Lothar Reichel Kindertotenlieder

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Inhaltsangabe zu „Kindertotenlieder“ von Lothar Reichel

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  • Rezension zu "Kindertotenlieder" von Lothar Reichel

    Kindertotenlieder
    shira

    shira

    15. December 2012 um 18:48

    Nach Ostsee- und Almkrimis ist Kindertotenlieder nun ein Schweinfurtkrimi. . Schweinfurt, Kugellager-Industriestadt und Geburtsstadt Friedrich Rückerts, gerät ins Scheinwerferlicht, als mitten auf dem Marktplatz auf dem Denkmal eben jenen Dichters eine Leiche gefunden wird. Die Identifikation der Leiche ist einfach - ist es doch der aktuelle Faschingsprinz und ein angesehener Bürger Schweinfurts. Doch wen könnte er als Feind gehabt haben? Und was hat diese Inszenierung; die Drapierung der Leiche auf dem Schoß Friedrich Rückerts zu bedeuten? . Am selben Tag verschwindet ein kleines Mädchen. Derjenige, der Hülya zuletzt gesehen hat ist die Hauptperson: Chistian "Blacky" Schwarz, hauptberuflich Radiomoderator des Main-Radios, dem das Schicksal des Mädchens keine Ruhe lässt, bis er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Da jedoch Altweiberfasching ist, sieht sich Blacky bald mit einer Menge Narren konfrontiert, genauso wie mit der örtlichen Polizei und dem Fall des ermordeten Faschingsprinzen. Bald stellt sich die Frage ob es vielleicht Zusammenhänge zwischen diesen beiden Fälle gibt. Und warum stößt Blacky immer wieder auf Spuren Friedrich Rückerts und dessen bekanntestes und leidvolles Werk Kindertodtenlieder? . Lothar Reichelts Kindertotenlieder ist ein Krimiminalroman, und daher nicht so fesselnd und "atemlos" wie die Thriller, die ich normalerweise lese. Vielleicht empfand ich daher manche Passagen nicht gerade flüssig und etwas zäh zu lesen. Trotzdem ist es im Großen und Ganzen spannend und in seiner Darstellungsweise gut geschrieben. In die Hauptperson und die Nebenprotagonisten kann man sich gut eindenken und man fühlt mit den tragischen Schicksalen mancher Personen mit. Nach dem Titel Kindertotenlieder hätte ich jedoch erwartet (oder gewünscht) mehr über Friedrich Rückert und dessen Kindertodtenlieder-Sammlung zu erfahren, anstatt nur ansatzweise Auszüge aus ebenjenen... . Ich bereue jedoch nicht, Lothar Reichelts Debutroman gelesen zu haben, da es ein schöner Zeitvertreib zwischendurch ist, und man eine kleine Tour und Einsicht durch Schweinfurts Örtlichkeiten erhält. Außerdem hat mich dieser Erstlingsroman zu Reichelts zweitem Buch Karfreitagszauber geführt, welches ich, nebenbei gesagt, gelungener fand. Doch dazu an anderer Stelle.

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