Lothar von Seltmann Helga Anton - Eine Geigerin wird zur Beterin

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Inhaltsangabe zu „Helga Anton - Eine Geigerin wird zur Beterin“ von Lothar von Seltmann

Diese Romanbiografie erzählt das bewegende Leben der Holsteinerin Helga Anton. Musikalisch sehr begabt, wird sie Solo-Geigerin und Geigenlehrerin. Doch der Nationalsozialismus beansprucht und vereinnahmt sie wie die meisten jungen Menschen ihrer Zeit. Im Zweiten Weltkrieg erfährt sie das Schicksal vieler Frauen: Sie verliert ihren Mann und muss ihren Sohn allein aufziehen. Die Musik wird ihr Lebensinhalt, bis eine schwere Krise sie zum Glauben an Jesus Christus führt.

Fortan findet sie ihre Aufgabe darin, anderen Menschen zu dienen, indem sie für sie betet. Dabei erlebt sie das wunderbare Wirken Gottes und wird, selber zunehmend erblindend, vielen Menschen zur Hilfe und zum Segen.

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  • Rezension zu "Helga Anton - eine Geigerin wird zur Beterin" von Lothar von Seltmann

    Helga Anton - Eine Geigerin wird zur Beterin

    maahandmeeh

    16. February 2013 um 17:51

    „Romanbiografie“ beschreibt den Inhalt dieses gelungenen Buches sehr treffend. Von der ersten Seite an nimmt es den Leser mit auf eine interessante Reise durch Helga Antons bewegtes Leben. Zwei rote Fäden ziehen sich dabei durch die Geschichte. Zu Beginn ist es die Liebe zum Geigenspiel. Erst als sehr dünner, kaum sichtbarer Faden, später als dickes Seil kommt Helga Antons Beziehung zu Gott und zum Gebet dazu. Lothar von Seltmanns Buch ist aus einem Guss, eben eine Geschichte, die sich locker und spannend liest. Er beschränkt sich auf die wesentlichen Inhalte und besitzt damit Mut zur Lücke. Der Leser wird es ihm danken, dass es keine langatmigen Beschriebe beispielsweise der Familiengeschichte gibt. Die Charaktere der Biografie, der zeitgeschichtliche Hintergrund, Gedanken und Gefühle, all dies wird im Lauf des Buches nach und nach vorstellbar, teilweise fast beiläufig. Wer dieses Buch zu Ende gelesen hat, wird es kaum wie einen Roman zur Seite legen und den Inhalt als nette Unterhaltung abhaken. Die Ausstrahlung von Helga Antons Leben dringt auch in dieser Biografie durch und motiviert den Leser, selbst das Gespräch mit Gott zu suchen. Mit dem Gott, dem die hauptberufliche Beterin alles zutraute und aus dessen Hände sie alles zu nehmen gelernt hatte.

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  • Rezension zu "Helga Anton - eine Geigerin wird zur Beterin" von Lothar von Seltmann

    Helga Anton - Eine Geigerin wird zur Beterin

    booksandthemusic

    29. December 2012 um 21:35

    Dieses Buch ist ein ganz besonderes Buch. Es ist anders als alle anderen die ich bis jetzt gelesen habe. Der Autor Lothar von Seltmann hat einen ganz interessanten Schreibstil. Es hat bei mir eine Weile gedauert, bis ich mich an seine Art des Schreibens gewöhnt habe, aber wenn man erst einmal richtig drinnen ist, dann kann man es auch flüssig weiter lesen. Die vielen Seiten mit Bildern geben dem Buch noch etwas ganz besonderes und man kann sich somit alles noch viel besser vorstellen. Am Anfang des Buches wird man in die Zeit vor und nach dem zweiten Weltkrieg mitgenommen. Es ist ganz interessant die Zeit des zweiten Weltkrieges auf diese Art und Weise erzählt zu bekommen. Die Geschichte hat mich sehr nachdenklich gemacht. Es werden viele Bibelstellen angegeben oder auch zitiert, da Helga Anton, um die es in diesem Buch geht, viele Bibelstellen auswendig kannte und sie gehörten außerdem zu ihrem täglichen Leben. Es ist erstaunlich, was und wie Gott durch diese Frau gewirkt hat. Helga Anton war eines von drei Kindern der Familie Wamser. Sie hatte ein musikalisches Talent und lernte somit schon im frühen Kindesalter von ihrem Vater auf der Geige zu spielen. Ihr Mann ist im Krieg gefallen, und so musste sie für sich und ihren Sohn alleine sorgen. Zu der Zeit hatte sie Jesus noch nicht in ihrem Herzen und wollte damit auch nichts zu tun haben. Das Geld für ihren Lebensunterhalt verdiente sie mit ihrer Geige, indem sie Konzerte gab. Ihr Sohn brachte ihr so manches Herzeleid und irgendwann wusste sie keinen Ausweg mehr aus ihren ganzen Sorgen und Problemen. Doch dann fand sie Jesus als ihren persönlichen Retter. Sie wurde eine starke Beterin und führte viele Seelsorgegespräche. Sie half vielen und trotz ihrer zunehmenden Erblindung benutzte Gott sie um vielen Menschen zu helfen. Ein sehr nachdenkliches Buch, das man nicht wie ein Roman runterlesen kann, sondern man sollte sich für dieses Buch Zeit nehmen und es auf sich wirken lassen.

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