erzählt werden, sondern von den verschiedensten Personen. Man kann sich so noch mehr auf die Geschichte und die Charaktere einlassen, da dieser Wechsel den Figuren eine reelle Tiefe verleiht. Es gab einige Handlungen, welche Fragen aufwarfen.

    Sehr positiv fällt auf, dass der Autor weiß, was er da schreibt, denn er ist Mirkobiologe und war selbst in der Forschung. Auch Laien haben die Chance zu verstehen worum es geht.
    Schade finde ich es, dass so viele Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Buch auftauchen, dass mildert ein wenig die Lesefreude.

    Ich besitze zwei Bücher von Beutin. "Fallobst" steht ganz oben auf meiner Leseliste und "Ehec" habe ich sehr gerne gelesen.
    Das Buch ist ein interessanter, gesellschaftskritischer Wissenschaftskrimi.

    Leseempfehlung.

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

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    irismarias avatar
    irismariavor 2 Monaten
    Forschung an Biowaffen

    Lothar Beutin ist selbst Mikrobiologe und schreibt Wissenschaftsthriller mit passender Thematik. Ich habe von ihm schon zwei Bücher über gepanschten Cidre und die EHEC Infektion gelesen. In "Rizin" geht es um die Forschung an möglichen Biowaffen, um die aus den Rizinussamen gewonnene Substanz Rizin. Im Mittelpunkt steht wieder der Mikrobiologe Dr. Leo Schneider, der in einem Berliner Forschungsinstitut arbeitet. Dort soll er einen Impfstoff gegen Rizin entwickeln und hat auch bald erste Erfolge. Sein Chef brüstet sich selbst mit diesen Erfolgen auf einer Konferenz in Japan, was aber unangenehme Folgen für ihn hat. Immer mehr unterschiedliche Akteure zeigen plötzlich Interesse an der Rizin Forschung was noch stärker wird als Schneider zufällig nicht nur ein einen Impfstoff entwickelt, sondern auch eine Methode das Rizin noch giftiger zu machen. Es entwickelt sich ein Thriller, in dem verschiedene Forschergruppen, Geheimdienste, aber auch finstere Gestalten und die Industrie versuchen, an die neuen Erkenntnisse zu gelangen. Die Thematik ist interessant und die dargestellten Verwicklungen lassen nachdenklich werden, wie es wohl in Wirklichkeit mit solchen präsenten Forschungsthemen bestellt ist. Leider ist der Beginn des Buches sehr ausschweifend und nicht besonders spannend erzählt und auch die kleine Schrift und die engen Zeilenabstände erhöhen die Lesefreundlichkeit nicht. Es ist also kein Buch, was sie schnell verschlingen lässt. Ich empfehle "Rizin" allen, die gerne Wissenschaftsthriller lesen und sich für Abläufe im Labor und Querelen innerhalb des Wissenschaftsbetrieb interessieren.

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    Hopeandlives avatar
    Hopeandlivevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein aktueller und spannender Wissenschaftskrimi auch für Laien klasse! Lesenswert!
    Wer Bunker baut, der wirft auch Bomben!

    Leo Schneider, der unpolitische Mikrobiologe, arbeitet in Berlin am Institut für Epidemiologie und Infektionsforschung als Leiter einer bakteriologischen Forschungsgruppe.
    Von seinem Chef, einer der vielen Führungskräfte ohne Führungsqualitäten, wir er unter Druck genötigt seine Forschung auf die Abwehr von Biowaffen umzustellen.
    Der Leser wird wieder in die trockene, wissenschaftliche Welt der Forscher geführt, in der es nicht nur im Labor brodelt sondern auch in den Intrigen und Machtkämpfen innnerhalb der Leitung.
    Leo, der etwas konturlos wirkt am Anfang oder einfach nur ganz normal, macht sich mit seiner Assistentin Tanja, eine der wenigen symphatischen Figuren dieses Thrillers, an die Arbeit.
    Schnell begreift er, dass sich Abwehrforschung nicht so sehr von der Biowaffenentwicklung unterscheidet und dass  was die Führung des Instituts der Öffentlichkeit als Segen verkauft, entpuppt sich sehr schnell als Fluch mit mörderischen Folgen.
    Leo hat bei seinen Forschungen durch Zufall Rizin51 entwickelt und sehr schnell erkannt, was damit passiert, wenn das an die Öffentlichkeit kommt. Er verheimlicht seine Forschung in der Hoffnung und dem etwas naiven Glauben , dass dann schon nichts passieren wird. So gewinnt er doch langsam an Kontur.
    Doch längst sind Leo und Tanja ind das Fadenkreuz eines skrupellosen Konzerns geraten, dank seinem eitlen Vorgesetzten Griebsch, für den diese Angeberei nicht gut ausgeht.
    Auch gefährliche Terroristen und internationale Geheimdienste verfolgen Leo und seine vermaledeite Entdeckung.
    Ein Wettlauf durch die Zeit, durch Deutschland und Frankreich beginnt und Leo kommt immer mehr unter Druck, will er doch seine geliebte Frau Louisa aus allem raushalten. Doch gerade Louisa hat eine rettende Idee.....

    Lothar Beutin führt den Leser wieder in gewohnter Weise in die Welt der Wissenschaft und schafft es , komplizierte Vorgänge auch für Laien in eine spannende Geschichte zu packen und auch die gesellschaftspolitischen Anteile nicht zu vergessen.
    In den ersten Kapiteln spürt man die muffige Institutsatmospähre und so wie sich Leo jeden Tag überlegt, dem Institut dem Rücken für immer zu kehren, möchte auch der Leser das Buch mal zumachen und neben hin legen, doch der Autor schafft es zu fesseln und die unglaublich aktuelle Brisanz in sowohl nüchternen als auch spannenden Worten zu schildern und so kann ich wieder nur absolute Leseempfehlung aussprechen.

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    Tinkens avatar
    Tinkenvor 2 Monaten
    Science-in-Fiction

    "Rizin" von LotharBeutin ist ein Science-in-Fiction Roman in Form eines Wissenschaftskrimi, erschienen am 03.09.13 im neobooks Verlag.


    Nach den Ereignissen des 9.11.01 will der neue Leiter des Berliner Institut für Epidemiologie und Infektionsforschung (IEI) sich über die Abwehrforschung von Biowaffen profilieren. Der Mikrobiologe Leo Schneider wird mehr oder weniger dazu verdonnert, ein Antiserum für Rizin zu finden.
    "Wer Bunker baut, wirft auch Bomben". Das stellt Leo schnell fest, als er durch Zufall das Rizin so verändert, dass es für Terroristen und Geheimdienste interessant wird. Kann er das Geheimnis dieser gefährlichen Waffe vor diesen großen Mächten schützen?

    Anfangs musste ich mich etwas quälen. Die Strukturen und internen Intrigen des IEIs, der Mechanismus der Forschung im Allgemeinen und ein Mikrobiologe, der nur in Ruhe seiner Arbeit nachgehen möchte, wurden sehr ausführlich und für mich langatmig geschildert. Dann nahm der Krimi an Fahrt auf, konnte mich mitreißen und fesseln. Leo im Strudel der verschiedensten Organisationen, denen der Leser auch als Beobachter folgen kann, wurde sehr spannend erzählt.

    Die Charaktere empfand ich nicht immer als authentisch. Einige waren klischeehaft und so dermaßen dunkelschwarz gezeichnet, dass es für mich unglaubwürdig wirkte. Auch Leo agierte so manches Mal unverständlich für mich. Aber das störte mich in keinster Weise angesichts des interessanten Einblicks in einer uns ansonsten verschlossenen Welt.

    Herr Beutin, selbst Mikrobiologe, erklärt, für Laien verständlich und nicht in Details ausartend, von der Arbeit der Mikrobiologie und das anschaulich und unterhaltsam.

    Ich habe den Krimi sehr gern gelesen und kann ihn auch weiterempfehlen.

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    Aischas avatar
    Aischavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht vom zähen Anfang abschrecken lassen, es wird dann sehr spannend und interessant!
    Nach zähem Anfang spannend und interessant!


    Als erstes habe ich eine Bitte an potentielle Leser dieses Romans: Lässt euch durch die ersten fünf relativ langatmigen und auch sprachlich nicht gerade herausragenden Kapitel nicht entmutigen, sondern haltet durch! Denn danach folgt eine spannender, intelligent verfasste Mischung aus Wissenschaftskrimi und Gesellschaftsroman.
    Der Mikrobiologe und Autor Lothar Beutin ist - seit mehreren Jahrzehnten - selbst in der Forschung tätig. Und das merkt man seinem Roman auch an, er weiß worüber er schreibt.
    Herausgekommen ist ein spannender Krimi rund um den Mikrobiologen Leo Schneider. Schneider entwickelt, mehr oder weniger zufällig, eine hochpotente Variante des Nervengiftes Rizin und wird unvermittelt zum Spielball von islamistischen Terroristen, Geheimdiensten und pharmazeutischen Konzernen.
    Der Autor schafft es, komplexe wissenschaftliche Sachverhalte auch für Laien allgemeinverständlich und unterhaltsam zu erklären. Der Leser bekommt Einblick in die Welt der Forschung und erfährt, dass auch hier Ränkespiele und Intrigen an der Tagesordnung sind. Beutin zeigt auf, wie belastend es für die meisten Naturwissenschaftler ist, sich von Zeitvertrag zu Zeitvertrag hangeln zu müssen, und dass eine Festanstellung nicht unbedingt der qualifizierteste Bewerber für eine Stelle bekommt. Somit ist seine Geschichte auch Gesellschaftskritik, allerdings ohne Alternativen zu den bestehenden Verhältnissen aufzuzeigen.
    Die Protagonisten bleiben anfangs etwas blass, nicht alle Handlungen sind für mich nachvollziehbar , und es gibt auch Nebenschauplätze, die Fragen offen lassen. 
    Leider hatte das Buch wohl kein professionelles Lektorat, jedenfalls bin ich noch über etliche Rechtschreib- und Grammatikfehler gestolpert.
    Im großen und ganzen ist "Rizin" jedoch eine spannende und informative Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

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    MadVis avatar
    MadVivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Wissenschaftskrimi mit vielen Verwicklungen!
    Spannender Wissenschaftskrimi mit vielen Verwicklugen!

    Dr. Leo Schneider ist Mikrobiologe und arbeitet an
    einem Institut in Berlin. Dort entwickelt er zufällig ein
    wesentlich stärker dosiertes Rizin und ein Antiserum.
    Kurz danach wird sein Vorgesetzter vermisst und
    seine Kollegin entführt. Was wird mit ihm passieren?

    Zu Beginn des Buchs wird der Leser in das Institut
    samt seiner Geschichte und Entwicklungen eingeführt.
    Zudem wird der Werdegang des Hauptprotagonisten
    beleuchtet. In diesem Teil wird viel berichtet und wenig
    "gesprochen", was den Anfang etwas langatmig macht.
    Dranbleiben lohnt sich hier aber, da sich der restliche
    (und größte) Teil schnell und flüssig lesen lässt und
    auch lebendig beschrieben wird.
    Die Vorgänge im Labor und die Arbeiten der Mikrobiologen
    werden verständlich geschildert und sind nachvollziehbar.
    Es tauchen viele verschieden Figuren auf, die aber gut
    voneinander abgrenzbar sind.
    Die Verfolgung Schneiders und die Entwicklungen seiner
    Kollegen bleiben spannend und es ergeben sich viele
    neue Zweige und Verwicklungen, mit denen man nicht
    rechnet.
    Das Buch empfehle ich gerne weiter; man sollte jedoch
    wenigstens ein wenig Interesse an diesem Themengebiet
    haben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    lotharbeutins avatar
    Ich schreibe Wissenschaftskrimis und Gesellschaftsromane, für zwei davon, FALLOBST und EHEC-Alarm, wurden bereits Leserunden bei lovelybooks veranstaltet. Meine Bücher sind Science-in-fiction, nicht Science Fiction, d.h. real exisitierende Szenarien werden  in Form eines spannenden Wissenschaftskrimis beschrieben. 
    Aus aktuellem Anlass (Giftfund in Köln, geplanter Anschlag mit dem Pflanzengift Rizin, Nachrichten vom 14.6. 2016) möchte ich für meinen Wissenschaftskrimi RIZIN eine Leserunde starten.
    In RIZIN wird Leo Schneider, Wissenschaftler in einem staatlichen Institut, nach dem 9/11 Anschlag in New York auf ein Forschungsprogramm zur Abwehr von Biowaffen eingesetzt. Dass Abwehrforschung nur die Kehrseite von Biowaffenentwicklung ist, muss Schneider schnell lernen, mit den mörderischen Konsequenzen, die sich daraus für ihn und sein Umfeld  ergeben. Nachdem er zufällig eine noch mörderische Rizinvariante entwickelt hat, geraten er und sein menschliches Umfeld ins Fadenkreuz von skrupellosen Konzernen, Terroristen und Geheimdiensten, denen eine Sache gemein ist: Sie sind bereit für diese Entdeckung über Leichen zu gehen!
    Ein Buch für Menschen,  die sich außergewöhnliche Krimis und gesellschaftliche Zusammenhänge, die wie sich gerade gezeigt hat, durchaus real sind, interessieren. 
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