Lothar Reichel

 3.9 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Karfreitagszauber, Kindertotenlieder und weiteren Büchern.

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Neu erschienen am 05.11.2018 als Taschenbuch bei Buchverlag Lothar Reichel.

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Neu erschienen am 01.10.2018 als Taschenbuch bei Buchverlag Lothar Reichel.

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Karfreitagszauber

Karfreitagszauber

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Erschienen am 01.01.2013
Kindertotenlieder

Kindertotenlieder

 (4)
Erschienen am 01.01.2015
Walpurgisnacht

Walpurgisnacht

 (2)
Erschienen am 01.01.2015
Totengräberspuk

Totengräberspuk

 (1)
Erschienen am 15.11.2014
Sommernachtstraum

Sommernachtstraum

 (1)
Erschienen am 14.11.2013
Totengräberspuk

Totengräberspuk

 (0)
Erschienen am 01.10.2018
Herbstzeitlosen

Herbstzeitlosen

 (0)
Erschienen am 01.10.2018
Schlachtschüsselblut

Schlachtschüsselblut

 (0)
Erschienen am 01.10.2018

Neue Rezensionen zu Lothar Reichel

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Rezension zu "Walpurgisnacht" von Lothar Reichel

Rezension zu "Walpurgisnacht" von Lothar Reichel
shiravor 6 Jahren

Walpurgisnacht ist das dritte Buch, und meiner Meinung nach Beste und Spannenste der Krimireihe Lothar Reichels, welche in der Stadt Schweinfurt in Unterfranken spielt.
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Erneut wird Radiomoderator "Blacky" Schwarz in einen Kriminalfall verwickelt. Diesmal nicht ganz versehentlich, denn die Polizei selbst bittet Blacky, natürlich inoffiziell, um eine neutrale Meinung bzw. Recherche einer außenstehenden Person. Denn die Leiche eines kleinen Jungen wurde in einem Gewässer angeschwemmt - eine Leiche, die die selben schrecklichen Verstümmelungen und Merkmale aufweist, wie auch an der kleinen Laura Gabrieli (deren Schicksal schon die beiden vorherigen Bücher durchzogen hat) gefunden wurden. Schon wird eine Mordserie vermutet, doch die polizeilichen Ermittlungen scheinen von oben abgeblockt zu werden, weshalb man auf die "Schnüffeleien" eines Journalisten zählt.
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Zeitgleich wird, passend zur Jahreszeit, denn es ist kurz vor Walpurgisnacht, eine nackte Frauenleiche im so genannten Hexenbrünnle im Höllental gefunden. Alle Hinweise deuten auf Esoterikerinnen bzw. selbst ernannte Hexen aus Schweinfurts übersinnlicher Szene hin. Im Laufe seiner Nachforschungen findet Blacky zufällige Zusammenhänge beider Fälle und heraus, dass auch die Praktikantin in seinem Radiosender Verbindungen zu einer Hexenmeisterin aufweist.
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Zwischen diesen Hauptsträngen erhält der Leser wiederum tiefere Einblicke in die Leben der Hauptpersonen: die verzwickte Beziehung Blackys mit der Pressesprecherin der Polizei Kerstin Weiß entwickelt sich weiter als Kerstin in der Dunkelkammer ihres Fotografen-Freundes besorgniserregende Kinderfotos entdeckt und sich von ihm trennt. Dieser Erzählstrang trägt wie viele andere zufällige und wichtige Verwobenheiten der einzelnen Geschichten und Personden zur Vielschichtigkeit und Komplexität des Buches bei. Und selbstverständlich besucht man abermals einige wichtige Anlaufpunkte und Orte in Schweinfurt und Umgebung.
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In diesem Buch hat es Lothar Reichel wieder geschafft, die oben erwähnten verschiedenen Geschehnisse und Personen so zu entwerfen und zu verflechten, dass sie eine spannende und interessante Einheit bieten, an der sich der Leser immer ein Stück weiter entlanghangelt. Selbst Nebengeschichten machen Sinn und verlaufen sich nicht einfach so im Sande. Hinzu kommt, dass sich dieser dritte Teil, meiner persönlichen Meinung nach, flüssiger lesen ließ, als noch der erste. Es wird eine Spannung aufgebaut, die anregt weiter zu lesen. Für mich hat sich die Reihe der Krimis um Schweinfurt gut weiter entwickelt und wurde mit jedem neuen Buch lesenswerter. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Rezension zu "Karfreitagszauber" von Lothar Reichel

Rezension zu "Karfreitagszauber" von Lothar Reichel
shiravor 6 Jahren

Karfreitagszauber ist das zweite Buch des Schweinfurter Lothar Reichel. Es spielt in Schweinfurt und zwar in der Karwoche, als Protagonist und Radiomoderator Christian "Blacky" Schwarz ungewollt erneut in einen Kriminalfall verwickelt wird, als er aus Zivilcourage einer Joggerin in Park hilft, die von einer maskierten Gestalt mit einem Messer bedroht wird.
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Denn die junge Frau wird kurze Zeit später erstochen in der Innenstadt gefunden und Blacky macht sich heftige Vorwürfe. Es stellt sich heraus, dass sie Chiara Gabrieli, die Schwester eines anderen vor kurzem tot aufgefundenen Mädchens ist, die über ihre Erfahrung aus ihrem Jura-Studium auf eigene Faust Nachforschungen über den Tod ihrer kleinen Schwester Laura angestellt hatte. Fand sie zu viel heraus und musste zum Schweigen gebracht werden? Wer hat interesse daran, die Tat zu verschleiern? Oder besteht doch keine Verbindung und es handelt sich lediglich um einen Zufall oder einen Ritualmord, da sie mit exakt sieben Messerstichen ermordet wurde?
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Zeitgleich findet auf Schloss Mainberg die Tagung der so genannten Kundry-Gesellschaft statt, die von böse Zungen fast als Sekte oder Verschwörungstheoretiker bezeichnet wird. Blacky interviewt auf Schloss Mainberg für einen Radiobericht, als er durch Zufall auf eine Maske stößt, die jener ähnelt, die der Täter im Park verwendete um sein Gesicht zu verhüllen. Und dann zeigen weitere Spuren auf den Chor der St. Johannis Kirche, der ebenfalls Verbindungen zu Chiara Gabrieli hat. Bald muss sich Blacky zwischen nordischer Mythologie, der Suche nach dem Heiligen Gral, einem augenscheinlichen amerikanischen Geheimdienstmann, der Maske einer Todesgöttin und Richard Wagner zurechtfinden, als auf Schloss Mainberg eine weitere Frau mit genau sieben Messerstichen erstochen wird.
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Dieser Zweitroman von Lothar Reichel hat mir persönlich viel besser gefallen, als sein Debut Kindertodtenlieder. Es las sich flüssiger und schöner. Die Geschehnisse auf Schloss Mainburg erschienen teilweise etwas phantastisch, doch es ist andererseits leicht vorstellbar, dass undurchsichtige Gesellschaften und ihre Suchen nach Mysterien tatsächlich öfter vorkommen als gedacht. Alles in Allem hat das dem Buch noch einen etwas interessanteren Schliff verpasst. Man lernte zude die Haupt- und Nebendarsteller noch besser kennen als im ersten Band. Ich bin schon auf den dritten Teil der Krimi Reihe um Radiomoderator Blacky gespannt.

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Rezension zu "Kindertotenlieder" von Lothar Reichel

Rezension zu "Kindertotenlieder" von Lothar Reichel
shiravor 6 Jahren

Nach Ostsee- und Almkrimis ist Kindertotenlieder nun ein Schweinfurtkrimi.
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Schweinfurt, Kugellager-Industriestadt und Geburtsstadt Friedrich Rückerts, gerät ins Scheinwerferlicht, als mitten auf dem Marktplatz auf dem Denkmal eben jenen Dichters eine Leiche gefunden wird. Die Identifikation der Leiche ist einfach - ist es doch der aktuelle Faschingsprinz und ein angesehener Bürger Schweinfurts. Doch wen könnte er als Feind gehabt haben? Und was hat diese Inszenierung; die Drapierung der Leiche auf dem Schoß Friedrich Rückerts zu bedeuten?
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Am selben Tag verschwindet ein kleines Mädchen. Derjenige, der Hülya zuletzt gesehen hat ist die Hauptperson: Chistian "Blacky" Schwarz, hauptberuflich Radiomoderator des Main-Radios, dem das Schicksal des Mädchens keine Ruhe lässt, bis er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Da jedoch Altweiberfasching ist, sieht sich Blacky bald mit einer Menge Narren konfrontiert, genauso wie mit der örtlichen Polizei und dem Fall des ermordeten Faschingsprinzen. Bald stellt sich die Frage ob es vielleicht Zusammenhänge zwischen diesen beiden Fälle gibt. Und warum stößt Blacky immer wieder auf Spuren Friedrich Rückerts und dessen bekanntestes und leidvolles Werk Kindertodtenlieder?
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Lothar Reichelts Kindertotenlieder ist ein Krimiminalroman, und daher nicht so fesselnd und "atemlos" wie die Thriller, die ich normalerweise lese. Vielleicht empfand ich daher manche Passagen nicht gerade flüssig und etwas zäh zu lesen. Trotzdem ist es im Großen und Ganzen spannend und in seiner Darstellungsweise gut geschrieben. In die Hauptperson und die Nebenprotagonisten kann man sich gut eindenken und man fühlt mit den tragischen Schicksalen mancher Personen mit. Nach dem Titel Kindertotenlieder hätte ich jedoch erwartet (oder gewünscht) mehr über Friedrich Rückert und dessen Kindertodtenlieder-Sammlung zu erfahren, anstatt nur ansatzweise Auszüge aus ebenjenen...
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Ich bereue jedoch nicht, Lothar Reichelts Debutroman gelesen zu haben, da es ein schöner Zeitvertreib zwischendurch ist, und man eine kleine Tour und Einsicht durch Schweinfurts Örtlichkeiten erhält. Außerdem hat mich dieser Erstlingsroman zu Reichelts zweitem Buch Karfreitagszauber geführt, welches ich, nebenbei gesagt, gelungener fand. Doch dazu an anderer Stelle.

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