Lothar Koopmann Läufers Fall

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Inhaltsangabe zu „Läufers Fall“ von Lothar Koopmann

Ein humorvoller Krimi, in dem Detektiv Ambrosius Läufer den Mord an seinem Trainer und einer Walkerin aufklären will, deren Leichen seine Laufkollegen im Wald gefunden haben. Die Geschichte wird mit viel Witz und Aberwitz entwickelt - nicht zuletzt, weil auch der Autor selbst in die Handlung eingebunden wird: Die Laufgruppe wendet sich teils hilfesuchend, teils kritisch an ihn, bittet um Abbruch, Änderung und schließlich Fortsetzung des Buches. So will Kai-Uwe Gaukel aus der Gruppe den Autor unbedingt davon überzeugen, derbe Sexszenen in das Buch einzubauen, um den Verkauf des Krimis zu unterstützen. Doch der Autor lehnt ab. Wie schon bei den "unbeabsichtigten Fußnoten" in seinem Erstlingswerk "Mission Marathon - Wie ich kein Superläufer wurde" ist Lothar Koopmann auch in seinem ersten Roman eine genreübergreifende Neuheit gelungen.

Absolut toll! Beginnt mit gleich drei Prologen, endet plötzlich in der Mitte und geht weiter, weil der Autor mit seinen Figuren diskutiert!

— Sportwelt_Verlag
Sportwelt_Verlag

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  • Läufer's Fall - Lothar Koopmann

    Läufers Fall
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    30. November 2013 um 14:27

    Klappentext: Mitten im Wald findet ein Duisburger Lauftreff seinen ermordeten Trainer, einige Meter weiter liegt die Leiche einer Walkerin – beide von Pfeilen durchbohrt. Die Freunde Kai-Uwe Gaukel, begeisterter TV-Krimi-Fan, und Ambrosius Läufer, ein Detektiv aus der City, wollen den Mörder finden. Kurz danach wird Ambrosius‘ Chef angeschossen und schwer verletzt. Seine Frau Heidelinde war die beste Freundin der Walkerin. Hängen die beiden Verbrechen zusammen? Die Recherchen gestalten sich schwierig, weil es keine Zeugen gibt und nur der Ehemann der Toten sich verdächtig macht. Aber es gibt Hilfe von außen: Auch der Autor hat bei den Ermittlungen ein Wörtchen mitzureden. Kann er den Fall lösen? Die Geschichte: Ambrosius Läufer, Privatdetektiv, sitzt im Büro und langweilt sich. Derzeit hat er keinen Fall. Sein Chef, Achim Alter, befindet sich im Urlaub mit seiner Frau Heidelinde. Der frühere Partner von Herrn Alter hieß Norbert Nate, darum heißt die Detektei »Alter-Nate«. Dies sorgt schon mal für Verwirrung weil so mancher Umweltbewusste meint, eine Firma die »Alternate« heißt für Greenpeace oder die Grüne Partei arbeiten muss. Läufer’s Frau, Eva, wurde vor einem Jahr bei einem Unfall getötet. Ein LKW rammt das Auto und die fünf Frauen im Auto kamen ums Leben. Läufer ist noch lange nicht über den Tod seiner Frau hinweg. Der LKW-Fahrer beging Fahrerflucht und wurde nie gefasst. Zwei Anrufe gleich hintereinander. Der erste Anrufer ist sehr unhöflich und sucht Herrn Alter. Der Zweite ist ein neuer Fall, endlich! Meine Meinung: Dies ist ein sehr ungewöhnlicher Krimi. Es gibt schon mal 3 Prologe, wobei im Dritten der Autor selbst von Kai-Uwe Gaukel angerufen wird. Kai-Uwe und seine Frau Edeltraud möchten, dass Lothar Koopmannn ein Buch über ihren Lauftreff schreibt. Das wird sicher ein Bestseller, meint er. Der Autor kommt aktiv im Buch vor und unterhält sich mit seinen Figuren. Vor allem Kai-Uwe greift immer wieder in die Geschichte ein und bringt seine Ideen, wie es weiter gehen könnte, vor. Man könnte denken, dass dies den Leser verwirrt, das ist aber nicht der Fall. Es ist erfrischend anders und sehr unterhaltsam! Der Lauftreff von Kai-Uwe meldet den Leichenfund anonym. Ambrosius Läufer, genannt Ambi, gehört zum gleichen Lauftreff wie Kai-Uwe Gaukel. Er war aber nicht dabei, als die Leichen gefunden wurden. Niemand in der Gruppe weiß, dass er Privatdetektiv ist, bis Kai-Uwe auf die Idee kommt, den Mörder selbst zu finden. Schließlich schaut er genug CSI um zu wissen, wie das geht. Es war immer ein heimlicher Wunsch von ihm Detektiv zu sein. Kai-Uwe wendet sich an Ambi und ist ganz begeistert, dass er damit einen Verbündeten findet um den Fall aufzuklären. Der Schreibstil ist erfrischend leicht und unkompliziert. Dort wo der Autor selbst im Buch vorkommt, wird in Kursivschrift geschrieben und die Stellen damit leicht zu erkennen. Die Figuren werden sehr gut beschrieben und man kann sie sich schon bildlich vorstellen. Ihre Unterhaltungen sind überaus witzig und originell. Jeder hat so seine Eigenart. Ambrosius Läufer fängt zu zittern an und muss fast weinen, wenn er den Namen Eva hört (zur Erinnerung; so hieß seine Frau). Zu dumm, dass die Tote im Wald auch Eva heißt. Manfred Pechner vom Lauftreff versucht alles in einem selbst erfundenen Italienisch auszudrücken, ein »o« am Ende eines Wortes muss dafür reichen, oder? Paul Reiman dichtet gerne und spricht in zweizeiligen Reimen. Melanie Berg-Wacht ist Friseurin und singt öfter »Ich habe die Haare schön …« vor sich hin. Edeltraud, die Frau von Kai-Uwe, hat panische Angst vor Hunden, darum muss immer eine Laufstrecke ohne Hunde gefunden werden. Kai-Uwe selbst übernimmt gerne die Führung sowohl beim Lauftreff als auch beim Buch. Man fühlt sich als Leser live dabei und amüsiert sich köstlich, wenn die Gruppe zusammenkommt. Auf Seite 175 endet die Geschichte ganz plötzlich und man schaut als Leser ganz verdattert. Natürlich geht es doch noch weiter, schließlich hat das Buch 239 Seiten. Wieso das frühzeitige Ende? Da würde ich zu viel verraten, das muss man selbst lesen! Dieser etwas bizarre und eigensinnige Krimi ist nicht nur amüsant, sondern birgt auch einige Überraschungen. Der Fall, oder besser die Fälle, sind nicht so einfach zu lösen und an aktionsreiche Szenen fehlt es auch nicht. Mich hat das Buch für zwei Tage sehr gut unterhalten und für einiges an Schmunzeln oder Lachen gesorgt. Ich kann das Buch nicht nur für Sportler empfehlen! Danke an den Sportwelt Verlag für mein Rezensionsexemplar.

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